Autor: Jörg Franke

Datengestützte Lieferantenauswahl in der Industrie 4.0

Datengestützte Lieferantenauswahl in der Industrie 4.0

Auf dem Weg zu einer industriellen Plattform für Auswahl und Konfiguration
Purushothaman Ganesh ORCID Icon, Baris E. Albayrak ORCID Icon, Jörg Franke ORCID Icon, Till Sindel ORCID Icon, Jens Fürst, Sebastian Lang ORCID Icon
Industrielle Lieferketten müssen ihre Beschaffungsstrategien als Reaktion auf Störungen immer wieder neu ausrichten, doch Informationen über die Leistungsfähigkeit von Lieferanten sind nach wie vor uneinheitlich und lassen sich nur schwer operativ umsetzen. Bisherige Forschungsarbeiten behandeln Lieferantenauswahl, Simulation und Interoperabilitätsstandards getrennt voneinander und betrachten die Erfassung, Bewertung und Optimierung als voneinander getrennte Schritte, die eine manuelle Datentransformation erfordern. Dieser Beitrag stellt ein Rahmenkonzept für eine datengesteuerte industrielle Plattform vor, die drei Komponenten integriert: Lieferantenprofile auf Basis der Asset Administration Shell, strukturiert durch eine Actor-Service-Ontologie zur semantischen Identifikation von Lieferanten, automatische Generierung von Simulationsmodellen für diskrete Ereignisse (Discrete-Event Simulation) aus Layoutdaten zur Leistungsbewertung sowie KPI-gesteuerte Konfiguration mithilfe von ...
Industry 4.0 Science | 42. Jahrgang | 2026 | Ausgabe 4 | Seite 50-61 | DOI 10.30844/I4SD.26.4.6
Digitalisierung im Engineering

Digitalisierung im Engineering

Ein Ansatz für ein Vorgehensmodell zur durchgehenden, arbeitsteiligen Modellierung am Beispiel von AutomationML
Eike Schäffer, Lars Penczek, Andreas Mayr, Jupiter Bakakeu, Jörg Franke ORCID Icon, Bernd Kuhlenkötter ORCID Icon
Die Digitalisierung im Engineering verspricht automatisierte Arbeitsabläufe, höhere Geschwindigkeiten und sinkende Kosten bei der Entwicklung von Automatisierungslösungen. Voraussetzung hierfür ist nicht nur die Modularisierung auf Basis einer strukturierten Beschreibungssprache, sondern auch eine einheitliche, aufeinander aufbauende Modellierung, welche einen automatisierbaren Datenaustausch über die Systemgrenzen hinweg ermöglicht. Um eine breite Anwendung zu erzielen, sollte die zugrundeliegende Ontologie auf bestehenden Normen und Standards aufbauen und in Open-Source-Anwendungen zur Verfügung stehen. Für die kollaborative und konsistente Entwicklung einer solchen Ontologie bedarf es eines strukturierten, methodischen Vorgehens sowie einer damit verbundenen Modellierungslandkarte, welche als Orientierung zur standardisierten, arbeitsteiligen Modellierung dient. Ein möglicher Ansatz für das benötigte Vorgehensmodell sowie der zugehörigen Landkarte wird im Rahmen dieses ...
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 1 | Seite 61-66 | DOI 10.30844/I40M_19-1_S61-66
Intelligente Versorgungssysteme für Druckluft und technische Gase

Intelligente Versorgungssysteme für Druckluft und technische Gase

Flexibler Betrieb der Produktionsinfrastrukturen bietet Kosten-senkungspotenziale und unterstützt die Energiewende
Ralf Böhm, Tallal Javied, Jörg Franke ORCID Icon
Hybride Leistungsbündel versorgen Produktionsanlagen in Industriebetrieben mit Druckluft, Stickstoff und anderen technischen Gasen, die teilweise aus der Luft abgeschieden werden können. Bei ausreichender Dimensionierung und durch Ausstattung mit Automatisierungstechnik können diese Systeme zur Flexibilisierung der Nachfrage nach elektrischer Energie genutzt werden. Durch Verarbeitung von Mess- und Zustandsdaten können die Systeme Bedarfsprofile im Zeitverlauf erstellen. Indem diese Profile mit Daten wie beispielsweise zum Druck, zu Volumina, Systemrestriktionen, aktuellen Produktionserfordernissen sowie zum Strompreis angereichert werden, kann die Steuerung des Systems vorhandene Flexibilitätspotenziale identifizieren und optimal nutzen.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 1 | Seite 57-61
Energiekosten und Energiemanagement

