Autor: Carmen Ruthenbeck

Innovative Konzepte im Mittelstand

Innovative Konzepte im Mittelstand

Möglichkeiten zur Dezentralisierung der Produktionssteuerung in der Werkstattfertigung mit cyber-physischen Systemen
Michael Teucke, Carmen Ruthenbeck, Christian Windt
Der Beitrag beschäftigt sich mit der Dezentralisierung innerhalb der Produktionssteuerung in einer Werkstattfertigung. Eine Möglichkeit hierzu wird am Beispiel der LISEGA SE in Zeven, einem mittelständischen Hersteller von Komponenten für den Anlagenbau, beschrieben. Das Unternehmen plant eine Erweiterung des für die Produktionssteuerung verwendeten, belastungsorientierten Auftragsfreigabeverfahrens. Zentraler Untersuchungsgegenstand in dem vorliegenden Beitrag ist, welche Dezentralisierungs- und Flexibilisierungspotenziale sich durch cyber-physische Produktionssysteme erschließen lassen. Die möglichen Eigenschaften solcher Systeme und ihre Realisierung mittels integrierter Intelligenz (d.h. Datenverarbeitungskapazität), Kommunikationstechnik und Sensorik werden diskutiert.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 6 | Seite 35-40
Vorgehensmodell zur Weiterentwicklung eines Wearable Computing Systems

Vorgehensmodell zur Weiterentwicklung eines Wearable Computing Systems

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Dennis Lappe, Dirk Werthmann, Carmen Ruthenbeck
Wearable Computing Systeme ermöglichen es, dem Werker Informationen zur Unterstützung seiner operativen Tätigkeiten zur Verfügung zu stellen. Des Weiteren können durch Wearable Computing Systeme aktuelle Daten automatisch an weitere IT-Systeme übermittelt werden. Die echtzeitnahe Informationsverfügbarkeit ist für den Werker insbesondere bei der Veränderung von Planungs- und Steuerungsdaten relevant. Damit Wearable Computing Systeme erfolgreich in der Praxis eingesetzt werden können, ist es neben der Verbesserung der technischen Komponenten erforderlich, die zentrale Planung und Steuerung mit den dezentralen Komponenten als sogenanntes hybrides Steuerungssystem weiterzuentwickeln. Aus diesem Grund werden die zentralen Planungs- und Steuerungsstrukturen unter Einbeziehung von echtzeitnahen Informationen mit einem Wearable Computing System kombiniert. Der vorliegende Beitrag beschreibt dabei ein Vorgehensmodell, bestehend aus der Weiterentwicklung eines Wearable Computing ...
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 1 | Seite 17-20
Planungsmethode für die unternehmensübergreifende Auftragsabwicklung

Planungsmethode für die unternehmensübergreifende Auftragsabwicklung

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Christian Meinecke, Carmen Ruthenbeck
An der Auftragsabwicklung von Fahrzeugen auf Seehafenterminals sind verschiedene Logistikdienstleister beteiligt. Durch die unterschiedliche Ausrichtung der einzelnen Planungsmethoden an den Zielen der Logistikdienstleister wird eine ganzheitliche Prozessoptimierung entlang der Prozesskette häufig nicht erreicht. Zur Steigerung der Dienstleistungsqualität für den Kunden ist eine unternehmensübergreifende Betrachtung erforderlich. Die Schaffung von Informationstransparenz durch einen gemeinsamen Leitstand ist die Basis für die Entwicklung einer unternehmensübergreifenden Planungsmethode. Der Einfluss der vorgestellten Methode auf die Performance der gesamten Prozesskette auf einem Seehafenterminal wird untersucht sowie unter ökonomischen Gesichtspunkten bewertet.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 5 | Seite 39-42
Informationsmanagement in der Automobillogistik

Informationsmanagement in der Automobillogistik

Ein proaktiver Ansatz für das Informationsmanagement in globalen Lieferketten
Carmen Ruthenbeck, Dennis Lappe, Wolf Lampe
Prozessbezogene Informationen werden in der Automobillogistik in der Regel von jedem Akteur im eigenen System gespeichert und nur parallel zum Materialfluss an andere Unternehmen in der Lieferkette kommuniziert. Ein unternehmensübergreifender und zu jeder Zeit aktueller Informationsfluss existiert in Lieferketten de facto nicht. Für viele Anwendungsfälle ist die frühzeitige Verfügbarkeit von Daten und Informationen hinsichtlich der auf ein Unternehmen zulaufende Teile, Komponenten und Aufträge jedoch wünschenswert, um die eigene Auftragssteuerung kontinuierlich aktualisieren und optimieren zu können. Die Schaffung von Transparenz in der Lieferkette über Gewerke und Unternehmensgrenzen hinweg verspricht die Möglichkeit, einen effizienteren Materialfluss realisieren zu können. Hierzu müssen relevante Informationen bereits bei ihrer Entstehung allen Beteiligten in der Lieferkette zugängig gemacht werden. Dieser Beitrag stellt einen Ansatz vor, welche Informationen in einer ...
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 5 | Seite 9-13
Informationsmanagement in der Logistik unterstützt durch Wearable Computing

Informationsmanagement in der Logistik unterstützt durch Wearable Computing

Ein neuer Ansatz für das Informationsmanagement am Beispiel der Automobillogistik
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Carmen Ruthenbeck, Florian Harjes, Christian Meinecke
Eingebettet in zentrale Planungs- und Steuerungsstrukturen wird der Informationsfluss in der Logistik größtenteils in separaten Prozessen oder Teilprozessen realisiert. Dies führt zu vermehrtem Aufwand und Verzögerungen bei der Abwicklung der logistischen Kernprozesse. Besonders trifft dies auf mobile Arbeitsprozesse, beispielsweise in der Automobillogistik, zu. Hier bieten Wearable Computing Systeme die Möglichkeit, durch Anwendung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien die Informationsgenerierung, -verteilung und -nutzung direkt in den Arbeitsprozess zu integrieren. Dadurch wird eine Entlastung des Anwenders ermöglicht, sodass sich dieser auf seine Kernaufgaben konzentrieren kann.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 1 | Seite 9-12