Software

Werkzeugmanagement in der Cloud

Werkzeugmanagement in der Cloud

Potenziale einer unternehmensübergreifenden Cloud-Lösung für ein digitales und automatisiertes Werkzeugmanagement
Marcus Röschinger, Dominik Stockenberger, Willibald A. Günthner
In modernen Supply Chains nimmt die Vernetzung der beteiligten Unternehmen immer mehr zu. Dies gilt auch für die Versorgung von produzierenden Unternehmen mit Fertigungsmitteln. Im Bereich des Werk-zeugmanagements gestaltet sich der Informationsfluss daher zunehmend komplexer. Dabei bedingt der in erster Linie papierbasierte Informationsaus-tausch eine geringe Durchgängigkeit sowie eine stark eingeschränkte Verfügbarkeit der Werkzeugdaten. Durch ein digitales Werkzeugmanagement in der Cloud könnten die medialen Brüche in der Werkzeug-Supply-Chain überwunden werden. Der Abruf und die Aktualisierung von Werkzeugdaten ist damit permanent und ortsunabhängig möglich. Durch eine eindeutige Werkzeugidentifizierung kann zudem eine automatische Übertragung benötigter Daten auf Maschinen erfolgen.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 3 | Seite 52-56
Formale Verifikation von UML-basierten Spezifikationen

Formale Verifikation von UML-basierten Spezifikationen

Prüfung der Korrektheit von Systementwürfen vor deren Implementierung
Mathias Soeken, Robert Wille, Rolf Drechsler
Der Entwurf komplexer Systeme startet in der Regel mit der Erstellung einer natürlichsprachlichen Spezifikation, aus der im Anschluss die gewünschte Implementierung generiert wird. Um der steigenden Komplexität Rechnung zu tragen, werden Spezifikationen darüber hinaus aber auch vermehrt durch formalere Beschreibungen, z.B. mithilfe der Unified Modeling Language (UML) und der Object Constraint Language (OCL), erweitert. Diese ermöglichen es bereits vor der Implementierung die Korrektheit und Widerspruchsfreiheit des spezifizierten Systems zu prüfen. In diesem Beitrag werden Verfahren vorgestellt, welche sich diese Möglichkeiten zu Nutze machen. Es wird illustriert, welche Fehler bereits früh in der Entwicklung auftreten können und welche Methoden sich zu deren automatischer Erkennung einsetzen lassen.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 1 | Seite 44-48
Ökologie in der Kontraktlogistik

Ökologie in der Kontraktlogistik

Ein praxistaugliches Instrument zur Überwachung und Optimierung von Ressourcenverbräuchen
Jan Heitkötter, Ann-Kathrin Pallasch, Thomas Beck, Silke Kröger, Anna Podrygala
Die deutsche Logistikbranche ist einer der umsatzstärksten Wirtschaftsbereiche. Äußere Einflussfaktoren drängen die Logistikbranche immer stärker dazu, Prozesse und Abläufe in ökologischer Hinsicht effizienter zu gestalten. In der Praxis fehlt es jedoch an Instrumenten, ökologische Optimierungspotenziale eindeutig zu identifizieren und zu bewerten sowie durchgeführte Optimierungen quantitativ zu dokumentieren. Eine Möglichkeit hierzu ist ein neuartiges Referenzmodell, das es Logistikunternehmen in intralogistischen Prozessen erlaubt, die ökologische mit der ökonomischen Sichtweise zu verknüpfen. Auf diese Weise können Schwachstellen im Prozessablauf identifiziert sowie entsprechende Ziele und Maßnahmen zu deren Verbesserung definiert werden. Die Verknüpfung mit einer Datenbank erlaubt dem Referenzmodell, die Wirkung der Maßnahmen vor ihrer Umsetzung zu simulieren und so ihre Sinnhaftigkeit zu überprüfen. Die Anwendung dieses Referenzmodells sowie sein Nutzen, ...
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 6 | Seite 29-32
Auswahl von Open Source Standardsoftware

