Autor: Paul Schönsleben

Leistungskennzahlen im pharmazeutischen SCM

Leistungskennzahlen im pharmazeutischen SCM

Welche Leistungskennzahlen werden genutzt und wie verändern sich diese in Zukunft?
Felix Friemann, Paul Schönsleben
Supply Chain Management (SCM) in der forschenden Pharmaindustrie ist durch spezielle Anforderungen gekennzeichnet: Insbesondere Regulierungen, ein hoher Warenwert der Produkte mit entsprechenden Anforderungen an (Fälschungs-) Sicherheit und lange Durchlaufzeiten charakterisieren die Branche. Dieser Beitrag zeigt auf, an welchen Leistungskennzahlen sich Supply Chain Manager der größten forschenden Pharmaunternehmen aktuell orientieren, wie sich die Leistungskennzahlen zukünftig entwickeln und welche Implikationen daraus abzuleiten sind. Die Erkenntnisse basieren hauptsächlich auf einer Interviewserie mit 11 der TOP20 umsatzstärksten forschenden Pharmaunternehmen weltweit (Ranking gemäß [1]) sowie einer Literaturanalyse und einer Case-Study, die mit einem der Unternehmen durchgeführt wurde.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 6 | Seite 30-34
IT-unterstütztes Wissensmanagement im globalen Engineering

IT-unterstütztes Wissensmanagement im globalen Engineering

Herausforderung Engineer-to-Order
Olga Willner, Stefan Weber, Alexander Eck, Paul Schönsleben
Angesichts der zunehmenden Globalisierung der Märkte erfordern Produktentwicklung und Engineering immer häufiger die Zusammenarbeit zwischen weltweit verteilten Standorten. Zur Bewältigung der Herausforderungen globaler Engineering-Prozesse wird das erforderliche Wissen regelmäßig in IT-Anwendungen zentral gespeichert und lokal verwendet. Als „engineered-to-order“ werden Produkte bezeichnet, die nach Kundenauftrag konstruiert und gefertigt werden. Für diese Art von Produkten reicht das in Systemen hinterlegte Wissen häufig nicht aus. In diesem Beitrag werden im Rahmen einer Case Study gemeinsam mit einem global führenden Hersteller von Aufzügen erste Lösungsansätze entwickelt, wie wissensbasierte Arbeit unter Berücksichtigung der an verschiedenen Standorten unterschiedlich ausgeprägten Kompetenzen global effizient ausgeführt werden kann.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 4 | Seite 49-52
Energieverbrauchsprofile bei Investitionsentscheidungen

Energieverbrauchsprofile bei Investitionsentscheidungen

Energieeffizienz als Entscheidungskriterium beim Erwerb von Produktionsanlagen in der Automobilindustrie
Olga Willner, Manuel Rippel, Paul Schönsleben, Thomas Heck
In den vergangenen Jahren haben Themenfelder wie Ressourcenverknappung, Umweltverschmutzung und steigende Rohstoffpreise bei der Gestaltung von Produktionsprozessen in der Automobilindustrie immer mehr Beachtung gefunden. Der Druck auf OEMs (Original Equipment Manufacturer) in Richtung einer energieeffizienten Ausrichtung ihrer Produktionslinien steigt zunehmend. Gegenwärtig liefern die Hersteller von Produktionsanlagen allerdings nur unzureichende Daten, um eine Kaufentscheidung nach Energieeffizienzkriterien von Seiten des OEM optimal zu unterstützen. Im Rahmen einer Case Study gemeinsam mit der Daimler AG werden in diesem Beitrag die Anforderungen eines OEM hinsichtlich der benötigten Angaben zum Energieverbrauch analysiert und strukturiert aufbereitet. Anschließend werden erste Lösungsansätze zur Integration der Daten in die Produktdatenblätter der Hersteller von Produktionsanlagen und Werkzeugmaschinen präsentiert.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 5 | Seite 33-36
Supply-Chain-Strategien für den russischen Markt

