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Datengetriebene Modellierung zur intelligenten Schleusen- und Pumpwerksteuerung

Datengetriebene Modellierung zur intelligenten Schleusen- und Pumpwerksteuerung

Energieeffizienzsteigerung komplexer Hafenanlagen durch den Einsatz maschineller Lernverfahren
Thimo Schindler, Dennis Bode, Christoph Greulich, Arne Schuldt, André Decker
Komplexe Hafeninfrastruktursysteme bieten oftmals ein großes Potenzial zur Energieeffizienzsteigerung und Optimierung interner Prozessabläufe. Mithilfe moderner und innovativer Methoden sollen Lösungen geschaffen werden, um bestehende Verfahrensweisen zu verbessern, ohne großflächige Veränderungen der Hafeninfrastruktur vorzunehmen. Als konkretes Anwendungsszenario der angewandten Methoden dient ein abgeschleuster Tidewasserhafen in Norddeutschland.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 2 | Seite 11-14
Systematische Einführung von Industrie 4.0 für den Mittelstand

Systematische Einführung von Industrie 4.0 für den Mittelstand

Anforderungen, Methoden und Anwendungsbeispiel
Feras El Sakka, Timo Busert ORCID Icon, Alexander Fay ORCID Icon
In diesem Beitrag wird eine Methodik zur Umsetzung von Industrie 4.0-Projekten im Bereich der Produktion und Logistik beschrieben. Diese Methodik berücksichtigt die besonderen Rahmenbedingungen von KMU und wurde bereits mehrfach in verschiedenen Digitalisierungs- und Industrie 4.0-Projekten mit KMU im Rahmen des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Hamburg angewandt. Der Fokus der Methodik liegt auf einer geeigneten Integration von neuen Technologien in bestehende Systeme sowie der Verbindung neu generierter Daten mit bereits vorhandenen Informationsflüssen. Die Anwendung der Methodik wird exemplarisch anhand eines realen Praxisbeispiels aus dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Hamburg dargestellt.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 3 | Seite 25-29 | DOI 10.30844/I40M_19-3_S25-29
Hybride Agilität in Großunternehmen

Hybride Agilität in Großunternehmen

Von der Notwendigkeit des Entlernens
Marcel F. Volland
Viele Großunternehmen müssen sich schnell wechselnden Kundenwünschen und neuen Technologien anpassen, leiden aber gleichzeitig unter einer trägen und dysfunktionalen Organisationsstruktur. Daher ist das Interesse an der IT-Branche gestiegen, um das dort angewendete, agile Arbeiten in die eigenen Strukturen zu implementieren. Eine Tiefenstudie in einem DAX-Unternehmen zeigt, welche Rolle Entlernprozesse bei der Entstehung von hybriden agilen Methoden spielen.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 2 | Seite 27-30 | DOI 10.30844/I40M_19-2_S27-30
MES-Betriebsmittelintegration aus Anwendersicht

MES-Betriebsmittelintegration aus Anwendersicht

Eine praxisbezogene Analyse in produzierenden Unternehmen am Beispiel eines Laser-Assistenzsystems
Ralf Müller-Polyzou, Lucas Meyer, Anthimos Georgiadis
Das Zusammenwirken von Manufacturing Execution Systemen (MES) und Betriebsmitteln gilt im Sinne der Flexibilität und Wandlungsfähigkeit der Produktion als Voraussetzung für die Smart Factory der Industrie 4.0. Der Beitrag beschreibt die praxisbezogene Analyse einer MES-Betriebsmittelintegration am Beispiel eines industriellen Laser-Assistenzsystems zur Werkerführung. Die Situation und Anforderungen aus Anwendersicht werden unter Berücksichtigung der eingesetzten Systeme, Schnittstellen, Protokolle sowie von Plug & Produce untersucht. Die Ausarbeitung basiert auf einer qualitativen Analyse mit Meinungsbildnern und einer quantitativen Analyse mit führenden Unternehmen unter anderem der Automobil- und Luftfahrtindustrie. Die Studie leistet damit eine Hilfestellung für MES-Investitionen in der Industrie 4.0.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 1 | Seite 31-34 | DOI 10.30844/I40M_19-1_S31-34
Prädiktives Risikomanagement in der Produktion

