Autor: Axel Wagenitz

ntegrierte Auftragsreihenfolge- und Transportplanung

ntegrierte Auftragsreihenfolge- und Transportplanung

Ein Beispiel für funktionsübergreifende Zusammenarbeit in Unternehmen mittels Logistischer Assistenzsysteme
Christian Schwede, Michael Toth, Axel Wagenitz
Komplexität beherrschbar zu machen ist eines der Kernthemen von produzierenden Unternehmen weltweit. Es ist hierbei zu beobachten, dass die in Unternehmen noch immer oft anzutreffende funktionsorientierte Organisation zwar die Komplexität der Einzelprozesse reduziert und somit kontrollierbar macht, jedoch häufig lokale Zielsysteme erzeugt, die im Gegensatz zu den globalen Unternehmenszielen stehen. Diese Problematik spiegelt sich auch in den IT-Systemen der Unternehmen wieder. In diesem Beitrag soll ein Ansatz vorgestellt werden, wie diese starren, funktionsorientierten Abläufe über gemeinsame Planungsprozesse sowie übergreifende IT-Systeme, sogenannte Logistische Assistenzsysteme (LAS), mehr Integration erfahren können. Zur Verdeutlichung des beschriebenen Ansatzes wird das Problem der integrierten Auftragsreihenfolge- und Transportplanung in der Automobilindustrie vorgestellt und eine Lösung anhand einer prototypischen Umsetzung illustriert.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 3 | Seite 25-29
Planung wandlungsfähiger Produktions- und Logistiksysteme

Planung wandlungsfähiger Produktions- und Logistiksysteme

Nils Luft, André Wötzel, Stephan Keßler, Axel Wagenitz, Achim Schmidt
Im Rahmen dieses Beitrags wird ein in Dortmund entwickeltes Vorgehen zur prozessorientierten Planung wandlungsfähiger Produktions- und Logistiksysteme vorgestellt. Es wird gezeigt, wie mittels sechs sequenziell zu durchlaufender Planungsschritte erforderliche Struktur, Ressourcen und Lenkungsparameter entsprechender Systeme ermittelt werden können. Durch die breite und ganzheitliche Anwendbarkeit sowie den einfachen Aufbau können Planungsergebnisse strukturiert abgelegt und bei Bedarf mit aktuellen Anforderungen verglichen werden. Das prozessorientierte Planungsvorgehen stellt in Kombination mit permanent verfügbaren Simulationsmodellen einen signifikanten Schritt in Richtung permanenter Planungsbereitschaft dar.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 3 | Seite 73-76
Logistikkompetenz in Brasilien

Logistikkompetenz in Brasilien

Transfer erprobter logistischer Methoden in einen Entwicklungsmarkt
Katja Klingebiel, Luiz Felipe Scavarda, Hannes Winkler, Axel Wagenitz
Wirtschaftlich besitzt Brasilien großes Potenzial für die Automobilindustrie. Jedoch sind die Produktionskosten hoch, Rohstoffe teuer, die logistische Infrastruktur suboptimal. Die Gestaltung der Beschaffungs-, Produktions- und Distributionsstrukturen unterliegt so in Brasilien besonderen Herausforderungen. Um durch etablierte, erprobte Vorgehensweisen der Logis-tikplanung die regionale Industrie zu unterstützen, hat das Fraunhofer IML aus Dortmund gemeinsam mit dem Industrieverband SENAI Logistikkompetenzzentren in Itajaí und Bahia gegründet. Im BRAGECRIM-Projekt HeliOPP der TU Dortmund mit den Universitäten PUC-Rio und UNIMEP Piracicaba werden Methoden für die Positionierung von Kundenentkopplungspunkten, d.h. Bevorratungsebenen in automobilen Supply Chains, entwickelt, die die spezifischen lokalen Rahmenbedingungen wie Produktvarianz, Produktlebenszyklus, Flexibilität und Kosten integrieren.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 2 | Seite 33-37
Ganzheitliche Versorgungsplanung mithilfe der Digitalen Logistik

Ganzheitliche Versorgungsplanung mithilfe der Digitalen Logistik

Integration verschiedener Planungsansätze in eine übergreifende Logistikplanung
Michael Toth, Axel Wagenitz
Die Planung und operative Versorgung der Montage unterliegt ständig wechselnden Anforderungen (Belieferungsstrategie, Produktgestaltung, Auftragslast, etc.). Die Planung der Montageversorgung hinsichtlich dieser Anforderungen geschieht heute auf Basis unvollständiger Informationen. Zudem werden einmal getroffene Gestaltungsentscheidungen und Logistikstrategien im operativen Betrieb nicht konsequent auf optimale Betriebsparameter überprüft. Nur die kontinuierliche Planung und Optimierung von neuen und bestehenden Versorgungsstrategien kann eine dauerhafte Wettbewerbsfähigkeit gewährleisten. Um diesem Bedarf zu begegnen, hat das Fraunhofer IML eine Methode und Werkzeuge zur ganzheitlichen Versorgungsplanung in Kombination mit dem Bedarfs- und Kapazitätsmanagement entwickelt.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 2 | Seite 37-40
Neue Wege für die effektive Planung logistischer Netzwerke

Neue Wege für die effektive Planung logistischer Netzwerke

Dynamische Verfügbarkeitsplanung mit Hilfe von Assistenzsystemen
Michael Toth, Axel Wagenitz
Die Globalisierung hat zu einer kontinuierlichen Zunahme von internationalen Sourcing-Strategien geführt. Die damit realisierbaren Einsparpotentiale werden jedoch durch geringe Flexibilitäten bei der Disposition und hohe Bestellvorlaufzeiten erkauft. Um den Disponenten bei der Planung und Steuerung globaler Lieferketten zu unterstützen, wurde ein ganzheitlicher Ansatz entwickelt, um disponible Bestände im Liefernetzwerk aufzuzeigen und zukünftige Bestandsentwicklungen für die Logistikplanung und den Vertrieb transparent zu machen. Basis dieser Lösung ist ein variables Assistenzsystem-Konzept, welches Transparenz schafft, dynamisch Bestandsreichweiten und Verfügbarkeiten berechnet und somit available-to-promise (ATP) Aussagen für globale Lieferrelationen ermöglicht.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 2 | Seite 55-58
Die Modellierungsfabrik

Die Modellierungsfabrik

Effektive Modellerstellung für Wettbewerbsvorteile durch modellgestützte Methoden
Axel Kuhn, Marco Motta, Axel Wagenitz
Die Erlangung von Wettbewerbsvorteilen durch Betriebsorganisation bedarf einer permanenten Planungsbereitschaft, die sich durch den Einsatz von Methoden auszeichnet, die dem heutigen komplexen und schnelllebigen Unternehmensumfeld gerecht werden. Modellgestützte Methoden schaffen für Unternehmen und Verbunde Transparenz in komplexen Netzwerken. Wettbewerbsvorteile einzelner Unternehmen und ganzer Netze im globalen Kontext können so realisiert werden. Die Vision einer Modellierungsfabrik, in der im industriellen Maßstab effektiv Modelle und Instrumente erzeugt werden können, sowie Konzepte zu deren langfristigen Nutzung tragen zur Verbesserung der Betriebsorganisation durch modellgestützte Methoden bei. Die schnelle und preiswerte Verfügbarkeit macht den Methodeneinsatz attraktiv und die erhöhte Planungssicherheit schafft Wettbewerbsvorteile.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 2 | Seite 67-70