Autor: Christoph S. Zoller

Materialtransport zwischen Automatisierung und Tradition

Materialtransport zwischen Automatisierung und Tradition

Warum manuelle Routenzugsysteme weiterhin in der Intralogistik eingesetzt werden
Christoph S. Zoller, Wladimir Rempel, Justus Langer, Bonita Grzechca
Die fortschreitende Automatisierung in der Produktionslogistik durch den Einsatz fahrerloser Transportsysteme (FTS) kann die Effizienz und Qualität von Transportprozessen erheblich steigern. Trotz dieser Vorteile existieren zahlreiche Szenarien, in welchen sich Unternehmen für den Einsatz manueller Routenzugsysteme zur Materialversorgung entscheiden. Aufschluss über die Gründe dieser Entscheidungen geben semistrukturierte Interviews mit Fachexperten aus der Praxis. Ein besonderes Interesse gilt den Entscheidungsfaktoren, die über eine reine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung hinausgehen. Die Ergebnisse zeigen, dass besonders die mangelnde Flexibilität von fahrerlosen Transportsystemen, sowie der Implementierungs-aufwand, ausschlaggebend für die Wahl eines manuellen Transportmittels in der Intralogistik sind.
Industry 4.0 Science | 41. Jahrgang | 2025 | Ausgabe 4 | Seite 60-66
Analyse der Ausprägungen bestehender Lernfabriken

Analyse der Ausprägungen bestehender Lernfabriken

Virtuelle Realität als mögliche Antwort auf aktuelle Herausforderungen
Wladimir Rempel, Lars Harkemper, Christoph S. Zoller
Lernfabriken bieten die Möglichkeit, das in der Theorie vermittelte Wissen an realitätsnahen Industriesystemen zu planen, durchzuführen und zu analysieren. In diesem Beitrag wird analysiert, welches Potenzial die Entwicklung und der Betrieb einer Lernfabrik in einer virtuellen Umgebung haben. Hierfür werden Institutionen mit Lernfabriken hinsichtlich der Herausforderungen und Wünsche im Betrieb von Lernfabriken befragt und die genannten Aspekte im Hinblick auf ihre Abbildbarkeit in Virtual Reality diskutiert. Das Ergebnis zeigt, dass Virtual Reality einen Großteil der Aspekte positiv beeinflusst und ein hohes Potenzial besitzt, um aktuelle Herausforderungen im Aufbau und Betrieb der Lernfabriken zu lösen.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 2 | Seite 33-36
Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit von strategischer Führung

Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit von strategischer Führung

Horst Meier, Christoph S. Zoller, Carsten Behrens
Strategische Führung hat in den letzten Jahren sehr an Bedeutung gewonnen. Trotz hoher Investitionen in die Strategieentwicklung scheitern viele Strategien in der Implementierungsphase. Ein entscheidender Faktor für eine erfolgreiche Strategieimplementierung wird dennoch bisher lediglich intuitiv berücksichtigt: der Detaillierungsgrad von Strategie. Der Artikel stellt ein praxiserprobtes Werkzeug vor, mit welchem die richtige Detaillierung für eine erfolgreiche Strategieimplementierung ermittelt werden kann und ermöglicht ein Monitoring der Strategieformulierung und -umsetzung.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 5 | Seite 59-62
Realitätsnahes Prozesscontrolling in Produktionsnetzwerken

Realitätsnahes Prozesscontrolling in Produktionsnetzwerken

Horst Meier, Christoph S. Zoller
Die Notwendigkeit, detailliertes Wissen über vorhandene Geschäftsprozesse zu erlangen, steigt kontinuierlich mit der Komplexität der Verzweigungen innerhalb von Produktionsnetzwerken an. Im Mittelpunkt der Betrachtung steht daher nachfolgend die Modellierung von unternehmensübergreifenden Geschäftsprozessen. Ausgehend von den aktuellen Anforderungen der Industrie beschreibt der Artikel eine Modellierungsmethode, die unter Berücksichtigung von Lieferwahrscheinlichkeiten diesen Anforderungen gerecht wird. Die vorgestellte Methode wird im Kontext des unternehmensübergreifenden Prozesscontrollings näher beschrieben.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 3 | Seite 11-14
Wissensmanagement in der kurzfristigen PPS

Wissensmanagement in der kurzfristigen PPS

Organisationales Lernen höherer Ordnung mittels künstlicher neuronaler Netze
Horst Meier, Christoph S. Zoller
Die Verbesserung, Nutzung und Verbreitung des Wissens der Mitarbeiter, mithin die Umsetzung des organisationalen Lernens, ist eine der bedeutendsten Maßnahmen zur nachhaltigen Sicherung der Marktposition. Forschungsschwerpunkt der vergangenen Jahre am Lehrstuhl für Produktionssysteme war hierbei die Abbildung von Planungsentscheidungen innerhalb der kurzfristigen Reihenfolgeplanung in ein künstliches neuronales Netz und die Generierung von Vorschlägen für zukünftige Planungssituationen. Dieser Beitrag beschreibt die Invertierung dieses Lernprozesses.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 1 | Seite 21-24