RFID

Technologieauswahl zur automatischen Identifikation

Technologieauswahl zur automatischen Identifikation

Ein systematischer Ansatz zur Technologieauswahl für die automatische Identifikation von Werkstücken und Produkten
Luise Weißflog, Philipp Wilsky, Tobias Markert, Ralph Riedel ORCID Icon
Die automatische Identifikation von Werkstücken stellt einen obligatorischen Schritt hin zum Digitalen Zwilling und zu einer durchgängigen Lebenslaufakte von Produkten dar. Da für diese Identifikation unterschiedliche Technologien existieren, stehen Unternehmen häufig vor der Frage, für welche sie sich entscheiden sollen. Gerade die hohe Bekanntheit einiger dieser Technologien provoziert dabei vorschnelle Entscheidungen ohne einen fundierten Auswahlprozess, was zu suboptimalen Lösungen führen kann. Um die Unternehmen bei diesem Prozess zu unterstützen wurde an der Professur Fabrikplanung und Fabrikbetrieb der TU Chemnitz im Rahmen eines Industrieprojekts eine Auswahlmethode für Auto-ID-Technologien entwickelt und in einem Microsoft Excel-basierten Tool umgesetzt.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 5 | Seite 55-58
RFID-Curing-Transponder

RFID-Curing-Transponder

RFID als ein neuer Ansatz zur Aushärtungsüberwachung von Komponenten aus glasfaserverstärktem Kunststoff
Marius Veigt, Elisabeth Hardi, Michael Koerdt, Gerd Ansorge, Karl-Heinz Wendisch, Stefan Krocyznski, Axel. S. Hermann, Michael Freitag ORCID Icon
Damit faserverstärkte Kunststoffe ihre vorteilhaften Materialeigenschaften erhalten, ist es wichtig, Komponenten aus diesen Werkstoffen gezielt auszuhärten. Der Einsatz der Radio Frequency Identification Technik (RFID) zur Aushärtungsüberwachung stellt einen völlig neuen Ansatz auf diesem Gebiet dar. In diesem Beitrag wird ein Experiment präsentiert, bei dem ein RFID-Transponder in glasfaserverstärkten Kunststoff integriert und der Received Signal Strength Indicator (RSSI) über die Aushärtung bei unterschiedlichen Frequenzen gemessen wurde. Das Ergebnis zeigt, dass der RSSI als Indikator für die Aushärtung verwendet werden kann. Die Vorteile der RFID-Technik gegenüber herkömmlichen Methoden zur Aushärtungsüberwachung liegen im drahtlosen Auslesen der RFID-Transponder sowie im zusätzlichen Nutzen, den ein im Bauteil integrierter RFID-Transponder im weiteren Produktleben erzeugt.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 4 | Seite 7-10
Kletterroboter zum Anbringen von RFID-Transpondern an Holzpaletten

Kletterroboter zum Anbringen von RFID-Transpondern an Holzpaletten

Entwicklung des Paletten-Tagging-Roboters PaTRo
Dirk Werthmann, Tim Schmohl, Kolja Schmidt, Michael Freitag ORCID Icon
Zur Steigerung der Prozesseffizienz in den Supply Chains und zum besseren Management von Holzflachpaletten wurde gemeinsam von der European Pallet Association (EPAL) und der Standardisierungsorganisation GS1 eine Spezifikation erarbeitet, wie RFID-Tags an Holzflachpaletten angebracht werden sollen. Die nachfolgend beschriebene patentbasierte Entwicklung des Paletten-Tagging-Roboters (PaTRo) griff diese Spezifikation auf und entwickelte einen mobilen Roboter zur automatischen Anbringung der RFID-Transponder (RFID-Tags). Das Besondere an PaTRo ist, dass er sich zum Anbringen der RFID-Tags am Palettenstapel empor bewegt und lediglich den Stapel zur Abstützung verwendet. Nachfolgend werden die Motivation zur Erfindung von PaTRo und die gemeinsam mit dem Institut für integrierte Produktentwicklung (BIK) durchgeführte Realisierung eines Funktionsdemonstrators beschrieben. Zudem werden der Wirkmechanismus und der Prozessablauf des Roboters erläutert. Abschließend wird ein Ausblick zur ...
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 2 | Seite 19-24
Auf dem Weg zur Industrie 4.0 Evolution oder Revolution

Auf dem Weg zur Industrie 4.0 Evolution oder Revolution

Christian Gorldt, Alexander Pflaum
Die Entwicklung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IuK) schreitet schnell voran und wird im heutigen wirtschaftlichen Handeln als ein wesentlicher Innovationsmotor gesehen. Zukünftige Industrieproduktion ist durch eine hohe Individualisierung der Produkte sowie eine starke Flexibilisierung der Produktion geprägt. Die rasante Entwicklung des Internet hat vor allem in den letzten Jahren im privaten Leben zur Verschmelzung der realen mit der virtuellen Welt beigetragen und wird in Zukunft auch stärker im industriellen Umfeld Einzug erhalten. Dieser Paradigmenwechsel wird in Fachkreisen als Industrie 4.0 bezeichnet und kann als die vierte industrielle Revolution verstanden werden. Der Beitrag gibt einen Überblick zum Themenfeld Industrie 4.0 und stellt die Potenziale des Transformationsprozesses dar.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 1 | Seite 15-18
IM 1/2014: 30 Jahre industrielle Geschäftsprozesse

