Eine zentrale Aufgabe des Wissensmanagements im Anlagenbau erstreckt sich auf die Identifikation von Personen als Wissens- und Kompetenzträger in allen Prozessphasen. Ein computergestütztes Wissensmanagementsystem kann hierbei aktiv zur besseren Nutzung des unternehmensintern vorhandenen Wissens (“organizational memory”) über die Mitarbeiterkompetenzen beitragen. Dabei steigt der Anwendungsnutzen erheblich, wenn es mittels computergestützter Schlussfolgerungen (“Inferenzen”) gestattet, zur Beantwortung von Kompetenzanfragen lediglich implizit vorhandenes Wissen explizit zugänglich zu machen. Ein ontologiebasiertes Wissensmanagementsystem bietet hierbei eine Reihe von Vorteilen, die in dem Beitrag anhand instruktiver Beispiele skizziert werden.