Auswahl von Open Source Standardsoftware

Ein strukturierter Ansatz zur Softwareauswahl
Carsten Brockmann, Dominik Henn
Bei der Softwareauswahl muss die Unternehmensführung entscheiden, welche Software den größten Nutzen stiftet. Hierbei sollten Prozessverbesserungen, die durch die neue Software umgesetzt werden können, sowie die Abbildung bewährter und zukünftig auch weiterhin wertschöpfender Abläufe erreicht werden. Aufgrund der hohen Anzahl an Anbietern und deren Produkten wird empfohlen, einen strukturierten Auswahlprozess zu durchlaufen, welcher neben der Sicherstellung eines hohen funktionalen Abdeckungsgrads die Wirtschaftlichkeit, die durch die Einführung entsteht, dediziert betrachtet. Dieser Ansatz wird im folgenden Beitrag dargestellt.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 3 | Seite 9-12
Open Source CRM Ein Überblick

Open Source CRM Ein Überblick

Peter Gluchowski, Mario Ettelt, Jacqueline Stietzel
In zahlreichen Bereichen existieren Open-Source-Alternativen zu proprietären Produkten der etablierten Softwareanbieter. Das verfügbare Spektrum erstreckt sich von quelloffenen Betriebssystemen (Linux) über Web-Browser (Mozilla Firefox) bis hin zu Datenbanksystemen (MySQL). In zunehmendem Maß entwickeln sich auch integrierte Lösungen mit betriebswirtschaftlicher Ausrichtung, beispielsweise als Business-Intelligence-Suite. Trotz dieser Erfolge konnten Open-Source-Produkte in der Vergangenheit vor allem in den Bereichen Enterprise Resource Planning (ERP) und Customer Relationship Management (CRM) der kommerziellen Konkurrenz nur selten den Rang ablaufen. Jüngere Entwicklungen zeigen jedoch auch für diese Themenfelder die ernsthaften Ambitionen verschiedener Open-Source-Initiativen. Der vorliegende Beitrag liefert nach einer kurzen Einführung in das Customer Relationship Management einen Überblick über den Status Quo im Open-Source-CRM-Sektor. Die exemplarische Demonstration ...
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 3 | Seite 13-17
IT-Struktur im Auftragsabwicklungsprozess optimieren

IT-Struktur im Auftragsabwicklungsprozess optimieren

Ein Ansatz für kleine und mittlere Unternehmen
Peter Dürr, Tobias Fröhlich
Während sich produzierende Unternehmen bei der Gestaltung ihrer IT-Landschaft meist auf die Auswahl einzelner IT-Systeme, beispielsweise eines ERP-Systems, beschränken, wird das Zusammenspiel mehrerer Systeme zu einer optimalen IT-Struktur oftmals vernachlässigt. Insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) fehlt es beim Entwurf einer auf den Auftragsabwicklungsprozess abgestimmten IT-Landschaft häufig an aktuellem Know-how. Das europäische Forschungsprojekt „SIMCET-TailorICT“ unter Leitung des Fraunhofer Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) hat deshalb ein praxistaugliches Referenzmodell entwickelt, welches KMU in die Lage versetzt, ihre Systemlandschaft systematisch und standardisiert zu optimieren. Das Ziel dabei ist letztlich die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von KMU.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 3 | Seite 61-64
Effektives Management von produktionsnahen Dienstleistungen

Effektives Management von produktionsnahen Dienstleistungen

Das InCoCo-S Referenzmodell im Praxisbeispiel von Bosch Packaging Services
Oliver Schneider, Paul Schönsleben, Bert Lorenz
Im Zuge der Transformation von reinen Maschinen- und Anlagenbauern zu Anbietern von komplexen produktbegleitenden Dienstleistungen haben viele Unternehmen Probleme, ihre Aktivitäten effizient und effektiv zu steuern. Es mangelt an Transparenz der Leistung der nun nicht mehr vorrangig materialgetriebenen Prozesse. Die Bosch Packaging Services AG, Anbieter umfassender Dienstleistungen für Verpackungsmaschinen des Bosch Konzerns, hat die nötige Transparenz über ihre Aktivitäten mithilfe von zwei Tools auf Basis des InCoCo-S Referenzmodells herstellen können, einem Prozessreferenzmodell für industrielle Dienstleistungen. Dies bringt Bosch Packaging Services in die Position, nachhaltige Dienstleis-tungsverträge zu adäquaten Preisen und mit realistischen Leistungsversprechen anzubieten.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 2 | Seite 71-74
Ökonomische Bewertung von Informationen in der industriellen Logistik

