Potenzial: Globalisierung

E-Technologien als Enabler der Globalisierung

E-Technologien als Enabler der Globalisierung

Horst Wildemann
Japanische Unternehmen haben sich ihre Weltmarktstellung durch additive Verknüpfung von Leistungen in Verbindung mit der Leitidee der Kostenminimierung erkämpft. Aktuelle Studien zeigen jedoch, daß sie ihre Spitzenposition aufgrund der mangelnden Fähigkeit, Produktinnovationen zu entwickeln sowie neue revolutionäre Geschäftsideen zu entfalten und diese schnell mit neuen Technologien umzusetzen, einbüßen. Damit stellt sich die Frage nach den Erfolgsmustern neu.
Industrie Management | 16. Jahrgang | 2000 | Ausgabe 6 | Seite
Groupware zur Unterstützung neuer Organisationsformen in der Industrie:

Groupware zur Unterstützung neuer Organisationsformen in der Industrie:

Aufbau- und Prozeßorganisation im virtuellen Unternehmen
Ludwig Nastansky, Carsten Huth
Nahezu alle Branchen sind mittlerweile durch einen schnellen Wandel, weiter voranschreitende Globalisierung und damit einhergehend steigende Wettbewerbsintensität geprägt. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, werden von vielen Unternehmen Reorganisationen in Richtung neuer Organisationsformen vorgenommen, die häufig mit einer stärkeren Eigenverantwortung der Mitarbeiter und/oder von Teilen des Unternehmens einhergehen. Dazu sind Erfolgsfaktoren wie hohe Flexibilität, hohe Innovationskraft, schnelle Abwicklung von Prozessen sowie optimierte Wertschöpfungsketten von essentieller Bedeutung.
Industrie Management | 16. Jahrgang | 2000 | Ausgabe 6 | Seite
Harmonisierung unternehmens- übergreifender Geschäftsprozesse mit Lieferantenworkshops

Harmonisierung unternehmens- übergreifender Geschäftsprozesse mit Lieferantenworkshops

Jens Krüger
Die Unternehmensgrenzen verschwimmen und das „Beherrschen” der unternehmensübergreifenden Prozesse wird mehr und mehr zu einem kritischen Erfolgsfaktor. Die Grundlage dieses „Beherrschens” liegt nicht nur in den Prozeßstrukturen und der Informationstechnologie sondern vor allem auch in den paradigmatischen Vorstellungen, die in den Köpfen der Mitarbeiter liegen. Dieser Artikel soll einen Betrag dazu liefern, wie sich die in übergreifenden Prozessen arbeitenden Mitarbeiter annähern können und anschließend selbst die Prozeßstrukturen überarbeiten können. Der Ansatz soll als ein erster Schritt in die Richtung einer lernenden Organisation oder eines wirkungsvollen SCM „Supply Chain Management” verstanden werden.
Industrie Management | 16. Jahrgang | 2000 | Ausgabe 6 | Seite
Hierarchielose regionale Produktionsnetze im globalen Wettbewerb

Hierarchielose regionale Produktionsnetze im globalen Wettbewerb

Siegfried Wirth
An der TU Chemnitz forschen 11 Professoren mit insgesamt 30 Wissenschaftlern aus vier Fakultäten im Sonderforschungsbereich 457 zum Thema „Hierarchielose regionale Produktionsnetze”. Kompetenzzellen, die hierarchielos und problemlösungsbezogen zu Kompetenznetzen verknüpft werden, sind Gegenstand dieser Forschung. Damit sollen für kleine und mittlere Unternehmen Einstiegschancen in den globalen Markt erschlossen werden.
Industrie Management | 16. Jahrgang | 2000 | Ausgabe 6 | Seite
Die deutsche Investitionsgüterindustrie

Die deutsche Investitionsgüterindustrie

Regionale Kooperationen und globale Präsenz
Gunter Lay, Steffen Kinkel ORCID Icon
Die Globalisierung der Märkte stellt die deutsche Investitionsgüterindustrie vor neue Herausforderungen. Wie die Unternehmen darauf bislang reagiert haben, wird in diesem Beitrag auf der Datengrundlage der ISI-Produktionsinnovationserhebung 1999 beschrieben. Dabei wird auch darauf eingegangen, ob die KMU dieses Wirtschaftszweigs ihre traditionelle Abneigung gegenüber einer Zusammenarbeit mit anderen Firmen zurückstellen und regionale Kooperationen gezielt nutzen.
Industrie Management | 16. Jahrgang | 2000 | Ausgabe 6 | Seite
Systematische Bewertung der Kooperationsfähigkeit und Netzwerkeignung

Systematische Bewertung der Kooperationsfähigkeit und Netzwerkeignung

Michael Höbig, Michael Klein
Die Kooperationsfähigkeit mittelständischer Unternehmen wird sich künftig zu einer wettbewerbsentscheidenden strategischen Kompetenz entwickeln. Um diese Kooperationsfähigkeit zu ermitteln und gezielte Befähigungsmaßnahmen einleiten zu können, wurde mit dem in diesem Beitrag vorgestellten Kooperations- und Leistungs-Check ein Instrumentarium entwickelt, das anhand eines gestaffelten Bewertungskataloges eine Überprüfung wesentlicher Fähigkeiten eines Unternehmens gestattet.
Industrie Management | 16. Jahrgang | 2000 | Ausgabe 6 | Seite
Unterstützung kooperativer Produktentwicklungsprozesse

Unterstützung kooperativer Produktentwicklungsprozesse

Eine Kooperationsplattform
Wilhelm Dangelmaier, Ulrich Schäfermeier
Der Aufbau einer kooperativen Produktentwicklung erfordert die Einführung eines überbetrieblichen Prozeßmanagements. Die passende Werkzeugunterstützung kann ein Produktdatenmanagementsystem bieten, das aber für KMU oft zu kostenintensiv ist. Deshalb erscheint der Einsatz einer Kooperationsplattform zur Prozeßsteuerung sinnvoll. Anhand der konkreten Abläufe in einem Unternehmensverbund werden Strategie, Organisation und Einsatz der Kooperationsplattform KOMNET im Konsortium des BMBF-Verbundprojekts KMUnet exemplarisch erläutert.
Industrie Management | 16. Jahrgang | 2000 | Ausgabe 6 | Seite
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