Nachhaltigkeit

Technologie-Index zur Steigerung der Nachhaltigkeit von Logistikprozessen

Technologie-Index zur Steigerung der Nachhaltigkeit von Logistikprozessen

Frank Straube ORCID Icon, Arnfried Nagel, Stefan Doch
Ein hohes Maß an Transparenz über die ökologische Nachhaltigkeit von Logistiksystemen und mögliche Optimierungsmaßnahmen wird zunehmend von Kunden in- und außerhalb von Wertschöpfungsketten verlangt. Unternehmen können auf unterschiedlichen Ebenen über Produkte, Strukturen, Prozesse und Technologien ihren ökologischen Fußabdruck beeinflussen. Die Einsatzpotenziale und Bewertungsansätze von Technologien sowie ihr Beitrag zur Steigerung der ökologischen Nachhaltigkeit unter Berücksichtigung ökonomischer Randbedingungen sind Gegenstand dieses Beitrags.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 6 | Seite 61-64
Green Supply Chain Evolution

Green Supply Chain Evolution

Grüne Logistik als Erfolgsfaktor für Unternehmen
Matthias Wohlfahrt, Denny Rusche
Die globale Erderwärmung stellt eine der zentralen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts dar. Der Messung und Reduktion der Treibhausgase kommt deshalb eine zentrale Rolle zu. Stellen sich Unternehmen dieser Aufgabe, so stehen sie vor vielfältigen Herausforderungen. Mit der Frage, welche Aktivitäten Unternehmen im Bereich einer ökologischen SC durchführen, haben sich in den vergangen Jahren zwei internationale Studien der Management- und Technologieberatung BearingPoint befasst. Der Vergleich der Ergebnisse dieser beiden Studien macht eine veränderte Wahrnehmung von Führungskräften bezüglich ökologischer Maßnahmen deutlich. Dieser Beitrag beleuchtet vornehmlich den Standpunkt von über 600 befragten Unternehmen zu grüner Logistik in der aktuellen Studie von 2010-2011 und vergleicht diesen mit früheren Ergebnissen. Dabei wird die Evolution von der Erkenntnis, dass Maßnahmen notwendig sind, bis hin zur konkreten Umsetzung in den letzten Jahren deutlich.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 6 | Seite 43-46
Implementierungsansätze für eine grünere Logistik

Implementierungsansätze für eine grünere Logistik

Ökoeffiziente Logistik mittels Target Costing
Wolfgang Kersten ORCID Icon, Sebastian Brockhaus, Sebastian
Im Zuge des steigenden öffentlichen Interesses an nachhaltigen Produkten besteht eine erhöhte Nachfrage nach einer umweltorientierten Logistik. Der folgende Beitrag nimmt zunächst eine Abgrenzung umweltorientierter Logistik in „grüne“ und „grünere“ Logistik vor. „Grünere“ Logistik umfasst dabei alle Ansätze zur Steigerung der Ressourceneffizienz der Logistikdienstleistung. Daraufhin werden Implementierungsansätze für grünere Logistik anhand eines anwendungsorientierten Vorgehensmodells dargestellt. Zur kundenorientierten Ausrichtung der grüneren Logistikdienstleistung greift der präsentierte Ansatz auf die Target-Costing Methode in der Produktentwicklung zurück. Der praktische Nutzen wird anhand eines Fallbeispiels für ein Logistikprodukt verdeutlicht.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 6 | Seite 57-60
Nachhaltige Kooperation in Logistiknetzwerken

