Autor: Dennis Abel

Innovationsprojekte in der Logistik

Innovationsprojekte in der Logistik

Handlungsempfehlung für die Implementierung von Innovationen bei Logistikdienstleistern
Dennis Abel, Hendrik Meyer, Torsten Rudolph
Logistikdienstleister stehen immer mehr unter dem Druck, Prozesse zu verbessern, um diese effizienter und damit für (potenzielle) Kunden wirtschaftlicher abwickeln zu können. Die voranschreitende Automatisierung und Digitalisierung in allen Wirtschaftsbereichen bringen in diesem Zusammenhang eine Vielzahl an innovativen Lösungsansätzen mit sich, die genau dieses Potenzial versprechen [1]. Die hierbei kreierten soziotechnischen Systeme werden in ihrer Gesamtheit meist nur am Rande betrachtet, da der Fokus auf der neuen Technologie liegt. Eine proaktive Beurteilung der Auswirkungen inkl. verbundener Vor- und Nachteile sind somit eher die Ausnahme. Im Rahmen dieses Beitrags wird ein Projektansatz vorgestellt, der als Handlungsempfehlung für die Einführung von Innovationen − in diesem Fall konkret für fahrerlose Transportsysteme (FTS) − dient und dabei inhaltlich insbesondere auf die Aspekte soziotechnischer Systeme eingeht.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 3 | Seite 49-52
Corporate Capability Management für den Mittelstand?

Corporate Capability Management für den Mittelstand?

Herausforderungen zur nachhaltigen Nutzung kollektiver Intelligenz für den Mittelstand
Sigrid Wenzel ORCID Icon, Thomas Gutfeld, Dennis Abel, Melanie Dölle
Zur Lösung neuartiger und einmaliger Aufgaben werden regelmäßig interdisziplinäre und ggf. unternehmensübergreifende Teams gebildet, um das notwendige Fachwissen für den gemeinsamen Projekterfolg konzentriert einsetzen zu können. In dieser projektspezifischen Organisationsform werden die Vorteile kollektiver Intelligenz genutzt, das im Projekt erworbene zusätzliche Erfahrungswissen nach Projektende jedoch häufig nicht systematisch im Unternehmen verankert. Hinzu kommen spezifische Herausforderungen von Projekten des Mittelstands. Eine projektbezogene Kompetenzvernetzung im Sinne des Corporate Capability Managements (CCM) erfordert neue Wege und Werkzeuge. Zukunftsweisend könnten Ideen für ein simulationsgestütztes logistikintegriertes Projektmanagement [3] sein, welche unter anderem auf der Aufstellung und Nutzbarmachung von Referenzplänen sowie Projekt- und Logistikszenarien basieren, in welche sukzessive Erfahrungen und Prozessverbesserungen einfließen.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 3 | Seite 7-10
Ansätze zur Unterstützung der Simulation als wissensintensiver Prozess

Ansätze zur Unterstützung der Simulation als wissensintensiver Prozess

Dennis Abel, Markus Schmitz, Sigrid Wenzel ORCID Icon
Planung, Ausgestaltung und laufende Verbesserung der heute vorliegenden komplexen Unternehmensstrukturen und technischen Systeme erfordern umfassende Kenntnisse über Technik, Prozesse und IT. In diesem Zusammenhang stellt der effektive und effiziente Einsatz von Planungs- und Simulationswerkzeugen Planer und Anlagenbetreiber mehr denn je vor die Herausforderung, ihr Wissen zielorientiert für ihre Planungsaufgaben zu nutzen und in kreativen Prozessen zu erweitern. Wissen wird somit immer mehr ein entscheidender Produktivitätsfaktor und ein wichtiger Bestandteil des Unternehmenskapitals. Vor diesem Hintergrund diskutiert dieser Beitrag Möglichkeiten zur Systematisierung und Standardisierung des simulationsgestützten Engineerings und hier insbesondere die Nutzung von Assistenzfunktionen sowie von systematischen Bewertungsmethodiken, um die Produktivität des Simulationseinsatzes zu erhöhen.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 3 | Seite 7-11
Simulationsmodule zur Absicherung wandlungsfähiger Logistiksysteme

Simulationsmodule zur Absicherung wandlungsfähiger Logistiksysteme

Sigrid Wenzel ORCID Icon, Björn Bockel, Dennis Abel
Wandlungsfähigkeit beschreibt die Fähigkeit einer Organisation, Veränderungen nachhaltig zu etablieren. Bereits in der Planungsphase die Wandlungsfähigkeit eines Systems richtig planen und gestalten zu können, ist ein entscheidender Faktor, der bei der Betrachtung wandlungsfähiger Logistiksysteme berücksichtigt werden muss. Hieraus ergibt sich die Notwendigkeit der konzeptionellen Veränderung eingesetzter Planungsmethoden. Die Modularisierung von Simulationsmodellen im Rahmen der ereignisdiskreten Simulation, als etablierte Planungsmethode, ist ein möglicher erster Schritt in diese Richtung, sodass auch die Wandlungsfähigkeit in die modellgestützte Analyse einbezogen werden kann. Vor diesem Hintergrund diskutiert der Beitrag Möglichkeiten zum Aufbau modularer Simulationsmodelle und zeigt auf, wie eine Modularisierung in der Praxis vorzunehmen ist.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 3 | Seite 33-36