Autor: Dennis Lappe

Perspektiven von Shared Resources in der Produktion

Perspektiven von Shared Resources in der Produktion

Eine Analogie zwischen Web 2.0 und Industrie 4.0 als Basis für gemeinsam genutzte Ressourcen
Michael Freitag ORCID Icon, Dennis Lappe
Steigende Kundenanforderungen führen zu zunehmend individualisierten Produkten und kürzeren Produktlebenszyklen. Der damit einhergehende Kostendruck zwingt Unternehmen, ihre Prozesse kontinuierlich zu verbessern. Durch Industrie 4.0 ergeben sich hierfür neue Möglichkeiten. Ein Beispiel ist das Konzept der Ressourcenteilung, welches zukünftig an Bedeutung gewinnen wird. Durch ein unternehmensübergreifendes Teilen von Produktionsressourcen können die Risiken starker Auftragsschwankungen für die einzelnen Unternehmen reduziert werden. In diesem Beitrag werden mögliche Perspektiven für eine Ressourcenteilung in der Produktion dargestellt. Motiviert durch Web 2.0-basierte Entwicklungen im Consumer-Bereich wird gezeigt, welche neuen Möglichkeiten sich in Analogie dazu für die Produktion ergeben.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 4 | Seite 39-42
Kapazitätssteuerung auf Basis von Werkzeugmaschinen

Kapazitätssteuerung auf Basis von Werkzeugmaschinen

Durchlaufzeitharmonisierung in der Werkstattfertigung durch den Einsatz rekonfigurierbarer Werkzeugmaschinen
Dennis Lappe, Christian Toonen, Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon
Aufgrund der Einbindung in globale Netzwerke sind heutige Absatzmärkte produzierender Unternehmen hochkomplex. Die Unternehmen sind dabei oftmals mit sich ändernden Rahmenbedingungen bezüglich Varianten, Mengen und Lieferterminen bestellter Produkte konfrontiert. Hierdurch bedingt ergibt sich eine fluktuierende Kapazitätsnachfrage, welche die Planung und Steuerung einer hinreichend guten Kapazitätsbereitstellung stark erschwert sowie das Risiko einer schlechten Termintreue erhöht. Eine effiziente Kapazitätsbereitstellung und -steuerung ist demzufolge essenziell für die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens. In diesem Beitrag wird ein Verfahren zur Kapazitätssteuerung vorgestellt, welches insbesondere die in der Regel noch nicht berücksichtigten Poten-ziale rekonfigurierbarer Werkzeugmaschinen einbindet.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 5 | Seite 17-22
Entwicklung eines Cyber-Physischen Logistiksystems

Entwicklung eines Cyber-Physischen Logistiksystems

Marius Veigt, Dennis Lappe, Karl Hribernik, Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon
Mit dem Förderprogramm „Forschung für die Produktion von morgen“ im Themenfeld Intelligente Vernetzung in der Produktion - Ein Beitrag zum Zukunftsprojekt „Industrie 4.0“ leitet das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die vierte industrielle Revolution ein. Hierbei wird innerhalb von Forschungsprojekten beabsichtigt, Cyber-Physische Systeme in Produktion und Logistik einzuführen. Das BIBA - Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH an der Universität Bremen entwickelt hierzu innerhalb des Projekts „Cyber-Physische Produktionsprozesse - Produktivitäts- und Flexibilitätssteigerung durch die Vernetzung intelligenter Systeme in der Fabrik“ (CyProS) ein Cyber-Physisches Logistiksystem.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 1 | Seite 15-18
Ortungsgestützte Steuerung von Qualitätssicherungsprozessen

