Autor: Marcus Röschinger

fml – Lehrstuhl für Fördertechnik Materialfluss Logistik

fml - Lehrstuhl für Fördertechnik Materialfluss Logistik

Technische Universität München
Marcus Röschinger
Ein wichtiges Handlungsfeld im Themengebiet Industrie 4.0 ist die Logistik, wobei die konkreten Aufgabenstellungen so vielfältig wie die Logistik selbst sind. So stehen einerseits unternehmensübergreifende Prozesse im Fokus. Diese müssen durch den Einsatz neuer Technologien automatisiert und digitalisiert werden, was schließlich eine engere Vernetzung der Supply Chain ermöglicht. Andererseits gilt es, intralogistische Abläufe zu analysieren und neue Konzepte für effizientere Prozesse zu erarbeiten. Beispiele hierfür stellen dezentrale Steuerungskonzepte für wandlungsfähige Materialflusssysteme sowie die Umsetzung eines Internets der Dinge für selbststeuernde Materialflüsse dar. Von sehr hoher Bedeutung ist zudem die Unterstützung der Mitarbeiter in der Logistik. Hierzu ist der Einsatz innovativer und digitaler Technologien zu prüfen und geeignete Systeme sind zu entwickeln.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 4 | Seite 64-65
Werkzeugmanagement in der Cloud

Werkzeugmanagement in der Cloud

Potenziale einer unternehmensübergreifenden Cloud-Lösung für ein digitales und automatisiertes Werkzeugmanagement
Marcus Röschinger, Dominik Stockenberger, Willibald A. Günthner
In modernen Supply Chains nimmt die Vernetzung der beteiligten Unternehmen immer mehr zu. Dies gilt auch für die Versorgung von produzierenden Unternehmen mit Fertigungsmitteln. Im Bereich des Werk-zeugmanagements gestaltet sich der Informationsfluss daher zunehmend komplexer. Dabei bedingt der in erster Linie papierbasierte Informationsaus-tausch eine geringe Durchgängigkeit sowie eine stark eingeschränkte Verfügbarkeit der Werkzeugdaten. Durch ein digitales Werkzeugmanagement in der Cloud könnten die medialen Brüche in der Werkzeug-Supply-Chain überwunden werden. Der Abruf und die Aktualisierung von Werkzeugdaten ist damit permanent und ortsunabhängig möglich. Durch eine eindeutige Werkzeugidentifizierung kann zudem eine automatische Übertragung benötigter Daten auf Maschinen erfolgen.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 3 | Seite 52-56