Logistik

Supply-Chain-Strategien für den russischen Markt

Supply-Chain-Strategien für den russischen Markt

Stephan Verhasselt, Conrad Bielitz, Paul Schönsleben
Unter den BRIC-Staaten gilt die russische Wirtschaft als Nachzügler. Insbesondere im Vergleich mit der chinesischen Wirtschaft, die seit Jahren Wachstumsraten von bis zu elf Prozent aufweist, entwickelt sich die Wirtschaft in Russland mit rund vier Prozent jährlichem Wachstum nur langsam. Dennoch bietet Russland ausländischen Unternehmen gute Geschäftsmöglichkeiten. Insbesondere die in den nächsten Jahren anstehenden, staatlich geförderten Modernisierungsprojekte benötigen Technologie und entsprechendes Equipment aus dem Ausland. Mit einem steigenden Absatz in Russland wird dabei die Wahl einer geeigneten Supply-Chain-Strategie für ausländische Firmen zu einem immer wichtigeren Thema.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 2 | Seite 23-28
Drahtloses Indoor-Ortungssystem

Drahtloses Indoor-Ortungssystem

Erfassung fördertechnischer Anlagen mit einer Messgenauigkeit von ± 50 mm
Dirk Jopp, Marc Lemmel
Fördertechnische Anlagen spielen im industriellen Umfeld zum Transport der zu bearbeitenden Bauteile zwischen den verschiedenen Produktionsschritten eine wesentliche Rolle. Um eine effiziente Optimierung dieser variablen Logistik zu realisieren, wird die Erfassung der tatsächlichen Bewegungen und Geschwindigkeiten, die in den meisten Fällen Abweichungen von den geplanten Abläufen darstellen, erforderlich.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 1 | Seite 53-56
Das Logistiknetzwerk der Offshore-Windenergie

Das Logistiknetzwerk der Offshore-Windenergie

Bewältigung dynamischer Einflüsse
Anne Schweizer, Thies Beinke, Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon
Die Windenergie wird zunehmend relevanter für die Energieversorgung Deutschlands. Treiber sind neben dem deutschen Ausstieg aus der Energiegewinnung mittels Atomkraft auch die ambitionierten europäischen Klimaziele sowie die natürliche Begrenzung fossiler Energieträger. Das Logistiknetzwerk für die Errichtung eines Offshore-Windparks ist abgesehen vom Wetter auch anderen Störungen und dynamischen Einflüssen unterworfen. Sie wirken sich auf den Material-Pull, der von der Offshore-Baustelle ausgeht, aus. Während geplante Prozesse nicht durchgeführt werden können, müssen neue Planungen erfolgen und die Materialflüsse darauf angepasst werden. Teilweise muss Material in das Netzwerk zurückgeführt werden.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 6 | Seite 13-16
Nachhaltige Kooperation in Logistiknetzwerken

Nachhaltige Kooperation in Logistiknetzwerken

Lösungsbausteine zur Bewertung des grünen Einsatzes von Logistikkonzepten
Volker Stich, Jan Helmig
Die Planung und Steuerung von Netzwerken mithilfe von Logistikkonzepten rückt für Unternehmen aufgrund von Kostendruck und Effizienzsteigerungen in Zeiten der Globalisierung zunehmend in den Fokus der Betrachtung. Für viele Logistikmanager bleibt häufig jedoch unklar, wie Logistikkonzepte unter Nachhaltigkeitsaspekten einzuschätzen sind. Eine wesentliche Voraussetzung zur Erfassung und Beschreibung der Nachhaltigkeitseffekte von Logistikkonzepten besteht in der Kenntnis der Wirkzusammenhänge von relevanten Zielgrößen untereinander. Zu diesem Zweck sollen im vorliegenden Beitrag zunächst die Wirkzusammenhänge der Zielgrößen innerhalb der Funktionsbereiche Beschaffung, Produktion, Distribution und Service abgebildet werden. Anschließend wird darauf aufbauend ein bereichsübergreifendes Wirkdiagramm erstellt.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 6 | Seite 69-72
Ökologie in der Kontraktlogistik

