Autor: Steffen Kinkel

Ethische KI im Arbeitsumfeld durch wertebasierte Labels?

Ethische KI im Arbeitsumfeld durch wertebasierte Labels?

Lessons Learned aus der Anwendung des VCIO-Frameworks auf einen KI-basierten Assistenten
Natalie Martin ORCID Icon, Tobias Kopp ORCID Icon, Natalie Beyer, Jochen Wendel ORCID Icon, Steffen Kinkel ORCID Icon
Systeme der Künstlichen Intelligenz (KI) unterstützen Mitarbeitende zunehmend bei komplexen Entscheidungsprozessen. Dazu müssen Mitarbeitende die Vertrauenswürdigkeit von KI-basierten Empfehlungen valide beurteilen. KI-Ethik-Labels sollen Mitarbeitenden bei dieser Einschätzung helfen und die Entwicklung vertrauenswürdiger KI-Lösungen befördern. Die AI Ethics Impact Group entwickelte hierfür ein Label, das auf dem VCIO-Framework (Values, Criteria, Indicators, Observables) basiert und dezidiert relevante ethische Werte adressiert. Jedoch sind solche Labels noch wenig verbreitet, weshalb kaum Erfahrungswerte aus der praktischen Anwendung vorliegen. Damit bleiben die praktische Umsetzbarkeit und der Nutzen von KI-Labels unklar. Der geplante Beitrag bietet einen Überblick über existierende Labels für KI-Systeme, beleuchtet das VCIO-Framework in der Anwendung auf einen konkreten Anwendungsfall aus der Praxis und leitet Handlungsempfehlungen für die Gestaltung ethischer KI ab.
Industry 4.0 Science | 42. Jahrgang | 2026 | Ausgabe 1 | Seite 30-38 | DOI 10.30844/I4SD.26.1.30
Künstliche Intelligenz (KI) als Enabler für die Industrie 4.0?

Künstliche Intelligenz (KI) als Enabler für die Industrie 4.0?

Auswirkungen auf den Reifegrad von Industrie 4.0-Technologien
Dennis Richter, Mildred Doe, Steffen Kinkel ORCID Icon
Künstliche Intelligenz wird oft in einem Atemzug mit der Industrie 4.0 genannt, doch die genaue Rolle von KI ist dabei unklar. Ist KI nur eine weitere I4.0-Technologie oder ein essenzieller „Befähiger“ für andere I4.0-Technologien? Sechs Expertinnen und Experten haben bewertet, wie stark sich KI auf 41 I4.0-Technologien auswirkt. KI könnte in der Tat ein eintscheidender Faktor sein, um das volle Potenzial der Industrie 4.0 zu entfalten.
Industry 4.0 Science | 40. Jahrgang | 2024 | Ausgabe 6 | Seite 80-87 | DOI 10.30844/I4SD.24.6.80
Strategische Optionen für resiliente Wertschöpfungsketten

Strategische Optionen für resiliente Wertschöpfungsketten

Ein Vergleich lokal integrierter und global diversifizierter Alternativen
Steffen Kinkel ORCID Icon, Dennis Richter
Globale Liefer- und Wertschöpfungsketten sind komplex und hochgradig vernetzt. Ein temporärer Ausfall eines einzelnen Lieferanten aufgrund von Naturkatastrophen, politischen Konflikten oder Pandemien kann weitreichende Folgen für Wertschöpfungsprozesse an vielen anderen Standorten haben. Der Beitrag skizziert strategische Optionen für Unternehmen, um die Resilienz ihrer Wertschöpfungsketten zu verbessern. Mögliche Optionen sind die Ausweitung lokaler oder globaler Lieferketten, die regionale Konzentration oder globale Diversifizierung der eigenen Produktionskapazitäten von Unternehmen sowie das Insourcing oder Outsourcing von Wertschöpfungsaktivitäten. Anhand der Daten von 314 deutschen Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes wird der Zusammenhang des Einsatzes verschiedener digitaler Technologien und Organisationskonzepte mit der Umsetzung der verschiedenen Wertschöpfungsoptionen untersucht.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 4 | Seite 31-35 | DOI 10.30844/IM_23-4_31-35
Digital vernetzte Geschäftsmodelle 
in der Industrie

