Potenzial: Globalisierung

Analyse der Internationalisierung von Dienstleistungen

Analyse der Internationalisierung von Dienstleistungen

Eine Systembündelung
Michael Schenk, Jörg von Garrel
Auf dem Gebiet der Fabrikplanung verfügen deutsche Planungsdienstleister zwar über spezielles Know-how, jedoch mangelt es ihnen aufgrund ihrer Größe und entsprechender fehlender Ressourcen an Möglichkeiten ihre Dienstleistungen international anzubieten. Die Bildung von Netzwerken stellt für KMU dabei eine herausragende Möglichkeit dar, ihre Kompetenzen zu bündeln, um auf internationalen Märkten aktiv zu werden. Um diesen Prozess zu unterstützen, werden im Folgenden mögliche Netzwerk-Konfigurationen vorgestellt, Chancen einer Systembündelung aus Anbietersicht aufgezeigt sowie Maßnahmen dargelegt, welche Planungsdienstleistern helfen sollen, ihre Dienstleistungen in Form eines Netzwerks international umzusetzen.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 5 | Seite 65-68
Strategisches Marketing industrieller Dienstleistungsnetzwerke

Strategisches Marketing industrieller Dienstleistungsnetzwerke

Jörg von Garrel, Daniel Reh
Auf nationaler und internationaler Ebene vollziehen sich in der industriellen Produktion und im Dienstleistungsbereich tiefgreifende Wandlungsprozesse. Unternehmen müssen, um wettbewerbsfähig zu sein bzw. zu bleiben, anpassungs- und entwicklungsfähig sein. Durch diese Anforderungen entstehen für Planungsdienstleister besondere Potenziale, ihr Know-how zu nutzen und weltweit als Dienstleistung anzubieten.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 2 | Seite 31-34
Ganzheitliche Produktionssysteme

Ganzheitliche Produktionssysteme

Systematische Entscheidungsunterstützung beim Implementieren
Stephan Keßler, Yilmaz Uygun
Ganzheitliche Produktionssysteme (GPS) haben sich vor allem in großen Unternehmen in der Automobilbranche stark verbreitet [1]. Sie bilden unter-nehmens-spe-zifisch konfigurierte Systeme, die technische, personelle und organisatorische Me-tho-den der Produktionsorganisation opti-mal aufeinander abstimmen [2]. Die Implementierung und Aufrechterhaltung (von Bestandteilen) eines GPS erfordert einen gewissen Aufwand, bietet zugleich aber auch viele Vorteile. Insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen (kmU) ist das Aufwand-/ Nutzenverhältnis häufig nicht bekannt. Der vorliegende Beitrag ermöglicht in diesem Zusammenhang einen Überblick, wie dieses Verhältnis unter Berück-sichtigung der unternehmensspezifischen Rahmenbedingungen z.B. in Bezug auf Produktionsfaktoren und der Unternehmensgrößen transparenter gemacht werden kann.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 3 | Seite 67-70
Strukturierte Standortplanung

Strukturierte Standortplanung

Konzept zur systematischen Auswahl von Produktionsstandorten
Jan C. Aurich, Nico Wolf, Christian Fuchs
Bei der Erschließung neuer Märkte sehen sich produzierende Unternehmen zum Aufbau von Produktionskapazitäten in verschiedenen Regionen der Welt gezwungen. Obwohl derartige Aktivitäten weiterhin zunehmen, zählt die Standortauswahl bei weitem nicht zum Tagesgeschäft. Selbst seit längerem global agierende Unternehmen sehen sich sowohl in Bezug auf das Vorgehen als auch bei der methodischen Unterstützung vor eine Vielzahl von Herausforderungen gestellt. Im folgenden Beitrag wird ein Konzept zur zielgerichteten Auswahl geeigneter Standorte vorgestellt.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 3 | Seite 43-46
Erfolgreich in Wertschöpfungsnetzwerken kooperieren

Erfolgreich in Wertschöpfungsnetzwerken kooperieren

Umfrageergebnisse zum Stand und zu den Trends, Chancen und Gefahren von Kooperationen
Matthias Schnetzler, Anna Nölle, Paul Schönsleben
Im Zuge abnehmender Wertschöpfungstiefe kooperieren Unternehmen immer häufiger mit Kunden und Lieferanten. Sie erhoffen sich davon vor allem tiefere Kosten, höhere Flexibilität, verbesserte Qualität und Zeitvorteile. Eine Umfrage untersuchte folgende Fragen: Welche Bedeutung haben Kooperationen in Wertschöpfungsnetzwerken? Wie wichtig ist dabei die Kooperationsdauer? Mit welchen Partnern und in welchen Bereichen wird kooperiert? Welcher Trend besteht bei Kooperationen mit osteuropäischen und asiatischen Partnern? Welches sind die Erfolgsfaktoren und Gefahren von Kooperationen? Die Chancen ergeben sich aus langfristiger und intensiver Zusammenarbeit. Weiter müssen Global Sourcing und Local Sourcing genutzt und aufeinander abgestimmt, die Kooperationsfähigkeit gefördert und Vertrauen geschaffen werden.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 2 | Seite 69-72
Lieferzeiten im globalen Wettbewerbsumfeld

