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Digitalisierung erreicht das Marketing

Digitalisierung erreicht das Marketing

Erfolgreiches Lead Management durch Marketing Automation
Uwe Hannig
Die Digitalisierung erreicht nun auch in Deutschland Marketing und Vertrieb. Denn die Automation wiederkehrender Aufgaben ermöglicht die Steigerung der Prozesseffizienz ebenso wie der Effektivität von Entscheidungen in diesen Bereichen. Im Gegensatz zu den angloamerikanischen Ländern beschäftigt man sich hierzulande in Wirtschaft und Wissenschaft bisher aber erst zaghaft mit der Thematik. Das wird sich jedoch bald ändern, da eine erfolgreiche Marktbearbeitung vor dem Hintergrund des geänderten Informations- und Einkaufverhaltens von Privatpersonen und Unternehmen den Einsatz entsprechender Werkzeuge erfordert.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 3 | Seite 40-44
Agiles Änderungsmanagement in der Automation industrieller Anlagen

Agiles Änderungsmanagement in der Automation industrieller Anlagen

Alexander Gellermann, Alexander Fay ORCID Icon
Workflowmanagementsysteme versprechen Verbesserungen im Änderungsmanagement. In Bezug auf den Anlagenbau können sie jedoch nicht allen Anforderungen heutiger Projektabwicklungen gerecht werden. In diesem Beitrag werden Anforderungen sowie Lösungsansätze für ein agiles Änderungsmanagement vorgestellt.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 3 | Seite 49-53
Arbeits- und Gesundheitsschutz in der Industrie 4.0

Arbeits- und Gesundheitsschutz in der Industrie 4.0

Ergebnisse einer qualitativen Untersuchung der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung
Stefan Süß ORCID Icon, Ines Catharina Wulf, Ulrike Körner
Die Dynamik und Komplexität der Arbeitswelt steigen u. a. in Folge der Digitalisierung stetig an. Arbeitnehmer werden dadurch mit Veränderungen wie zunehmender Mensch-Maschine-Interaktion, kurzzyklischem Wechsel der Arbeitstätigkeiten und einer Zunahme an Problemlöse- und Überwachungstätigkeiten konfrontiert. Der technische Fortschritt kann dafür sorgen, dass Beschäftigte neuen oder veränderten Belastungen ausgesetzt sind. Unklar ist aber, inwiefern die Digitalisierung psychosoziale Arbeitsbelastungen tatsächlich verändert und folglich gängige Instrumente der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung (GB-Psyche) angepasst werden müssen. Angesichts dessen besteht das Ziel des Beitrags darin, die Auswirkungen der Digitalisierung auf psychosoziale Arbeitsbelastungen sowie die Anforderungen an die GB-Psyche in der Industrie zu untersuchen. Die Ergebnisse halbstrukturierter Interviews zeigen, dass die Digitalisierung (in-)direkt zu neuen Anforderungen führt. Um ...
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 3 | Seite 26-30
Der Industrie 4.0-Lebenszyklus

Der Industrie 4.0-Lebenszyklus

Identifikation und Bewertung digitalisierungsinduzierter Risiken
Jan Niklas Dörseln, Timo Klünder, Marion Steven
Die Digitalisierung ist für deutsche Unternehmen nicht nur die Basis neuer Geschäftsmodelle, smarter Produkte und innovativer Dienstleistungen, sondern auch eine Quelle der Unsicherheit. So stellt die Unsicherheit über den wirtschaftlichen Nutzen von Industrie 4.0 für 46 % der deutschen Industrieunternehmen eine zentrale Umsetzungsbarriere dar [1, 2]. Um den Produktionsstandort Deutschland bis 2025 tatsächlich digitalisieren zu können, ist ein Abbau dieser Unsicherheit zwingend erforderlich [3]. Es wird gezeigt, wie eine am digitalisierten Lebenszyklus von Industrie 4.0 orientierte Aufbereitung bekannter und neuartiger Risiken zum Abbau dieses zentralen Umsetzungshemmnisses beiträgt.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 3 | Seite 68-72
Die Produktivitätswirkung von Augmented Reality

Die Produktivitätswirkung von Augmented Reality

Potenziale der Informationsversorgung in der Unikatfertigung
Axel Friedewald, Philipp Halata, Nikolaj Meluzov, Hermann Lödding ORCID Icon
Die Unikatfertigung ist oftmals von einem hohen Anteil manueller Arbeit geprägt. Ein wesentlicher Anteil der Mitarbeiterzeit dient der Informationsbeschaffung. Der Beitrag zeigt auf, wie Augmented Reality dazu beitragen kann, den Aufwand für die Informationsbeschaffung zu senken und die Produktivität zu steigern.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 3 | Seite 7.10
Digitale Befundung und Zertifizierung in der Luftfahrtindustrie

Digitale Befundung und Zertifizierung in der Luftfahrtindustrie

Ein innovativer Ansatz am Beispiel der Lufthansa Technik AG
Sven Borchert, Wanja Wellbrock
Die Befundung und Dokumentation der Reparaturprozesse samt abschließender Zertifizierung der betroffenen Bauteile spielt im Bereich Aviation aufgrund sehr hoher Sicherheitsanforderungen eine zentrale Rolle. Die Dokumentation aller Arbeitsschritte inklusive verwendeter Materialien, sämtlicher Prozessparameter der eingesetzten Maschinen und Anlagen sowie der erhaltenen Testergebnisse führt in Kombination mit der Gewährleistung einer ständigen Nachverfolgbarkeit aller Teile und Prozesse zu einem sehr hohen Aufwand, der in ineffizienten Durchlaufzeiten und somit hohen Kosten resultiert. Das Projekt „Aufbau einer Plenum-Fertigung“ bei der Lufthansa Technik AG in Hamburg setzt genau an diesem Problem an und verdeutlicht, wie durch eine umfassende Digitalisierung und Automatisierung der zugrundeliegenden Prozessschritte eine Reduzierung der Durchlaufzeit um knapp 70 % erreicht werden kann.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 3 | Seite 35-39
Digitale Transformation von Geschäftsmodellen