Ortungsgestützte Steuerung von Qualitätssicherungsprozessen

Verbesserungspotenziale durch mehr Transparenz in der Automobilindustrie
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Dirk Werthmann, Dennis Lappe, Niklas Otterstedt
Qualitätssicherungsprozesse in der Automobilindustrie können zusätzliche Bearbeitungszeiten zur Folge haben, die stark schwanken können und im Vorfeld nur schwer zu planen sind. In den dafür verantwortlichen Nacharbeitsbereichen der Automobilhersteller erfolgt die Erfassung der Fahrzeugstandorte oftmals manuell. Dies führt dazu, dass die verfügbaren Informationen für eine effiziente Steuerung der Qualitätssicherungsprozesse häufig nicht ausreichend genau sind. Eine Möglichkeit die erforderlichen Informationen automatisch zu erzeugen, ist der Einsatz eines Radio Frequenz Identifikation (RFID) basierten Ortungssystems zur Fahrzeugverfolgung in den Nacharbeitsbereichen. In diesem Beitrag werden hierzu mögliche Potenziale RFID-basierter Ortungssysteme vorgestellt und Beispiele für die technische Umsetzung aufgezeigt.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 1 | Seite 22-26
Sonderladungsträgermanagement in der Automobilindustrie

Sonderladungsträgermanagement in der Automobilindustrie

Betrachtung der Wirtschaftlichkeit und Energieeffizienz von RFID-Anwendungen bei einem Logistikdienstleister
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Dennis Lappe, Dirk Werthmann
In der Automobilindustrie haben sich komplexe Zuliefer- und Distributionsnetzwerke entwickelt. Um darin die hohen Transportanforderungen sicherzustellen, werden neben Standardladungsträgern verschiedenste Sonderladungsträger eingesetzt. Diese Entwicklung führte zur Steigerung der Gesamtzahl an Ladungsträgern und auch der Variantenzahl. Zur besseren Steuerung und Überwachung der Ladungsträgerbestände fordern Automobilhersteller zunehmend mehr Transparenz in den Zuliefer- und Distributionsnetzwerken. Diese Transparenz kann durch den Einsatz von Radio Frequenz Identifikation (RFID) erhöht werden. Hierzu werden in diesem Beitrag verschiedene RFID-Anwendungen vorgestellt und am Beispiel eines Logistikdienstleisters (LDL) hinsichtlich ihrer Wirtschaftlichkeit und Energieeffizienz analysiert.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 6 | Seite 77-81
Vorgehensmodell zur Weiterentwicklung eines Wearable Computing Systems

Vorgehensmodell zur Weiterentwicklung eines Wearable Computing Systems

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Dennis Lappe, Dirk Werthmann, Carmen Ruthenbeck
Wearable Computing Systeme ermöglichen es, dem Werker Informationen zur Unterstützung seiner operativen Tätigkeiten zur Verfügung zu stellen. Des Weiteren können durch Wearable Computing Systeme aktuelle Daten automatisch an weitere IT-Systeme übermittelt werden. Die echtzeitnahe Informationsverfügbarkeit ist für den Werker insbesondere bei der Veränderung von Planungs- und Steuerungsdaten relevant. Damit Wearable Computing Systeme erfolgreich in der Praxis eingesetzt werden können, ist es neben der Verbesserung der technischen Komponenten erforderlich, die zentrale Planung und Steuerung mit den dezentralen Komponenten als sogenanntes hybrides Steuerungssystem weiterzuentwickeln. Aus diesem Grund werden die zentralen Planungs- und Steuerungsstrukturen unter Einbeziehung von echtzeitnahen Informationen mit einem Wearable Computing System kombiniert. Der vorliegende Beitrag beschreibt dabei ein Vorgehensmodell, bestehend aus der Weiterentwicklung eines Wearable Computing ...
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 1 | Seite 17-20
Auswertung ereignisdiskret simulierter Werkstattfertigungen

