Autor: Dirk Werthmann

Interaktive Planung und Steuerung für den Automobilumschlag

Interaktive Planung und Steuerung für den Automobilumschlag

Lösungsansatz für die Steigerung der Effizienz und Flexibilität der Logistikabwicklung auf See- und Binnenhäfen
Susanne Schukraft, Stephan Oelker, Dirk Werthmann, Michael Freitag ORCID Icon, Michael Görges, Emrah Gencer, Artur Malek
Die Logistikleistungen von See- und Binnenhäfen stellen für die Automobillogistik einen wichtigen Bestandteil der Fahrzeugdistribution dar. Grundlegende Anforderungen an die logistische Abwicklung des Fahrzeugumschlags sind eine hohe Effizienz und Prozesssicherheit. Zudem sind eine hohe Flexibilität und Reaktivität erforderlich, um kurzfristig auf Störungen und unerwartete Änderungen reagieren zu können. Dieser Beitrag zeigt in diesem Kontext die Handlungsfelder und einen Lösungsansatz für die Gestaltung einer interaktiven Planung und Steuerung der logistischen Abwicklung auf See- und Binnenhäfen auf. Der Ansatz beinhaltet eine simulationsgestützte Planung der Logistikabwicklung sowie eine standortabhängige Prozesssteuerung und soll damit zu einer Steigerung der Effizienz und Flexibilität im Hafenumschlag beitragen.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 6 | Seite 11-14
Verbesserungspotenziale in der Fahrzeugdistribution

Verbesserungspotenziale in der Fahrzeugdistribution

Empirische Erhebung an der Schnittstelle von Autoherstellern und Logistikdienstleistern
Dirk Werthmann, Aljoscha Warns, Michael Freitag ORCID Icon
Für die Automobilindustrie ist die Fahrzeugdistribution von besonderer Relevanz, da sie die Verbindung zum Kunden herstellt. Somit werden darin auftretende Probleme unmittelbar durch den Kunden wahrgenommen, sofern sie nicht vor der Fahrzeugübergabe beseitigt werden können. Da insbesondere Prozessschnittstellen zwischen Unternehmen Probleme verursachen, wurden diese im Rahmen dieses Beitrags umfassend analysiert. Dies erfolgte im Rahmen einer empirischen Vorgehensweise im Sinne eines explorativen Ansatzes. Ziel dessen war es, mögliche Verbesserungspotenziale an der Schnittstelle von Produktion und Distribution bei Fahrzeugen aufzuzeigen, um darauf aufbauend umfassendere Untersuchungen durchführen zu können.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 4 | Seite 61-65
EPCIS-basierter Austausch von Sensordaten

EPCIS-basierter Austausch von Sensordaten

Erhöhung der Agilität und Robustheit von Supply Chains durch die Vernetzung der Produktions- und Logistikprozesse
Dirk Werthmann, Susanne Schukraft, Michael Teucke, Marius Veigt, Michael Freitag ORCID Icon, Matthias Hülsmann, Jakub Piotrowski, Matthes Winkler, Roman Winter
Eine hohe Produkt- und Prozessqualität stellt in komplexen Wertschöpfungsnetzwerken einen entscheidenden Wettbewerbsfaktor dar. Das Qualitätsmanagement erfolgt dabei in der Regel standortbezogen, wobei ein unternehmensübergreifender Austausch von Daten und Informationen zur Qualitätssicherung bislang nur sehr begrenzt stattfindet. Die unternehmensübergreifende Nutzung von Qualitätsdaten wird vor allem dadurch behindert, dass die Informationstechnologie (IT)-Infrastruktur zur Erzeugung, zum Austausch und zur Auswertung der Daten fehlt. Um diese Herausforderungen zu überwinden, beschreibt dieser Beitrag Handlungsfelder, die eine unternehmensübergreifende Nutzung von Qualitätsdaten zur Entwicklung digitaler Services ermöglichen und damit zur Gestaltung robuster und agiler Supply Chains beitragen.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 2 | Seite 20-24
Kletterroboter zum Anbringen von RFID-Transpondern an Holzpaletten