Ökologie in der Kontraktlogistik

Ein praxistaugliches Instrument zur Überwachung und Optimierung von Ressourcenverbräuchen
Jan Heitkötter, Ann-Kathrin Pallasch, Thomas Beck, Silke Kröger, Anna Podrygala
Die deutsche Logistikbranche ist einer der umsatzstärksten Wirtschaftsbereiche. Äußere Einflussfaktoren drängen die Logistikbranche immer stärker dazu, Prozesse und Abläufe in ökologischer Hinsicht effizienter zu gestalten. In der Praxis fehlt es jedoch an Instrumenten, ökologische Optimierungspotenziale eindeutig zu identifizieren und zu bewerten sowie durchgeführte Optimierungen quantitativ zu dokumentieren. Eine Möglichkeit hierzu ist ein neuartiges Referenzmodell, das es Logistikunternehmen in intralogistischen Prozessen erlaubt, die ökologische mit der ökonomischen Sichtweise zu verknüpfen. Auf diese Weise können Schwachstellen im Prozessablauf identifiziert sowie entsprechende Ziele und Maßnahmen zu deren Verbesserung definiert werden. Die Verknüpfung mit einer Datenbank erlaubt dem Referenzmodell, die Wirkung der Maßnahmen vor ihrer Umsetzung zu simulieren und so ihre Sinnhaftigkeit zu überprüfen. Die Anwendung dieses Referenzmodells sowie sein Nutzen, ...
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 6 | Seite 29-32
Ökonomische und ökologische Herausforderungen im SCM

Ökonomische und ökologische Herausforderungen im SCM

Ansätze zur effizienten Weiterverwendung von Abfällen
Matthias Vodicka, Katharina Bunse, Paul Schönsleben
Durch stetige Prozessverbesserungen erreichte die Zementindustrie deutliche Effizienzsteigerungen in ihrer Produktion. Dabei erwies sich das sogenannte ‚Co-Processing‘, die Mitverwertung von Abfällen, als ein ökologisch wie ökonomisch zweckmäßiges Mittel. Dabei können signifikante Einsparungen bei Kosten und CO2-Emissionen realisiert werden. In diesem Zusammenhang ergeben sich besondere Herausforderungen an das Supply Chain Management: neben klassischen Zielgrößen wie Qualität, Kosten und Lieferzuverlässigkeit müssen Regularien und Verfügbarkeit von Industrieabfällen der in der Nähe lokalisierten Industrie sowie das Ziel eine langfristige Lieferpartnerschaft zu realisieren berücksichtigt werden. Dieser Beitrag stellt relevante Zusammenhänge vor und präsentiert Ansätze zu einer effizienten Supply Chain Gestaltung.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 6 | Seite 25-28
Potenziale innovativer Umschlagstechnologien in Seehäfen

Potenziale innovativer Umschlagstechnologien in Seehäfen

Ökonomische und ökologische Perspektiven von magnetbasierten Handhabungstechologien im Umschlag von Stahlprodukten
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Michael Görges, Wolf Lampe
In den letzten Jahren konnte eine stetige Zunahme des weltweiten Güterverkehrs beobachtet werden, von dem insbesondere der weltweite maritime Verkehr und die zugehörigen Seehäfen profitieren [1-2]. Auch nach der internationalen Finanzkrise wird gegenwärtig von einem erneuten Anstieg der globalen maritimen Güterströme ausgegangen. Oftmals sind in Seehäfen die räumlichen Kapazitäten begrenzt, sodass eine einfache Erweiterung der vorhandenen Infrastruktur nur schwer möglich ist. Um dennoch die eigene Wettbewerbsfähigkeit ausbauen zu können, müssen Betreiber von Seehäfen durch die Einführung effizienterer Prozesse und innovativer Technologien den sich ändernden Anforderungen genügen [3]. Nicht nur containerisierte Güterströme sind diesen Entwicklungen unterworfen, sondern auch Stückguttransporte, wie beispielsweise Stahlprodukte. Insbesondere Handhabungs- und Umschlagsprozesse von Stahlprodukten bergen hohe Innovations- und Verbesserungspotenziale, welche sowohl ...
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 6 | Seite 38-42
Aufbau von Flexibilitätspotenzialen zur Beherrschung von Supply Chain-Risiken

