Autor: Meike Tilebein

Digitale Lösungen für den Übergang von KMU zur Kreislaufwirtschaft

Digitale Lösungen für den Übergang von KMU zur Kreislaufwirtschaft

Beispiele aus der Textilwirtschaft
Meike Tilebein ORCID Icon, Marcus Winkler, Dieter Stellmach, Guido Grau
Die Umstellung von linearem auf zirkuläres Wirtschaften hat die EU im Green Deal als Ziel formuliert. Ein wesentlicher Baustein hierfür ist der Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft, der zu einer signifikanten Reduktion der Emissionen und einer Stärkung europäischer Unternehmen beitragen soll. Ein Blick auf aktuelle Ansätze zur Kreislaufwirtschaft sowie die Potenziale digitaler Lösungen, hier am Beispiel der Textilindustrie, kann KMU bei der Umsetzung zirkulärer Geschäftsmodelle unterstützen.
Industry 4.0 Science | 40. Jahrgang | 2024 | Ausgabe 5 | Seite 26-33 | DOI 10.30844/I4SD.24.5.26
Kollaborative Ansätze der Kompetenzentwicklung

Kollaborative Ansätze der Kompetenzentwicklung

IT-gestützte Ansätze für selbstorganisierte Lernpfade
Heiko Matheis ORCID Icon, Meike Tilebein ORCID Icon
Der fortschreitende digitale Wandel verändert die Arbeits- und Produktionsumgebungen von Unternehmen. Unter diesen Rahmenbedingungen geraten die bedarfsgerechte Entwicklung und der gezielte Einsatz von Kompetenzen zu wichtigen Erfolgsfaktoren. Für den hierfür erforderlichen Kompetenzerwerb besteht ein Bedarf an neuen dezentralen und situativ adaptierbaren Lösungen, die selbstorganisierte Lernpfade und informelle Kompetenzentwicklung ermöglichen. Einzelne Ansätze zur Unterstützung derartiger Lernpfade existieren bereits und haben sich insbesondere im KMU-Umfeld der Textilwirtschaft und in deren Innovationsprozessen bewährt. Der vorliegende Beitrag stellt Herausforderungen kollaborativer Kompetenzentwicklung und Lösungsansätze für IT-gestützte selbstorganisierte Lernpfade auf verschiedenen organisationalen Ebenen dar und skizziert konkrete Umsetzungen anhand von Projektbeispielen aus der Textilwirtschaft.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 2 | Seite 37-40
Virtuelle und digital gestützte Interaktionssysteme

Virtuelle und digital gestützte Interaktionssysteme

Potenziale und Herausforderungen im Kollektionsentwicklungsprozess der Bekleidungsindustrie
Franziska Moltenbrey, Meike Tilebein ORCID Icon
Multichannel-Shopping, Social Commerce, Digital Store - die Einkaufsmöglichkeiten in der Bekleidungsindustrie haben sich in den letzten Jahren enorm verändert und der Einzelhandel ist im Wandel. War es früher der Handel, der die Impulse vorgegeben hat, sind es heute auch die Kundinnen und Kunden, die mit ihren anspruchsvollen Bedürfnissen den Markt steuern. Wo ein Überangebot an Produkten und zahlreiche Shopping-Möglichkeiten vorhanden sind, bieten Interaktivität, Individualisierung und Informationen rund ums Produkt wichtige Differenzierungsmöglichkeiten. Bisher beschränken sich die Business-to-Consumer-Interaktionen (B2C) in der Bekleidungsindustrie jedoch im Wesentlichen auf die Produktkonfiguration und -betrachtung. Um am Markt bestehen und schnell auf Trends reagieren zu können, werden durchgängige, flexible und interaktive Entwicklungskonzepte benötigt. Im vorliegenden Beitrag werden daher neue, digital gestützte Ansätze und ihre Einsatzmöglichkeiten im ...
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 3 | Seite 21-24
Digital verarbeitbare Kompetenzbeschreibungen

