RFID

Perspektiven autonomer Inventarisierung

Perspektiven autonomer Inventarisierung

Transparente Lagerprozesse mittels autonomer Systeme
Torsten Hildebrandt, Lutz Frommberger, Diedrich Wolter, Christian Zabel, Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Christian Freksa
Sogenannte chaotische Lagerhaltungssysteme gewinnen in der wirtschaftlichen Anwendung zunehmend an Bedeutung. Aufgrund ihrer hohen Dynamik und der damit verbundenen Unsicherheit über ihre Bestandsführung stellen sie hohe Anforderungen an logistische Prozesse. Das im Folgenden vorgestellte Projekt führt Methoden zusammen, um sich diesen Anforderungen durch den Einsatz eines autonomen Inventurroboters stellen zu können. Dabei kommen Ansätze der kognitiv inspirierten Künstlichen Intelligenz zum Tragen, die es dem Roboter ermöglichen, in unbekannten Umgebungen zielstrebig zu handeln. Trotz stetiger Veränderung der Umgebung wird der Roboter in die Lage versetzt, robuste Informationen über den Ist-Zustand von z.B. Lagerbereichen, ihrer räumlichen Lage und der dort gelagerten Waren zu erfassen. Die erfasste Information ist von Natur aus grob, dient aber dennoch als wertvolle Grundlage für die Analyse und Optimierung intralogistischer Prozesse.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 1 | Seite 61-65
Auf dem Weg zur Selbststeuerung der Prozesse

Auf dem Weg zur Selbststeuerung der Prozesse

Eine Zwischenbilanz zum Stand von Forschung und Technik
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Felix Böse, Wolf Lampe, Anne Virnich
Die Zusammenarbeit zwischen der BLG LOGISTICS GROUP und der Universität Bremen im Themenkomplex Selbststeuerung in der Logistik exis-tiert seit der Einrichtung des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Sonderforschungsbereichs 637 „Selbststeuerung logis-tischer Prozesse - Ein Paradigmenwechsel und seine Grenzen“ im Jahre 2004. Seither liefert die BLG der Forschung Problemstellungen und Realdaten aus der Praxis. Diese bilden die Basis für wissenschaftliche Untersuchungen in Form von Prozess- und Simulationsstudien zur Selbststeuerung und ermöglichen die Verifikation und Bewertung der erarbeiteten Forschungsergebnisse. Im Gegenzug sind die im Sonderforschungsbereich 637 erarbeiteten Forschungsergebnisse besonders relevant für die Gestaltung der Prozesse der BLG, da sie als Industriepartner als erstes bewerten kann, ob und in welchen Logis-tikbereichen die Selbststeuerung in Kombination mit neuen Technologien Optimierungspotenzial verspricht. In diesem ...
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 6 | Seite 21-26
RFID-basierte Services für mehr Fälschungssicherheit

RFID-basierte Services für mehr Fälschungssicherheit

Flexible, integrierte Produktverfolgung entlang der Supply Chain
Michael Abramovici, Matthias Flohr, Andreas Krebs
Produktpiraterie stellt zunehmend eine Bedrohung für die Hersteller und Anbieter von Produkten im industriellen Bereich dar. Daher kommt dem Einsatz von technischen Lösungen zum Schutz vor Produktfälschungen und -imitaten eine immer stärkere Bedeutung zu. In diesem Zusammenhang stellt insbesondere der Einsatz der RFID-Technologie ein wirksames Mittel dar, um die Originalprodukte und -komponenten entlang der Lieferkette verfolgen sowie deren Echtheit schnell und sicher überprüfen und nachweisen zu können. Im Rahmen des vom BMBF geförderten Verbundprojekts MobilAuthent wird eine Lösung für die Supply-Chain-übergreifende fälschungssichere Produkt-Authentifizierung und -Verfolgung auf der Basis von RFID entwickelt. In diesem Beitrag werden die ersten Ergebnisse sowie das Lösungskonzept des MobilAuthent-Projekts vorgestellt, das sich an die unterschiedlichen Anforderungen von Unternehmen und Produkten flexibel anpassen lässt.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 5 | Seite 47-50
Wenn Werkzeuge anfangen zu funken

