Potenzial: Globalisierung

Identifikation von potenziellen Wandlungstreibern

Identifikation von potenziellen Wandlungstreibern

Potenzielle Wandlungstreiber am Beispiel eines Unternehmens der Bekleidungsindustrie
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Susanne Schukraft, Mehmet-Emin Özsahin, Luling Lo
Unternehmen der Bekleidungsindustrie sind innerhalb von globalen Wertschöpfungsnetzwerken aufgestellt und unterliegen, bedingt durch die globale Verteilung und die Zusammenarbeit mit externen Partnern, zahlreichen Einflussfaktoren. Falls eine Reaktion auf diese Einflussfaktoren innerhalb bestehender Flexibilitätskorridore nicht möglich ist, wird eine grundlegende Veränderung der Unternehmensstrukturen erforderlich. Die Fähigkeit, diese Veränderungen durchzuführen, wird dabei als Wandlungsfähigkeit bezeichnet. Eine Voraussetzung für die Gestaltung wandlungsfähiger Unternehmensstrukturen ist die Kenntnis über mögliche Einflussfaktoren und deren Auswirkungen auf das Unternehmen. Der vorliegende Beitrag beschreibt hierzu ein Verfahren zur qualitativen Bewertung von Einflussfaktoren, um potenzielle Wandlungstreiber zu identifizieren und stellt diese beispielhaft anhand eines Unternehmens aus der Bekleidungsindustrie vor.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 6 | Seite 19-22
Wertschöpfungsketten für kontaktlose Ladesysteme

Wertschöpfungsketten für kontaktlose Ladesysteme

Konsequenzen der kontaktlosen Energieübertragung in Elektrofahrzeuge für automobile Wertschöpfungsketten
Florian Risch, Stefan Günther, Jörg Franke
Die Option der kontaktlosen Energieübertragung in Elektrofahrzeuge kann sich aufgrund ihrer charakteristischen Vorteile gegenüber konventionellen Ladetechnologien zum wesentlichen Markttreiber für Elektrofahrzeuge entwickeln. Neben den großen Potenzialen ergeben sich aber auch neue Anforderungen an die zugehörigen Produktionsnetzwerke in der Automobilindustrie, die frühzeitig zu adressieren sind. In diesem Beitrag werden die erforderlichen Wertschöpfungsprozesse für die neuen Komponenten von kontaktlos mit Energie versorgten Elek-trofahrzeugen bis hin zur Endmontage in Automobilwerken dargestellt. Die Möglichkeiten der Allokation der Fertigungsteilprozesse in der Wertschöpfungskette und die Gestaltung der Wertschöpfungsschnittstellen zwischen den Unternehmen werden diskutiert. Die Betrachtung der Logistikprozesse erfolgt dabei in enger Abstimmung mit den erforderlichen Handhabungs- und Montagetechnologien.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 5 | Seite 45-48
Methode zur Gestaltung der IT in Wertschöpfungsnetzwerken

Methode zur Gestaltung der IT in Wertschöpfungsnetzwerken

Kathrin Schneider, Helmut Krcmar
Die zunehmenden Externalisierungsbestrebungen stellt die Informationstechnologie (IT) vor neue Herausforderungen. Sie muss nicht nur binnen kurzer Zeit eine Vielzahl an heterogenen und komplexen Prozessen unterstützen, sondern auch auf neue Anforderungen aus dem Business flexibel reagieren. Die inhärente Dynamik von Wertschöpfungsnetzwerken lässt eine exakte Planung der IT hinsichtlich Implementierung, Einbindungszeitpunkt und Kostenfaktor als schwierig erscheinen. Daher stellt der vorliegende Beitrag basierend auf Erkenntnissen aus der unternehmerischen Praxis eine Methode vor, die eine systematische und strukturierte Planung und Gestaltung der IT in Wertschöpfungsnetzwerken ermöglicht.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 1 | Seite 37-40
Planung und Optimierung wandlungsfähiger globaler Wertschöpfungsnetzwerke