Energiekosten und Energiemanagement

Studie über den Umgang mit Energie in produzierenden Unternehmen
Tobias Rackow, Tallal Javied, Jörg Franke ORCID Icon, Sebastian Schießl, Peter Schuderer
Energiemanagementsysteme bieten einen Ordnungsrahmen zur transparenten Darstellung der Energieströme mit dem Ziel der Energieeffizienzsteigerung. Gleichzeitig ist ein zertifiziertes Energiemanagementsystem eine der Voraussetzungen für die Rückerstattung der Stromsteuer und die Befreiung von der EEG-Umlage. Obwohl Energiemanagementsysteme nachweislich zur Reduzierung der Energieverbräuche führen, haben bisher erst wenige Unternehmen ein solches System eingeführt. Die in diesem Beitrag vorgestellte Studie gibt einen Einblick in den Stellenwert des Kostenfaktors Energie und entsprechenden Managementsystemen in mittelständischen Unternehmen aus dem produzierenden Gewerbe in Deutschland. Darüber hinaus werden wesentliche Aspekte eines Energiemanagementsystems und dessen Nutzen erläutert.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 3 | Seite 49-52
Wertschöpfungsketten für kontaktlose Ladesysteme

Wertschöpfungsketten für kontaktlose Ladesysteme

Konsequenzen der kontaktlosen Energieübertragung in Elektrofahrzeuge für automobile Wertschöpfungsketten
Florian Risch, Stefan Günther, Jörg Franke ORCID Icon
Die Option der kontaktlosen Energieübertragung in Elektrofahrzeuge kann sich aufgrund ihrer charakteristischen Vorteile gegenüber konventionellen Ladetechnologien zum wesentlichen Markttreiber für Elektrofahrzeuge entwickeln. Neben den großen Potenzialen ergeben sich aber auch neue Anforderungen an die zugehörigen Produktionsnetzwerke in der Automobilindustrie, die frühzeitig zu adressieren sind. In diesem Beitrag werden die erforderlichen Wertschöpfungsprozesse für die neuen Komponenten von kontaktlos mit Energie versorgten Elek-trofahrzeugen bis hin zur Endmontage in Automobilwerken dargestellt. Die Möglichkeiten der Allokation der Fertigungsteilprozesse in der Wertschöpfungskette und die Gestaltung der Wertschöpfungsschnittstellen zwischen den Unternehmen werden diskutiert. Die Betrachtung der Logistikprozesse erfolgt dabei in enger Abstimmung mit den erforderlichen Handhabungs- und Montagetechnologien.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 5 | Seite 45-48
Investitionsbewertung

Investitionsbewertung

Eine Methodik zur Bewertung und zum Vergleich von Investitionen
Jochen Merhof, Markus Michl, Matthias Mainka, Jörg Franke ORCID Icon
Vor dem Hintergrund des ständigen technologischen Fortschritts sind in industriellen Produktionsstätten in zunehmend kürzeren Zeitabständen kapitalintensive Investitionen zu tätigen. Aufgrund von Budgetbeschränkungen ist ein Auswahlprozess anzustoßen, an dessen Ende die Entscheidung für diejenigen Investitionen steht, die dem Unternehmen den größten Mehrwert bieten. Hierzu existieren Investitionsbewertungsverfahren, die die Beurteilung von Investitionsobjekten und einen Vergleich alternativer Investitionen ermöglichen. Auf Basis dieser Verfahren wurde eine Methodik entwickelt, mit deren Hilfe ein Anwender strukturiert durch die verschiedenen Schritte des Investitionsbewertungsprozesses geführt werden kann.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 4 | Seite 20-24
Intelligente Steuerungskonzepte für wandlungsfähige Produktionssysteme

Intelligente Steuerungskonzepte für wandlungsfähige Produktionssysteme

Jörg Franke ORCID Icon, Jochen Merhof, Christian Fischer, Florian Risch
Die zunehmende Globalisierung und der dadurch wachsende Wettbewerb haben weitreichende Folgen für die Standorte in Deutschland, denn insbesondere die Produktion von Gütern mit einem hohen manuellen Arbeitsanteil wird anhaltend in Billiglohnländer verlagert. Gerade die dynamischen weltweiten Absatzmärkte sowie der Einsatz neuer innovativer Technologien in immer kürzeren Zyklen erfordern von den in den Hochlohnländern angesiedelten Unternehmen ein hohes Maß an Flexibilität und Anpassungsfähigkeit. Sie konkurrieren weltweit um hochqualifizierte Mitarbeiter, notwendiges Kapital und knappe Rohstoffe. Um diesem Trend entgegenzuwirken, ist bei Fertigung und Montage eine intelligente Automatisierung erforderlich. Des Weiteren müssen sich die in den Hochlohnländern ansässigen Unternehmen auf innovative Herstellungsverfahren bei höchsten Qualitätsanforderungen an das Endprodukt fokussieren, da diese Kombination nur bedingt reproduziert werden kann. Eine solche Entwicklung führt zu ...
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 2 | Seite 61-64