Lieferzeiten im globalen Wettbewerbsumfeld

Josef Pichler, Corinna Engelhardt-Nowitzki
Die fortschreitende Globalisierung hat zu einem Umfeld verschärfter Wettbewerbsverhältnisse geführt, in dem der Stellenwert kurzer Lieferzeiten immer größer wird. Überdies wird die Realisierung permanent kurzer Lieferzeiten durch zunehmend unregelmäßiger ausgeprägte Bedarfsverläufe erschwert. In diesem Umfeld bewähren sich bestimmte Strategien, deren Charakteristika und Anwendungsmöglichkeiten im folgenden Artikel erläutert werden.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 1 | Seite 64-67
Logistikstrategien für globale Produktionsstrukturen

Logistikstrategien für globale Produktionsstrukturen

Das Beispiel der Automobilindustrie
Frank Straube ORCID Icon, Stefan Doch, Thu Hang Huynh
Die Internationalisierung der Unternehmenstätigkeit kann sich unterschiedlich in der Wertschöpfungsstruktur eines Unternehmensnetzwerks manifestieren, sodass abhängig von der Netzwerkstruktur unterschiedliche Anforderungen an die Logistik resultieren. Die Orientierung an der gewählten globalen Produktionsstruktur stellt dabei einen geeigneten Strukturierungsansatz dar. Für eine globale Logistik bedeutet dies, dass an die Stelle vereinheitlichter logistischer Leitprinzipien eine situative Reaktion auf die spezifischen Herausforderungen der internationalen Aktivitäten eines Unternehmens zu treten hat.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 1 | Seite 35-38
Produktgestaltung in globalen Produktionsverbünden

Produktgestaltung in globalen Produktionsverbünden

Ein Abgleich zwischen Produktdesign, Prozessgestaltung und Standortwahl
Matthias Grauer, Ingo Nowitzky, Jürgen Fritz
Die Globalisierung zwingt weltweit agierende Unternehmen, die Produktionsstrukturen neu auszurichten. Eine wirtschaftliche Fertigung ist insbesondere dann gewährleistet, wenn es gelingt, die individuellen Stärken und Schwächen von Standorten geschickt in eine globale Produktionsstrategie zu integrieren [1]. Technologisch wenig anspruchsvolle Produktionsschritte werden bevorzugt an kostengünstige Standorte vergeben, wohingegen Schlüsselprozesse an den etablierten Produktionsstätten verbleiben. Dabei gilt es zu beachten, wie eng verwoben Produktdesign, Prozessgestaltung und Standortwahl sind. Im vorliegenden Beitrag wird eine Methodik vorgestellt, welche diese drei sich gegenseitig beeinflussenden Determinanten eines globalen Produktionsverbunds optimal aufeinander abstimmt.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 1 | Seite 56-59
Produktionsverlagerungen und Rückverlagerungen im europäischen Vergleich

Produktionsverlagerungen und Rückverlagerungen im europäischen Vergleich

Steffen Kinkel ORCID Icon, Bernhard Dachs, Bernd Ebersberger
Eine Umfrage in neun europä-ischen Ländern zeigt: 25 bis 50 % der Betriebe in den untersuchten westeuropäischen Ländern haben in den Jahren 2002 oder 2003 Teile Ihrer Produktion ins Ausland verlagert - wobei Deutschland hier bei weitem nicht in der Spitze liegt. In Osteuropa sind Produktionsverlagerungen noch eher selten. Produktionskosten zu senken ist immer noch das entscheidende Motiv für Produktionsverlagerungen; Faktoren wie Markterschließung, Nähe zu Großkunden oder die Sicherstellung der Lieferfähigkeit vor Ort spielen aber ebenfalls eine Rolle. Produktionsverlagerungen müssen jedoch nicht zwangsläufig eine Einbahnstraße darstellen. Je nach Land kommt auf jeden zweiten bis sechsten Verlagerer ein Rückverlagerer von Produktionskapazitäten.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 1 | Seite 47-51
Arbeitskräfteangebot bei der Wahl von Forschungs- und Entwicklungsstandorten

Arbeitskräfteangebot bei der Wahl von Forschungs- und Entwicklungsstandorten

Dieter Specht, Markus Lutz
Der Mangel an Fachkräften stellt forschende Unternehmen in Westeu-rpa vor neue Herausforderungen. Eine Option stellt der Aufbau neuer Forschungs- und Entwicklungskapazitäten an alternativen Standorten dar. Der Beitrag entwickelt eine Systematik, die eine Standortentscheidung für Forschung und Entwicklung im Hinblick auf die Arbeitsmarktentwicklung in potenziellen Zielländern unterstützt.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 1 | Seite 27-30
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