Autor: Karl-Heinz Wehking

Planung intralogistischer Systeme

Planung intralogistischer Systeme

Vorgehensmodelle und Formalisierung des Planungswissens
Tobias Sommer, Dirk Marrenbach ORCID Icon, Karl-Heinz Wehking
Gegenwärtig sehen sich viele Unternehmen aufgrund von Marktveränderungen gezwungen, ihre Produkte, Produktions- und insbesondere Logistiksysteme kurzfristig anzupassen. Die notwendige Um- oder Neuplanung ist dabei ein komplexer, interdisziplinärer Prozess: Unter Nutzung von Modellen und Methoden sowie dem Erfahrungswissen der beteiligten Personen wird ein System entworfen, das zukünftigen Anforderungen gewachsen sein soll. Im Folgenden sollen daher Vorgehensmodelle aus unterschiedlichen Fachbereichen untersucht werden, um deren Eignung für die Planung intralogistischer Systeme zu bewerten. Ein weiteres Ziel ist es, Teilbereiche der Planung zu identifizieren, die einer Formalisierung des Planungswissens bedürfen. Abschließend wird ein Ansatz zur Umsetzung dieser Formalisierung vorgestellt.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 5 | Seite 57-60
Verknüpfung von Materialflusssimulation und Wirtschaftlichkeitsrechnung

Verknüpfung von Materialflusssimulation und Wirtschaftlichkeitsrechnung

Daniel Neuhäuser, Klaus-Peter Rahn, Karl-Heinz Wehking
Der vorliegende Beitrag beschreibt die am IFT entwickelte Methodik zur Verknüpfung von Materialflusssimulation (MFS) und Wirtschaftlichkeitsrechnung am Beispiel des Forschungsprojekts IdentProLog. In diesem Projekt werden Flurförderzeuge, Ladungsträger und Lagerplätze mit RFID-Equipment ausgestattet. Mithilfe eines neu entwickelten Zielführungssystems sollen effiziente Materialflussprozesse umgesetzt und die Komponenten in die innerbetrieblichen Informationssysteme eingebunden werden. Aufbauend auf einer detaillierten Prozessanalyse des Projektpartners KUKA sollen bestehende und optimierte Betriebsabläufe in einer MFS abgebildet und betriebswirtschaftlich ausgewertet werden. Hierdurch wird das logistische System quantitativ bewertet, anschließend können Aussagen zur Wirtschaftlichkeit getroffen werden.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 4 | Seite 17-20
Standardisierung von Großladungsträgersystemen

Standardisierung von Großladungsträgersystemen

Karl-Heinz Wehking, Dunja Veenker, Stephan Kummer
In leistungsfähigen logistischen Prozessketten bieten wieder verwendbare Mehrweg-ladehilfsmittel wirtschaftliche Vorteile. Sie ermöglichen aufgrund ihrer äußeren Gestalt die standardisierte Handhabung vieler Transportgüter mit vorhandenen Einrichtungen. Daneben bieten sie bei entsprechender Gestaltung einer modularen Struktur die Möglichkeit einer wirtschaftlichen Be- und Entladung von Gütern. Vergegenwärtigt man sich den millionenfachen Einsatz solcher Ladehilfsmitteln (LHM), zum Beispiel des VDA Kleinladungsträgers, erkennt man die volkswirtschaftliche Bedeutung von LHM insgesamt [1]. Das IFT führt derzeit im Rahmen von zwei Forschungsvorhaben Arbeiten zur Neukonstruktion und damit zur Optimierung sowie zur Standardisierung von Ladungsträgern für unterschiedliche Branchen und Einsatzzwecke durch.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 5 | Seite 49-52