Kletterroboter zum Anbringen von RFID-Transpondern an Holzpaletten

Entwicklung des Paletten-Tagging-Roboters PaTRo
Dirk Werthmann, Tim Schmohl, Kolja Schmidt, Michael Freitag ORCID Icon
Zur Steigerung der Prozesseffizienz in den Supply Chains und zum besseren Management von Holzflachpaletten wurde gemeinsam von der European Pallet Association (EPAL) und der Standardisierungsorganisation GS1 eine Spezifikation erarbeitet, wie RFID-Tags an Holzflachpaletten angebracht werden sollen. Die nachfolgend beschriebene patentbasierte Entwicklung des Paletten-Tagging-Roboters (PaTRo) griff diese Spezifikation auf und entwickelte einen mobilen Roboter zur automatischen Anbringung der RFID-Transponder (RFID-Tags). Das Besondere an PaTRo ist, dass er sich zum Anbringen der RFID-Tags am Palettenstapel empor bewegt und lediglich den Stapel zur Abstützung verwendet. Nachfolgend werden die Motivation zur Erfindung von PaTRo und die gemeinsam mit dem Institut für integrierte Produktentwicklung (BIK) durchgeführte Realisierung eines Funktionsdemonstrators beschrieben. Zudem werden der Wirkmechanismus und der Prozessablauf des Roboters erläutert. Abschließend wird ein Ausblick zur ...
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 2 | Seite 19-24
Benutzerschnittstellen im Kontext von Industrie 4.0

Benutzerschnittstellen im Kontext von Industrie 4.0

Chancen für Geringqualifizierte durch benutzerfreundliche Mensch-Maschine-Schnittstellen
Dirk Werthmann, Michael Teucke, Marco Lewandowski, Michael Freitag ORCID Icon
Die stärkere Präsenz von Cyber-Physischen-Systemen (CPS) in Produktion und Logistik führt häufig zu der Annahme, dass zukünftig vornehmlich Arbeitsplätze für hochqualifizierte Beschäftige zur Verfügung stehen werden. Für Geringqualifizierte führt diese Annahme zu dem Schluss, dass CPS für sie ein Risiko darstellen, da sie durch steigende Arbeitsanforderungen von ihren angestammten Arbeitsplätzen verdrängt werden. Im Umfeld der sogenannten vierten industriellen Revolution oder kurz Industrie 4.0 wird diese Entwicklung häufig als unausweichlich dargestellt. Eine detaillierte Untersuchung der Chancen des Einsatzes von CPS auf Geringqualifizierte ist hingegen noch nicht umfassend erfolgt. In diesem Beitrag werden einige technische Ansätze zur Gestaltung von benutzerfreundlichen Mensch-Maschine-Schnittstellen im Bereich Hardware und Software vorgestellt. Die betrachteten Ansätze wurden ursprünglich für den Endkundenbereich entwickelt, sind aber auch für CPS nutzbar. In ...
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 4 | Seite 39-44
Mobile Computersysteme für den demografischen Wandel in der Arbeitswelt

Mobile Computersysteme für den demografischen Wandel in der Arbeitswelt

Fragestellungen und Handlungsfelder in Wissenschaft und Technik
Michael Teucke, Dirk Werthmann, Aljoscha Warns
Verminderte Leistungsfähigkeit und Sinnesschärfen älterer Beschäftigter müssen von Unternehmen im zunehmenden Maße durch eine gezielte (informations-)technische Unterstützung kompensiert werden. Bislang ist allerdings der Beitrag, den Technologien des Ambient Assisted Working für die soziale und ökonomische Teilhabe älterer Arbeitnehmer im Arbeitsmarkt leisten können, unklar. Eine empirische Studie zum Potenzial von mobilen Computertechnologien wird derzeit im Projekt EUNA durchgeführt und soll hierzu gesicherte Erkenntnisse bringen und geeignete Handlungsfelder identifizieren.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 3 | Seite 47-51
Ortungsgestützte Steuerung von Qualitätssicherungsprozessen

Ortungsgestützte Steuerung von Qualitätssicherungsprozessen

Verbesserungspotenziale durch mehr Transparenz in der Automobilindustrie
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Dirk Werthmann, Dennis Lappe, Niklas Otterstedt
Qualitätssicherungsprozesse in der Automobilindustrie können zusätzliche Bearbeitungszeiten zur Folge haben, die stark schwanken können und im Vorfeld nur schwer zu planen sind. In den dafür verantwortlichen Nacharbeitsbereichen der Automobilhersteller erfolgt die Erfassung der Fahrzeugstandorte oftmals manuell. Dies führt dazu, dass die verfügbaren Informationen für eine effiziente Steuerung der Qualitätssicherungsprozesse häufig nicht ausreichend genau sind. Eine Möglichkeit die erforderlichen Informationen automatisch zu erzeugen, ist der Einsatz eines Radio Frequenz Identifikation (RFID) basierten Ortungssystems zur Fahrzeugverfolgung in den Nacharbeitsbereichen. In diesem Beitrag werden hierzu mögliche Potenziale RFID-basierter Ortungssysteme vorgestellt und Beispiele für die technische Umsetzung aufgezeigt.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 1 | Seite 22-26
Verknüpfung virtueller und realer Logistikkomponenten

