Vor Markteinführung neuer Fahrzeugmodelle in der Automobilbranche werden bereits Fahrzeuge produziert, um diese rechtzeitig den Händlern bereitstellen zu können. Dabei werden Fahrzeuge bis zur endgültigen Freigabe auf großen Stellflächen abgestellt, wobei dieser Zeitraum auch genutzt wird um auftretende Mängel bzw. Modifikationen am Fahrzeug durchführen zu können. Dies kann im Extremfall zu einer “chaotischen” Fahrzeughaltung führen, die wiederum die schnelle Lokalisierung und Identifizierung der Fahrzeuge innerhalb der Stellflächen immens erschwert. Um die dadurch entstehenden Kosten und Zeitverluste zu reduzieren setzen Automobilhersteller vermehrt auf RFID (Radio Frequency Identification) basierende Fahrzeuglokalisierungssysteme. In diesem Beitrag wird der Einsatz von passiver RFID-Technologie zur Fahrzeugortung bei Ford beschrieben und analysiert. Der Fokus liegt hierbei auf dem durchgängigen, unternehmensübergreifenden Einsatz der RFID in der Supply Chain.