Autor: Wolf Lampe

Konsolidierung von Emissionsindikatoren

Konsolidierung von Emissionsindikatoren

Ermittlung der THG-Effizienz von diversifizierten Logistikdienstleistern
Wolf Lampe
Komplexe Lieferketten funktionieren im engen Zusammenspiel von Logistik und Produktion. Daraus erwachsen besondere Anforderungen, wenn die Qualifikation eines diversifizierten Logistikdienstleisters zur Senkung von Energieverbräuchen und Treibhausgas (THG) bzw. CO2-Emissionen betrachtet werden soll: Seine Leistungspalette erschwert die Ermittlung eines einheitlichen Indikators zur spezifischen CO2-Emission, der für alle erbrachten Logistikleistungen eine befriedigend hohe Korrelation zwischen Treibhausgasemission und Ausprägung der betrieblichen Prozesse aufweist.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 1 | Seite 7-10
Potenziale innovativer Umschlagstechnologien in Seehäfen

Potenziale innovativer Umschlagstechnologien in Seehäfen

Ökonomische und ökologische Perspektiven von magnetbasierten Handhabungstechologien im Umschlag von Stahlprodukten
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Michael Görges, Wolf Lampe
In den letzten Jahren konnte eine stetige Zunahme des weltweiten Güterverkehrs beobachtet werden, von dem insbesondere der weltweite maritime Verkehr und die zugehörigen Seehäfen profitieren [1-2]. Auch nach der internationalen Finanzkrise wird gegenwärtig von einem erneuten Anstieg der globalen maritimen Güterströme ausgegangen. Oftmals sind in Seehäfen die räumlichen Kapazitäten begrenzt, sodass eine einfache Erweiterung der vorhandenen Infrastruktur nur schwer möglich ist. Um dennoch die eigene Wettbewerbsfähigkeit ausbauen zu können, müssen Betreiber von Seehäfen durch die Einführung effizienterer Prozesse und innovativer Technologien den sich ändernden Anforderungen genügen [3]. Nicht nur containerisierte Güterströme sind diesen Entwicklungen unterworfen, sondern auch Stückguttransporte, wie beispielsweise Stahlprodukte. Insbesondere Handhabungs- und Umschlagsprozesse von Stahlprodukten bergen hohe Innovations- und Verbesserungspotenziale, welche sowohl ...
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 6 | Seite 38-42
„True Greenness“

„True Greenness“

Nachhaltige Logistik jenseits von Prozessoptimierung und CO2-Kompensation
Wolf Lampe, Moritz Quandt
Die BLG LOGISTICS experimentiert mit dem Begriff „True Greenness“, um jenseits von Prozessoptimierung und CO2-Kompensation ökologisch orientierte Konzepte zu entwickeln.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 1 | Seite 12
Wetterabhängige Errichtungsplanung und Supply-Chain-Steuerung von OffshoreWindenergieanlagen

Wetterabhängige Errichtungsplanung und Supply-Chain-Steuerung von OffshoreWindenergieanlagen

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Anne Schweizer, Michael Lütjen ORCID Icon, Wolf Lampe
Die Errichtung und Nutzung von Offshore-Windenergieanlagen wird in den nächsten Jahren stark zunehmen. Bisher wurde mit „Alpha Ventus“ ein erster deutscher Offshore-Windenergiepark errichtet und in Betrieb genommen. Die Erfahrungen zeigen, dass Transport, Errichtung und Montage von Offshore-Windenergieanlagen erheblichen witterungsbedingten Einflüssen unterliegen und zu erheblichen Projektverzögerungen führen können. Ziel aktueller logistischer Forschungsaktivitäten für die Offshore-Montage ist die robuste Auslegung entsprechender Planungs- und Steuerungsmethoden. Im vorliegenden Beitrag werden zunächst die bestehenden Störgrößen entlang der Supply Chain im Hinblick auf die Offshore-Montage analysiert und ein adaptives Planungs- und Steuerungskonzept entworfen. Hierzu wird die Methode der stochastischen Programmierung vorgestellt, um mit dieser später Witterungseinflüsse wahrscheinlichkeitsbasiert in die Montageablaufplanung einzubeziehen und geeignete ...
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 6 | Seite 62-66
Informationsmanagement in der Automobillogistik

Informationsmanagement in der Automobillogistik

Ein proaktiver Ansatz für das Informationsmanagement in globalen Lieferketten
Carmen Ruthenbeck, Dennis Lappe, Wolf Lampe
Prozessbezogene Informationen werden in der Automobillogistik in der Regel von jedem Akteur im eigenen System gespeichert und nur parallel zum Materialfluss an andere Unternehmen in der Lieferkette kommuniziert. Ein unternehmensübergreifender und zu jeder Zeit aktueller Informationsfluss existiert in Lieferketten de facto nicht. Für viele Anwendungsfälle ist die frühzeitige Verfügbarkeit von Daten und Informationen hinsichtlich der auf ein Unternehmen zulaufende Teile, Komponenten und Aufträge jedoch wünschenswert, um die eigene Auftragssteuerung kontinuierlich aktualisieren und optimieren zu können. Die Schaffung von Transparenz in der Lieferkette über Gewerke und Unternehmensgrenzen hinweg verspricht die Möglichkeit, einen effizienteren Materialfluss realisieren zu können. Hierzu müssen relevante Informationen bereits bei ihrer Entstehung allen Beteiligten in der Lieferkette zugängig gemacht werden. Dieser Beitrag stellt einen Ansatz vor, welche Informationen in einer ...
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 5 | Seite 9-13
Auf dem Weg zur Selbststeuerung der Prozesse

