Potenzial: Qualifizierung

Nachhaltige Mitarbeiterentwicklung

Nachhaltige Mitarbeiterentwicklung

Unterstützung durch den Einsatz eines Managementsystems
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Thies Beinke
Der vorliegende Beitrag thematisiert am Beispiel eines Lehr- und Forschungsinstituts die Möglichkeit der Unterstützung einer nachhaltigen Mitarbeiterentwicklung durch die Anwendung von Managementsystemen. Für diese Betrachtung werden die Bereiche Management, Nachhaltigkeit und die Ressource Mensch spezifiziert und in einem protypischen Managementsystem zusammengeführt.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 4 | Seite 9-13
Qualitative Personalplanung für eine ungewisse Zukunft?

Qualitative Personalplanung für eine ungewisse Zukunft?

Entwicklung eines dynamischen Planungsverständnisses
Hans-Gerd Ridder, Marko Heyner
Aufgrund sich abzeichnender Knappheitsprobleme wird die Notwendigkeit einer Personalplanung aktuell wiederentdeckt. Gegenüber tradierten Praktiken, die Personalplanung in eine lineare Ableitungslogik einordnen, ist zu beachten, dass die Dynamiken des Markts bereits in Planungsprozessen konzeptionell zu berücksichtigen sind. Wird die Personalplanung als das Erfassen und Verarbeiten von Bedarfsinformationen und Umsetzen in neue Mitarbeiterkonstellationen verstanden, lässt sie sich als eine wettbewerbsvorteilgenerierende dynamische Fähigkeit des Unternehmens verstehen.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 4 | Seite 73-76
Die deutsche Industrie – fit für den Wandel?

Die deutsche Industrie - fit für den Wandel?

Corporate X: Lösungsansätze für die aktuellen Herausforderungen
Daniel Motus, Michael Scheuchl, Björn Sommer
Die Industrie und ihr Export sind der Motor der deutschen Wirtschaft. Nicht zuletzt die Weltfinanzkrise und ihre Auswirkungen auf die Realwirtschaft haben gezeigt, dass sich die Rahmenbedingungen für die Industrieunternehmen immer schneller und radikaler verändern. Schon länger beobachtbare Veränderungen werden durch die Auswirkungen der Finanzkrise verstärkt. Zwei Bereiche lassen sich als Hauptherausforderungen für die deutsche Industrie identifizieren: Veränderungsaverse Strukturen und der sozio-technologische Wandel. In den Unternehmen sind bisher klassische Managementmethoden verbreitet, deren Wirksamkeit auf der (vollständigen) Kenntnis von Kausalzusammenhängen und Einflussfaktoren beruht. Gerade dies ist vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen nicht gegeben. Der Beitrag zeigt, wie der Vergleich mit der Natur Erklärungen und Lösungsansätze bietet.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 4 | Seite 78-81
Blended Enterprise

Blended Enterprise

Ein realistisches und attraktives Leitbild für das Wissensmanagement
Michael Reiss, Dirk Steffens
Mit Enterprise 2.0 wird für das durch Internet-Technologien ermöglichte Wissensmanagement ein neues Leitbild propagiert. Während das Web 2.0-Leitbild auf Tools für Kommunikation, Beziehungsmanagement und Lernen in Gestalt von Weblogs, Wikis oder Social-Networking-Plattformen fokussiert war, erstreckt sich Enterprise 2.0 auch auf Strategien, Strukturen und Kulturen des Wissensmanagements und damit auf das gesamte Unternehmen. Anhand der Tiefe, Breite und Geschwindigkeit des Web 2.0-induzierten Wandels wird gezeigt, dass das Leitbild eines Blended Enterprise den existierenden Leitbildern sowohl im Hinblick auf Realistik als auch hinsichtlich der Performance überlegen ist.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 1 | Seite 21-24
Gesunde Betriebe, aber wie?

Gesunde Betriebe, aber wie?

Gesundheitsmanagement als Teil der Unternehmensstrategie in Industrieunternehmen
Dodo zu Knyphausen-Aufseß, Stefanie Alexandra Hülle
Die Belastung durch krankheitsbedingte Fehlzeiten für die deutschen Arbeitgeber ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Gleichzeitig kommt dem Humankapital als Kompetenz- und Leistungsträger und somit auch dessen Gesundheit eine steigende Rolle bei der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen zu. In der Praxis, insbesondere in kleinen und mittleren Unternehmen, mangelt es bisher jedoch an der strategischen Einbindung und Umsetzung entsprechender Vorhaben. Mittels einer Fallstudie im Automobilhandel stellt dieser Beitrag einen Bezugsrahmen zur Integration von Maßnahmen der betrieblichen Gesundheit in die Unternehmensstrategie vor und gibt Hinweise für deren Umsetzung anhand von Methoden des Projektmanagements.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 4 | Seite 53-56
Arbeitszeitgestaltung zwischen Arbeit auf Abruf und Vertrauensarbeitszeit

