Potenzial: Qualifizierung

Blended Enterprise

Blended Enterprise

Ein realistisches und attraktives Leitbild für das Wissensmanagement
Michael Reiss, Dirk Steffens
Mit Enterprise 2.0 wird für das durch Internet-Technologien ermöglichte Wissensmanagement ein neues Leitbild propagiert. Während das Web 2.0-Leitbild auf Tools für Kommunikation, Beziehungsmanagement und Lernen in Gestalt von Weblogs, Wikis oder Social-Networking-Plattformen fokussiert war, erstreckt sich Enterprise 2.0 auch auf Strategien, Strukturen und Kulturen des Wissensmanagements und damit auf das gesamte Unternehmen. Anhand der Tiefe, Breite und Geschwindigkeit des Web 2.0-induzierten Wandels wird gezeigt, dass das Leitbild eines Blended Enterprise den existierenden Leitbildern sowohl im Hinblick auf Realistik als auch hinsichtlich der Performance überlegen ist.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 1 | Seite 21-24
Gesunde Betriebe, aber wie?

Gesunde Betriebe, aber wie?

Gesundheitsmanagement als Teil der Unternehmensstrategie in Industrieunternehmen
Dodo zu Knyphausen-Aufseß, Stefanie Alexandra Hülle
Die Belastung durch krankheitsbedingte Fehlzeiten für die deutschen Arbeitgeber ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Gleichzeitig kommt dem Humankapital als Kompetenz- und Leistungsträger und somit auch dessen Gesundheit eine steigende Rolle bei der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen zu. In der Praxis, insbesondere in kleinen und mittleren Unternehmen, mangelt es bisher jedoch an der strategischen Einbindung und Umsetzung entsprechender Vorhaben. Mittels einer Fallstudie im Automobilhandel stellt dieser Beitrag einen Bezugsrahmen zur Integration von Maßnahmen der betrieblichen Gesundheit in die Unternehmensstrategie vor und gibt Hinweise für deren Umsetzung anhand von Methoden des Projektmanagements.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 4 | Seite 53-56
Arbeitszeitgestaltung zwischen Arbeit auf Abruf und Vertrauensarbeitszeit

Arbeitszeitgestaltung zwischen Arbeit auf Abruf und Vertrauensarbeitszeit

Heinz Ehmer
Der gesetzliche - also allgemein gültige - Rahmen lässt der betrieblichen Arbeitszeitgestaltung großen Spielraum. Ob dieser ausgenutzt werden kann, hängt davon ab, welchen Rahmen der Kollektivvertrag für eine Branche vorgibt. Für die Arbeitnehmer/-innen geht es nicht nur um zeitliche Belastung durch Arbeit und Selbstgestaltung von Zeit sondern immer auch um Lohn. Je flexibler Arbeitszeiten gestaltet werden sollen, desto intensiver ist daher ihre Mitbestimmung erforderlich.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 3 | Seite 9-11
Konsequenzen des demographischen Wandels

Konsequenzen des demographischen Wandels

Effekte auf zukünftige Produktions- und Technologieabläufe
Birgit Spanner-Ulmer, Mathias Keil
Vor dem Hintergrund immer kürzer werdender Produktlebenszyklen sowie der Reduzierung der Halbwertszeit von Technologien sehen sich Unternehmen für den Erhalt ihrer Wettbewerbsfähigkeit dazu veranlasst, Produktions- und Technologieabläufe fortwährend zu überdenken. Angesichts der Geschwindigkeit des sich vollziehenden Wandels der Arbeitswelt, speziell der Arbeitsinhalte und der dafür notwendigen Qualifikationen, stehen Unternehmen vor der Herausforderung, den technologiegetriebenen Veränderungen vor dem Hintergrund des demographischen Wandels Rechnung zu tragen. Der Beitrag stellt einen Ansatz vor, wie zukünftige Technologiewelten mit den sich im Alter verändernden Fähigkeiten des Mitarbeiters systematisch in Einklang gebracht werden können.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 2 | Seite 17-20
Komplexität und Digital Intelligence

Komplexität und Digital Intelligence

Market & Consumer Insights durch Netzwerkanalyse digitaler Kommunikation
Martin Grothe
Die Ausweitung der digitalen Kommunikation schreitet unter dem Schlagwort Web 2.0 stetig voran. Treiber der Entwicklung sind Verfasser von Weblogs, die überwiegend als investigative Multiplikatoren eingestuft werden. Unternehmen beginnen, sowohl diese informationssuchende Kraft wie auch die wachsenden Netzwerke für sich zu nutzen. Der digitale Raum wird immer mehr Trendlabor und Meinungsmarkt, aber auch zur Erweiterung der Wettbewerbsarena. Durch innovative Analysemethoden lassen sich in diesem großen Rauschen werthaltige Muster und frühe Signale identifizieren. Digital Intelligence meint die Fähigkeit zum zielgerichteten Umgang mit diesen neuen Medien-Formaten und -Phänomenen.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 1 | Seite 63-66
Arbeitswissenschaftliche Strategien zur Senkung der Arbeitslosigkeit