Supply-Chain-Strategien für den russischen Markt

Stephan Verhasselt, Conrad Bielitz, Paul Schönsleben
Unter den BRIC-Staaten gilt die russische Wirtschaft als Nachzügler. Insbesondere im Vergleich mit der chinesischen Wirtschaft, die seit Jahren Wachstumsraten von bis zu elf Prozent aufweist, entwickelt sich die Wirtschaft in Russland mit rund vier Prozent jährlichem Wachstum nur langsam. Dennoch bietet Russland ausländischen Unternehmen gute Geschäftsmöglichkeiten. Insbesondere die in den nächsten Jahren anstehenden, staatlich geförderten Modernisierungsprojekte benötigen Technologie und entsprechendes Equipment aus dem Ausland. Mit einem steigenden Absatz in Russland wird dabei die Wahl einer geeigneten Supply-Chain-Strategie für ausländische Firmen zu einem immer wichtigeren Thema.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 2 | Seite 23-28
Energiemanagement in der Produktion

Energiemanagement in der Produktion

Ansätze zum Überwachen und Steuern der Energieeffizienz
Katharina Bunse, Matthias Vodicka, Paul Schönsleben
Aktuelle politische Entwicklungen zum Ausstieg aus der Kernenergie erhöhen die Wahrscheinlichkeit für einen weiteren Anstieg der Energiepreise in den nächsten Jahren. Die daraus resultierende Erhöhung von Energiekosten verstärkt, neben anderen Gründen wie beispielsweise umweltbewussten Kunden und neuen Umweltregularien, die Relevanz von Energiesparmaßnahmen für produzierende Unternehmen. Zusätzlich zu den Zielgrößen Qualität, Kosten, Liefertreue und Flexibilität geht Energieeffizienz als weiteres Zielkriterium in die Entscheidungen von Produktionsmanagern ein. Ein wichtiges Instrument, um Energieeffizienz in Produktionsprozessen zu steigern, ist die Implementierung eines Energiemanagements. Dieser Beitrag zeigt dessen Vorteile auf und stellt die wichtigsten Aufgaben und Methoden vor. IT-Lösungen zur Konfiguration und Steuerung von energieeffizienten Produktionsprozessen werden erläutert.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 6 | Seite 53-56
Ökonomische und ökologische Herausforderungen im SCM

Ökonomische und ökologische Herausforderungen im SCM

Ansätze zur effizienten Weiterverwendung von Abfällen
Matthias Vodicka, Katharina Bunse, Paul Schönsleben
Durch stetige Prozessverbesserungen erreichte die Zementindustrie deutliche Effizienzsteigerungen in ihrer Produktion. Dabei erwies sich das sogenannte ‚Co-Processing‘, die Mitverwertung von Abfällen, als ein ökologisch wie ökonomisch zweckmäßiges Mittel. Dabei können signifikante Einsparungen bei Kosten und CO2-Emissionen realisiert werden. In diesem Zusammenhang ergeben sich besondere Herausforderungen an das Supply Chain Management: neben klassischen Zielgrößen wie Qualität, Kosten und Lieferzuverlässigkeit müssen Regularien und Verfügbarkeit von Industrieabfällen der in der Nähe lokalisierten Industrie sowie das Ziel eine langfristige Lieferpartnerschaft zu realisieren berücksichtigt werden. Dieser Beitrag stellt relevante Zusammenhänge vor und präsentiert Ansätze zu einer effizienten Supply Chain Gestaltung.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 6 | Seite 25-28
Die Rolle industrieller Services für Maschinen- und Anlagenbauunternehmen in der Wirtschaftskrise

Die Rolle industrieller Services für Maschinen- und Anlagenbauunternehmen in der Wirtschaftskrise

Lessons learned
Fabrice Seite, Ruben Jönke, Paul Schönsleben
Industrielle Services haben sich bei vielen Unternehmen der Investitionsgüterindustrie von einem notwendigen Randgeschäft beim Neuanlagenverkauf zu einem umsatzstarken und hoch profitablen Geschäftsfeld entwickelt. Aber welche Bedeutung kommt industriellen Services in Zeiten einer Wirtschaftskrise zu? Zur Beantwortung dieser Frage interviewten die Autoren sechs Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus. Das Ergebnis der Untersuchung zeigt insbesondere das einzigartige Potenzial industrieller Services in der Wirtschaftskrise auf. Diese Potenziale können Unternehmen nutzen, indem sie ihr Service-Angebot gezielt gestalten und an die wirtschaftliche Situation ihrer Kunden anpassen.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 6 | Seite 57-61
Organisationsstruktur für eine schlanke Produktion

