Autor: Christian Zabel

I4S 4/2026: Dynamiken digital vernetzter Wertschöpfungssysteme (DynaVer)

I4S 4/2026: Dynamiken digital vernetzter Wertschöpfungssysteme (DynaVer)

Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile – digitale Ökosysteme gemeinsam erforschen
Digitale Plattformen und Datenräume verändern die industrielle Wertschöpfung und schaffen neue Möglichkeiten für unternehmensübergreifende Zusammenarbeit. Gleichzeitig entstehen neue Anforderungen an Datensouveränität, Sicherheit und Governance. Diese Ausgabe von Industry 4.0 Science gibt Einblicke in das Forschungsprogramm DynaVer, in dem 15 interdisziplinäre Projekte die Dynamiken digital vernetzter Wertschöpfungssysteme untersuchen.
Kooperationsroutinen in digitalen Ökosystemen

Kooperationsroutinen in digitalen Ökosystemen

Eine Mikrofundierung integrativer dynamischer Fähigkeiten
Christian Zabel ORCID Icon, Tahir Schmidt ORCID Icon
Komplementoren spielen eine zentrale Rolle bei der Wertschöpfung in digitalen Ökosystemen, verfügen jedoch nur über begrenzten Einfluss und müssen sich durch dynamische Fähigkeiten anpassen. Aufbauend auf dem „Profiting From Innovation“-Rahmenwerk untersucht diese Studie, wie sich integrative Fähigkeiten bei Komplementoren durch kooperative Routinen manifestieren. Auf Basis einer systematischen Literaturrecherche von in Scopus indexierten Studien aus den Jahren 2020 bis Mitte 2025, die die Mikrofundierung „Orchestrierung von Ökosystemakteuren“ untersuchen, identifizieren wir zwei Routinecluster. Zum einen kooperieren Komplementoren untereinander durch die Auswahl geeigneter Partner, Koalitionsbildung, Ressourcenteilung und Risikoverteilung, während sie gleichzeitig kritische Ressourcen schützen. Zum anderen kooperieren sie mit Plattformbetreibern durch Interaktion über verschiedene Kanäle, Qualitätssignalisierung, Einhaltung von Governance-Vorgaben, Integration ...
Industry 4.0 Science | 42. Jahrgang | 2026 | Ausgabe 4 | Seite 22-28 | DOI 10.30844/I4SD.26.4.3
Perspektiven autonomer Inventarisierung

Perspektiven autonomer Inventarisierung

Transparente Lagerprozesse mittels autonomer Systeme
Torsten Hildebrandt, Lutz Frommberger, Diedrich Wolter, Christian Zabel ORCID Icon, Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Christian Freksa
Sogenannte chaotische Lagerhaltungssysteme gewinnen in der wirtschaftlichen Anwendung zunehmend an Bedeutung. Aufgrund ihrer hohen Dynamik und der damit verbundenen Unsicherheit über ihre Bestandsführung stellen sie hohe Anforderungen an logistische Prozesse. Das im Folgenden vorgestellte Projekt führt Methoden zusammen, um sich diesen Anforderungen durch den Einsatz eines autonomen Inventurroboters stellen zu können. Dabei kommen Ansätze der kognitiv inspirierten Künstlichen Intelligenz zum Tragen, die es dem Roboter ermöglichen, in unbekannten Umgebungen zielstrebig zu handeln. Trotz stetiger Veränderung der Umgebung wird der Roboter in die Lage versetzt, robuste Informationen über den Ist-Zustand von z.B. Lagerbereichen, ihrer räumlichen Lage und der dort gelagerten Waren zu erfassen. Die erfasste Information ist von Natur aus grob, dient aber dennoch als wertvolle Grundlage für die Analyse und Optimierung intralogistischer Prozesse.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 1 | Seite 61-65