Digital vernetzte Geschäftsmodelle 
in der Industrie

Strukturierte Aufwand- und Nutzenabschätzung bei der Innovation digitaler und hybrider Geschäftsmodelle
Sebastian Beiner, Steffen Kinkel ORCID Icon, Dennis Richter
Eine wesentliche Herausforderung für die deutsche Industrie besteht in der Entwicklung und dem erfolgreichen Angebot digital vernetzter Geschäftsmodelle. Durch die Vernetzung verschiedener Akteure und Leistungsbündel können neue Werte für Kunden geschaffen werden. Diese Vernetzung führt jedoch zu einer erhöhten Komplexität, die es insbesondere für traditionelle Industrieunternehmen erschwert, diese Möglichkeiten zu überblicken und sinnvoll zu nutzen. Aus diesem Grund wird eine Systematik vorgestellt, welche durch Modellbildung Komplexität reduziert und es ermöglicht, frühzeitig Aufwand und Nutzen von Geschäftsmodellideen gegenüberzustellen.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 4 | Seite 28-32
Kollaborationsfähige Roboter: Hype oder Zukunftstechnologie?

Kollaborationsfähige Roboter: Hype oder Zukunftstechnologie?

Ergebnisse einer empirischen Marktanalyse
Tobias Kopp ORCID Icon, Isabel Hendig, Steffen Kinkel ORCID Icon
Kollaborationsfähige Roboter (sog. Cobots) gelten als Zukunftstechnologie für produzierende Unternehmen, die ein neues Maß an Mensch-Technik-Interaktion in der digitalisierten Arbeitswelt ermöglicht. Allerdings bleibt die Marktdurchdringung bisher hinter den Erwartungen zurück und wirft die Frage auf, ob es sich bei Cobots in Wirklichkeit um ein bloßes Hype-Thema handelt. Die geringe Markttransparenz erschwert die Beantwortung dieser Fragestellung. Um diese Erkenntnislücke zu schließen, analysieren wir auf Basis von Sekundärdaten und von elf Experteninterviews den Markt für Cobots und thematisieren aktuelle und prognostische Entwicklungstrends sowie gegenwärtige Barrieren.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 3 | Seite 53-57
Kollaborierende oder kollaborationsfähige Roboter?

Kollaborierende oder kollaborationsfähige Roboter?

Welche Rolle spielt die Mensch-Roboter-Kollaboration in der Praxis?
Tobias Kopp ORCID Icon, Arndt Schäfer, Steffen Kinkel ORCID Icon
Kollaborierende Roboter (sog. Cobots) gelten als Zukunftstechnologie für produzierende Unternehmen. Sie zeichnen sich durch die Fähigkeit aus, eine sichere Hand-in-Hand-Zusammenarbeit mit Menschen ohne physische Trennung zu ermöglichen. In der Praxis finden sich zwar erste Anwendungsfälle, in denen Menschen mit Cobots interagieren, nur selten handelt es sich dabei allerdings um Kollaboration im engeren Sinne. Entsprechend stellt sich die Frage, welche Rolle die Kollaborationsfähigkeit von Cobots in der unternehmerischen Praxis spielt und wodurch der Mangel an kollaborierenden Anwendungsfällen begründet ist. Antworten darauf lieferten qualitative empirische Untersuchungen bei vier kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) im Rahmen des BMBF-Verbundprojekts ProBot.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 2 | Seite 19-23 | DOI 10.30844/I40M_20-2_S19-23
Digitale Vernetzung und Rückverlagerung der Produktion