Ökonomische Bewertung von Informationen in der industriellen Logistik

Michael Eßig ORCID Icon, Michael Rüdiger
Noch gibt es wenige Ansatzpunkte für die Bewertung von Informationen in der Logistik. Mit zunehmender Etablierung der Logistik als eine unternehmerische Führungsfunktion und deutlich erhöhtem Fokus auf unternehmensübergreifende Steuerung von Lieferanten-Abnehmer-Beziehungen als Teil des Supply Chain Managements wird eine Bewertung von Informationen in der Logistik aber immer wichtiger. Dieser Beitrag versucht erste Ansatzpunkte zu einer ökonomischen Bewertung von Informationen in der Logistik aufzuzeigen und den weiteren Forschungsbedarf in diesem Gebiet zu belegen. Zielgröße ist der Total Logistics Information Value, der sich zum einen aus dem unternehmensspezifischen Beitrag der Informationslogistik zum Economic Value Added und zum anderen aus den informationslogistisch relevanten Wertbeiträgen von Zulieferbeziehungen speist.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 4 | Seite 45-48
Referenzmodelle in der Automobilindustrie

Referenzmodelle in der Automobilindustrie

Bernd Wiermeier, Reinhard Haberfellner
Die für die Entwicklung eines Fahrzeugs nötigen Arbeitsschritte sind heute zunehmend über Abteilungs-, Standort- und Unternehmensgrenzen hinweg netzwerkartig verteilt. Sowohl die technische Komplexität der Produkte, als auch die organisatorische Komplexität im Sinne des Vernetzungsgrads der Arbeitsschritte steigen laufend. Um die resultierende äußerst komplexe Produktstruktur und den hochgradig vernetzten Produktentstehungsprozess in ihrer Logik abbilden, verstehen, planen und schließlich bewältigen zu können, werden gemeinhin Struktur- oder Prozessmodelle verwendet, deren Erstellung durch sog. Referenzmodelle unterstützt wird. In diesem Beitrag wird eine, in der Praxis erprobte Vorgehensweise zur Erstellung von Referenzprozessmodellen vorgestellt und die Anwendung verschiedener Referenzmodelle in einem Mehr-Ebenen-Modell skizziert.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 3 | Seite 47-50
Selbststeuerung in der betrieblichen Praxis

Selbststeuerung in der betrieblichen Praxis

Ein Framework zur Auswahl der passenden Selbststeuerungsstrategie
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Felix Böse, Thomas Jagalski, Katja Windt
In der Logistikforschung wird intensiv das Konzept der Selbststeuerung logistischer Systeme als neuer Ansatz zur Gestaltung eines dezentral organisierten Planungs- und Steuerungssystems untersucht, da die Selbststeuerung logistischer Prozesse eine Möglichkeit bietet, trotz steigender Komplexität in Kombination mit kurzfristigen Ereignissen den Anforderungen an eine flexible und effiziente Auftragsabwicklung gerecht zu werden [1, 2]. Die Forschungsarbeit konzentriert sich dabei u.a. auf die Entwicklung innovativer Selbststeuerungsstrategien und deren Anwendung mithilfe geeigneter Methoden und Instrumentarien. Auch wenn die Nutzenpotenziale unterschiedlicher Selbststeuerungsstrategien für ausgewählte Anwendungsszenarien der Produktionslogistik bereits in Simulationsstudien nachgewiesen wurden [3 - 6], fehlt bisher für den breiten Einsatz in der betrieblichen Praxis ein Leitfaden für die Identifikation der jeweils am besten geeigneten Selbststeuerungsstrategie. Im Rahmen dieses ...
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 3 | Seite 7-11
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