Arbeitszeitgestaltung zwischen Arbeit auf Abruf und Vertrauensarbeitszeit

Heinz Ehmer
Der gesetzliche - also allgemein gültige - Rahmen lässt der betrieblichen Arbeitszeitgestaltung großen Spielraum. Ob dieser ausgenutzt werden kann, hängt davon ab, welchen Rahmen der Kollektivvertrag für eine Branche vorgibt. Für die Arbeitnehmer/-innen geht es nicht nur um zeitliche Belastung durch Arbeit und Selbstgestaltung von Zeit sondern immer auch um Lohn. Je flexibler Arbeitszeiten gestaltet werden sollen, desto intensiver ist daher ihre Mitbestimmung erforderlich.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 3 | Seite 9-11
Konsequenzen des demographischen Wandels

Konsequenzen des demographischen Wandels

Effekte auf zukünftige Produktions- und Technologieabläufe
Birgit Spanner-Ulmer, Mathias Keil
Vor dem Hintergrund immer kürzer werdender Produktlebenszyklen sowie der Reduzierung der Halbwertszeit von Technologien sehen sich Unternehmen für den Erhalt ihrer Wettbewerbsfähigkeit dazu veranlasst, Produktions- und Technologieabläufe fortwährend zu überdenken. Angesichts der Geschwindigkeit des sich vollziehenden Wandels der Arbeitswelt, speziell der Arbeitsinhalte und der dafür notwendigen Qualifikationen, stehen Unternehmen vor der Herausforderung, den technologiegetriebenen Veränderungen vor dem Hintergrund des demographischen Wandels Rechnung zu tragen. Der Beitrag stellt einen Ansatz vor, wie zukünftige Technologiewelten mit den sich im Alter verändernden Fähigkeiten des Mitarbeiters systematisch in Einklang gebracht werden können.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 2 | Seite 17-20
Komplexität und Digital Intelligence

Komplexität und Digital Intelligence

Market & Consumer Insights durch Netzwerkanalyse digitaler Kommunikation
Martin Grothe
Die Ausweitung der digitalen Kommunikation schreitet unter dem Schlagwort Web 2.0 stetig voran. Treiber der Entwicklung sind Verfasser von Weblogs, die überwiegend als investigative Multiplikatoren eingestuft werden. Unternehmen beginnen, sowohl diese informationssuchende Kraft wie auch die wachsenden Netzwerke für sich zu nutzen. Der digitale Raum wird immer mehr Trendlabor und Meinungsmarkt, aber auch zur Erweiterung der Wettbewerbsarena. Durch innovative Analysemethoden lassen sich in diesem großen Rauschen werthaltige Muster und frühe Signale identifizieren. Digital Intelligence meint die Fähigkeit zum zielgerichteten Umgang mit diesen neuen Medien-Formaten und -Phänomenen.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 1 | Seite 63-66
Arbeitswissenschaftliche Strategien zur Senkung der Arbeitslosigkeit

Arbeitswissenschaftliche Strategien zur Senkung der Arbeitslosigkeit

Modellentwicklung und Darstellung anhand von Wirtschaftsclustern
Alfred Barth, Andreas Reiner, Franz Wojda
Arbeitslosigkeit stellt eine Gefahr für die wirtschaftliche, politische und soziale Stabilität eines Landes dar. Im vorliegenden Beitrag wird ein Modell entwickelt, mit dessen Hilfe die wichtigsten Möglichkeiten zur Beeinflussung der Arbeitslosigkeit auf drei Ebenen aufgezeigt werden können: 1.) auf Ebene der übergeordneten politischen Rahmenbedingungen, 2.) auf Ebene des Unternehmens sowie 3.) auf individueller Ebene. Anschließend werden empirische Daten präsentiert, die einen deutlichen Hinweis auf die beschäftigungsfördernde Wirkung von Wirtschaftsclustern auf den Arbeitsmarkt darstellen. Darauf aufbauend werden Maßnahmen zu Förderung von Wirtschaftsclustern entwickelt.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 2 | Seite 17-20
Kooperatives Produktengineering

Kooperatives Produktengineering

Qualifizierung von Hochschulabsolventen für die industrielle Projektarbeit
Rouven Nickel, René Apitz, Marc Eger
Fachwissen ist zweifelsohne die Grundlage jeder industriellen Tätigkeit - es reicht aber nicht mehr für den beruflichen Erfolg. Teamfähigkeit, interdisziplinäres Denken und Zielorientierung erweisen sich oft als ebenso entscheidend. Was viele Berufseinsteiger erst in der Praxis erfahren müssen, lernen Absolventen der Universität Hannover bereits im Studium. Dieser Artikel stellt das interdisziplinäre Studienprojekt Kooperatives Produktengineering (KPE) vor und gibt einen Überblick über die Lernerfolge der Teilnehmer aus dem Jahr 2005.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 5 | Seite 31-34
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