Nachhaltige Kooperation in Logistiknetzwerken

Lösungsbausteine zur Bewertung des grünen Einsatzes von Logistikkonzepten
Volker Stich, Jan Helmig
Die Planung und Steuerung von Netzwerken mithilfe von Logistikkonzepten rückt für Unternehmen aufgrund von Kostendruck und Effizienzsteigerungen in Zeiten der Globalisierung zunehmend in den Fokus der Betrachtung. Für viele Logistikmanager bleibt häufig jedoch unklar, wie Logistikkonzepte unter Nachhaltigkeitsaspekten einzuschätzen sind. Eine wesentliche Voraussetzung zur Erfassung und Beschreibung der Nachhaltigkeitseffekte von Logistikkonzepten besteht in der Kenntnis der Wirkzusammenhänge von relevanten Zielgrößen untereinander. Zu diesem Zweck sollen im vorliegenden Beitrag zunächst die Wirkzusammenhänge der Zielgrößen innerhalb der Funktionsbereiche Beschaffung, Produktion, Distribution und Service abgebildet werden. Anschließend wird darauf aufbauend ein bereichsübergreifendes Wirkdiagramm erstellt.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 6 | Seite 69-72
Nachhaltigkeit als logistische Herausforderung

Nachhaltigkeit als logistische Herausforderung

Potenziale und Barrieren
Wolf-Rüdiger Bretzke
Der gegenwärtige, inflationäre Gebrauch des Nachhaltigkeitsbegriffs erschwert nicht nur die wissenschaftliche Arbeit und eine zielorientierte öffentliche Diskussion, er erleichtert auch seinen Missbrauch für gehaltsarme, unverbindliche Marketingaussagen von Unternehmen. Der Beitrag beginnt deshalb in seinem ersten, grundlegenden Teil mit einer sorgfältigen begrifflichen Abgrenzung, die zu einem eigenen Definitionsvorschlag führt. Im zweiten Teil zeigt der Verfasser dann, dass die Logistik nur nachhaltig werden kann, wenn alle Entscheidungen, die aus dem Marketing und aus übergeordneten Geschäftsmodellen von Unternehmen fordernd oder beschränkend auf sie einwirken, ebenfalls auf den Prüfstand gestellt werden. An einem anschaulichen Beispiel wird demons-triert, wie stark sich Lösungsspielräume erweitern lassen, wenn auf der Suche nach Nachhaltigkeit alles auf den Prüfstand gerät und wir Komplexität aus dem Spiel nehmen, die die Logistik an der falschen Stelle zu ...
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 6 | Seite 65-68
Ökologie in der Kontraktlogistik

Ökologie in der Kontraktlogistik

Ein praxistaugliches Instrument zur Überwachung und Optimierung von Ressourcenverbräuchen
Jan Heitkötter, Ann-Kathrin Pallasch, Thomas Beck, Silke Kröger, Anna Podrygala
Die deutsche Logistikbranche ist einer der umsatzstärksten Wirtschaftsbereiche. Äußere Einflussfaktoren drängen die Logistikbranche immer stärker dazu, Prozesse und Abläufe in ökologischer Hinsicht effizienter zu gestalten. In der Praxis fehlt es jedoch an Instrumenten, ökologische Optimierungspotenziale eindeutig zu identifizieren und zu bewerten sowie durchgeführte Optimierungen quantitativ zu dokumentieren. Eine Möglichkeit hierzu ist ein neuartiges Referenzmodell, das es Logistikunternehmen in intralogistischen Prozessen erlaubt, die ökologische mit der ökonomischen Sichtweise zu verknüpfen. Auf diese Weise können Schwachstellen im Prozessablauf identifiziert sowie entsprechende Ziele und Maßnahmen zu deren Verbesserung definiert werden. Die Verknüpfung mit einer Datenbank erlaubt dem Referenzmodell, die Wirkung der Maßnahmen vor ihrer Umsetzung zu simulieren und so ihre Sinnhaftigkeit zu überprüfen. Die Anwendung dieses Referenzmodells sowie sein Nutzen, ...
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 6 | Seite 29-32
Dimensionierung von Fertigungslosgrößen