Digital verarbeitbare Kompetenzbeschreibungen

Ein Linked Data-Ansatz für ein generisches Kompetenzmodell
Jan Wunderlich, Meike Tilebein ORCID Icon
Zunehmend spezialisierte, diverse und auch gänzlich neue Kompetenzen und Kompetenzprofile erschweren die Interpretation von Bildungsabschlüssen und das Matching von Anforderungsprofilen mit Kompetenzen von Individuen oder Gruppen. Wenn Kompetenzbeschreibungen natürlichsprachlich formuliert vorliegen, ist die informationstechnologische Unterstützung bei der Aktualisierung, Kommunikation und Analyse begrenzt. Es erscheint daher erstrebenswert, Kompetenzen in einer formalen, computerunterstützt auswertbaren Beschreibungssprache zu modellieren. In diesem Beitrag wird der Ansatz einer generischen Syntax zur Formulierung von Lernzielen vorgestellt, wodurch auch komplex formulierte Kompetenzen und Lernziele in einer computerunterstützt auswertbaren Ontologie abgebildet werden können und mit Semantic Web- und Linked Data-Techniken geteilt und weiterverarbeitet werden können.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 3 | Seite 37-40
Digitalisierung individuell gestalten

Digitalisierung individuell gestalten

Unterstützung der digitalen Transformation durch das „Mittelstand-4.0-Kompetenzzentrum Textil vernetzt“
Larissa von Wascinski, Michael Weiß, Meike Tilebein ORCID Icon
Der fortschreitende digitale Wandel bringt Anpassungsdruck, aber auch Potenziale für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der Textil- und Bekleidungsindustrie. Hohe Investitionskosten für neue Technologien, unzureichende Qualifikation der Beschäftigten und fehlende Standards sind Beispiele für Hemmnisse, welche die Zurückhaltung vieler KMU gegenüber Digitalisierung begründen. Es besteht daher ein Bedarf an KMU-spezifischen Informationen, sowohl bezüglich möglicher Lösungen als auch bezüglich konkreter Implementierungen, sowie an Unterstützung zur Initiierung und Realisierung von Umsetzungsprojekten. Mit dem „Mittelstand-4.0-Kompetenzzentrum Textil vernetzt“, welches durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI) gefördert wird, sollen diese Bedarfe gedeckt sowie Potenziale der Digitalisierung und Vernetzung veranschaulicht und der Weg dorthin an KMU vermittelt werden.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 3 | Seite 35-38
Wissensorientierte Nutzung von Produktionsdaten

Wissensorientierte Nutzung von Produktionsdaten

Ein Beispiel aus der Textilindustrie
Michael Weiß, Thomas Fischer, Meike Tilebein ORCID Icon
Industrie 4.0 mit der Digitalisierung von Produkten und Prozessen bietet Unternehmen einen großen Pool an Informationen für die Prozessoptimierung. Diese können in der Textilindustrie aber häufig nicht direkt genutzt werden, da Rohstoffe natürlichen Schwankungen unterliegen und zu vielen Produkt- und Prozessparametern die Einflussfaktoren und Wechselwirkungen nur unvollständig bekannt sind. Nachfolgend wird ein Ansatz präsentiert, der die Informationen aus der Produktion mit dem Erfahrungswissen der Beschäftigten kombiniert und damit bei der Produkt- und Prozessoptimierung unterstützt. Dabei kommt das maschinelle Lernverfahren „Fallbasiertes Schließen“ zum Einsatz.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 3 | Seite 25-28
Lebenslanges Lernen Neue Ansätze für die Textilwirtschaft