Wenn Werkzeuge anfangen zu funken

Innovativer RFID-Einsatz in der Fertigung
Jan C. Aurich, Markus Faltin, Felipe A. Gómez Kempf
Radio Frequency Identification (RFID) dringt zunehmend in die Fertigung vor und ermöglicht eine Parallelisierung von Informations- und Materialfluss. Dadurch können Fertigungsprozesse mit aktuellen Informationen gespeist und weitere lebenszyklusorientierte Serviceleistungen realisiert werden. Am Beispiel des Produktlebenszyklus von Werkzeugen wird in diesem Beitrag die Ausrüstung von Zerspanwerkzeugen mit RFID-Technologie diskutiert. Eine solche Ausrüstung ermöglicht sowohl die Verbesserung des Werkzeugmanagements als auch die Erbringung innovativer Serviceleistungen (Bestimmung von optimalen Schnittwerten, Logbucheinträge, etc.) über den gesamten Produktlebenszyklus.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 5 | Seite 23-26
Ladungsträgermanagement auf RoRo-Terminals

Ladungsträgermanagement auf RoRo-Terminals

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Felix Böse, Michael Teucke, Anne Virnich
Die Transparenz hinsichtlich Ort und Status von Ladungen und Ladungsträgern ist von zentraler Bedeutung für eine effiziente Lagerverwaltung auf Seehafenterminals. Derzeit findet insbesondere für Ladungsträger in der Regel keine oder nur eine geringe Unterstützung bei der Erfassung von Bewegungen und Statusveränderungen durch IT-Systeme statt. Ein System zur automatisierten Positions- und Statuserfassung von Ladungsträgern birgt weitreichende Verbesserungspotentiale für die Seehäfen. Durch die lückenlose Überwachung der Orts- und Statusveränderungen können innovative Lagerstrategien genutzt, Suchzeiten für Ladungsträger signifikant verkürzt und der Verkehrsfluss auf den Seehafenterminals durch die Reduktion von Umlagerprozessen verbessert werden. Der vorliegende Beitrag befasst sich mit der Entwicklung und Modellierung eines Systems zur automatisierten Positions- und Statuserfassung von Ladungsträgern auf Seehafenterminals durch Kombination innovativer IuK-Technologien ...
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 3 | Seite 25-28
Technologiegetriebene Veränderungen der Instandhaltung von Kreiselpumpen

Technologiegetriebene Veränderungen der Instandhaltung von Kreiselpumpen

Britta Kohlmann, Gerhard Bandow
Die Instandhaltung von Pumpensystemen wird heute vorwiegend ausfall- und zeitbasiert durchgeführt. Diese Strategien erzielen häufig jedoch nicht die gewünschte Verfügbarkeit, können zu unplanmäßigen Stillständen führen und erhöhen die Kosten durch redundante Ressourcen. Die Anforderungen an einen effizienten und kostenoptimierten Betrieb sind zukünftig nur durch eine zustandsabhängige, vorausschauende Instandhaltung erfüllbar. Durch den kombinierten Einsatz von Technologien wie z.B. RFID (Radio-Frequenz-Identifikation) und Condition Monitoring Verfahren wachsen die Möglichkeiten, den Betrieb und die Instandhaltung effizienter zu gestalten. Damit einher gehen erhebliche technologiegetriebene organisatorische Veränderungen in der Instandhaltung, wie z.B. Erleichterungen durch technologieunterstütztes Arbeiten, veränderte Anforderungen an die Personalqualifikation und eine Dezentralisierung von Instandhaltungsaufgaben vor Ort an die Pumpe. Mit dem Technologieeinsatz ...
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 2 | Seite 59-62
Potenziale des Produktpiraterieschutzes durch kognitive Authentifizierung

