Nachhaltigkeit

Der eigene Weg zum Wachstum

Der eigene Weg zum Wachstum

Perspektiven für die Logistik in Indien
Holger Seidel, Kay Matzner
Indien, einer der Motoren Asiens, bietet durch seine überdurchschnittlichen Wachstumsraten im Logistiksektor hervorragende Investitionsmöglichkeiten in diesem Bereich. Der Beitrag beschreibt die logistische Perspektive Indiens, deren Aussichten durch die hohen Transportkosten und Lieferzeiten stark beeinträchtigt werden. Trotz dieser Probleme bietet das Land perspektivisch gute Aussichten für Investoren, da Indien versucht, die erkannten Probleme zu beheben.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 6 | Seite 63-65
Partnerintegration als Erfolgsfaktor der RFID-Einführung

Partnerintegration als Erfolgsfaktor der RFID-Einführung

Frank Straube ORCID Icon, Philipp Bensel, Frank Fürstenberg
Die RFID-Technologie befindet sich weiter auf dem Vormarsch - bis 2010 planen 79 % der Anwender den Einsatz in der Logistik auszubauen. Umso kritischer ist es, dass ein Großteil dieser Unternehmen keinen wirtschaftlichen Erfolg mit den durchgeführten Projekten erzielt. Dies liegt zum einen an fehlenden Business Cases und zum anderen an der äußerst komplexen Aufgabenstellung. Im vorliegenden Beitrag werden Strategien erfolgreicher Unternehmen zur Bewältigung der Komplexität - mit Fokus auf die Integration interner und externer Partner - näher betrachtet.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 5 | Seite 18-22
Strategisches Management von Ladungsträgern im Güterverkehr

Strategisches Management von Ladungsträgern im Güterverkehr

Christian Gorldt, Marco Lewandowski, Patrick Dittmer, Alexander Podlich
Dieser Beitrag zeigt einen integrativen Ansatz zur Güterverkehrsvermeidung. Neben der Beachtung von Telematiksystemen wird auch die für die Planung und Steuerung von Ladungsträgern erforderliche Software betrachtet. Insbesondere die logistischen Netzwerke der sog. Kurier-, Express- und Paketdienstleister werden hierbei berücksichtigt. Ziel ist es, eine Entscheidungsunterstützung im Bereich der Transportplanung zu schaffen, um die Disponenten bei der täglichen Planung zu unterstützen. Der in diesem Beitrag vorgestellte Softwareprototyp wurde im Rahmen des BMWi geförderten Projekts Inwest erstellt und ab Mitte 2009 in Feldversuchen evaluiert.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 4 | Seite 25-28
Unternehmerische Motive für Nachhaltige Unternehmensführung

Unternehmerische Motive für Nachhaltige Unternehmensführung

Simultane Berücksichtigung ökonomischer, ökologischer und sozialer Herausforderungen
Martin K. Welge, Stephanie Rabbe
ment zählt als unternehmerischer Handlungsauftrag in der Auseinandersetzung mit dem gesellschaftspolitischen Leitbild der Nachhaltigen Entwicklung zu den zentralen Herausforderungen an Unternehmen jeglicher Größe oder Branche. Losgelöst von dem offensichtlichen Impuls, zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit gleichermaßen wirtschaftliche Effizienz, ökologische Verträglichkeit und soziale Verantwortung als Entscheidungsmaxime der Unternehmenstätigkeit zu berücksichtigen, scheint die Erreichung von Nachhaltigkeitszielen durch eine Vielzahl unterschiedlicher Gründe motiviert zu sein. Eine Analyse wissenschaftlicher Literatur sowie empirischer Studien erlaubt eine Kategorisierung in drei Motivklassen: wertorientierte, anspruchsgruppenorientierte und identitätsorientierte Motive. Der Beitrag gibt einen Überblick über die aktuellen unternehmerischen Beweggründe für strategisches Nachhaltigkeitsmanagements.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 4 | Seite 37-40
Optimierte Güterverkehrsplanung mit Evolutionären Algorithmen

Optimierte Güterverkehrsplanung mit Evolutionären Algorithmen

Thomas Weise, Alexander Podlich, Manfred Menze, Christian Gorldt
In diesem Beitrag wird ein Ansatz der Frachttransportplanung mithilfe von evolutionären Algorithmen vorgestellt. Ziel ist es, eine Entscheidungsunterstützung im Bereich der Transportplanung zu schaffen um die Disponenten bei der täglichen Planung zu unterstützen. Ein wichtiges Zielkriterium ist dabei möglichst umweltschonende Transporte zu disponieren, um so z.B. die Transportleistung (km) zu minimieren. Der in diesem Beitrag vorgestellte Prototyp wurde mit realen Daten der DHL auf die Eignung in der Transportplanung getestet. Die Ergebnisse der Berechnung werden dabei mit den realen Frachtplänen verglichen. Weiterhin werden unterschiedliche Einstellungen für den evolutionären Algorithmus experimentell untersucht und deren Nutzbarkeit durch statistische Tests verifiziert.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 3 | Seite 37-40
Auswirkungen der demographischen Entwicklung auf die Intralogistik

