Autor: Katharina Bunse

Energiemanagement in der Produktion

Energiemanagement in der Produktion

Ansätze zum Überwachen und Steuern der Energieeffizienz
Katharina Bunse, Matthias Vodicka, Paul Schönsleben
Aktuelle politische Entwicklungen zum Ausstieg aus der Kernenergie erhöhen die Wahrscheinlichkeit für einen weiteren Anstieg der Energiepreise in den nächsten Jahren. Die daraus resultierende Erhöhung von Energiekosten verstärkt, neben anderen Gründen wie beispielsweise umweltbewussten Kunden und neuen Umweltregularien, die Relevanz von Energiesparmaßnahmen für produzierende Unternehmen. Zusätzlich zu den Zielgrößen Qualität, Kosten, Liefertreue und Flexibilität geht Energieeffizienz als weiteres Zielkriterium in die Entscheidungen von Produktionsmanagern ein. Ein wichtiges Instrument, um Energieeffizienz in Produktionsprozessen zu steigern, ist die Implementierung eines Energiemanagements. Dieser Beitrag zeigt dessen Vorteile auf und stellt die wichtigsten Aufgaben und Methoden vor. IT-Lösungen zur Konfiguration und Steuerung von energieeffizienten Produktionsprozessen werden erläutert.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 6 | Seite 53-56
Ökonomische und ökologische Herausforderungen im SCM

Ökonomische und ökologische Herausforderungen im SCM

Ansätze zur effizienten Weiterverwendung von Abfällen
Matthias Vodicka, Katharina Bunse, Paul Schönsleben
Durch stetige Prozessverbesserungen erreichte die Zementindustrie deutliche Effizienzsteigerungen in ihrer Produktion. Dabei erwies sich das sogenannte ‚Co-Processing‘, die Mitverwertung von Abfällen, als ein ökologisch wie ökonomisch zweckmäßiges Mittel. Dabei können signifikante Einsparungen bei Kosten und CO2-Emissionen realisiert werden. In diesem Zusammenhang ergeben sich besondere Herausforderungen an das Supply Chain Management: neben klassischen Zielgrößen wie Qualität, Kosten und Lieferzuverlässigkeit müssen Regularien und Verfügbarkeit von Industrieabfällen der in der Nähe lokalisierten Industrie sowie das Ziel eine langfristige Lieferpartnerschaft zu realisieren berücksichtigt werden. Dieser Beitrag stellt relevante Zusammenhänge vor und präsentiert Ansätze zu einer effizienten Supply Chain Gestaltung.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 6 | Seite 25-28
Unterstützung des Designs von Produktionssystemen durch Operations Research

Unterstützung des Designs von Produktionssystemen durch Operations Research

Erweiterung der Planungsmethoden der Digitalen Fabrik eines Automobilherstellers
Philipp Hertz, Katharina Bunse, Marcel Helmdach, Thomas Sommer-Dittrich
Die Automobilindustrie steht aufgrund einer volatilen Marktsituation sowie dem stetigen Wachstum der Modell- und Variantenvielfalt vor großen Herausforderungen: Innovationszyklen verkürzen sich und die Komplexität in der Produktion sowie der Kostendruck nehmen zu. Um auf diese Herausforderungen zu reagieren, müssen fortgeschrittene Ansätze zur langfristigen Planung der Produktionssysteme eingesetzt werden. Der vorliegende Beitrag stellt aktuelle Ansätze der Fabrikplanung in der digitalen Fabrik vor und zeigt Einsatzmöglichkeiten des Operations Research (OR) für die Planung von Produktionssystemen auf. Der Einsatz von OR Methoden birgt nicht nur in der Netzwerkplanung große Potenziale, sondern kann auch strategische Entscheidungen auf der Ebene der Fabrik signifikant unterstützen.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 3 | Seite 21-24
Organisationsstruktur für eine schlanke Produktion

Organisationsstruktur für eine schlanke Produktion

Ansätze für eine angepasste Aufbauorganisation unter Anwendung von Lean-Grundsätzen
Katharina Bunse, Mario Schmuziger, Paul Schönsleben
„Lean Production“ ist ein erfolgreiches Produktionskonzept, um langfristig und nachhaltig die Produktivität eines Unternehmens zu steigern. Die Einführung von Lean-Prinzipien in der Produktion stellt jedoch nicht nur die Ablauf- sondern auch die Aufbauorganisation eines Unternehmens vor neue Herausforderungen. Durch ungenügende gesamtübergreifende Prozessmodelle, fehlende Schnittstellendefinition und historisch gewachsene und unflexible Führungsstrukturen kann die Organisationsstruktur in ihrer aktuellen Ausprägung an ihre Grenzen stoßen. Dieser Beitrag analysiert - am Beispiel eines schweizer Produktionsstandorts eines Herstellers von Medizintechnik - die Herausforderungen, die sich an eine Aufbauorganisation bei der Einführung von „Lean Production“-Prinzipien in den operativen Geschäftsbereichen stellen. Es werden Anforderungen an eine angepasste Organisationsstruktur aufgezeigt, sowie Varianten für eine neue Aufbauorganisation vorgestellt. Vor- und Nachteile dieser ...
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 2 | Seite 53-56
Modularisierung aus Sicht der Produktion

Modularisierung aus Sicht der Produktion

Produktionskonzepte für modulare Produkte am Beispiel Automobil
Christian Schneider, Katharina Bunse, Philipp Gneiting, Thomas Sommer-Dittrich
Die Automobilindustrie steht aufgrund der Wirtschaftskrise und der Entwicklung alternativer Antriebskonzepte vor großen Herausforderungen: ein zunehmend heterogenes Marktumfeld, ansteigende Produktkomplexität und kürzere Entwicklungszyklen zeichnen die Branche aus. In dieser Lage wird Modularisierung als vielversprechender Lösungsansatz gesehen, um trotz der anspruchsvollen Aufgaben eine wirtschaftliche Fahrzeugherstellung zu ermöglichen. Vorzüge aufgrund modularer Bauweise ergeben sich entlang der gesamten Wertschöpfungskette, allerdings wurde bisher wenig diskutiert, wie Modularisierungsvorhaben aus Sicht der Produktion effizient umgesetzt werden. Der vorliegende Beitrag präsentiert drei, aus der Automobilindustrie stammende Fertigungskonzepte für modulare Fahrzeugumfänge mit ihren zugehörigen Vor- und Nachteilen. Die Integration der Produktionsperspektive ermöglicht umsichtige strategische Entscheidungen bezüglich Modularisierungsvorhaben.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 1 | Seite 57-60