Digitale Transformation von Geschäftsmodellen

Ein praxisorientierter Ansatz für die erfolgreiche Gestaltung
Daniel Schallmo, Klaus Lang, Manfred Plechaty
Was haben Fahrzeughersteller wie Rosenbauer, Logistikunternehmen wie DB Schenker, Kompressorenhersteller wie Bauer, Aufzughersteller wie ThyssenKrupp und Hygieneartikelhersteller wie Hagleitner gemeinsam? Diese Unternehmen haben es verstanden, ihre Kunden in den Mittelpunkt ihrer Aktivitäten zu stellen, Kundenbedürfnisse aufzugreifen und Potenziale der Digitalisierung zu nutzen, um auf intelligentere und schnellere Art Leistungen für Kunden anzubieten. Diese Unternehmen haben es geschafft, den Weg der digitale Transformation ihres Geschäftsmodells strategisch und strukturiert anzugehen und aktiv zu gestalten. Dabei eröffnet die digitale Transformation neue Möglichkeiten der Vernetzung und Kooperation unterschiedlicher Akteure, die z. B. Daten austauschen und somit Prozesse anstoßen sowie neue Geschäftsmodelle ermöglichen. In diesem Zusammenhang spielt die digitale Transformation von Geschäftsmodellen eine besondere Rolle, da alle relevanten Geschäftsmodell-Elemente, statt ...
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 3 | Seite 78-82
Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen

Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen

Wie digitalisiert sehen sich die Unternehmen und wie digitalisiert sind diese tatsächlich?
Marko Ott, Christian Leyh
Eine Befragung ausgewählter Unternehmen auf Basis eines initialen Fragebogens sowie darauf aufbauender Interviews zeigt, dass sich kleine und mittlere Unternehmen (KMU) (am Beispiel des Kammerbezirks Dresden) intensiv mit dem Thema der digitalen Transformation auseinandersetzen. Die Ergebnisse der Studie stellen darüber hinaus dar, dass die korrekte Selbsteinschätzung des Digitalisierungsstands für die Unternehmen oftmals nicht einfach und mit Problemen verbunden ist. Die Divergenz zwischen wahrgenommener und tatsächlicher Ausprägung der eigenen Digitalisierung ist u. a. auf das stark unterschiedliche Verständnis des Digitalisierungsbegriffs an sich sowie die Grenzen der Vergleichbarkeit mit anderen Unternehmen zurückzuführen. In diesem Beitrag werden diese Aspekte weiter ausgeführt und weitere ausgewählte Studien-ergebnisse dargelegt.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 3 | Seite 21-25
Entwicklung der Smart Factory für die Textilbranche

Entwicklung der Smart Factory für die Textilbranche

Wie die Digitalisierung die Textilproduktion verändert
Egon Müller, Ralph Riedel ORCID Icon, Michael Bojko, Nadine Göhlert, Sten Döhler, Andreas Merkel
Im Zuge der Industrie 4.0 wird auch die Gestaltung der zukünftigen Produktionslandschaften weiter vorangetrieben. Der Aufbau von resilienten Produktionssystemen stellt hierbei ein Kernelement dar, ist in den verschiedenen Branchen jedoch unterschiedlich weit entwickelt. Während die Automobilbranche Vorreiter ist, bedarf es in der mittelständisch geprägten Textilbranche noch einiger Anstrengungen. Da auch hier die Anforderungen an Individualisierung sowie Reaktionsfähigkeit steigen, wird ein für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) tragfähiges Konzept benötigt. Daher arbeitet das futureTEX Basisvorhaben Smart Factory an der Beschreibung der Entwicklungsstufen der textilen Smart Factory. Im Beitrag werden die bisher beschriebenen Entwicklungsstufen der textilen Smart Factory vorgestellt.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 3 | Seite 73-77
Gestaltung zukünftiger Arbeitssysteme

Gestaltung zukünftiger Arbeitssysteme

Herausforderungen der Mensch-Technik-Interaktion
Michael Schenk, Tina Haase, Alinde Keller, Dirk Berndt
Die Arbeitswelten von morgen werden maßgeblich durch digitale und vernetzte Technologien geprägt sein. Dies gilt auch für Tätigkeiten in Produktionsprozessen. Infolge der Umgestaltung von Produktionssystemen im Rahmen der unter dem Stichwort „Industrie 4.0“ diskutierten Entwicklungen werden Mensch und Maschine enger zusammenarbeiten. Die Rolle des Menschen in der Produktion und damit auch die Gestaltung von Arbeitsplätzen verändern sich dabei grundlegend. Der Anteil manueller und physisch belastender Tätigkeiten wird durch den Einsatz physischer Assistenzsysteme, z. B. Mensch-Roboter-Kooperationen, zurückgehen. Gleichzeitig nehmen komplexe und wissensintensive Aufgaben zu, um Maschinen und Anlagen zu überwachen und zu steuern. Die damit verbundene zunehmende Verantwortung der Mitarbeiter kann zu einer steigenden psychischen Beanspruchung führen. Informationstechnische und kognitive Assistenzsysteme sind ein Ansatz, um die Fachkräfte bei ihrer Tätigkeit zu unterstützen ...
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 3 | Seite 63-67
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