Dimensionierung von Fertigungslosgrößen

Diskussion wirtschaftlich orientierter Ansätze vor dem Hintergrund logistischer Zielgrößen
Ben Münzberg, Matthias Schmidt ORCID Icon, Peter Nyhuis ORCID Icon
Die betriebliche Losgrößenplanung stellt eine der zentralen Aufgaben innerhalb der Produktionsplanung und -steuerung dar und ist damit ein wesentlicher Einflussfaktor für die Wirtschaftlichkeit von Fertigungs- und Montageprozessen. In der Vergangenheit wurden zahlreiche verschiedene Verfahren entwickelt, welche allerdings alle demselben Grundansatz folgen. Die sich ergebenden Resultate sind dementsprechend recht ähnlich. Eine gemeinsame Schwäche ist die begrenzte Betrachtung logistikinduzierter Kosten, welche mit zunehmender Losgröße steigen und deren Berücksichtigung dementsprechend zu generell kleineren Losgrößen führen würde. Dieser Beitrag vergleicht Funktionen und Ergebnisse unterschiedlicher Ansätze zur Bestimmung von Produktionslosgrößen und diskutiert die klassisch vernachlässigten Kostenfaktoren.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 5 | Seite 22-26
Qualifizierungskonzept

Qualifizierungskonzept

Begleitung der Einführung von IuK-Technologien in der Logistik
Jannicke Baalsrud Hauge, Marcus Seifert, Stefan Wiesner
Es wird erwartet, dass sich die Zahl der Beschäftigten im Logistiksektor in den nächsten fünf Jahren erhöhen wird. Gleichzeitig gehen mehrere Studien von einem steigenden Qualifizierungsbedarf des Logistikpersonals, z.B. zur Einführung von „Intelligent Cargo“, aus. Als „Intelligent Cargo“ werden Lösungskonzepte bezeichnet, bei denen IuK-Technologien genutzt werden, um die Prozessqualität durch Echtzeit-informationen über den Status einer Fracht bei Planung und Steuerung zu verbessern. Eine wichtige Rolle kommt demnach berufsbegleitenden Qualifizierungsmaßnahmen auf allen Ebenen betrieblichen Handelns zu. Dieser Beitrag beschreibt Herausforderungen und Lösungsansätze in der betrieblichen Weiterbildung im Kontext „Intelligent Cargo“.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 4 | Seite 77-81
Der Einfluss zukünftiger makroökonomischer Entwicklungen auf die Logistik

Der Einfluss zukünftiger makroökonomischer Entwicklungen auf die Logistik

Pan Theo Grosse-Ruyken, Ruben Jönke, Stephan M. Wagner, J. Rod Franklin
Die Logistik hat sich in den letzten Jahrzehnten weitreichend verändert. Zunächst geprägt von der klassischen funktionalen Strukturierung Beschaffung - Produktion - Absatz besteht die Aufgabe der Logistik heute darin, Wertschöpfungsketten in globalen Netzwerken zu integrieren. In Zukunft wird sich die Veränderung der Anforderungen an die Logistik noch schneller vollziehen. Logistiker aus Wissenschaft und Praxis schätzen, dass die nächsten 10 Jahre so viele Neuerungen bringen werden wie die vergangenen 50 Jahre. Um mit diesem dynamischen Wandel mithalten zu können, ist das Wissen über zukünftige Entwicklungen und Trends, die die Logistik prägen werden, erfolgsentscheidend. Vier globale Entwicklungen werden aus unserer Sicht zukünftig die Planung, Koordination und Abwicklung von Warenströmen wesentlich beeinflussen: Supply Chain Risiken, Technologie, Umweltorientierung sowie geopolitische und gesellschaftsstrukturelle Veränderungen. Einerseits eröffnen diese Entwicklungen ...
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 2 | Seite 27-32
Beschreibung und Bewertung von Flexibilität

Beschreibung und Bewertung von Flexibilität

Wiebke Hartmann, Tim D. Busse, Peter Nyhuis ORCID Icon, Sebastian Beck
Unternehmen stehen angesichts eines zunehmend turbulenten Umfelds vor der Herausforderung, Kapazitätsangebot und -nachfrage durch gezielte Maßnahmen aufeinander abzustimmen. Es wird ein Ansatz vorgestellt, mit dem diese Maßnahmenauswahl im Rahmen einer quantitativen Analyse gestützt wird.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 1 | Seite 62-64
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