Auf dem Weg zur Selbststeuerung der Prozesse

Eine Zwischenbilanz zum Stand von Forschung und Technik
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Felix Böse, Wolf Lampe, Anne Virnich
Die Zusammenarbeit zwischen der BLG LOGISTICS GROUP und der Universität Bremen im Themenkomplex Selbststeuerung in der Logistik exis-tiert seit der Einrichtung des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Sonderforschungsbereichs 637 „Selbststeuerung logis-tischer Prozesse - Ein Paradigmenwechsel und seine Grenzen“ im Jahre 2004. Seither liefert die BLG der Forschung Problemstellungen und Realdaten aus der Praxis. Diese bilden die Basis für wissenschaftliche Untersuchungen in Form von Prozess- und Simulationsstudien zur Selbststeuerung und ermöglichen die Verifikation und Bewertung der erarbeiteten Forschungsergebnisse. Im Gegenzug sind die im Sonderforschungsbereich 637 erarbeiteten Forschungsergebnisse besonders relevant für die Gestaltung der Prozesse der BLG, da sie als Industriepartner als erstes bewerten kann, ob und in welchen Logis-tikbereichen die Selbststeuerung in Kombination mit neuen Technologien Optimierungspotenzial verspricht. In diesem ...
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 6 | Seite 21-26
Automatisierte Sicherheits- und Inventurkontrolle auf Automobilterminals

Automatisierte Sicherheits- und Inventurkontrolle auf Automobilterminals

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Mehmet-Emin Özsahin, Florian Harjes, Frank Kirchner, Jan Albiez, Marc Ronthaler, Wolf Lampe
Die fortschreitende Automatisierung technischer Systeme ermöglicht die gleichzeitige Ausführung unterschiedlicher und komplexer Funktionen. Durch die weitere Integration innovativer Informations- und Kommunikationstechnologien können diese automatisierten Systeme miteinander kommunizieren und ihr Verhalten autonom an veränderte Umgebungseinflüsse anpassen. Zur Realisierung logistischer Funktionen sind bspw. autonome Roboter vielversprechende technische Systeme. Für die Entwicklung und prototypische Erprobung solcher Roboter bietet sich das Automobilterminal als Sonderform eines Logistikzentrums an. Dieser Beitrag stellt ein mögliches Konzept zur kombinierten Realisierung insbesondere der logistischen Funktionen Objektschutz und kontinuierliche Inventur anhand vernetzter autonomer Roboter vor. Durch die Implementierung innovativer Informations- und Kommunikationstechniken sowie die Neuentwicklung und den Einsatz robuster, autonomer Robotersysteme soll eine Sicherheits- und ...
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 5 | Seite 31-34
Perspektive durch Synthese

Perspektive durch Synthese

Sicherheits- und Inventurroboter für Automobil-Terminals
Wolf Lampe
Die Kombination der Aufgabenstellungen Objektschutz und kontinuierliche Inventur ist ein vielversprechender Ansatz für den zukünftigen Einsatz autonomer Roboter in der Logistik. Für die Entwicklung und prototypische Erprobung solcher Roboter bietet sich das Automobilterminal als Sonderform eines Logistikzentrums an. Die Roboter müssen hier auf großen Freiflächen in Abstimmung untereinander und mit der umgebenden Systemwelt so funktionieren, dass laufende Betriebsprozesse nicht gestört werden. Entscheidende Anforderungen an die Roboter sind Mobilität, die Fähigkeit zur Kommunikation, Orientierung und Identifikation sowie Feststellung von Security-relevanten Anomalien. Das „Überleben“ der Roboter beim Einsatz auf dem Terminal wird durch aktive Selbstschutzstrategien und Panzerung der Außenhülle gesichert.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 2 | Seite 79-80
Transponder im Fahrzeugmanagement

Transponder im Fahrzeugmanagement

Eine zukunftsträchtige Variante für die Automobillogistik
Felix Böse, Wolf Lampe
Der Einsatz von Transpondern in der Automobillogistik beschränkt sich derzeit noch auf relative wenige Anwendungen in zumeist geschlossenen Kreisläufen. Die Ursachen dafür liegen insbesondere in den hohen Systemkosten, der unzureichenden Standardisierung sowie der noch nicht ausgereiften Technik. Die Autoren haben die Einsatzmöglichkeiten von Transpondern in der Automobillogistik am Beispiel eines idealisierten Automobil-Terminals der Firma E.H.Harms Automobile-Logistics untersucht. Zunächst werden Verbesserungspotenziale für die bestehenden Prozessabläufe aufgezeigt. Darauf aufbauend werden alternative Lösungsszenarien vorgestellt, im Rahmen einer Nutzwertanalyse miteinander verglichen und ein möglicher Weg zu einem positiven Kosten-/Nutzen-Verhältnis identifiziert.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 5 | Seite 29-32