Potenzial: Globalisierung

Produktgestaltung in globalen Produktionsverbünden

Produktgestaltung in globalen Produktionsverbünden

Ein Abgleich zwischen Produktdesign, Prozessgestaltung und Standortwahl
Matthias Grauer, Ingo Nowitzky, Jürgen Fritz
Die Globalisierung zwingt weltweit agierende Unternehmen, die Produktionsstrukturen neu auszurichten. Eine wirtschaftliche Fertigung ist insbesondere dann gewährleistet, wenn es gelingt, die individuellen Stärken und Schwächen von Standorten geschickt in eine globale Produktionsstrategie zu integrieren [1]. Technologisch wenig anspruchsvolle Produktionsschritte werden bevorzugt an kostengünstige Standorte vergeben, wohingegen Schlüsselprozesse an den etablierten Produktionsstätten verbleiben. Dabei gilt es zu beachten, wie eng verwoben Produktdesign, Prozessgestaltung und Standortwahl sind. Im vorliegenden Beitrag wird eine Methodik vorgestellt, welche diese drei sich gegenseitig beeinflussenden Determinanten eines globalen Produktionsverbunds optimal aufeinander abstimmt.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 1 | Seite 56-59
Produktionsverlagerungen und Rückverlagerungen im europäischen Vergleich

Produktionsverlagerungen und Rückverlagerungen im europäischen Vergleich

Steffen Kinkel ORCID Icon, Bernhard Dachs, Bernd Ebersberger
Eine Umfrage in neun europä-ischen Ländern zeigt: 25 bis 50 % der Betriebe in den untersuchten westeuropäischen Ländern haben in den Jahren 2002 oder 2003 Teile Ihrer Produktion ins Ausland verlagert - wobei Deutschland hier bei weitem nicht in der Spitze liegt. In Osteuropa sind Produktionsverlagerungen noch eher selten. Produktionskosten zu senken ist immer noch das entscheidende Motiv für Produktionsverlagerungen; Faktoren wie Markterschließung, Nähe zu Großkunden oder die Sicherstellung der Lieferfähigkeit vor Ort spielen aber ebenfalls eine Rolle. Produktionsverlagerungen müssen jedoch nicht zwangsläufig eine Einbahnstraße darstellen. Je nach Land kommt auf jeden zweiten bis sechsten Verlagerer ein Rückverlagerer von Produktionskapazitäten.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 1 | Seite 47-51
Hybride Leistungsbündel in kooperativen Anbieter-Netzwerken

Hybride Leistungsbündel in kooperativen Anbieter-Netzwerken

Anforderungen hybrider Leistungsbündel an die unternehmensinterne und kooperative Organisation von Anbieter-Netzwerken
Horst Meier, Daniel Kortmann, Marcus Golembiewski
Hybride Leistungsbündel als integrativer Verbund aus Sach- und Dienstleistungsanteilen werden sich zunehmend als Alternative zu produktbezogenen Dienstleistungen im Maschinen- und Anlagenbau eta-blieren. Die systematische Betrachtung dieser neuen Leistungsangebote erfordert eine Umorientierung in den Unternehmen, die sich von der Entwicklung bis zum Ende der Nutzungsphase des Leistungsbündels durch den Kunden bemerkbar macht. In diesem Artikel werden die Anforderungen an die unternehmensinterne und die kooperative Organisation formuliert, die eine Voraussetzung für das erfolgreiche Angebot hybrider Leistungsbündel bilden.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 4 | Seite 25-28
Kooperation in RFID-gestützten Wertschöpfungsnetzen

Kooperation in RFID-gestützten Wertschöpfungsnetzen

Oliver Günther, Lenka Ivantysynova, Maximilian Teltzrow, Holger Ziekow
Sensor- und RFID-Technologien sind im Begriff, Wertschöpfungs- und Logistikprozesse in Produktion und Handel nachhaltig zu verändern. Um die Möglichkeiten dieser Technologien voll auszuschöpfen, ist es notwendig, vom heutigen Stand vorwiegend unternehmensinterner, geschlossener Systeme zu Wertschöpfungsnetzen überzugehen, in denen firmenübergreifende Kooperationen die Regel sind. Derartige Kooperationen können durch RFID gefördert werden, müssen aber technologisch, organisatorisch und ökonomisch im Detail strukturiert und definiert werden.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 3 | Seite 41-44
Kooperationsformen in Reverse Logistic Netzwerken

Kooperationsformen in Reverse Logistic Netzwerken

Grit Walther, Thomas Spengler
Für die Reaktion auf veränderte rechtliche Rahmenbedingungen und dadurch bedingte organisatorische und strukturelle Entwicklungen beim Recycling komplexer Produkte, wie beispielsweise Elektronik-Altgeräte oder Altfahrzeuge, werden horizontale Unternehmensnetzwerke kleiner und mittelständischer Unternehmen als besonders geeignet angesehen. Analysen bestehender Netzwerke zeigen eine große Vielfalt verschiedenster Unternehmenstypen und Netzwerkformen auf. Im Rahmen einer empirischen Studie im Bereich des Recyclings von Elektronik-Altgeräten werden daher Charakteristika, Ziele und Maßnahmen derartiger Netzwerke untersucht.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 3 | Seite 49-52
Risikomanagement in Kooperationsnetzwerken

