Potenzial: Globalisierung

Industrie 4.0

Industrie 4.0

Der Weg zu einem digitalisierten Produktionsunternehmen
Jürgen Köbler, Tobias Fischer, Benjamin Klerch, Michael Schlecht
Das Zeitalter der Digitalisierung ist geprägt durch einen erhöhten Wettbewerb. Eine Chance bei steigendem Wettbewerb erfolgreich zu bestehen, liegt daher nur in der durchgängigen Digitalisierung von Produktionsunternehmen. Dieser Beitrag widmet sich der Gestaltung einer dreistufigen generischen Unternehmensmodellplattform Industrie 4.0, die die Durchgängigkeit von Prozessen vom Kunden bis zum Lieferanten auf allen Unternehmensebenen in den Mittelpunkt stellt. Es folgt eine Übersicht der Transformationsschritte zur Bewertung und Gestaltung des Fortschritts auf dem Weg zum digitalisierten Produktionsunternehmen.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 3 | Seite 57-60 | DOI 10.30844/I40M_20-3_S57-60
Digitalisierung, Globalisierung und Nachhaltigkeit Auswirkungen auf Industrie 4.0

Digitalisierung, Globalisierung und Nachhaltigkeit Auswirkungen auf Industrie 4.0

Ortwin Renn
Angesichts der drei großen globalen Transformationswellen der Globalisierung, Digitalisierung und Sustainabilisierung steht die Industrie vor großen Herausforderungen im Modernisierungsprozess in Hinblick auf Industrie 4.0. Zum einen muss sie die neuen Signale einer protektionistischen Industriepolitik, die vor allem von den USA ausgehen, ins Kalkül ziehen, zum anderen die Forderungen nach nachhaltiger Produktion und Klimaschutz stärker beachten. Beide Voraussetzungen sind auf Lernprozesse angewiesen, die neben der notwendigen Effizienz auch die Sozialverträglichkeit der Transformationen und die Umwelt- und Klimaverträglichkeit gleichberechtigt ins das eigene Zielsystem integrieren.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 6 | Seite 21-23
Vernetzung der Logistikpartner

Vernetzung der Logistikpartner

Wie die Blockchain zukünftig bestehende Supply Chains verändert
Anja Wilde, Jan-Henner Theißen
Eine funktionierende Zusammenarbeit spielt in einem Logistiknetzwerk eine wichtige Rolle und wird auch zukünftig ein entscheidender Wettbewerbsfaktor bleiben. Eine effiziente und vertrauensvolle Zusammenarbeit sollte nicht nur mit bekannten Partnern, sondern auch mit unbekannten Unternehmen möglich sein. Doch wie kann die Blockchain-Technologie ein Netzwerk aus verschiedenen Partnern abbilden? Wie können verschiedene Partner vertrauensvoll zusammenarbeiten, auch ohne sich bereits zu kennen? All diese Fragen können beantwortet werden und sind nun keine Zukunftsmusik mehr. Auf Basis des Blockchain-Ökosystems evan.network werden im Folgenden verschiedene Anwendungsfälle erörtert.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 1 | Seite 43-46
Industrie 4.0 Geschäftsmodelle

Industrie 4.0 Geschäftsmodelle

Ein Analyse-Raster zum Erkennen von Industrie 4.0 Potenzialen und notwendigen Veränderungen
Patricia Deflorin, Maike Scherrer, Janick Amgarten
Industrie 4.0 umfasst viel mehr als Sensoren, Aktoren und Vernetzungskomponenten. Die Technologien ermöglichen einerseits das Anbieten neuer Produkte und Dienstleistungen für den Kunden, andererseits führen sie zu internen Effizienzsteigerungen. Anhand des Industrie 4.0 Geschäftsmodells wird visualisiert, welche Ziele eine Industrie 4.0 Initiative verfolgt, welcher Wert für den Kunden entsteht, welche Leistungen intern zu erbringen sind, welche Technologien und Fähigkeiten benötigt werden und welche Informationssysteme die Vernetzung zwischen Kunden, Lieferanten und innerhalb des Unternehmens ermöglichen. Wichtig ist dabei, dass die Dimensionen der Industrie 4.0 Geschäftsmodelle aufeinander abgestimmt sind.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 5 | Seite 21-24
Ist prädiktive Instandhaltung die Killer-App für das Industrial Internet of Things?

Ist prädiktive Instandhaltung die Killer-App für das Industrial Internet of Things?