Auswertung ereignisdiskret simulierter Werkstattfertigungen

Einfluss der Abtastrate auf die Fehlerentstehung
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Christian Toonen, Jan Topi Tervo, Dennis Lappe
Die Anwendung simulationsbasierter Studien zur Untersuchung des Verhaltens dynamischer Systeme ist heutzutage in sehr vielen Wissenschaftsdisziplinen weitverbreitet. Produktionslogistische Systeme werden für gewöhnlich anhand des ereignisdiskreten Simulationsansatzes untersucht. Sollen hierbei detaillierte Analysen des dynamischen Systemverhaltens vorgenommen werden, können hierzu unter anderem Zeitreihenanalysen eingesetzt werden. Da die eingesetzten Methoden oftmals zeitäquidistante Werte benötigen, müssen die zeitlich veränderlichen Simulationsvariablen in regelmäßigen Zeitabständen abgetastet werden. Je nach Wahl der eingesetzten Abtastrate kann es hierbei zur Erhebung fehlerbehafteter Daten kommen. Der vorliegende Beitrag erläutert in diesem Zusammenhang am Beispiel einer ereignisdiskret simulierten Werkstattfertigung die abtastbedingte Fehlerentstehung in der Datenaufnahme und -auswertung und leitet darauf aufbauend Empfehlungen für eine geeignete Wahl der Abtastrate ...
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 6 | Seite 44-48
Informationsmanagement in der Automobillogistik

Informationsmanagement in der Automobillogistik

Ein proaktiver Ansatz für das Informationsmanagement in globalen Lieferketten
Carmen Ruthenbeck, Dennis Lappe, Wolf Lampe
Prozessbezogene Informationen werden in der Automobillogistik in der Regel von jedem Akteur im eigenen System gespeichert und nur parallel zum Materialfluss an andere Unternehmen in der Lieferkette kommuniziert. Ein unternehmensübergreifender und zu jeder Zeit aktueller Informationsfluss existiert in Lieferketten de facto nicht. Für viele Anwendungsfälle ist die frühzeitige Verfügbarkeit von Daten und Informationen hinsichtlich der auf ein Unternehmen zulaufende Teile, Komponenten und Aufträge jedoch wünschenswert, um die eigene Auftragssteuerung kontinuierlich aktualisieren und optimieren zu können. Die Schaffung von Transparenz in der Lieferkette über Gewerke und Unternehmensgrenzen hinweg verspricht die Möglichkeit, einen effizienteren Materialfluss realisieren zu können. Hierzu müssen relevante Informationen bereits bei ihrer Entstehung allen Beteiligten in der Lieferkette zugängig gemacht werden. Dieser Beitrag stellt einen Ansatz vor, welche Informationen in einer ...
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 5 | Seite 9-13
Logistische Qualitätslenkung in der Mikrokaltumformung

Logistische Qualitätslenkung in der Mikrokaltumformung

Einsatz von Fuzzy-Regelung zur Optimierung von Stichprobenintervallen
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Michael Lütjen ORCID Icon, Dennis Lappe, Hendrik Thamer, Nele Brenner
roduktminiaturisierung eröffnen sich für die mechanische Mikrofertigung eine Reihe neuer Einsatzbereiche und Marktchancen. Mit Bauteildimensionen unter einem Millimeter und Fertigungstoleranzen im Mikrometerbereich treten im Herstellungsprozess sogenannte „Größeneffekte“ auf, die eine einfache Prozessskalierung bekannter Verfahren aus dem Makrobereich verhindern und zu einem erhöhten Auftreten an Qualitätsabweichungen führen. Im Ergebnis wird die Prozessfähigkeit nach DIN ISO 21747 beeinträchtigt und somit auch die Anwendbarkeit der statistische Prozesslenkung (SPC) erschwert. In diesem Beitrag werden am Beispiel der Mikrokaltumformung die Wechselwirkungen zwischen technischen und logistischen Qualitätszielen im Sinne der logistischen Qualitätslenkung untersucht, wobei Methoden der statistischen Prozesslenkung und Fuzzy-Regelung zum Einsatz kommen.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 4 | Seite 13-16