IM 1/2014: 30 Jahre industrielle Geschäftsprozesse

Die Wirtschaft von morgen zwischen Fabrikproduktion, Geschäftsprozess und Digitalisierung
Diese Ausgabe behandelt zentrale Themen der Industrie 4.0: die Individualisierung und Flexibilisierung der Produktion, innovative Technologien wie RFID und bionische Ansätze zur Komplexitätsbewältigung sowie drucksensitive Sensoren für die Mensch-Roboter-Interaktion. Zudem werden der Schutz vor Produktpiraterie, die Bewertung physischer Belastungen am Arbeitsplatz und die Lehren aus früheren Konzepten wie CIM und PLM thematisiert.
Chargenrückverfolgung im Saatgutbereich

Chargenrückverfolgung im Saatgutbereich

Auto-ID-Systeme ermöglichen effizientere Prozesse
Gerrit Krüger, Stephan Oelker, Marco Lewandowski
Die logistischen Herausforderungen sowie die gesetzlichen Anforderungen an die Rückverfolgbarkeit von Saatgut sind die Hauptgründe, warum die KWS SAAT AG ein automatisches Identifikationssystem (Auto-ID) für die Sparte Mais eingeführt hat. Durch die Implementierung eines solchen Systems wird primär die Erhöhung der Effizienz von logistischen Prozessen in der Supply Chain angestrebt. Im Rahmen eines Forschungsprojekts wurde vor der Umsetzung untersucht, welche Anforderungen an ein Auto-ID-System in dem speziellen Umfeld gestellt werden.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 6 | Seite 37-40
IM 1/2012: Produktionsnahe Informationssysteme

IM 1/2012: Produktionsnahe Informationssysteme

Mehr Information in die Produktion – mit Cyber-Physischen Systemen und Cloud Computing
Diese Ausgabe der Industrie Management zeigt u. a., wie MES-Systeme die horizontale Integration in der Produktion verbessern. Methoden der nichtlinearen Dynamik zur präzisen Nachfrageprognose und die Rolle von Cloud Computing für hybride Leistungsbündel werden untersucht. RFID-Systeme optimieren die Automobilqualitätssicherung, und eine systematische IT-Planung gestaltet die Wertschöpfungskette effizienter.
Sonderladungsträgermanagement in der Automobilindustrie

Sonderladungsträgermanagement in der Automobilindustrie

Betrachtung der Wirtschaftlichkeit und Energieeffizienz von RFID-Anwendungen bei einem Logistikdienstleister
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Dennis Lappe, Dirk Werthmann
In der Automobilindustrie haben sich komplexe Zuliefer- und Distributionsnetzwerke entwickelt. Um darin die hohen Transportanforderungen sicherzustellen, werden neben Standardladungsträgern verschiedenste Sonderladungsträger eingesetzt. Diese Entwicklung führte zur Steigerung der Gesamtzahl an Ladungsträgern und auch der Variantenzahl. Zur besseren Steuerung und Überwachung der Ladungsträgerbestände fordern Automobilhersteller zunehmend mehr Transparenz in den Zuliefer- und Distributionsnetzwerken. Diese Transparenz kann durch den Einsatz von Radio Frequenz Identifikation (RFID) erhöht werden. Hierzu werden in diesem Beitrag verschiedene RFID-Anwendungen vorgestellt und am Beispiel eines Logistikdienstleisters (LDL) hinsichtlich ihrer Wirtschaftlichkeit und Energieeffizienz analysiert.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 6 | Seite 77-81
Effiziente Simulation im Produktionsmanagement

Effiziente Simulation im Produktionsmanagement

Schnelle und belastbare Analyse von Fertigungsprozessen
Sander Lass, Hanna Theuer ORCID Icon, Norbert Gronau ORCID Icon
Im Rahmen des Forschungsprojekts LUPO wird ein hybrides Simulationslabor geschaffen, in welchem die Vorteile der Computersimulation mit denen einer Modellfabrik kombiniert werden. Zur systematischen Aufnahme, Darstellung und Analyse verschiedener Fertigungsprozesse wurde ein Vorgehensmodell geschaffen, welches auf die speziellen Anforderungen (schnelle, flexible, aufwandsarme Ermittlung belastbarer Ergebnisse) des Projekts eingeht. Eine Bibliothek an Produktionsobjekten ermöglicht die Wiederverwendung bereits bestehender Maschinen und damit eine Reduzierung des Simulationsaufwands.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 3 | Seite 13-15
Hybride Simulation

Hybride Simulation

Neuer Ansatz für das Produktionsmanagement
Sander Lass, Corinna Fohrholz, Hanna Theuer ORCID Icon
Die Welt befindet sich im Wandel. Davon sind auch produzierende Unternehmen betroffen, welche auf immer individuellere Kundenwünsche sowie einen verstärkten Wettbewerb reagieren müssen. Durch neue Technologien und Organisationsformen wie AutoID oder dezentrale und echtzeitfähige Produktionssteuerung kann dem erfolgreich begegnet werden. Auswahl und Bestimmung der konkreten Umsetzung für die jeweiligen Fertigungsprozesse des Unternehmens erweisen sich jedoch häufig als schwierig und kostenintensiv. Bisherige Simulationsansätze sind oft mit hohem Aufwand verbunden, um belastbare Aussagen zur Eignung und Wirtschaftlichkeit zu treffen. Diese Anstrengungen scheuen insbesondere kleine- und mittelständische Unternehmen, weshalb in diesem Bereich die neuen Technologien unterdurchschnittlich verbreitet sind. Der vorliegende Beitrag zeigt eine neue Möglichkeit auf, diesen Nachteilen zu begegnen. Dazu werden die Vorteile der computerbasierten Simulationen mit denen der Modellfabrik ...
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 1 | Seite 13-16
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