Autor: Sebastian Meißner

Intelligentes Behältermanagement

Intelligentes Behältermanagement

Transparente Ladungsträgerbestände und -bedarfe durch Technologien des Internets der Dinge und Dienste
Martina Romer, Sebastian Meißner
Experteninterviews haben gezeigt, dass viele Tätigkeiten im Behälter-management manuell durchgeführt werden und Transparenz über die Ladungsträgerbestände fehlt. Die Folgen sind unter anderem Unter- oder Überbestände von Ladungsträgern. In diesem Beitrag wird das Konzept der datenbasierten Dienstleistung „automatisierte Kreislaufüberwachung“ vorgestellt. Die Dienstleistung basiert auf der Integration von Identifikations-, Kommunikations- und Lokalisierungstechnologien in Ladungsträgern und der durchgängigen Erfassung von Zustandsdaten in den logistischen Prozessen. Die Daten werden in einem cloudbasierten Service-System verarbeitet und lösen bei potenziellen Über- und Unterbestände so genannte Supply-Chain-Event aus, um frühzeitig Gegenmaßnahmen ergreifen zu können und eine Lieferstörung zu verhindern.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 4 | Seite 9-12
Modellierung von Kommissionierprozessen

Modellierung von Kommissionierprozessen

Eine Basis für ausführbare Prozesse in KMU
Daniel Hilpoltsteiner, Stephanie Bäuml, Christian Seel, Sebastian Meißner
Im Zeitalter der Digitalisierung ist die flexible Anpassung und Dokumentation von Geschäftsabläufen an die Marktsituation ein wichtiger Bestandteil des Unternehmenserfolges. Allerdings stellt die Prozessmodellierung für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) eine Herausforderung dar. Zumeist ist der Mehrwert aus Sicht der KMU nur schwer erkennbar, weswegen sie selten genutzt wird. Der vorliegende Beitrag zeigt das Potenzial der Prozessmodellierung für die Kommissionierung auf. Dabei liegt der Fokus sowohl auf der Dokumentation der Prozesse als auch der Ausführbarkeit im Rahmen von Workflow-Management-Systemen. Im Speziellen wird aufgezeigt, wie sich Defizite in der Modellierung von Kommissionierprozessen erkennen und beheben lassen. Vor allem im Management verschiedener Prozessvarianten kann die Prozessmodellierung Vorteile bieten. Die daraus entstehenden, adaptiven Prozessmodelle stellen die Basis dar, um Prozesse und ihre Varianten ausführbar zu gestalten.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 3 | Seite 39-42
Das Internet der Behälter

Das Internet der Behälter

Der intelligente Sonderladungsträger und dessen cloudbasiertes Service System
Martina Romer, Sebastian Meißner
Der Wandel von Geschäftsmodellen durch die Digitalisierung von Produkten rückt immer weiter in den Fokus der Unternehmen und betrifft auch die Ladungsträgerbranche. Intelligente Komponenten werden in die Produkte integriert sowie Daten erfasst und ausgewertet, um darauf aufbauend neue Dienstleistungen zu gestalten. Durch die digitale Transformation der Produkte von Sonderladungsträgern zu Cyber-Physischen Systemen, unter anderem durch den Aufbau eines cloudbasierten Service Systems, können traditionelle Ladungsträgerhersteller neue Geschäftsfelder entwickeln. Durch das Angebot neuer Dienstleistungen tragen Ladungsträgerhersteller zukünftig nachhaltig zur Optimierung der Wertschöpfungsketten ihrer Kunden bei.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 3 | Seite 13-16
Lean Supply Chain Management

Lean Supply Chain Management

Einstufige Materialbereitstellkonzepte zur Versorgung der variantenreichen Automobilproduktion
Sebastian Meißner, Matthias Conze, Sebastian Habenicht, Willibald A. Günthner
Schlanke Belieferungs- und Bereitstellkonzepte sind wesentlicher Bestandteil eines ganzheitlichen Produktionssystems [1]. In der Automobilproduktion sind die Bereitstellung in Auftragssequenz (JIS), die Bereitstellung von fahrzeugspezifischen Warenkörben sowie die sortenreine Bereitstellung von Teileumfängen übliche Standardkonzepte. Für die Bereitstellung von Warenkörben aus unterschiedlichen Teilefamilien sind effiziente Kommissionierprozesse notwendig. Die Kommissionierung findet heute üblicherweise in bandnahen Supermärkten statt, die aus Lägern mit Nachschub versorgt werden. Ein Forschungsprojekt der MAN Truck & Bus AG und des Lehrstuhls fml der TU München verfolgt die Verschlankung dieser Bereitstellprozesse durch die Zusammenlegung von Lager- und Kommissionierstufen. Grundlegende Voraussetzung der breiten Umsetzung dieser einstufigen Bereitstellkonzepte ist eine Veränderung der Belieferungs- und Dispositionsstrategie.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 6 | Seite 14-18
Potenziale des Produktpiraterieschutzes durch kognitive Authentifizierung

Potenziale des Produktpiraterieschutzes durch kognitive Authentifizierung

Willibald A. Günthner, Janina Durchholz, Sebastian Meißner, Dominik Stockenberger
Die Produktpiraterie entwickelt sich zu einer großen Bedrohung der deutschen Hersteller im Maschinen- und Anlagenbau. In diesem Beitrag werden technische Möglichkeiten der Abwehr gefälschter beziehungsweise nachgeahmter Bauteile durch Kennzeichnung und Authentifizierung vorgestellt. Durch kognitive Identifizierung sollen Maschinen und Anlagen beim Austausch von Verschleißteilen oder Hinzufügen zusätzlicher Komponenten diese selbstständig erkennen und auf ihre Echtheit überprüfen. Die RFID-Technologie bietet die hierzu notwendigen Eigenschaften und eröffnet die Verbindung von Produktpiraterieschutz und Zusatznutzen für die Hersteller und ihre Kunden.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 6 | Seite 23-27