Auswirkungen der demographischen Entwicklung auf die Intralogistik

Ansätze zum Erhalt der Erwerbsfähigkeit von Logistikmitarbeitern
Dennis Walch, Willibald A. Günthner, Martin Neuberger
Der demographische Wandel stellt für den ressourcenintensiven Bereich der operativen Logistik eine große Herausforderung dar. Durch die im Alter sinkende körperliche Belastbarkeit der Logistikmitarbeiter steigen die Anforderungen an die Arbeitsplatzgestaltung. Hinzu kommen in Zeiten der Wertschöpfungsorientierung neue Anforderungen von Seiten der Unternehmen auf die Mitarbeiter. Zwangsläufig stellt sich die Frage, ob der wachsende Anteil an älteren Arbeitnehmern die an sie gestellten Anforderungen in Zukunft ausreichend erfüllen kann. Während ergonomisch gestaltete Arbeitsplätze die Voraussetzung bilden, kann eine Arbeitsorganisation mit abwechslungsreicher Belastung den Erhalt der Erwerbsfähigkeit sichern.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 2 | Seite 67-70
Selbststeuerung in der Intralogistik

Selbststeuerung in der Intralogistik

Kognitive räumliche Repräsentationen für autonome Fahrzeuge
Arne Schuldt, Björn Gottfried
Vor dem Hintergrund sich schnell ändernder Anforderungen einer globalisierten Wirtschaft ist die flexible Anpassungsfähigkeit eine der Herausforderungen bei der Planung und Steuerung von Prozessen in der Produktions- und Transportlogistik. Ein vielversprechender Ansatz sowohl zur Reduzierung der Komplexität, als auch zur flexiblen Behandlung dynamischer Prozesse in der Logistik besteht in ihrer Selbststeuerung [2]. Statt einer zentralen Steuerung zielt dieses Paradigma darauf ab, die einzelnen logistischen Objekte mit der notwendigen Intelligenz für eine dezentrale Steuerung auszustatten. Hierzu werden Softwareagenten eingesetzt, die als Repräsentanten von Logistikobjekten in deren Auftrag handeln. Ein prominentes Beispiel sind Seecontainer, die nach ihrer Ankunft im Zielhafen die Disposition im Containernachlauf selbstständig vornehmen. Da alle notwendigen Informationen lokal vorhanden sind, kann schnell und flexibel auf unvorhergesehene Ereignisse, wie beispielsweise ...
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 4 | Seite 41-44
An- und Auslaufmanagement

An- und Auslaufmanagement

Logistische Herausforderungen am Anfang und Ende des Produktlebenszyklus
Therese Kirsch, Wolfgang Buchholz
Produkte verlieren mit der Zeit ihre Attraktivität am Markt, die Technologie ist überholt oder Kundenerwartungen werden nicht mehr erfüllt. Um weiterhin erfolgreich zu sein, müssen Unternehmen alte Produkte austauschen. Für Serienhersteller, die Differenzierung über kundenorientierte Produktgestaltung mit vielen Varianten und ständigen Produktinnovationen anstreben, bedeutet dies zahlreiche und komplizierte Produktwechsel. Hierfür besitzen ein funktionierendes An- und Auslaufmanagement eine erfolgskritische Bedeutung. Da sich die Produktlebenszyklen aufgrund der Dynamik der Technik und der Märkte verkürzen, sinkt die Amortisationszeit für die Entwicklungskosten. Um die Rentabilität zu halten oder zu steigern ist es notwendig, die Kosten der Produktwechsel so gering wie möglich zu halten, und das Produkt so schnell wie möglich in eine abgesicherte Serienproduktion zu bringen. Dieser Artikel zeigt Serienherstellern Möglichkeiten auf, wie die Logistik zu einem zeit- und ...
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 3 | Seite 45-48
Die Angst vor der Banalität

Die Angst vor der Banalität

Warum Initiativen zur Komplexitätsreduktion oft nicht greifen
Werner Girth
Komplexität entsteht nicht am Reißbrett. Komplexität entsteht durch den permanenten Ver­such einer Organisation, sich im Wettbewerb zu behaupten. Sie dringt an vielen Stellen ins Unternehmen ein. Daher kann auch der Kampf, teure Komplexität zu kontrollieren und wenn möglich auch zu reduzieren, nicht durch Konzepte allein gewonnen werden. Denn was nützt das beste Konzept, wenn es der Unternehmensleitung nicht gelingt, ihre Ideen auf den Boden zu bringen. Das beobachten wir in der Realität. Vielen Führungskräften, die wir in der betrieb­lichen Praxis erleben, fehlt die Bodenhaftung. Das ist den wenigsten Verantwortlichen bewusst. Aus unserer Erfahrung sind nur durchgängige, zeitnahe und maßnahmenorientierte Systeme in der Lage, Initiativen zur Komplexitäts­reduktion erfolgreich und nachhaltig umzusetzen. Das klingt nicht revolutionär, ist aber sehr effektiv. Warum sind gute Systeme dann in der Realität so selten anzutreffen?
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 3 | Seite 10-12
Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und Regionen

Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und Regionen

Empirische Ergebnisse zum Status Quo der Logistik im Ostseeraum
Wolfgang Kersten ORCID Icon, Mareike Böger, Carolin Singer, Meike Schröder
The Baltic Sea Region is one of the most dynamic regions in the European Union (EU). Since the enlargement of the EU in 2004, it offers new opportunities for manufacturing as well as for trading companies and logistics service providers. However, there are discrepancies in the speed of economic development in the different regions. This paper will present the results of a logistics study that was conducted in 9 regions around the Baltic Sea. The aim of this study was to enable a first time comparative analysis of the status quo and the needs of the logistics sector in the Baltic Sea Region. The investigation was part of a European research project with partners from Hamburg, Denmark, Estonia, Finland, Latvia, Lithuania, Poland, Russia, and Sweden.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 2 | Seite 59-62
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