Planung und Optimierung wandlungsfähiger globaler Wertschöpfungsnetzwerke

Gisela Lanza ORCID Icon, Raphael Moser, Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Mehmet-Emin Özsahin, Susanne Schukraft, Pamela Meil, Franziska Rasp
Erfolgreiche deutsche Produktionsunternehmen haben sich in Zusammenhang mit der Konzentration auf ihre Kernkompetenzen und der Nutzung internationaler Standortvorteile in Form globaler Wertschöpfungsnetzwerke aufgestellt. Die fortschreitende globale Einbindung von unternehmensinternen Werken sowie externen Partnern und Zulieferern begünstigt jedoch komplexe Wirkungsmechanismen innerhalb der Netzwerke, die teilweise oder vollständig unbekannt und schwer prognostizierbar sind. Möchten deutsche Produktionsunternehmen auch zukünftig die positiven Effekte der Globalisierung nutzen, müssen sie in der Lage sein, die sich dramatisch ändernden Einflussfaktoren globaler Wertschöpfungsnetzwerke zu beherrschen. Diesbezüglich gewinnen wandlungsfähige Wertschöpfungsketten, die sich flexibel und reaktionsschnell an die dynamischen Herausforderungen anpassen, an Bedeutung. Der vorliegende Beitrag beschreibt einen Ansatz zur Planung und Optimierung wandlungsfähiger globaler ...
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 3 | Seite 57-60
Logistikkompetenz in Brasilien

Logistikkompetenz in Brasilien

Transfer erprobter logistischer Methoden in einen Entwicklungsmarkt
Katja Klingebiel, Luiz Felipe Scavarda, Hannes Winkler, Axel Wagenitz
Wirtschaftlich besitzt Brasilien großes Potenzial für die Automobilindustrie. Jedoch sind die Produktionskosten hoch, Rohstoffe teuer, die logistische Infrastruktur suboptimal. Die Gestaltung der Beschaffungs-, Produktions- und Distributionsstrukturen unterliegt so in Brasilien besonderen Herausforderungen. Um durch etablierte, erprobte Vorgehensweisen der Logis-tikplanung die regionale Industrie zu unterstützen, hat das Fraunhofer IML aus Dortmund gemeinsam mit dem Industrieverband SENAI Logistikkompetenzzentren in Itajaí und Bahia gegründet. Im BRAGECRIM-Projekt HeliOPP der TU Dortmund mit den Universitäten PUC-Rio und UNIMEP Piracicaba werden Methoden für die Positionierung von Kundenentkopplungspunkten, d.h. Bevorratungsebenen in automobilen Supply Chains, entwickelt, die die spezifischen lokalen Rahmenbedingungen wie Produktvarianz, Produktlebenszyklus, Flexibilität und Kosten integrieren.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 2 | Seite 33-37
Fulfillment-Dienstleistungen in globalen Netzwerken

Fulfillment-Dienstleistungen in globalen Netzwerken

Mittelständische Dienstleister im globalen Wettbewerb
Thorsten Voigt, Souvanna Chen
Global agierende Kunden verlangen global agierende Dienstleister. Insbesondere für mittelständische Dienstleister stellt dies eine große Herausforderung dar. Während physische Produkte in den verschiedenen Märkten weitestgehend ähnlich gestaltet sind, können gleichnamige Dienstleistungen in anderen Märkten sehr unterschiedlicher Natur sein. Ein Dienstleistungsunternehmen ist damit beim Eintritt in fremde Märkte nicht nur mit finanziellen und landesspezifischen Herausforderungen konfrontiert, sondern muss möglicherweise sogar das eigene Produkt neu erfinden. Wenn der Kunde nach einer Leistung fern ab dem Heimatmarkt verlangt, ist der Aufbau einer eigenen Auslandsniederlassung daher nicht immer der beste Weg. Eine strategische Partnerschaft mit einem mittelständischen Dienstleis-ter im Zielmarkt reduziert finanzielle Risiken, ermöglicht die initiale Leistungserbringung auf hohem Qualitätsniveau und bewahrt den Vorteil eines mittelständischen Dienstleis-ters: hohe ...
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 5 | Seite 36-38
Qualitätsmanagement in dynamischen Unternehmensnetzwerken