Organisationsstruktur für eine schlanke Produktion

Ansätze für eine angepasste Aufbauorganisation unter Anwendung von Lean-Grundsätzen
Katharina Bunse, Mario Schmuziger, Paul Schönsleben
„Lean Production“ ist ein erfolgreiches Produktionskonzept, um langfristig und nachhaltig die Produktivität eines Unternehmens zu steigern. Die Einführung von Lean-Prinzipien in der Produktion stellt jedoch nicht nur die Ablauf- sondern auch die Aufbauorganisation eines Unternehmens vor neue Herausforderungen. Durch ungenügende gesamtübergreifende Prozessmodelle, fehlende Schnittstellendefinition und historisch gewachsene und unflexible Führungsstrukturen kann die Organisationsstruktur in ihrer aktuellen Ausprägung an ihre Grenzen stoßen. Dieser Beitrag analysiert - am Beispiel eines schweizer Produktionsstandorts eines Herstellers von Medizintechnik - die Herausforderungen, die sich an eine Aufbauorganisation bei der Einführung von „Lean Production“-Prinzipien in den operativen Geschäftsbereichen stellen. Es werden Anforderungen an eine angepasste Organisationsstruktur aufgezeigt, sowie Varianten für eine neue Aufbauorganisation vorgestellt. Vor- und Nachteile dieser ...
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 2 | Seite 53-56
Machtfaktoren in Kunden-Lieferanten-Verhältnissen

Machtfaktoren in Kunden-Lieferanten-Verhältnissen

Das Beispiel Schweizer Unternehmen und ihre chinesischen Lieferanten
Josef Oehmen, Paul Schönsleben, Max von Bredow, Philipp Gruber, Gunther Reinhart
Die zunehmende Globalisierung eröffnet westlichen Unternehmen große Möglichkeiten. In diesem Zusammenhang gewinnt speziell China als Beschaffungsmarkt in den letzten Jahren vermehrt an Bedeutung. Trotz vieler Chancen lässt sich aber in jüngster Vergangenheit das Phänomen eines Rückzugs vieler Unternehmen aus dem chinesischen Markt feststellen. Dies liegt u.a. in einem mangelnden Potenzial der westlichen Unternehmen zur Einflussnahme auf die Leistungen und Forderungen der chinesischen Unternehmen begründet. In diesem Beitrag werden Werkzeuge und Wege aufgezeigt, um diesem Problem erfolgreich zu begegnen und die eigene Machtposition als Kunde in Westeuropa zu verbessern.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 4 | Seite 29-33
Leistungsbasierte Zielvereinbarungen für Produkt-Service Systeme

Leistungsbasierte Zielvereinbarungen für Produkt-Service Systeme

Ingo Lange, Paul Schönsleben, Raphael Kunz
Für Hersteller von komplexen Maschinen und Anlagen besteht ein großes Umsatzpotenzial in der Vermarktung von industriellen Dienstleistungen. Diese beziehen sich auf die optimale Nutzung der Leistungsfähigkeit von Investitionsgütern bei den Kunden über den gesamten Lebenszyklus. Individuelle Problemlösungen im Produkt und Servicegeschäft erfordern eine Integration des Dienstleistungsanbieters in die Wertschöpfungsprozesse des Kunden. Dies führt zu einer Neuausrichtung der Service-Geschäftsbeziehung basierend auf einem nutzenorientierten Vergütungsmodell. Dieser Beitrag zeigt ein Vorgehensmodell, welches auf Basis von Prozessen, Kennzahlen und Risikoanalysen die Ausarbeitung von leis-tungsbasierten Servicekontrakten in einer integrativen Service-Geschäftsbeziehung systematisch unterstützt.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 5 | Seite 17-20
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