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Passgenaue Schuhe mittels 3D-Druck

Passgenaue Schuhe mittels 3D-Druck

Deep Learning unterstützt die Defekt-Erkennung bei Mass Customization
Markus Trapp, Markus Kreutz, Alexander Böttjer, Michael Lütjen ORCID Icon, Michael Freitag ORCID Icon
Die additive Fertigung hat sich als Produktionsverfahren etabliert und auch Einzug in die Modeindustrie gefunden, in der individualisierte Schuhe im 3D-Druckverfahren hergestellt werden. Die Herstellung von solchen Einzelstücken stellt jedoch hohe Herausforderungen an eine automatisierte Qualitätskontrolle, da durch die vergleichsweise geringen Stückzahlen auch wenig Informationen über mögliche Defekte erzeugt werden. In diesem Beitrag wird ein Vorgehen zur Qualitätskontrolle durch Nutzung eines Autoencoders vorgestellt, welcher mittels Bildern von defektfreien Testobjekten so trainiert wird, dass auftretende Anomalien erkannt werden können. Mit einem ROC AUC score von 0,87 zeigen erste Tests vielversprechende Ergebnisse und belegen, dass durch diese Methode Defekte an den verwendeten Schuhmodellen erkannt werden können.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 4 | Seite 15-18
Konzept für ein modulares, rekonfigurierbares Montagesystem

Konzept für ein modulares, rekonfigurierbares Montagesystem

Flexibilitätssteigerung durch Rekonfiguration auf verschiedenen Produktionsebenen
Jasper Wilhelm, Nils Hoppe, Michael Freitag ORCID Icon
Um Marktanforderungen zu erfüllen, müssen Unternehmen ihre Flexibilität steigern und hohe Produktvielfalt anbieten. In der Montage erfordert dies eine große Anzahl von Spezialmaschinen, was zu hohem Investitions- und Platzbedarf führt. Dieser Beitrag stellt ein Konzept für eine modulare, rekonfigurierbare Montagestation, die um Module mit unterschiedlichen Fähigkeiten erweitert werden kann, vor. Es wird gezeigt, wie ein derartiges System im RAMI4.0-Modell zu verorten ist und welche Anforderungen an die Veränderbarkeit auf verschiedenen Produktionsebenen zu erfüllen sind.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 4 | Seite 33-37
Supply Chain Finance in der digitalen Ära

Supply Chain Finance in der digitalen Ära

Aktuelle Lieferkettenfinanzierungsansätze und die Chancen durch Distributed Ledger Technology
David Wuttke, Sairam Sriraman
In diesem Beitrag betrachten wir die Möglichkeiten der digitalen Vernetzung von Lieferketten aus Sicht der Lieferkettenfinanzierung. Dabei werden wir zunächst deren Bedeutung zu Zeiten der weltweiten Lieferengpässe hervorheben, dann erläutern, warum digitale Plattformen in diesem Kontext notwendig sind und mit welchen Herausforderungen deren Einführung einhergeht. Abschließend geben wir einen Ausblick in Richtung Distributed Ledger Technology und Blockchain.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 3 | Seite 41-44
Digitalisierung im Supply Chain Management

Digitalisierung im Supply Chain Management

Entscheidungsunterstützung bei der Auswahl geeigneter Technologien
Sascha Düerkop, Jakob Grubmüller, Michael Huth
Der Trend zur Digitalisierung bietet erhebliche Potenziale; dies gilt in besonderem Maße im Supply Chain Management (SCM). Doch nicht jede Technologie ist für jedes Unternehmen und seine Prozesse geeignet. Der vorliegende Beitrag stellt einen strukturierten Ansatz dar, der Unternehmen im Auswahlprozess unterstützt. Der Ansatz besteht aus mehreren Phasen: Beginnend mit der Identifizierung der Unternehmensziele und endend mit der Auswahl derjenigen Technologien, die am vielversprechendsten erscheinen. Seine Anwendbarkeit wurde in einem Forschungsprojekt bei einem Logistikdienstleister getestet. Er ist problemlos auf eine konkrete Entscheidungssituation übertragbar.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 3 | Seite 31-34
Digitalisierungsinduzierte Risiken in der Beschaffung 4.0

Digitalisierungsinduzierte Risiken in der Beschaffung 4.0

Management einer veränderten Risikosituation durch Industrie 4.0
Jan Niklas Dörseln
Beschaffung 4.0 repräsentiert eine umfassende informationstechnische Vernetzung der Beschaffung mit den vorgelagerten Wertschöpfungsstufen und stellt einen wesentlichen Erfolgsfaktor für Industrie 4.0 dar [1]. Die Vernetzung mit den Lieferanten ermöglicht die Automatisierung des operativen Beschaffungsprozesses und bildet gleichzeitig die Grundlage für eine engere Zusammenarbeit mit strategischen Lieferanten [2, 3]. Allerdings geht eine solche Vernetzung auch mit Risiken einher, die den Erfolg der Beschaffung nachhaltig schmälern können. Es wird gezeigt, inwiefern sich Beschaffungsrisiken durch die Vernetzung verändern und wie sich (je Intensität) der Trade-off zwischen Beziehungs- und Lieferantenrisiken verhält
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 3 | Seite 16-20
Effiziente Geschäftsprozesse beim Containertransport

