Autor: Matthias Grauer

Methodik zur Erzeugung simulationsbasierter Kennfelder

Methodik zur Erzeugung simulationsbasierter Kennfelder

Jürgen Fritz, Matthias Grauer
Die Materialflusssimulation ist ein etabliertes Werkzeug zur Modellierung, Analyse, Bewertung und Optimierung von Fertigungssystemen. Der Nutzen der Simulation ist in vielen Fällen erheblich und zeigt die Notwendigkeit, diese vermehrt in der Planung einzusetzen. Dem hohen Nutzen steht allerdings ein ebenfalls sehr hoher Aufwand entgegen, welcher deren konsequenten Einsatz bislang verhindert. Durch Simulationsstudien gewonnene Erkenntnisse können in Form simulationsbasierter Kennfelder festgehalten werden. Damit lassen sich insbesondere der Aufwand der Modellerstellung und Experimentdurchführung reduzieren. Mit simulationsbasierten Kennfeldern können häufig wiederkehrende Fragestellungen schnell und aufwandsarm beantwortet werden. Im vorliegenden Beitrag wird eine Methodik vorgestellt, die den Entwicklungsaufwand für simulationsbasierte Kennfelder reduziert. Diese Methodik wird anhand eines Beispiels validiert.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 4 | Seite 21-24
Produktgestaltung in globalen Produktionsverbünden

Produktgestaltung in globalen Produktionsverbünden

Ein Abgleich zwischen Produktdesign, Prozessgestaltung und Standortwahl
Matthias Grauer, Ingo Nowitzky, Jürgen Fritz
Die Globalisierung zwingt weltweit agierende Unternehmen, die Produktionsstrukturen neu auszurichten. Eine wirtschaftliche Fertigung ist insbesondere dann gewährleistet, wenn es gelingt, die individuellen Stärken und Schwächen von Standorten geschickt in eine globale Produktionsstrategie zu integrieren [1]. Technologisch wenig anspruchsvolle Produktionsschritte werden bevorzugt an kostengünstige Standorte vergeben, wohingegen Schlüsselprozesse an den etablierten Produktionsstätten verbleiben. Dabei gilt es zu beachten, wie eng verwoben Produktdesign, Prozessgestaltung und Standortwahl sind. Im vorliegenden Beitrag wird eine Methodik vorgestellt, welche diese drei sich gegenseitig beeinflussenden Determinanten eines globalen Produktionsverbunds optimal aufeinander abstimmt.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 1 | Seite 56-59