Potenziale des Produktpiraterieschutzes durch kognitive Authentifizierung

Willibald A. Günthner, Janina Durchholz, Sebastian Meißner, Dominik Stockenberger
Die Produktpiraterie entwickelt sich zu einer großen Bedrohung der deutschen Hersteller im Maschinen- und Anlagenbau. In diesem Beitrag werden technische Möglichkeiten der Abwehr gefälschter beziehungsweise nachgeahmter Bauteile durch Kennzeichnung und Authentifizierung vorgestellt. Durch kognitive Identifizierung sollen Maschinen und Anlagen beim Austausch von Verschleißteilen oder Hinzufügen zusätzlicher Komponenten diese selbstständig erkennen und auf ihre Echtheit überprüfen. Die RFID-Technologie bietet die hierzu notwendigen Eigenschaften und eröffnet die Verbindung von Produktpiraterieschutz und Zusatznutzen für die Hersteller und ihre Kunden.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 6 | Seite 23-27
Schutzkonzepte gegen Produktpiraterie in der Pharmaindustrie

Schutzkonzepte gegen Produktpiraterie in der Pharmaindustrie

Max Reinecke, Henner Gärtner, Ludger Overmeyer
Die weltweit zunehmende Nachahmung von Produkten erhöht den Handlungsdruck zur Einführung von Schutzkonzepten. Eine Analyse der Ausgangsbedingungen (z.B. Produkt und Distributionsprozess) sowie die Erforschung und Erprobung von Schutzmaßnahmen sind Voraussetzungen für einen effektiven Schutz. Hierbei ist eine genaue Abwägung zwischen dem technisch machbaren und dem wirtschaftlich vertretbaren Aufwand zu treffen. Das IPH setzt in einem Forschungsprojekt auf RFID-gestützte Echtheitszertifikate in Faltschachteln für Pharmaprodukte.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 6 | Seite 35-38
Verknüpfung von Materialflusssimulation und Wirtschaftlichkeitsrechnung

Verknüpfung von Materialflusssimulation und Wirtschaftlichkeitsrechnung

Daniel Neuhäuser, Klaus-Peter Rahn, Karl-Heinz Wehking
Der vorliegende Beitrag beschreibt die am IFT entwickelte Methodik zur Verknüpfung von Materialflusssimulation (MFS) und Wirtschaftlichkeitsrechnung am Beispiel des Forschungsprojekts IdentProLog. In diesem Projekt werden Flurförderzeuge, Ladungsträger und Lagerplätze mit RFID-Equipment ausgestattet. Mithilfe eines neu entwickelten Zielführungssystems sollen effiziente Materialflussprozesse umgesetzt und die Komponenten in die innerbetrieblichen Informationssysteme eingebunden werden. Aufbauend auf einer detaillierten Prozessanalyse des Projektpartners KUKA sollen bestehende und optimierte Betriebsabläufe in einer MFS abgebildet und betriebswirtschaftlich ausgewertet werden. Hierdurch wird das logistische System quantitativ bewertet, anschließend können Aussagen zur Wirtschaftlichkeit getroffen werden.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 4 | Seite 17-20
Fahrzeuglokalisierung in der Automobilindustrie

Fahrzeuglokalisierung in der Automobilindustrie

Praktische Anwendung mit passiven RFID-Transpondern bei Ford
Fatih Koyuncu, Manfred Grauer
Vor Markteinführung neuer Fahrzeugmodelle in der Automobilbranche werden bereits Fahrzeuge produziert, um diese rechtzeitig den Händlern bereitstellen zu können. Dabei werden Fahrzeuge bis zur endgültigen Freigabe auf großen Stellflächen abgestellt, wobei dieser Zeitraum auch genutzt wird um auftretende Mängel bzw. Modifikationen am Fahrzeug durchführen zu können. Dies kann im Extremfall zu einer “chaotischen” Fahrzeughaltung führen, die wiederum die schnelle Lokalisierung und Identifizierung der Fahrzeuge innerhalb der Stellflächen immens erschwert. Um die dadurch entstehenden Kosten und Zeitverluste zu reduzieren setzen Automobilhersteller vermehrt auf RFID (Radio Frequency Identification) basierende Fahrzeuglokalisierungssysteme. In diesem Beitrag wird der Einsatz von passiver RFID-Technologie zur Fahrzeugortung bei Ford beschrieben und analysiert. Der Fokus liegt hierbei auf dem durchgängigen, unternehmensübergreifenden Einsatz der RFID in der Supply Chain.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 3 | Seite 24-26
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