Effiziente Geschäftsprozesse beim Containertransport

Unterstützung der Angebotserstellung und Auswahl von Transportdienstleistungen durch eine digitale Plattform
Michael Teucke, Eike Broda, Michael Freitag ORCID Icon
Der Containerverkehr ist sehr bedeutsam für den internationalen Handel und die Güterverteilung in globalen Produktionsnetzen. Die digitale Unterstützung der Containertransportprozesse ist jedoch häufig noch unzureichend. Dieser Beitrag zeigt, wie eine digitale Plattform die Interaktion zwischen den Akteuren aus Industrie und Logistik bei der Durchführung von Geschäftsprozessen im Umfeld von Containertransporten erleichtern kann. Am Beispiel der Angebotserstellung und Auswahl von Transportdienstleistungen wird dargelegt, wie die Plattform Transaktionen zwischen Versendern und Transportdienstleistern unterstützt. Die Nutzung der digitalen Plattform erhöht die Prozesstransparenz und verringert den zeitlichen Aufwand für die Durchführung der Prozesse.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 3 | Seite 11-15
Digitale Zertfikatsverwaltung

Digitale Zertfikatsverwaltung

Anja Wilde
Das ab dem 1. Januar 2023 geltende Gesetz zum Schutz der Menschenrechte in globalen Lieferketten (Lieferkettengesetz) verfolgt das Ziel, menschenrechtswidrige Produktions- und Arbeitsbedingungen sowie den Schutz der Umwelt in den Wertschöpfungsnetzwerken zurückzuverfolgen [1, 2]. Um bei erkannten Missständen Maßnahmen zu ergreifen, müssen die Informationen zu Produktions- und Arbeitsbedingungen transparent über die Liefernetzwerke vorliegen. Dieses Ziel ist jedoch nur mit einem digitalen und effizienten Informationstausch möglich. Die Frage ist somit, wie und unter welchen Rahmenbedingungen dieser Informationsaustausch gelingen kann.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 3 | Seite 45-47
Robotic Process Automation (RPA) in der Logistik

Robotic Process Automation (RPA) in der Logistik

Vorgehensmodell und Erfolgsfaktoren für die Implementierung
Carsten Feldmann, Jan Krakau, Victor Kaupe
Robotic Process Automation (RPA) bezeichnet Software-Roboter (Bots), die sich wiederholende, regelbasierte Aufgaben in einem Geschäftsprozess automatisieren. Dieser Beitrag beschreibt Anwendungsbereiche für RPA in der Logistik und zwei konkrete Praxisbeispiele. Zudem wird ein Vorgehensmodell für die Implementierung von RPA in der Logistik vorgestellt. Der Beitrag beantwortet die folgenden Fragen: Was sind geeignete Anwendungsfälle für RPA in der Logistik? Welche Kriterien unterstützen die Auswahl geeigneter Prozesse? Und wie sollte ein Einführungsleitfaden gestaltet sein, um ein Implementierungsprojekt unter Berücksichtigung kritischer Erfolgsfaktoren systematisch zu unterstützen?
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 3 | Seite 35-40
MES für produzierende KMUs

MES für produzierende KMUs

Angepasstes Vorgehensmodell und -werkzeug zur effizienten Auswahl
Rainer Eber, Steffen Schwarzer ORCID Icon, Daniel Miller
Manufacturing Execution Systeme (MES) sind ein zentrales Element bei der Digitalisierung von Produktionsbetrieben. Diese verlangt von Unternehmen eine transparente Abbildung ihrer komplexen Prozesse, um z. B. Daten schnell austauschen zu können oder auch exibel auf Kundenaufträge reagieren zu können. Ein Baustein in Unternehmen auf dem Weg zur Digitalisierung ist das MES, das es erlaubt, Funktionalitäten im Fertigungsumfeld digital abzubilden. Der unüberschaubar große Markt, verbunden mit speziellen Anforderungen, begrenzten Ressourcen, Zeit und Domänenwissen, führt bei der Auswahl eines geeigneten MES zu besonderen Herausforderungen. Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden und produzierende KMUs bei der Auswahl zu unterstützen, wurden eine Methodik und ein Werkzeug zur zielgerichteten Auswahl eines passenden MES entwickelt, mit dessen Hilfe ein effizienterer Unternehmensbetrieb erfolgen kann.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 3 | Seite 21-24
Digitalisierung einer Espressomaschine

Digitalisierung einer Espressomaschine

Einsatzmöglichkeit des MQTT-Protokolls
Andreas Braun, Peter Preuss
Beim Internet of Things (IoT) werden Alltagsgegenstände mit Sensoren und Aktoren ausgestattet und über das Internet miteinander vernetzt. In diesem Beitrag wird anhand eines Prototyps untersucht, ob eine handelsübliche Siebträger-Espressomaschine mithilfe von Sensoren und kleinen Mikrocontrollern IoT-fähig gemacht werden kann und welchen Mehrwert das Kommunikationsprotokoll Message-Queue-Telemetry-Transport-Protokoll (MQTT) hierbei liefert.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 3 | Seite 53-56
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