Lebenslanges Lernen Neue Ansätze für die Textilwirtschaft

Marcus Winkler, Guido Grau, Meike Tilebein ORCID Icon
vLebenslanges Lernen ist als ein elementarer Teil der Wissensgesellschaft für den Erfolg von Industrie 4.0 von zentraler Bedeutung. Dabei geht es sowohl um individuelle Chancen für die Beschäftigten als auch um unternehmerische Wettbewerbsvorteile. Zwei konkrete Lösungen für die Textilwirtschaft werden hier vorgestellt: zum einen ein branchenweites Angebot für die Aus- und Weiterbildung und zum anderen eine anpassbare IT-basierte Lernmethodik zum Lernen am Arbeitsplatz. In beiden Beispielen kommen aktuelle Konzepte, Technologien und Lehrformen zum Einsatz.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 5 | Seite 58-61
Netzwerkfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen

Netzwerkfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen

Methodische Unterstützung für das Netzwerkmanagement
Armin Lau, Meike Tilebein ORCID Icon
Der Zusammenschluss in dynamischen Netzwerken ermöglicht es insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), eigene Ressourcen und Fähigkeiten mit komplementären Leistungen von Partnern zu kombinieren, gemeinsame Wettbewerbsvorteile zu erarbeiten und Risiken zu verteilen. Für die Organisation des zielorientierten Aufbaus, des effizienten Betriebs und auch der kontrollierten Auflösung solcher Netzwerke fehlen KMU allerdings oft die entsprechenden Kompetenzen und personellen Möglichkeiten. Dieser Beitrag zeigt, wie mit einfachen methodischen Bausteinen ein effizientes Netzwerkmanagement gefördert und damit auch die Netzwerkfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen gesteigert wird. Zur Veranschaulichung dient das Fallbeispiel eines Netzwerks zur Entwicklung eines innovativen Motorradhelms.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 3 | Seite 43-46
Diversität in interorganisationalen Teams

Diversität in interorganisationalen Teams

Eine Herausforderung für Kooperationen im F&E-Umfeld
Gesine Hilf, Meike Tilebein ORCID Icon
Der demografische Wandel verbunden mit dem vielerorts herrschenden Fachkräftemangel trifft immer mehr Unternehmen gerade in wissensintensiven Bereichen wie Forschung und Entwicklung. Kooperationen mit anderen Unternehmen bieten hier Ansätze, um mögliche Defizite auszugleichen. Kooperationsteams, besetzt mit Mitgliedern aus verschiedenen Organisationen mit unterschiedlichen Arbeitsweisen, Kulturen und demografischen Strukturen, haben entscheidenden Anteil am Kooperationserfolg. Zentrale Fragestellungen der Diversitätsforschung betreffen daher die Teamzusammensetzung sowie die Rahmenbedingungen und Herausforderungen, denen Unternehmen beim Management interorganisationaler Teams gegenüberstehen. Dieser Beitrag zeigt einen Bezugsrahmen auf, der helfen soll, die verschiedenen Perspektiven und Einflussfaktoren auf interorganisationale Teams zu integrieren.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 3 | Seite 25-28
Diversität als Innovationspotenzial

Diversität als Innovationspotenzial

Kreativität und Innovationsfähigkeit von F&E-Teams im Spannungsfeld von Diversität und Kommunikation
Anja Kreidler, Meike Tilebein ORCID Icon
Heterogen zusammengesetzte Teams in Forschung und Entwicklung besitzen aufgrund ihrer großen Vielfalt (Diversität) an Fähigkeiten, Perspektiven und Wissensbeständen ein hohes Innovationspotenzial. Team-Diversität hilft daher einerseits, komplexen Aufgaben gerecht zu werden und die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen zu verbessern. Stark ausgeprägte Diversität kann jedoch andererseits auch zu Kommunikations- und Kooperationsbarrieren im Team beitragen, was die Zusammenarbeit und damit die Kreativität und Innovationsfähigkeit des Teams behindert. Diversität und Kommunikation bilden somit zwei Dimensionen eines Spannungsfelds, in dem sich erst bei geeigneter Konstellation das Innovationspotenzial eines Teams voll entfalten kann. Der folgende Beitrag stellt unterschiedliche Wirkungen dieses Spannungsfelds auf das Innovationspotenzial von Teams dar und zeigt praktische Implikationen für den Umgang mit heterogenen Teams auf.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 3 | Seite 47-50