Qualitätsmanagement in dynamischen Unternehmensnetzwerken

Anforderungen an Qualitätsmanagementsysteme
Patrick Sitek, Marcus Seifert, Klaus-Dieter Thoben ORCID Icon
Die Möglichkeit, weltweit neue Partnerschaften einzugehen und vernetzt zu operieren, bietet Unternehmen neue Chancen, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Die Vernetzung von Unternehmen in Unternehmensnetzwerken führt zu einer Arbeitsteilung, bei der einzelne Unternehmen nur noch einen Teilbeitrag zur gesamten Wertschöpfung leisten. Ein Unternehmensnetzwerk ist verpflichtet, die gleiche Qualität zu liefern wie ein Einzelunternehmen. Mit der Verteilung der Produktion wird aber die Verantwortung für das Qualitätsmanagement dezentralisiert. Mit heutigen firmenzentrierten Qualitätsinitiativen kann das Qualitätsmanagement in Unternehmensnetzwerken nur mit einem hohen Aufwand gewährleistet werden. Anforderungen an das Qualitätsmanagement in dynamischen Unternehmensnetzwerken sind Gegenstand dieses Beitrags.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 4 | Seite 25-28
Indiens globale Portale für die Ingenieurs- und Managementausbildung

Indiens globale Portale für die Ingenieurs- und Managementausbildung

Avrath Chadha, Bhola R. Gurjar
Die nach der Unabhängigkeit Indiens gegründeten technisch-orientierten Top-Universitäten verkörpern den Traum des Staatsgründers Nehru von einem fortschrittlichen Indien. Hochschulen wie das IIT Delhi streben schon längst in die internationale Spitzenliga. Nicht nur Großkonzerne wie IBM werden durch die große Anzahl talentierter Ingenieure zu Kooperationen mit indischen Hochschulen angelockt. Auch amerikanische und europäische Hochschulen versuchen indische Studenten in ihre Ausbildungs- und Forschungsprogramme zu integrieren. Dieser Beitrag liefert einen Überblick über die diverse indische Hochschul- und Forschungslandschaft und zeigt welche Vorteile westliche Unternehmen und Universitäten durch eine enge Zusammenarbeit mit indischen Spitzenuniversitäten gewinnen können.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 6 | Seite 49-52
Technologiegetriebene Veränderungen bewältigen

Technologiegetriebene Veränderungen bewältigen

Dynamische Unternehmensstrukturen den Mitarbeitern durch Vorerleben vermitteln
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Ernesto Morales Kluge
Die Mitarbeiter auf Änderungen im Unternehmen vorzubereiten ist entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens. Nicht selten werden Veränderungsprozesse im Unternehmen durch technologische Innovationen, bspw. in der Informations- und Kommunikationstechnik, ermöglicht und getrieben. Der entstandene Informations- und Qualifikationsdefizit der Mitarbeiter im Umgang mit der veränderten Umgebung muss abgefangen werden. In diesem Beitrag wird der Einsatz der Planspielmethodik für die Vermittlung von sich verändernden Unternehmensstrukturen und die dafür notwendigen Kompetenzen für Mitarbeiter dargestellt.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 2 | Seite 9-12
Chinas aufstrebende Unternehmen

Chinas aufstrebende Unternehmen

Eine ernste Herausforderung für die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen
Heiko Gebauer, Thomas Fischer
Chinesische Unternehmen haben sich zu ernstzunehmenden Wettbewerbern für deutsche Unternehmen entwickelt. Erfolge von Firmen wie Lenovo, Haier, Huawei oder China International Marine Containers (CIMC) zeigen ihre Wettbewerbsstärke. Interessant ist, dass sie nicht den im Westen vorherrschenden Managementgrundsätzen folgen. Ähnlich wie japanische Unternehmen mit ihren teilweise revolutionären Managementmethoden wie Lean Management, Total Quality Management oder Kaizen zeigen chinesische Unternehmen ein anderes Wettbewerbsverhalten. Die Unkenntnis westlicher Manager darüber führt häufig zu falschen Entscheidungen, wenn es darum geht die Marktposition gegenüber den chinesischen Wettbewerbern zu behaupten oder auszubauen. Dieser Beitrag beschreibt das Wettbewerbsverhalten chinesischer Unternehmen detailliert und formuliert einzelne Empfehlungen für deutsche Unternehmen.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 6 | Seite 15-18
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