Autor: Michael Görges

Dynamisierung von Planungsaufgaben auf Automobilterminals

Dynamisierung von Planungsaufgaben auf Automobilterminals

Potenziale selbststeuernder logistischer Prozesse zur Flexibilisierung der Flächenmasterplanung
Michael Görges, Michael Freitag ORCID Icon
In den vergangenen Jahren konnte weltweit eine kontinuierliche Steigerung der Fertigfahrzeugumschlagsmengen beobachtet werden. Im Zuge der globalen Vernetzung der Fahrzeugdistributionsnetzwerke spielen Seehäfen für den Umschlag von Fertigfahrzeugen als Knotenpunkte der Logistikkette eine entscheidende Rolle. Auf Autoterminals werden neben dem reinen Umschlag der einzelnen Verkehrsträger (Seeschiff, Bahn und LKW) und der Lagerung von Fahrzeugen auch zusätzliche wertschöpfende Tätigkeiten in Form von technischen Bearbeitungen zur Anpassung an die Bedürfnisse der jeweiligen Zielmärkte vorgenommen. Aus dem Zusammenspiel dieser Prozesse resultiert ein komplexes Prozessgeflecht mit vielfältigen Planungs- und Steuerungsaufgaben, welches einer starken systeminhärenten Komplexität und Dynamik unterliegen kann [1]. Bestehende Planungsansätze können diese volatilen Rahmenbedingungen oftmals nicht adäquat berücksichtigen und weisen folglich Effizienzsteigerungspotenziale auf. Dieser ...
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 1 | Seite 23-26
Interaktive Planung und Steuerung für den Automobilumschlag

Interaktive Planung und Steuerung für den Automobilumschlag

Lösungsansatz für die Steigerung der Effizienz und Flexibilität der Logistikabwicklung auf See- und Binnenhäfen
Susanne Schukraft, Stephan Oelker, Dirk Werthmann, Michael Freitag ORCID Icon, Michael Görges, Emrah Gencer, Artur Malek
Die Logistikleistungen von See- und Binnenhäfen stellen für die Automobillogistik einen wichtigen Bestandteil der Fahrzeugdistribution dar. Grundlegende Anforderungen an die logistische Abwicklung des Fahrzeugumschlags sind eine hohe Effizienz und Prozesssicherheit. Zudem sind eine hohe Flexibilität und Reaktivität erforderlich, um kurzfristig auf Störungen und unerwartete Änderungen reagieren zu können. Dieser Beitrag zeigt in diesem Kontext die Handlungsfelder und einen Lösungsansatz für die Gestaltung einer interaktiven Planung und Steuerung der logistischen Abwicklung auf See- und Binnenhäfen auf. Der Ansatz beinhaltet eine simulationsgestützte Planung der Logistikabwicklung sowie eine standortabhängige Prozesssteuerung und soll damit zu einer Steigerung der Effizienz und Flexibilität im Hafenumschlag beitragen.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 6 | Seite 11-14
Transfer von Forschungsergebnissen in die Normung

Transfer von Forschungsergebnissen in die Normung

Ein Vorgehensmodell zur Identifikation geeigneter Forschungs-ergebnisse und dessen Anwendung in der Offshore-Logistik
Michael Görges, Annette Schimmel
Normung und Standardisierung leisten wichtige Beiträge zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft [1]. Im normungspolitischen Konzept der Bundesregierung wird betont, dass Normung und Standardisierung die Stellung Deutschlands als eine der führenden Wirtschaftsnationen sichert und Technikkonvergenz fördert [2]. Dies ist insbesondere für den Bereich der deutschen (Offshore-) Windenergie von großer Bedeutung, in dem derzeit mit dem Aufbau der Offshore-Windparks in großer Entfernung zur Küste und in Wassertiefen von bis zu 40 Metern Pionierleistungen erbracht werden und keine einheitlichen Standards für die Organisation der relevanten logistischen Prozesse vorhanden sind. Infolge dessen werden alle Projekte noch als Einzelprojekte geplant und durchgeführt, was sich negativ auf die Kosten auswirkt. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass der Anteil an den Logistikkosten rund 25 % an den Gesamtkosten eines Windparks beträgt [3].
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 5 | Seite 11-14
Potenziale innovativer Umschlagstechnologien in Seehäfen

Potenziale innovativer Umschlagstechnologien in Seehäfen

Ökonomische und ökologische Perspektiven von magnetbasierten Handhabungstechologien im Umschlag von Stahlprodukten
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Michael Görges, Wolf Lampe
In den letzten Jahren konnte eine stetige Zunahme des weltweiten Güterverkehrs beobachtet werden, von dem insbesondere der weltweite maritime Verkehr und die zugehörigen Seehäfen profitieren [1-2]. Auch nach der internationalen Finanzkrise wird gegenwärtig von einem erneuten Anstieg der globalen maritimen Güterströme ausgegangen. Oftmals sind in Seehäfen die räumlichen Kapazitäten begrenzt, sodass eine einfache Erweiterung der vorhandenen Infrastruktur nur schwer möglich ist. Um dennoch die eigene Wettbewerbsfähigkeit ausbauen zu können, müssen Betreiber von Seehäfen durch die Einführung effizienterer Prozesse und innovativer Technologien den sich ändernden Anforderungen genügen [3]. Nicht nur containerisierte Güterströme sind diesen Entwicklungen unterworfen, sondern auch Stückguttransporte, wie beispielsweise Stahlprodukte. Insbesondere Handhabungs- und Umschlagsprozesse von Stahlprodukten bergen hohe Innovations- und Verbesserungspotenziale, welche sowohl ...
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 6 | Seite 38-42
Vorgehensmodell zur Entwicklung von Selbststeuerungsstrategien

Vorgehensmodell zur Entwicklung von Selbststeuerungsstrategien

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Michael Görges, Thomas Jagalski, Steffen Sowade
Die Selbststeuerung logistischer Prozesse bietet eine Möglichkeit, trotz steigender Komplexität in der Logistik und kurzfristigen, unvorhersehbaren Ereignissen den Anforderungen an eine flexible und effiziente Auftragsabwicklung gerecht zu werden [1]. Daher wird dieses Konzept in der Logistikforschung intensiv als ein zur zentralen Planung alternativer Ansatz für die Gestaltung dezentral organisierter Planungs- und Steuerungssysteme untersucht [2]. Die Forschungsarbeit fokussiert u.a. auf die Entwicklung innovativer Selbststeuerungsstrategien und deren Anwendung mithilfe geeigneter Methoden und Instrumentarien. Auch wenn die Nutzenpotenziale unterschiedlicher Selbststeuerungsstrategien für ausgewählte Anwendungsszenarien der Produktionslogistik bereits in Simulationsstudien nachgewiesen wurden [3-6], fehlt bisher für den breiten Einsatz von Selbststeuerung ein systematisches Modell zum Vorgehen bei der Entwicklung von solchen Selbststeuerungsstrategien. In vorangegangenen ...
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 1 | Seite 55-58