Produktpiraterie

Technisches Schutzkonzept gegen Produktpiraterie

Technisches Schutzkonzept gegen Produktpiraterie

Erhöhte Sicherheit durch Nutzung inhärenter Komponenten als Schutz gegen Produktpiraterie
Eberhard Abele, Eugenia Gossen, Leonardo Gerardi, Christian Kägeler
Das Zeitalter der Globalisierung und Digitalisierung birgt einerseits enorme Potenziale, Wissen zu teilen und gezielt zu nutzen, bringt andererseits jedoch die Herausforderung mit sich, diese Datenmengen auch zu beherrschen und zu schützen [1]. Um die volle Innovationsrente auszuschöpfen, müssen Originalhersteller ihr Wissen und ihre Produkte sichern und können das Risiko der Produktpiraterie nicht länger ignorieren. Heutzutage reicht es nicht mehr, nur die Innovationszyklen stärker zu verkürzen. Vielmehr müssen internationale Unternehmen in den Schutz ihres Know-hows investieren, um den eigenen Wettbewerbsvorteil lokal, regional und international zu sichern. Anforderungen in Bezug auf Sicherheit und Effizienz technischer Schutzkonzepte und die Entwicklung eines solchen sind Gegenstand dieses Beitrags.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 5 | Seite 49-52
Präventiver Produktschutz

Präventiver Produktschutz

Ein ganzheitlicher Ansatz für die Bedrohungsanalyse
Daniel Eckelt, Katharina Altemeier, Daniel Kliewe
Die Produkte des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus sowie verwandter Branchen wie der Automobilzuliefer- und Elektroindustrie sind weltweit erfolgreich, aber häufig Opfer von Imitationen. Zunehmend werden auch komplexe Hightech- und Investitionsgüter imitiert. Das bedroht den Markterfolg vieler Unternehmen und bringt sie um die Rendite ihrer Investitionen in Forschung und Entwicklung. Geleitet von der Idee des präventiven Produktschutzes entwickeln die Forscher im Verbundprojekt „Prävention gegen Produktpiraterie“ im Rahmen des BMBF-Spitzenclusters „Intelligente Technische Systeme Ostwestfalen-Lippe (it´s OWL)“ innovative Lösungsansätze. Ziel des Projekts ist ein ganzheitliches Vorgehen zur Bedrohungsanalyse und eine Datenbank mit möglichen Schutzmaßnahmen. Schutzmaßnahmen wie versteckte Markierungen und additive Fertigungsverfahren können bereits in der Produktentwicklung berücksichtigt und integriert werden.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 1 | Seite 55-58
Präventiver Produktpiraterieschutz

Präventiver Produktpiraterieschutz

Einsatz von passiven, signierten RFID-Transpondern im Maschinen- und Anlagenbau
Janina Durchholz, Dominik Stockenberger, Willibald A. Günthner
Produktpiraterie entwickelt sich zu einer großen Bedrohung der deutschen Hersteller im Maschinen- und Anlagenbau. In diesem Beitrag wird eine technische Möglichkeit der Erkennung gefälschter beziehungsweise nachgeahmter Bauteile durch Kennzeichnung und Authentifizierung der Originalbauteile vorgestellt. Durch den Einsatz passiver RFID-Transponder in Kombination mit kryptografischen Verfahren können alle Beteiligten der Supply Chain wie auch Maschinen und Anlagen selbst automatisch Verschleißteile oder zusätzliche Komponenten erkennen und auf ihre Echtheit überprüfen. Ein dichtes Netz von Identifikationspunkten im Wertschöpfungsnetzwerk schützt dieses zusätzlich vor dem Eindringen von Kopien oder Fälschungen. Durch die Datenspeicherung der Prüfdaten in der Cloud werden Unregelmäßigkeiten in der logistischen Kette sofort erkannt – ein aktiver präventiver Produktpiraterieschutz entsteht.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 4 | Seite 11-14
Ansatz zur Steuerung des Know-how-Flusses in einer Supply Chain im Kontext der Produktpiraterie

Ansatz zur Steuerung des Know-how-Flusses in einer Supply Chain im Kontext der Produktpiraterie

Horst Meier, Christian Siebel, Michael Nahr
Unternehmen der Investitionsgüterindustrie sehen sich in vermehrtem Maße mit einem steigenden globalen Wettbewerb konfrontiert. Im Zuge von immer kürzer werdenden Produktlebenszyklen und der Forderung nach schnelleren Anpassungen von Güter an die sich ändernden Bedürfnisse der Kunden, müssen sich die Unternehmen zu Wertschöpfungsketten zusammenschließen, um den wachsenden Anforderungen standhalten zu können. Infolgedessen werden sensible Daten über die Unternehmensgrenzen hinaus ausgetauscht und die Bedrohung durch Produktpiraterie beginnt zu wachsen. Aufgrund der zunehmenden Gefahren durch Produktpiraterie soll in dieser Arbeit das unterschiedliche Verständnis von Produktpiraterie erläutert und eine Vorgehensstrategie für die Bereitstellung von Kern-Know-how beschrieben werden. Hierbei beschränkt sich der Ansatz nicht nur auf das eigene Unternehmen, sondern betrachtet die gesamte Wertschöpfungskette.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 5 | Seite 61-64
Mit Produktschutz den Wettbewerbsvorteil Qualität sichern