Digitale Vernetzung und Rückverlagerung der Produktion

Bringt die Industrie 4.0 die Produktion zurück nach Deutschland?
Steffen Kinkel ORCID Icon, Angela Jäger
In der deutschen Industrie kommt auf jeden dritten Betrieb, der Produktionsverlagerungen ins Ausland durchführt, ein Betrieb, der Rückverlagerungen zurück nach Deutschland vornimmt. Die wichtigsten Gründe für Rückverlagerungen sind Einbußen bei der Flexibilität und Lieferfähigkeit sowie Qualitätsprobleme. Die Ergebnisse einer großzahligen Betriebsbefragung im deutschen Verarbeitenden Gewerbe zeigen einen klaren, positiven Zusammenhang zwischen der Nutzung von Technologien zur digitalen Vernetzung der Produktion (Industrie 4.0) und der Rückverlagerungsneigung der Betriebe. Dies ebnet den Weg für stärker lokal orientierte Wertschöpfungsketten, um individuelle Kundenbedürfnisse flexibler bedienen zu können.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 6 | Seite 55-58
Wandlungsfähigkeit durch Organisation Nutzung und Effekte flexibilitätsorientierter Organisationskonzepte

Wandlungsfähigkeit durch Organisation Nutzung und Effekte flexibilitätsorientierter Organisationskonzepte

Steffen Kinkel ORCID Icon, Gunter Lay, Angela Jäger
Mehr als ein Viertel der deutschen Unternehmen setzt im Wettbewerb auf den Faktor Flexibilität. Den Kunden individuelle Lösungen anzubieten oder schnell und termintreu liefern zu können ist für viele Firmen das oberste Ziel. Damit rückt die Verbreitung organisatorischer Lösungen ins Blickfeld, die geeignet sind, die Wandlungsfähigkeit von Industriebetrieben zu unterstützen und Flexibilitätsvorsprünge zu realisieren. Gleichwohl scheinen die Möglichkeiten dieser Befähiger zur Steigerung der betrieblichen Flexibilität in der deutschen Industrie noch nicht ausgereizt. Durch die Entwicklung von auf typische Bedarfssituationen zugeschnittene Organisationskonzepte zur Verbesserung der Wandlungsfähigkeit könnte die Wettbewerbsposition weiter verbessert werden.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 2 | Seite 78-82
Produktionsverlagerungen und Rückverlagerungen im europäischen Vergleich

Produktionsverlagerungen und Rückverlagerungen im europäischen Vergleich

Steffen Kinkel ORCID Icon, Bernhard Dachs, Bernd Ebersberger
Eine Umfrage in neun europä-ischen Ländern zeigt: 25 bis 50 % der Betriebe in den untersuchten westeuropäischen Ländern haben in den Jahren 2002 oder 2003 Teile Ihrer Produktion ins Ausland verlagert - wobei Deutschland hier bei weitem nicht in der Spitze liegt. In Osteuropa sind Produktionsverlagerungen noch eher selten. Produktionskosten zu senken ist immer noch das entscheidende Motiv für Produktionsverlagerungen; Faktoren wie Markterschließung, Nähe zu Großkunden oder die Sicherstellung der Lieferfähigkeit vor Ort spielen aber ebenfalls eine Rolle. Produktionsverlagerungen müssen jedoch nicht zwangsläufig eine Einbahnstraße darstellen. Je nach Land kommt auf jeden zweiten bis sechsten Verlagerer ein Rückverlagerer von Produktionskapazitäten.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 1 | Seite 47-51
Innovation

Innovation

Mehr als Forschung und Entwicklung Wachstumschancen auf verschiedenen Innovationspfaden
Steffen Kinkel ORCID Icon, Gunter Lay, Jürgen Wengel
Innovationen werden heute als wichtigster Schlüssel zu Wachstum und Beschäftigung angesehen. Dabei werden überwiegend solchen Unternehmen bessere Wettbewerbs-chancen eingeräumt, die überdurchschnittlich in Forschung und Entwicklung für technologisch innovative Produkte investieren. Dieser Befund ist vielfach empirisch belegt. Es gibt aber noch weitere wachstumsträchtige Innovationsstrategien. Der Beitrag zeigt auf Basis einer Umfrage bei 1.450 Betrieben des deutschen Verarbeitenden Gewerbes, dass auch Unternehmen, die auf intelligente Produkt-Dienstleistungskombinationen oder innovative technisch-organisatorische Prozesse setzen, ihren Konkurrenten im Beschäftigungswachstum überlegen sind.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 3 | Seite 54-58
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