Christoph Papenfuss
Vorausschauende (prädiktive) oder zustandsorientierte Instandhaltung ist für Industriekunden und die Industrie 4.0-Initiative ein erstrebenswertes Ziel. Eine ineffiziente, regelmäßig nach Plan erfolgende Wartung durch entsprechende Software zu ergänzen oder gar zu ersetzen, verspricht, Geräteausfälle und ungeplante Ausfallzeiten zu reduzieren, die Sicherheit zu verbessern und letztlich in einer Zeit unstabiler Preise und Budgets ein besseres Unternehmensergebnis zu erreichen.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 2 | Seite 57-60
BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH

BIBA - Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH

an der Universität Bremen
Christian Gorldt
Das BIBA ist das älteste An-Institut der Exzellenzuniversität Bremen und zählt zu den international renommiertesten Wissenschaftseinrichtungen Deutschlands. Hier arbeiten rund 130 Menschen in enger Verbindung mit dem Uni-Fachbereich Produktionstechnik. Sie kommen aus der Produktionstechnik, dem Wirtschaftsingenieurwesen sowie aus der Informatik und angrenzenden Disziplinen. Das BIBA engagiert sich in der Grundlagenforschung, der anwendungsorientierten Forschung, der industriellen Auftragsforschung sowie in nationalen und europäischen Forschungsverbünden. In seiner Arbeit verknüpft das ingenieurwissenschaftliche Institut die Schwerpunkte Produktion und Logistik mit der Sicht sowohl auf Prozesse als auch auf Produkte.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 4 | Seite 14-15
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

Applikationszentrum Industrie 4.0
Martin Landherr
Industrie 4.0 steht für Lösungen zur Steuerung und Organisation der gesamten Wertschöpfungskette durch eine intensive, informationstechnische Vernetzung von Menschen und Maschinen im Lebenszyklus personalisierter Produkte. Das „Applikationszentrum Industrie 4.0“ des Fraunhofer IPA stellt eine Umgebung dar, um gemeinsam mit der Industrie Cyber-Physische Systeme im Produktionsumfeld zu erforschen, weiterzuentwickeln und Demonstratoren auszuarbeiten. Gleichfalls treibt das Leuchtturmprojekt additive Produktions- und echtzeitnahe Simulationstechnologien voran und integriert sie in ein industrielles Produktionsumfeld.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 4 | Seite 70-71
Prototyping Interaction Methods

Prototyping Interaction Methods

Nutzerzentrierte Entwicklung intelligenter, physisch interaktiver Systeme
Andreas Ringelhan, Tilo Wüsthoff, Fritz Frenkler
Die Entstehung intelligenter Systeme im Zuge der digitalen Vernetzung sowie der Einzug der Robotik-Technologie in den Massenmarkt stellen neue Herausforderungen an die Produktentwicklung. Beide Phänomene erhöhen erheblich die Komplexität der Entwicklungsarbeit. Der Methoden-Ansatz „Prototyping Interaction“ stellt sich diesen Herausforderungen. Das Ziel an der Technischen Universität München (TUM) ist es, den Entwicklungsaufwand deutlich zu reduzieren und somit Zeit und Kosten zu sparen. Um dieses Ziel zu erreichen, erforscht der Lehrstuhl für Industrial Design die dafür nötigen Kompetenzen und Methoden und vermittelt die gewonnenen Ergebnisse und Fähigkeiten seinen Studierenden.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 1 | Seite 11-14
IT-unterstütztes Wissensmanagement im globalen Engineering

IT-unterstütztes Wissensmanagement im globalen Engineering

Herausforderung Engineer-to-Order
Olga Willner, Stefan Weber, Alexander Eck, Paul Schönsleben
Angesichts der zunehmenden Globalisierung der Märkte erfordern Produktentwicklung und Engineering immer häufiger die Zusammenarbeit zwischen weltweit verteilten Standorten. Zur Bewältigung der Herausforderungen globaler Engineering-Prozesse wird das erforderliche Wissen regelmäßig in IT-Anwendungen zentral gespeichert und lokal verwendet. Als „engineered-to-order“ werden Produkte bezeichnet, die nach Kundenauftrag konstruiert und gefertigt werden. Für diese Art von Produkten reicht das in Systemen hinterlegte Wissen häufig nicht aus. In diesem Beitrag werden im Rahmen einer Case Study gemeinsam mit einem global führenden Hersteller von Aufzügen erste Lösungsansätze entwickelt, wie wissensbasierte Arbeit unter Berücksichtigung der an verschiedenen Standorten unterschiedlich ausgeprägten Kompetenzen global effizient ausgeführt werden kann.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 4 | Seite 49-52
Diversität in interorganisationalen Teams

Diversität in interorganisationalen Teams

Eine Herausforderung für Kooperationen im F&E-Umfeld
Gesine Hilf, Meike Tilebein ORCID Icon
Der demografische Wandel verbunden mit dem vielerorts herrschenden Fachkräftemangel trifft immer mehr Unternehmen gerade in wissensintensiven Bereichen wie Forschung und Entwicklung. Kooperationen mit anderen Unternehmen bieten hier Ansätze, um mögliche Defizite auszugleichen. Kooperationsteams, besetzt mit Mitgliedern aus verschiedenen Organisationen mit unterschiedlichen Arbeitsweisen, Kulturen und demografischen Strukturen, haben entscheidenden Anteil am Kooperationserfolg. Zentrale Fragestellungen der Diversitätsforschung betreffen daher die Teamzusammensetzung sowie die Rahmenbedingungen und Herausforderungen, denen Unternehmen beim Management interorganisationaler Teams gegenüberstehen. Dieser Beitrag zeigt einen Bezugsrahmen auf, der helfen soll, die verschiedenen Perspektiven und Einflussfaktoren auf interorganisationale Teams zu integrieren.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 3 | Seite 25-28
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