Aufbau von Flexibilitätspotenzialen zur Beherrschung von Supply Chain-Risiken

Wolfgang Kersten ORCID Icon, Carolin Singer
ie wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wandeln sich heutzutage auf dynamische und sprunghafte Weise und führen zu einer gestiegenen Unsicherheit sowie zu einem gesteigerten Risiko für die Supply Chain-Partner. Eine erhöhte Supply Chain-Flexibilität gilt laut aktueller Studien nicht nur als Erfolgsfaktor, sondern ist für Unternehmen wesentlich, um am Markt bestehen zu können. Der vorliegende Beitrag basiert auf ausgewählten Ergebnissen von Expertengesprächen, einer Fokusgruppe sowie einer Kurzbefragung, die den aktuellen Stand der Praxis bzgl. des Supply Chain Risk Managements und der Bedeutung von Flexibilität beleuchten. Im Rahmen eines Vorgehensmodells wird anschließend ein Ansatz vorgestellt, mit dessen Hilfe Strategien und Maßnahmen zur Erhöhung der Supply Chain-Flexibilität strukturiert abgeleitet werden können und der als Bestandteil der Risikosteuerung in der Praxis eingesetzt werden kann.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 3 | Seite 61-64
Simulationsmodule zur Absicherung wandlungsfähiger Logistiksysteme

Simulationsmodule zur Absicherung wandlungsfähiger Logistiksysteme

Sigrid Wenzel ORCID Icon, Björn Bockel, Dennis Abel
Wandlungsfähigkeit beschreibt die Fähigkeit einer Organisation, Veränderungen nachhaltig zu etablieren. Bereits in der Planungsphase die Wandlungsfähigkeit eines Systems richtig planen und gestalten zu können, ist ein entscheidender Faktor, der bei der Betrachtung wandlungsfähiger Logistiksysteme berücksichtigt werden muss. Hieraus ergibt sich die Notwendigkeit der konzeptionellen Veränderung eingesetzter Planungsmethoden. Die Modularisierung von Simulationsmodellen im Rahmen der ereignisdiskreten Simulation, als etablierte Planungsmethode, ist ein möglicher erster Schritt in diese Richtung, sodass auch die Wandlungsfähigkeit in die modellgestützte Analyse einbezogen werden kann. Vor diesem Hintergrund diskutiert der Beitrag Möglichkeiten zum Aufbau modularer Simulationsmodelle und zeigt auf, wie eine Modularisierung in der Praxis vorzunehmen ist.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 3 | Seite 33-36
Wandlungsfähigkeit der Netzwerkleistung durch kollaboratives BKM

Wandlungsfähigkeit der Netzwerkleistung durch kollaboratives BKM

Ein dezentraler und kollaborativer Ansatz für unternehmensübergreifende Netzwerke
Tobias Hegmanns
Der Beitrag beschäftigt sich mit dem Bedarfs- und Kapazitätsmanagement in unternehmensübergreifenden Produktionsnetzwerken. Es wird die Frage behandelt, wie sich Unternehmen in Abhängigkeit der Marktnachfrage über den Auf- und Abbau von Kapazitäten abstimmen können. Dazu wird ein dezentraler verhandlungsbasierter Abstimmungsmechanismus vorgestellt. Unternehmensnetzwerke können ihren Ressourcenaufbau so ohne Hilfe eines zentralen Koordinators synchronisieren. Die koordinierende Wirkung des entwickelten dezentralen Planungskonzepts konnte, auch im Vergleich zu existierenden zentralen Netzwerkplanungsmethoden, nachgewiesen werden.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 3 | Seite 25-28
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