Prädiktives Risikomanagement in der Produktion

Mit MES Ausschüsse reduzieren und Fertigungsfehler vermeiden
Daniel Fath, Michael Möller ORCID Icon, Raphael Kiesel, Robert Schmitt ORCID Icon, Tobias Müller ORCID Icon
Im Rahmen der Digitalisierung als Basis der Industrie 4.0 stehen insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) vor der Herausforderung der vertikalen und horizontalen Datenintegration. Diese gelingt mittels der Vernetzung der Unternehmensleitebene mit der Produktionsebene. Die bislang hierfür genutzten Systeme wie Enterprise Resource Planning (ERP) oder selbstentwickelte Softwarelösungen werden dafür immer häufiger durch Manufacturing Execution Systeme (MES) abgelöst. Diese ermöglichen aufgrund ihrer direkten Anbindung an die Produktion deren zeitnahe Kontrolle und Steuerung. MES gelten als Brückentechnologie, die unternehmerische Planungssysteme mit der Fertigung verbinden und so das Postulat der vertikalen und horizontalen Datenintegration erfüllen. Diese Datenintegration ist Basis für ein automatisiertes Risikomanagement in der Produktion. Im Forschungsprojekt quadrika wird ein MES-Modul entwickelt, um Risiken in der Fertigung frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 1 | Seite 53-56
Auswahl von MES/Advanced Planning and Scheduling Systems

Auswahl von MES/Advanced Planning and Scheduling Systems

Teil 2: Grundlagen einer Systemauswahl – vom Anforderungskatalog zur Feinauswahl
Ronny-Alexander Koch, Thomas Rücker, Herfried M. Schneider, Sören Stodt
Spezielle Softwaresysteme zur Produktions-Feinplanung - Manufacturing Execution Systems oder Advanced Planning & Scheduling Systems - unterstützen die operative Produktionsplanung und -steuerung in Industriebetrieben. Die Vielzahl der am Markt angebotenen Systeme macht einen fundierten Auswahlprozess von der Anforderungserhebung bis zur Endauswahl notwendig. Ein umfassendes Modell, das diesen Prozess systematisch unterstützt und vereinfacht, ist Gegenstand des folgenden Beitrags. Die Methodik geht über eine fragebogenbasierte Abfrage hinaus und überprüft die Systemfähigkeiten mithilfe von strukturierten Fallstudien. Im ersten Teil des Beitrags [1] wurden die Prozessschritte von der Erhebung der Anforderungen an das System bis zu deren Strukturierung in einem Anforderungskatalog beschrieben. Der nachfolgende zweite Teil umreißt die Prozessschritte von der System-Grobauswahl bis hin zur System-Feinauswahl.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 4 | Seite 57-61 | DOI 10.30844/I40M_18-4_57-61
Digitales Dokumentenmanagement

Digitales Dokumentenmanagement

Methodische Unterstützung zur Einführung von Dokumenten-managementsystemen in produktionsnahen Unternehmensbereichen
Stefan Treber, Emanuel Moser, Jonas Schneider ORCID Icon, Gisela Lanza ORCID Icon
Im Kontext von Industrie 4.0 sowie steigenden Zertifizierungs- und Transparenzvorschriften stehen Unternehmen vor der Herausforderung, eine zunehmende Anzahl von Dokumenten digital und prozesssicher zu verwalten. Dokumentenmanagementsysteme (DMS) erleichtern das Erstellen, Auffinden und Archivieren digitaler Dokumente. Der Markt für DMS gestaltet sich jedoch für den Anwender unübersichtlich. Die Einführung eines Systems ist zudem mit konzeptionellen Herausforderungen verbunden. Aus diesen Gründen scheitert eine Vielzahl von Einführungsprojekten. Dieser Beitrag stellt eine Methode vor, welche die Einführung von DMS in produktionsnahen Unternehmensbereichen vorbereitet und die Auswahl geeigneter Softwareanbieter unterstützt. Die Methode wird anhand eines Industriebeispiels veranschaulicht.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 4 | Seite 17-20
Industrial Big Data: Tieferes Prozessverständnis durch Daten

