Logistik

Lösung des integrierten Planungsproblems von Produktion und Transport

Lösung des integrierten Planungsproblems von Produktion und Transport

Eine Klassifikation von Verfahren
Christian Meinecke, Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon
Die integrierte Betrachtung von Produktion und Logistik ist eine Möglichkeit, den Anforderungen globalisierter Märkte zu begegnen und die Konkurrenzfähigkeit von Lieferketten zu erhalten oder zu steigern. So vielfältig wie die unterschiedlichen Betrachtungsschwerpunkte und die daraus resultierenden Planungsmodelle sind auch die Verfahren zur Lösung des integrierten Planungsproblems. In diesem Beitrag wird nach einer Einleitung zunächst das Problem der integrierten Planung beschrieben. Anschließend wird eine Klassifizierung von Verfahren zur Lösung des integrierten Planungsproblems entwickelt.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 6 | Seite 57-60
Selbststeuerndes Routing für Verleihartikel

Selbststeuerndes Routing für Verleihartikel

Florian Harjes, Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon
Verleihartikel zirkulieren in der Regel in geschlossenen Logistiksystemen, wobei die jeweiligen Materialbewegungen durch die Parameter der Aufträge definiert werden, denen die Artikel zugewiesen sind. Die zugehörige Transport- und Routenplanung gestaltet sich entsprechend komplex, da sich der Planungshorizont über eine beliebige Anzahl von aufeinanderfolgenden Aufträgen an beliebigen Orten erstrecken kann. Zusätzlich sind dynamische Einflüsse, etwa Neuaufträge, Auftragsänderungen oder Defekte der Artikel zu berücksichtigen. Dieser Beitrag stellt ein Verfahren zur selbststeuernden Routenplanung für Verleihartikel auf Basis des Distributed Logistics Routing Protocol (DLRP) vor. Als Anwendungsszenario dient ein Beispiel aus der Veranstaltungslogistik.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 6 | Seite 44-48
Reaktionsvermögen von Logistiknetzwerken

Reaktionsvermögen von Logistiknetzwerken

Herausforderungen und Chancen logistischer Systeme bei unvorhersehbar auftretenden Auslastungsschwankungen
Stephan Oelker, Ann-Kathrin Rohde
Komplexe, dynamische und weltumspannende Logistiksysteme sind durch eine starke Abhängigkeit der Partizipierenden untereinander gekennzeichnet, wodurch lokale Entwicklungen, insbesondere im wirtschaftlichen Sektor, unvorhersehbare Auswirkungen auf das Gesamtnetz mit sich bringen können. Zukünftig ist zu erwarten, dass konjunkturelle Schwankungen in immer kürzer werdenden Abständen auftreten. In Zeiten einer inkonstanten Wirtschaftslage besteht die Herausforderung darin, die Prozesse so flexibel zu gestalten bzw. das Gesamtsystem so robust auszulegen, dass auf unvorhersehbar auftretende Schwankungen der Märkte bestmöglich reagiert werden kann und das System nicht kollabiert.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 4 | Seite 57-60
Handlungsfelder für den Umgang mit demografiebasierten Risiken in der Supply Chain

Handlungsfelder für den Umgang mit demografiebasierten Risiken in der Supply Chain

Meike Schröder, Carolin Singer, Wolfgang Kersten ORCID Icon
Die alternde Bevölkerung in Industrie- und Schwellenländern stellt sowohl Gesellschaften als auch Unternehmen vor große Herausforderungen. Um mit Risiken wie dem demografischen Wandel umzugehen, müssen Unternehmen rechtzeitig Strategien und Maßnahmen auf unterschiedlichen Ebenen einleiten. In dem vorliegenden Beitrag werden demografiebasierte Risiken vor dem Hintergrund des Supply Chain Managements betrachtet. Hierzu werden Lösungsansätze vorgestellt, um die mit dem demografischen Wandel verbundenen Nachfrage- und Umfeld-risiken Supply-Chain-orientiert zu bewältigen. Die Beispiele fokussieren auf die drei Handlungsfelder Personalmanagement, Modularisierung von Produkten sowie integrierte Produktentwicklung.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 3 | Seite 69-72
Wissensmanagement in kleinen und mittleren Kontraktlogistik-Unternehmen