Mit Produktschutz den Wettbewerbsvorteil Qualität sichern

Eberhard Abele, Laura Schröder, Philipp Kuske
Produktpiraterie und seine Risiken betreffen nicht nur Hersteller von Konsumgütern, sondern auch Maschinen- und Anlagenbauer. Da Produktpiraten auch weiterhin mit niedrigen Strafen und hohen Gewinnen rechnen können, wird die Anzahl von Produktpirateriefällen massiv wachsen. Dabei wirkt sich die Produktpiraterie insbesondere auf die Qualität aus. Der vorliegende Beitrag zeigt auf, welche Wirkzusammenhänge zwischen Produktpiraterie und Qualität bestehen und wie Produktschutz dazu beitragen kann, den eigenen Qualitätsvorsprung nicht nur zu sichern, sondern sogar auszubauen.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 4 | Seite 53-56
Strategisches Management der Produktpiraterie

Strategisches Management der Produktpiraterie

Qualitätssicherung in der Konzeption ganzheitlicher Schutzstrategien
Oliver Kleine
Die zunehmende Bedrohung der deutschen Investitionsgüterindustrie durch Produktpiraterie bzw. der ungewollten Preisgabe von wettbewerbsrelevantem Know-how ist zwar heute weitgehend unbestritten. Dennoch werden Gegenmaßnahmen immer noch erst nach einem Schadensfall und punktuell als Ergebnis eines eher taktisch geprägten Planungsprozesses ergriffen. Der Frage nach der grundsätzlichen strategischen Passfähigkeit von ergriffenen Maßnahmen und relevanter Bedrohungslage wird dabei nur vereinzelt und wenig systematisch nachgegangen. Eine erfolgreiche Schutzstrategie bedarf deshalb einer geeigneten Qualitätssicherung auf strategischer Ebene. Der folgende Beitrag illustriert einen auf dem Quality Function Deployment (QFD) basierenden Ansatz zur Lösung dieses Problems.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 4 | Seite 61-65
RFID-basierte Services für mehr Fälschungssicherheit

RFID-basierte Services für mehr Fälschungssicherheit

Flexible, integrierte Produktverfolgung entlang der Supply Chain
Michael Abramovici, Matthias Flohr, Andreas Krebs
Produktpiraterie stellt zunehmend eine Bedrohung für die Hersteller und Anbieter von Produkten im industriellen Bereich dar. Daher kommt dem Einsatz von technischen Lösungen zum Schutz vor Produktfälschungen und -imitaten eine immer stärkere Bedeutung zu. In diesem Zusammenhang stellt insbesondere der Einsatz der RFID-Technologie ein wirksames Mittel dar, um die Originalprodukte und -komponenten entlang der Lieferkette verfolgen sowie deren Echtheit schnell und sicher überprüfen und nachweisen zu können. Im Rahmen des vom BMBF geförderten Verbundprojekts MobilAuthent wird eine Lösung für die Supply-Chain-übergreifende fälschungssichere Produkt-Authentifizierung und -Verfolgung auf der Basis von RFID entwickelt. In diesem Beitrag werden die ersten Ergebnisse sowie das Lösungskonzept des MobilAuthent-Projekts vorgestellt, das sich an die unterschiedlichen Anforderungen von Unternehmen und Produkten flexibel anpassen lässt.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 5 | Seite 47-50
Innovationen gegen Produktpiraterie

Innovationen gegen Produktpiraterie

Jürgen Gausemeier, Oliver Köster, Karsten Stoll
Mehr denn je sind produzierende Unternehmen der Investitionsgüterindustrie von Produktpiraterie betroffen. Unternehmen begegnen dieser Herausforderung bevorzugt mit juristischen Mitteln. Dieser Beitrag zeigt weitere Möglichkeiten auf, wie sich produzierende Unternehmen wirksam vor Produktpiraterie schützen können. Es existiert eine Vielzahl an technologischen und organisatorischen Schutzmaßnahmen. Darüber hinaus entstehen im Rahmen des BMBF Rahmenkonzepts „Forschung für die Produktion von morgen“ weitere Maßnahmen. Vor diesem Hintergrund gilt es, die betroffenen Unternehmen über die vielfältigen Möglichkeiten insbesondere der Prävention gegen Produktpiraterie zu informieren und darzustellen, wie einer spezifischen Bedrohungslage durch Kombination von Schutzmaßnahmen zu einer Schutzkonzeption wirkungsvoll begegnet werden kann.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 6 | Seite 51-54
Methoden & Strategien gegen Produktpiraterie

Methoden & Strategien gegen Produktpiraterie

Unternehmensübergreifende Ansätze gegen Produktpiraten versprechen Erfolge
Horst Wildemann
Spektakuläre Meldungen über Fälle von Produktpiraterie sind mittlerweile fast alltäglich. Die Schäden durch Produktpiraterie werden auf knapp 400 Milliarden Euro jährlich geschätzt. Neben den klassischen Opfern im Konsumgüterbereich wächst die Bedrohung vor allem im Anlagen- und Maschinenbau. Gleichzeitig steigt der Handlungsdruck bei betroffenen Unternehmen. Im Rahmen des Forschungsprojekts ProAuthent wird ein integrierter Produktpiraterieschutz mittels Kennzeichnungs- und Authentifizierungstechnologien erarbeitet [1, 2].
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 6 | Seite 28-30
Plagiat gefunden – was nun?

Plagiat gefunden - was nun?

Strategische Überlegungen zu einer effizienten, nachhaltigen Bekämpfung von Produktpiraten
Maximilian Burger-Scheidlin
Konsumgüter, aber vor allem auch technische Artikel werden zunehmend gefälscht. Dahinter stehen oft mafiöse Gruppen die die Produktion und den weltweiten Vertrieb von Fälschungen professionell organisieren. Viele Unternehmen beauftragen nach Erkennung und Aufgriff einer Fälschung eine lokale Anwaltskanzlei. Nett, aber die Vernichtung einer Lieferung stört den Fälscher - bei Margen bis zu 1000 % - nicht substantiell. Wie kann man Fälscher nachhaltig treffen? Wie seine eigenen Interessen schützen?
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 6 | Seite 63-65
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