Autor: Michael Eßig

Vom Kundenimpuls zur Beschaffungsentscheidung

Vom Kundenimpuls zur Beschaffungsentscheidung

Wie Digitale Zwillinge Kundenorientierung in der Beschaffung stärken
Dominik Oehlschläger, Andreas H. Glas ORCID Icon, Michael Eßig ORCID Icon
Die Beschaffung versorgt eine Organisation mit benötigten, aber nicht selbst hergestellten Gütern. Dabei stehen die Bedarfe der eigenen Organisation nicht für sich alleine, sondern dienen letztlich dazu, externe (End-)Kundenwünsche zu erfüllen. Traditionell erhält die Beschaffung Bedarfsinformationen von internen Kunden, also von anderen Funktionsbereichen wie Produktionsplanung, Logistik oder Marketing. Informationen zu den Bedarfen der (End-)Kunden erreichen die Beschaffung, wenn überhaupt, nur indirekt über die anderen Funktionsbereiche, die diese Informationen oft bereits bewertet an die Beschaffung weiterleiten. Dieser Beitrag thematisiert, wie Digitale Zwillinge von (End-) Kundenbedarfen alle Funktionsbereiche mit präzisen, echtzeitnahen Daten versorgen können.
Industry 4.0 Science | 41. Jahrgang | 2025 | Ausgabe 3 | Seite 118-124
Einsatz künstlicher Intelligenz in der Beschaffung

Einsatz künstlicher Intelligenz in der Beschaffung

Möglichkeiten des Smart Contracting
Andreas H. Glas ORCID Icon, Kübra Ates, Michael Eßig ORCID Icon
Beschaffung hat grundsätzlich die Aufgabe, einer Organisation ihre benötigten, aber nicht selbst hergestellten Güter zur Verfügung zu stellen. Verträge sind dabei das zentrale Instrument zur Vereinbarung lieferantenseitiger Leistungen. In Verträgen ist der Leistungs-Gegenleistungsmechanismus festgeschrieben und zahlreiche rechtliche Fragestellungen wie Haftung, Gewährleistung usw. sind darin geregelt. Schon seit längerem werden Verträge digital mithilfe von Computerprotokollen abgebildet. Solche „elektronischen Verträge“ oder auch „Smart Contracts“ bilden die Logik der vertraglichen Regelungen technisch ab und erleichtern so die Überwachung des Leistungsaustauschs. Dies wird sich noch weiterentwickeln. Denn verbesserte Algorithmen und künstliche Intelligenz werden zukünftig in der Lage sein, Verträge nicht nur zu administrieren, sondern auch zu gestalten. Dieser Beitrag stellt den Status Quo dar und stellt vor, wie künstliche Intelligenz in der Beschaffung zur ...
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 1 | Seite 14-18 | DOI 10.30844/IM_23-1_14-18
Bewertung und Steuerung von Beschaffungsrisiken

Bewertung und Steuerung von Beschaffungsrisiken

Effekt durch Nutzung additiver Fertigung
Matthias M. Meyer, Andreas H. Glas ORCID Icon, Michael Eßig ORCID Icon
Beschaffung hat grundsätzlich die Aufgabe, einer Organisation ihre benötigten, aber nicht selbst hergestellte Güter zur Verfügung zu stellen. Durch den Zusammenbruch globaler Lieferketten im Zuge der SARS-COV2-Pandemie wurde die Beschaffung bei der Bewältigung dieser Aufgabe vor große Herausforderungen gestellt. Eigentlich gut verfügbare Güter wurden zu versorgungskritischen Engpässen. Dabei zeigte sich, dass additive Fertigung diese Engpässe abmildern kann. So wurden u. a. medizinische Ersatzteile mittels additiver Fertigung produziert. Dieser Beitrag untersucht, wie additive Fertigung das Beschaffungsrisiko von Sachgütern verändert bzw. verändern kann. Anhand einer Befragung wird ein Vergleich zwischen traditionellem und additivem Bezug vorgenommen. Das Ergebnis ist eine kombinierte Beschaffungsstrategie, welche das Verfügbarkeitsrisiko kritischer Güter optimiert.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 2 | Seite 61-65
Management von Sicherheit in Supply Chains

Management von Sicherheit in Supply Chains

Möglichkeiten und Grenzen der Zertifizierung?
Eva-Maria Kern, Michael Eßig ORCID Icon, Bernhard Ständer
Das Management von Sicherheit stellt heute mehr denn je eine zentrale Aufgabe des Supply Chain Managements dar. Der vorliegende Beitrag analysiert und charakterisiert die unterschiedlichen Dimensionen von Supply Chain Sicherheit und entwickelt ein mehrstufiges Konzept zur Gestaltung eines umfassenden proaktiven Sicherheitsmanagements. Darauf aufbauend werden beispielhaft aktuelle Zertifizierungs­ansätze dargestellt und dahingehend überprüft, welche der relevanten Sicherheitsdimensionen sie in welchem Ausmaß adressieren. Als Ergebnis der Analyse wird aufgezeigt, welchen Beitrag die Zertifizierung bereits heute zum Management von Sicherheit in Supply Chains leisten kann bzw. in welchen Feldern noch Handlungsbedarf besteht.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 5 | Seite 63-66
Ökonomische Bewertung von Informationen in der industriellen Logistik

Ökonomische Bewertung von Informationen in der industriellen Logistik

Michael Eßig ORCID Icon, Michael Rüdiger
Noch gibt es wenige Ansatzpunkte für die Bewertung von Informationen in der Logistik. Mit zunehmender Etablierung der Logistik als eine unternehmerische Führungsfunktion und deutlich erhöhtem Fokus auf unternehmensübergreifende Steuerung von Lieferanten-Abnehmer-Beziehungen als Teil des Supply Chain Managements wird eine Bewertung von Informationen in der Logistik aber immer wichtiger. Dieser Beitrag versucht erste Ansatzpunkte zu einer ökonomischen Bewertung von Informationen in der Logistik aufzuzeigen und den weiteren Forschungsbedarf in diesem Gebiet zu belegen. Zielgröße ist der Total Logistics Information Value, der sich zum einen aus dem unternehmensspezifischen Beitrag der Informationslogistik zum Economic Value Added und zum anderen aus den informationslogistisch relevanten Wertbeiträgen von Zulieferbeziehungen speist.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 4 | Seite 45-48