Wissensmanagement in kleinen und mittleren Kontraktlogistik-Unternehmen

Ouelid Ouyeder, Judith Arnold, Frank Straube ORCID Icon
Für viele Unternehmen ist eine Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit ohne ein geeignetes Wissensmanagement kaum noch vorstellbar. Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), welche häufig über einen beschränkten Zugriff auf Kapital verfügen, ist die freie Ressource Wissen ein kostbares Gut. Vor allem im Bereich der Kontraktlogistik besteht die Herausforderung, einen geeigneten Wissensmanagementansatz zu identifizieren. Besonders der Angebotserstellungsprozess zeichnet sich durch eine hohe Wissensintensivität und Komplexität aus. Im Folgenden wird ein Wissensmanagementansatz speziell für den Angebotserstellungsprozess in KMUs der Kontraktlogistik vorgestellt.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 3 | Seite 66-68
Lean Supply Chain Management

Lean Supply Chain Management

Einstufige Materialbereitstellkonzepte zur Versorgung der variantenreichen Automobilproduktion
Sebastian Meißner, Matthias Conze, Sebastian Habenicht, Willibald A. Günthner
Schlanke Belieferungs- und Bereitstellkonzepte sind wesentlicher Bestandteil eines ganzheitlichen Produktionssystems [1]. In der Automobilproduktion sind die Bereitstellung in Auftragssequenz (JIS), die Bereitstellung von fahrzeugspezifischen Warenkörben sowie die sortenreine Bereitstellung von Teileumfängen übliche Standardkonzepte. Für die Bereitstellung von Warenkörben aus unterschiedlichen Teilefamilien sind effiziente Kommissionierprozesse notwendig. Die Kommissionierung findet heute üblicherweise in bandnahen Supermärkten statt, die aus Lägern mit Nachschub versorgt werden. Ein Forschungsprojekt der MAN Truck & Bus AG und des Lehrstuhls fml der TU München verfolgt die Verschlankung dieser Bereitstellprozesse durch die Zusammenlegung von Lager- und Kommissionierstufen. Grundlegende Voraussetzung der breiten Umsetzung dieser einstufigen Bereitstellkonzepte ist eine Veränderung der Belieferungs- und Dispositionsstrategie.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 6 | Seite 14-18
Effiziente Logistiknetzwerke erleben

Effiziente Logistiknetzwerke erleben

Der Logistik-Demonstrator des RWTH Aachen Campus-Cluster Logistik zeigt innovative Möglichkeiten zur Steigerung der Logistikleistung
Maik Schürmeyer, Matthias Deindl, Sebastian Kropp
Ein Schlüssel für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen liegt in richtigen Kombination und Anwendung innovativer Lösungen. Ein Mangel an Konnektivität unterschiedlicher Lösungen behindert oft den Weg zu einer effizienten Wertschöpfung in Produktions- und Logistiknetzwerken, da nicht alle benötigten Informationen in ausreichender Qualität rechtzeitig zur Verfügung stehen. In der Automobilindustrie spielt eine hohe Logistikleistung eine besonders große Rolle: die Fertigungs- und Geschäftsprozesse sind getaktet; Fehler in der Auftragsabwicklung und Produktionsplanung können durch teuere Produktionsausfälle bestraft werden. Das FIR an der RWTH Aachen forscht intensiv an der Optimierung der Logistikleistung produzierender Unternehmung durch die Anwendung innovativer Konzepte und Lösungen in Logistik und IT. Im Rahmen des RWTH Aachen Campus-Cluster Logistik erarbeitet das FIR gemeinsam mit Produktions- und Dienstleistungsunternehmen, Verbänden und Softwarehäusern an neuen ...
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 5 | Seite 49-52
Überwindung von Zielkonflikten in Netzwerken der Automobilindustrie