Arbeitswissenschaftliche Strategien zur Senkung der Arbeitslosigkeit

Modellentwicklung und Darstellung anhand von Wirtschaftsclustern
Alfred Barth, Andreas Reiner, Franz Wojda
Arbeitslosigkeit stellt eine Gefahr für die wirtschaftliche, politische und soziale Stabilität eines Landes dar. Im vorliegenden Beitrag wird ein Modell entwickelt, mit dessen Hilfe die wichtigsten Möglichkeiten zur Beeinflussung der Arbeitslosigkeit auf drei Ebenen aufgezeigt werden können: 1.) auf Ebene der übergeordneten politischen Rahmenbedingungen, 2.) auf Ebene des Unternehmens sowie 3.) auf individueller Ebene. Anschließend werden empirische Daten präsentiert, die einen deutlichen Hinweis auf die beschäftigungsfördernde Wirkung von Wirtschaftsclustern auf den Arbeitsmarkt darstellen. Darauf aufbauend werden Maßnahmen zu Förderung von Wirtschaftsclustern entwickelt.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 2 | Seite 17-20
Kooperatives Produktengineering

Kooperatives Produktengineering

Qualifizierung von Hochschulabsolventen für die industrielle Projektarbeit
Rouven Nickel, René Apitz, Marc Eger
Fachwissen ist zweifelsohne die Grundlage jeder industriellen Tätigkeit - es reicht aber nicht mehr für den beruflichen Erfolg. Teamfähigkeit, interdisziplinäres Denken und Zielorientierung erweisen sich oft als ebenso entscheidend. Was viele Berufseinsteiger erst in der Praxis erfahren müssen, lernen Absolventen der Universität Hannover bereits im Studium. Dieser Artikel stellt das interdisziplinäre Studienprojekt Kooperatives Produktengineering (KPE) vor und gibt einen Überblick über die Lernerfolge der Teilnehmer aus dem Jahr 2005.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 5 | Seite 31-34
Betriebsnahes E-Learning mit einem Virtual Classroom

Betriebsnahes E-Learning mit einem Virtual Classroom

Wolfgang Echelmeyer, Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Christian Gorldt, David Henkensiefken, Dirk Nagels
Berufliches Lernen und insbesondere das kontinuierliche, lebenslange Lernen in den Betrieben setzt immer mehr die Integration von Anwendungsorientierung in Qualifizierungen voraus. Dabei erhalten Tätigkeiten und Situationen, die mit dem Betriebsablauf, mit der Organisation und den Arbeitsprozessen verzahnt sind, eine steigende Bedeutung. Mit dem Modellversuch “PALME” wird ein neuer Ansatz bezüglich der unternehmensspezifischen Qualifizierung mit “Neuen Medien” verfolgt. Der Beitrag gibt einen Einblick in den Modellversuch “PALME”; anhand eines Praxisbeispiels werden das betriebliche Vorgehen sowie der Einsatz von E-Learning-Werkzeugen erläutert.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 3 | Seite 45-48
Computergestütztes Management von Wissen über Mitarbeiterkompetenzen

Computergestütztes Management von Wissen über Mitarbeiterkompetenzen

Adem Alparslan, Lars Dittmann, Stephan Zelewski, Alexander Ilgen
Eine zentrale Aufgabe des Wissensmanagements im Anlagenbau erstreckt sich auf die Identifikation von Personen als Wissens- und Kompetenzträger in allen Prozessphasen. Ein computergestütztes Wissensmanagementsystem kann hierbei aktiv zur besseren Nutzung des unternehmensintern vorhandenen Wissens (“organizational memory”) über die Mitarbeiterkompetenzen beitragen. Dabei steigt der Anwendungsnutzen erheblich, wenn es mittels computergestützter Schlussfolgerungen (“Inferenzen”) gestattet, zur Beantwortung von Kompetenzanfragen lediglich implizit vorhandenes Wissen explizit zugänglich zu machen. Ein ontologiebasiertes Wissensmanagementsystem bietet hierbei eine Reihe von Vorteilen, die in dem Beitrag anhand instruktiver Beispiele skizziert werden.
Industrie Management | 18. Jahrgang | 2002 | Ausgabe 6 | Seite 45-48
Kontextbasiertes Wissensmanagement in der Produktentwicklung

Kontextbasiertes Wissensmanagement in der Produktentwicklung

Eine Grundlage für anpassungsfähige Unternehmen
René Apitz, Andreas D. Lattner, Christian Schäffer
Wissen kann als Information angesehen werden, die in einem bestimmten Zusammenhang steht, Informationen wiederum als mit einer Bedeutung versehene Rohdaten. Wissen ist damit meist an Personen gebunden. Um Informationen kontextsensitiv bereitzustellen, müssen fachspezifisches und organisatorisches Wissen miteinander verknüpft werden. Fachspezifisches Wissen kann Details über Produkte und Fertigungstechnologien umfassen, organisatorisches Wissen hingegen Kenntnisse über Abläufe und Strukturen im Unternehmen. Der Kontext von Mitarbeitern kann sowohl durch Aufgaben als auch durch die Organisationsstruktur gebildet werden. Kontextbasiertes Wissensmanagement setzt somit die Integration von Dokumenten-, Organisations- und Workflowmanagement voraus.
Industrie Management | 18. Jahrgang | 2002 | Ausgabe 3 | Seite 32-35
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