Risikomanagement in Kooperationsnetzwerken

Christian Nedeß, Axel Friedewald, Lutz Neumann
Die kooperative Erstellung von Produkten und produktbegleitenden Dienstleistungen in Netzwerken ist heute eine grundlegende Voraussetzung für den Erfolg vieler Unternehmen. Aus der unternehmensübergreifenden Zusammenarbeit entstehen jedoch nicht nur neue Chancen im Wettbewerb, sondern auch zusätzliche Risiken. Diese müssen durch einen bewussten Einsatz von Methoden des Risikomanagements bei der Planung und Durchführung von Unternehmenskooperationen bewertet und gesteuert werden. Der Beitrag zeigt auf, welche Vorgehensweisen dabei zu wählen und welche Randbedingungen zu berücksichtigen sind.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 3 | Seite 29-32
Selbstorganisierte Dienstleistungsnetzwerke im Maschinen- und Anlagenbau

Selbstorganisierte Dienstleistungsnetzwerke im Maschinen- und Anlagenbau

Norbert Gronau ORCID Icon, Anne Lämmer, Claudia Müller
Der hier vorgestellte Ansatz zur Entwicklung hybrider Produkte verwendet Methoden der Selbstdiagnose, um in Echtzeit das benötigte Dienstleistungsangebot bereit zu stellen. Das Produkt wird dafür mit Sensoren ausgestattet, über die eine Zustandabfrage erfolgt. Ergänzt um eine Diagnosesoftware wird so eine Schnittstelle zwischen dem hybriden Produkt und dem zur Dienstleistungserbringung notwendigen Kooperationsnetzwerk aufgebaut.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 2 | Seite 9-12
Effizientes Stammdatenmanagement

Effizientes Stammdatenmanagement

Globale Herausforderungen annehmen
Roger Michel
Einheitliche Informationen zu Kunden, Mitarbeitern, Lieferanten und Produkten, die in den Betriebssystemen verarbeitet und jederzeit abgerufen werden, sind das Kapital eines jeden Unternehmens. Sie müssen stets auf dem neuesten Stand sein: Um strategische Entscheidungen zu treffen, den Überblick über Lieferketten zu behalten und einen optimalen Kundenservice zu bieten. Ohne ein effizientes Stammdatenmanagement können internationale Unternehmen die Herausforderungen im globalen Wettbewerb nicht annehmen.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 3 | Seite 59-62
Virtualisierung: Erfolgspotenziale, Grenzen und Praxiserfahrungen

Virtualisierung: Erfolgspotenziale, Grenzen und Praxiserfahrungen

Ewald Scherm, Maciej Kuszpa, Stefan Süß ORCID Icon
Aufgrund eines intensiveren Wettbewerbs suchen Unternehmen Möglichkeiten, ihre Struktur an gegenwärtigen Herausforderungen auszurichten. Dabei wird regelmäßig die Virtualisierung ins Gespräch gebracht. Sie unterliegt Grenzen, weshalb bislang kaum virtuelle Unternehmen beziehungsweise virtuelle Abteilungen existieren. Das Beispiel der Kooperation von 16 IT- und Multimedia-Unternehmen zeigt, welche Voraussetzungen gegeben sein müssen, um die Potenziale einer Virtualisierung ansatzweise zu nutzen. Die auftretenden Probleme lassen erkennen, dass die Entscheidung für oder gegen Virtualisierung nur im Einzelfall getroffen werden kann.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 1 | Seite 33-36
Zukunft des Netzwerkmanagements

Zukunft des Netzwerkmanagements

Neue Herausforderungen in der Supply Chain
Hans-Christian Pfohl, Erik Hofmann, Michael Trumpfheller
Durch die Erweiterung der klassischen Betrachtungsebenen des Supply Chain Managements können neue Aufgabenfelder identifiziert werden. Es handelt sich dabei um das Financial Supply Chain Management und das Supply Chain Relationship Management. Die Zielsetzung einer netzwerkbasierten Betrachtung ist die Ableitung von Möglichkeiten zur Messung des Wertbeitrags der Logistik im Allgemeinen und von Maßnahmen auf der sozialen und institutionellen Ebene im Besonderen. Neben der Vorstellung der Betrachtungsebenen von Supply Chains wird daher mit dem Supply Chain Cycle eine Möglichkeit zur Abbildung der Zusammenhänge zwischen den einzelnen Ebenen vorgestellt.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 5 | Seite 35-38
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