Überwindung von Zielkonflikten in Netzwerken der Automobilindustrie

Wettbewerbsfähigkeit durch Integration von Produktion, Logistik und Verkehr
Eberhard Abele, Ralf Elbert ORCID Icon, Jenny Bachmann, Ulrich Berbner, Özhan Özsucu
Im interdisziplinären Forschungsprojekt Dynamo PLV beschäftigen sich mehrere Fachgebiete der TU Darmstadt und der European Business School (EBS) mit der Verzahnung von Produktion, Logistik und Verkehr. Ziel des Projekts ist die Generierung von Lösungsansätzen zur Überwindung von Gegensätzen zwischen wirtschaftlichem und politischem Handeln. Integrierte Wertschöpfungsnetzwerke, die schon heute in der Automobilindustrie umgesetzt werden, bestimmen zukünftig die Wettbewerbsfähigkeit von Industriestandorten, was eine übergreifende Betrachtung der Disziplinen Produktion, Logistik und Verkehr erfordert. Ziel dieses Beitrags ist es, die Interessen bzw. Zielkonflikte der einzelnen Akteure in Wertschöpfungsnetzwerken am Beispiel der Automobilindustrie aufzuzeigen und Handlungsbedarfe zu identifizieren. (Der Begriff Akteure umfasst folgende Bereiche: Einkauf, Produktion, Logistik, Logistikdienstleister, Zulieferer und Öffentliche Hand). Zielkonflikte auf unterschiedlichen Ebenen, sei ...
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 5 | Seite 29-32
City Logistik Intelligenter Güterverkehr per Straßenbahn

City Logistik Intelligenter Güterverkehr per Straßenbahn

Michael Lütjen ORCID Icon, Jakub Piotrowski
Eine notwendige Voraussetzung für die arbeitsteilige Wertschöpfung ist die Mobilität von Gütern und Personen, welche den Verkehrssektor vor immer neue Herausforderungen zur Bewältigung des Transportaufkommens stellt. Insbesondere in urbanen Gebieten kann die Verkehrsinfrastruktur in Spitzenzeiten kollabieren, wenn viele tausend Pendler morgens zu Arbeitsbeginn in die Stadt kommen und diese abends wieder verlassen. Hinsichtlich des Güterverkehrs teilt sich der sogenannte „Modal Split“ in Straße, Schiene, Luft und Wasser auf. Vornehmlich bei der Nutzung der Straße konkurriert der Güterverkehr mit dem Personenverkehr, weshalb es sinnvoll erscheint, freie Kapazitäten der Straßenbahn für den Güterverkehr zu verwenden. Der folgende Beitrag analysiert aktuelle Konzepte der City Logistik und des Einsatzes von Güterstraßenbahnen und Last Mile-Lösungen, um abschließend einen eigenen Ansatz für den innerstädtischen Güterverkehr mittels selbststeuernder Trolleys unter ...
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 2 | Seite 47-50
Russland – Herausforderung für deutsche Logistik

Russland - Herausforderung für deutsche Logistik

Katja Früh
Der Rückgang der Transport- und Kommunikationskosten und einige andere, oft global bedeutende Faktoren haben dazu geführt, dass der internationale Handel heute umfangreicher ist als jemals zuvor. Industrieprodukte sind die wichtigste Ware der heutigen Zeit und auch der Handel mit Dienstleistungen gewinnt zunehmend an Bedeutung [1]. Unternehmen, die in den Handel mit oder durch Russland einsteigen oder ihn ausbauen möchten, brauchen zuverlässige Logistik-Partner für diese Märkte, die noch stark im Aufbau begriffen sind und ganz spezielle Anforderungen an jeden stellen, der dort Erfolg haben will. Welche Herausforderungen das sind, wie einige deutsche Unternehmen sie meistern und was interessierte Unternehmer beachten sollten, dazu bietet der folgende Beitrag einige Informationen.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 2 | Seite 19-22
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