Autor: Andreas D. Lattner

Intentionserkennung in automatisierten Lagerhallen

Intentionserkennung in automatisierten Lagerhallen

Tjorben Bogon, Andreas D. Lattner, René Schumann, Ingo J. Timm
Die Zusammenarbeit zwischen Menschen und autonomen Maschinen (z.B. Flurförderfahrzeuge) ist solange sicher, wie sich die Menschen an die Verhaltensweisen der Maschinen halten. Bereits leichte Abweichungen können eine Gefahrensituation auslösen. Aus diesem Grund werden die Maschinen zur Sicherheit bei mehrdeutigen Situationen gestoppt, was zu einem Produktivitätsverlust führt. In diesem Beitrag wird ein Ansatz beschrieben, mit dem es möglich ist, Gefahrensituationen anhand einer Situationsanalyse zu erkennen und eine Vorhersage über die Intentionen der Beteiligten zu treffen. Anhand dieser Gefahreneinordnung kann die Maschine entscheiden, ob eine Anpassung der eigenen Intention die Gefahrensituation umgeht und ob die Gefahrensituation so schwerwiegend ist, dass ein Systemstopp zwingend notwendig ist.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 4 | Seite 49-52
Ontologiebasierte Suche und Navigation

Ontologiebasierte Suche und Navigation

Andreas D. Lattner, Christian Schäffer, Thomas Sindt, René Apitz
Die Bereitstellung von Informationen ist eine technische Grundvoraussetzung, um Wissen erfolgreich managen zu können. Bei großen und heterogenen Informationsbeständen, wie sie im Umfeld von Produktentwicklung und Fertigung vorliegen, werden die Grenzen herkömmlicher Retrievaltechnologien jedoch deutlich. Es ist daher sinnvoll, nicht nur den textuellen Inhalt einer Informationsquelle, sondern vielmehr auch die Struktur der miteinander vernetzten Informationsobjekte für die Suche einzusetzen. Ontologiebasierte Suche und Navigation ermöglichen es, auf einfache Art komplexe, zielgerichtete Anfragen zu stellen und gleichzeitig die Assoziationsfähigkeit des Anwenders zu nutzen.
Industrie Management | 18. Jahrgang | 2002 | Ausgabe 6 | Seite 41-44
Kontextbasiertes Wissensmanagement in der Produktentwicklung

Kontextbasiertes Wissensmanagement in der Produktentwicklung

Eine Grundlage für anpassungsfähige Unternehmen
René Apitz, Andreas D. Lattner, Christian Schäffer
Wissen kann als Information angesehen werden, die in einem bestimmten Zusammenhang steht, Informationen wiederum als mit einer Bedeutung versehene Rohdaten. Wissen ist damit meist an Personen gebunden. Um Informationen kontextsensitiv bereitzustellen, müssen fachspezifisches und organisatorisches Wissen miteinander verknüpft werden. Fachspezifisches Wissen kann Details über Produkte und Fertigungstechnologien umfassen, organisatorisches Wissen hingegen Kenntnisse über Abläufe und Strukturen im Unternehmen. Der Kontext von Mitarbeitern kann sowohl durch Aufgaben als auch durch die Organisationsstruktur gebildet werden. Kontextbasiertes Wissensmanagement setzt somit die Integration von Dokumenten-, Organisations- und Workflowmanagement voraus.
Industrie Management | 18. Jahrgang | 2002 | Ausgabe 3 | Seite 32-35