Industrial Big Data: Tieferes Prozessverständnis durch Daten

Modernes Informationsmanagement in der Produktion
Thomas Thiele, Max Hoffmann, Tobias Meisen
Längst hat die digitale Transformation auch die industrielle Produktion erreicht. Insbesondere getrieben durch die Erfolge und Fortschritte der vorwiegend amerikanischen IT-Unternehmen ist diese vierte industrielle Revolution, oder Industrie 4.0, wie sie in der Hightech-Strategie der Bundesregierung heißt, in vollem Gange. Eine Vielzahl von Begriffen und Technologien wie Internet der Dinge, Cyber-Physische Systeme und Big Data bilden das Rahmenwerk dieses Wandels. Im vorliegenden Beitrag wird insbesondere der Big Data Begriff adressiert und eine Abgrenzung dieses umfassenden Konzepts hinsichtlich der Definition von Industrial Big Data unternommen. Zudem wird anhand von Fallbeispielen exemplarisch erläutert, welche Mehrwerte die Anwendung dieser Methoden in der Produktion generiert.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 4 | Seite 57-60
Schlanke Informationswirtschaft als Herausforderung der modernen Industrie

Schlanke Informationswirtschaft als Herausforderung der modernen Industrie

Einsatz der Lean-Philosophie zur Identifizierung wertschöpfender Informationen
Susanne Altendorfer-Kaiser, Johannes Kapeller, Georg Judmaier
Die Informationswirtschaft ist geprägt von einem Überangebot von Daten und Informationen, das es für Unternehmen oft schwierig macht, ein effektives Management von Informationen zu etablieren. Die wirksame und vor allem ökonomische Integration von Informationsquellen und Entscheidungsinstanzen stößt auf eine Reihe von Hindernissen. Daher beschäftigt sich dieser Beitrag mit der Herausforderung, wie eine effiziente Informationslogistik etabliert werden kann. Dabei wird ein Ansatz vorgestellt, der mittels der Lean-Philosophie eine Identifizierung und Kategorisierung von Informationen ermöglicht. Abschließend wird anhand eines Projekts die Realisierung dieses Ansatzes dargestellt.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 2 | Seite 19-22
Agile Entwicklung im Kontext von Industrie 4.0

Agile Entwicklung im Kontext von Industrie 4.0

Effiziente Arbeitsgestaltung und -organisation in der Entwicklung von mechatronischen Maschinen und Anlagen
Thorsten Klein, Gunther Reinhart
Die Thesen im industriellen Umfeld von Industrie 4.0 beinhalten Handlungsanweisungen in den Bereichen Mensch, Technik und Organisation. Häufig wird dabei die intelligente Vernetzung von technischen Objekten fokussiert. Der vorliegende Beitrag betrachtet dagegen maßgeblich die menschlichen und organisatorischen Aspekte am Beispiel der Entwicklung von mechatronischen Maschinen und Anlagen. Um den vorherrschenden, sequenziellen Arbeitsweisen und starren Prozessen entgegenzuwirken, ist es erforderlich, die Organisationen so zu gestalten, dass sich auch die Individuen gut vernetzen und austauschen können. Entsprechend den Thesen von Industrie 4.0 wird dazu die sog. agile Entwicklung als innovativer Ansatz vorgestellt, um in iterativer Arbeitsweise die inkrementellen Entwicklungsartefakte fristgerecht in der notwendigen Reife zusammenzuführen.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 6 | Seite 59-63
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