Verknüpfung virtueller und realer Logistikkomponenten

Ein Ansatz für Forschungsumgebungen in der Logistik
Michael Lawo, Tobias Warden, Dieter Uckelmann ORCID Icon, Dirk Werthmann
Nur durch Versuche lassen sich Lösungsansätze in der Logistik bewerten. Die in der Logistikforschung weltweit etablierten so genannten Labs könnten bei der Verkürzung von Entwicklungszyklen eine wichtige Rolle spielen. Allerdings ist der direkte Zugriff auf entsprechende Geräte in den verschiedenen Labs nicht einfach möglich. Neue Möglichkeiten des technischen Zugriffs auf Logistikgerätezentren könnten etabliert werden, um die Verfügbarkeit und Benutzerfreundlichkeit zu erhöhen sowie eine bessere Auslastung bestehender Infrastrukturen zu ermöglichen. Im vorliegenden Beitrag wird der Fernzugriff auf Ressourcen mithilfe geeigneter Web-Anwendungen vorgestellt. Die Lösung entstand im Rahmen eines zweijährigen studentischen Projekts der Fachbereiche Informatik und Produktionstechnik an der Universität Bremen.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 1 | Seite 45-48
Sonderladungsträgermanagement in der Automobilindustrie

Sonderladungsträgermanagement in der Automobilindustrie

Betrachtung der Wirtschaftlichkeit und Energieeffizienz von RFID-Anwendungen bei einem Logistikdienstleister
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Dennis Lappe, Dirk Werthmann
In der Automobilindustrie haben sich komplexe Zuliefer- und Distributionsnetzwerke entwickelt. Um darin die hohen Transportanforderungen sicherzustellen, werden neben Standardladungsträgern verschiedenste Sonderladungsträger eingesetzt. Diese Entwicklung führte zur Steigerung der Gesamtzahl an Ladungsträgern und auch der Variantenzahl. Zur besseren Steuerung und Überwachung der Ladungsträgerbestände fordern Automobilhersteller zunehmend mehr Transparenz in den Zuliefer- und Distributionsnetzwerken. Diese Transparenz kann durch den Einsatz von Radio Frequenz Identifikation (RFID) erhöht werden. Hierzu werden in diesem Beitrag verschiedene RFID-Anwendungen vorgestellt und am Beispiel eines Logistikdienstleisters (LDL) hinsichtlich ihrer Wirtschaftlichkeit und Energieeffizienz analysiert.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 6 | Seite 77-81
Vorgehensmodell zur Weiterentwicklung eines Wearable Computing Systems

Vorgehensmodell zur Weiterentwicklung eines Wearable Computing Systems

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Dennis Lappe, Dirk Werthmann, Carmen Ruthenbeck
Wearable Computing Systeme ermöglichen es, dem Werker Informationen zur Unterstützung seiner operativen Tätigkeiten zur Verfügung zu stellen. Des Weiteren können durch Wearable Computing Systeme aktuelle Daten automatisch an weitere IT-Systeme übermittelt werden. Die echtzeitnahe Informationsverfügbarkeit ist für den Werker insbesondere bei der Veränderung von Planungs- und Steuerungsdaten relevant. Damit Wearable Computing Systeme erfolgreich in der Praxis eingesetzt werden können, ist es neben der Verbesserung der technischen Komponenten erforderlich, die zentrale Planung und Steuerung mit den dezentralen Komponenten als sogenanntes hybrides Steuerungssystem weiterzuentwickeln. Aus diesem Grund werden die zentralen Planungs- und Steuerungsstrukturen unter Einbeziehung von echtzeitnahen Informationen mit einem Wearable Computing System kombiniert. Der vorliegende Beitrag beschreibt dabei ein Vorgehensmodell, bestehend aus der Weiterentwicklung eines Wearable Computing ...
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 1 | Seite 17-20