Nachhaltigkeit

Transfer von Forschungsergebnissen in die Normung

Transfer von Forschungsergebnissen in die Normung

Ein Vorgehensmodell zur Identifikation geeigneter Forschungs-ergebnisse und dessen Anwendung in der Offshore-Logistik
Michael Görges, Annette Schimmel
Normung und Standardisierung leisten wichtige Beiträge zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft [1]. Im normungspolitischen Konzept der Bundesregierung wird betont, dass Normung und Standardisierung die Stellung Deutschlands als eine der führenden Wirtschaftsnationen sichert und Technikkonvergenz fördert [2]. Dies ist insbesondere für den Bereich der deutschen (Offshore-) Windenergie von großer Bedeutung, in dem derzeit mit dem Aufbau der Offshore-Windparks in großer Entfernung zur Küste und in Wassertiefen von bis zu 40 Metern Pionierleistungen erbracht werden und keine einheitlichen Standards für die Organisation der relevanten logistischen Prozesse vorhanden sind. Infolge dessen werden alle Projekte noch als Einzelprojekte geplant und durchgeführt, was sich negativ auf die Kosten auswirkt. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass der Anteil an den Logistikkosten rund 25 % an den Gesamtkosten eines Windparks beträgt [3].
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 5 | Seite 11-14
Innovationsmanagement in der Logistik

Innovationsmanagement in der Logistik

Analyse und Bewertung bestehender InnovationsmanagementMethoden für Logistikdienstleistungsunternehmen
Wolfgang Kersten ORCID Icon, Andrea Victoria Seidel, Nikolaus Wagenstetter
Technologischer Fortschritt, verschärfte Konkurrenzbedingungen und ein sich ständig wandelndes Kundenverhalten zwingen die Logistikbranche zur Entwicklung innovativer Lösungen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Im Vergleich zur Entwicklung von physischen Produkten ist ein systematisches Innovationsmanagement in der Logistikbranche bisher kaum etabliert. Aufbauend auf Experteninterviews zeigt dieser Beitrag die Anforderungen an ein Innovationsmanagement in der Logistik auf und ordnet geeignete Innovationsmanagement-Methoden zu.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 6 | Seite 31-34
Simulatives Energiewertstromdesign mithilfe des digitalen Planungstischs

Simulatives Energiewertstromdesign mithilfe des digitalen Planungstischs

Nachhaltige Unternehmensoptimierung durch simulatives Energiewertstromdesign
Uwe Dombrowski, Christoph Riechel, Stefan Ernst
Steigende Energiekosten, veränderte politische Rahmenbedingungen sowie wachsende Kundenanforderungen erhöhen zunehmend den Druck auf die produzierenden Unternehmen nachhaltige Fabriken zu betreiben. Eine Methode zur Realisierung einer energieoptimalen, verschwendungsarmen Fabrik stellt die Energiewertstrommethode dar, welche im Folgenden mithilfe des IFU Planungstischs um eine simulative und eine partizipative Dimension erweitert wird.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 6 | Seite 55-58
Target Allowance

Target Allowance

CO2-Controlling für eine nachhaltige Produktionsstrategie
Max Monauni, Christian Freitag
Die Umsetzung einer ökologisch-nachhaltigen Produktionsstrategie erfordert klare Richtlinien bezüglich maximaler Schadstoff-Emissionsmengen. Erst diese Zielvorgabe auf Produktkomponentenniveau ermöglicht eine Bewertung der Prozess- und Baugruppenebene unter Nachhaltigkeitsaspekten. Hierfür erarbeitet die Target Allowance ein strukturiertes Berechnungsmodell zur Quantifizierung des ökologisch-nachhaltigen CO2-Ausstoßes für Industrieprodukte über den gesamten Lebenszyklus. Dadurch werden Produktionssysteme zur Umsetzung ökologischer Mindestanforderungen befähigt, welche sich an der absoluten, globalen Belastungsgrenze (2°C-Ziel) orientieren.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 5 | Seite 41-44
Nutzerorientierte Dokumentation der Intelligent Cargo-Lösung Ein neuer Ansatz für die benutzerfreundliche technische Dokumentation durch Einbindung in ein Spielszenario

Nutzerorientierte Dokumentation der Intelligent Cargo-Lösung Ein neuer Ansatz für die benutzerfreundliche technische Dokumentation durch Einbindung in ein Spielszenario

Jannicke Baalsrud Hauge, Adeel Naveed, Jan Westerholt, Martin Geisler
Eine nachhaltige Gestaltung unserer Lebensweise wird in Gesellschaft und Politik immer stärker thematisiert. Der Transportsektor befindet sich mit einem erheblichen Anteil am weltweiten CO2-Ausstoß mitten in der Debatte. Dies hat zur Folge, dass sich die Unternehmen des Transportsektors einem Spannungsfeld aus ökologischen und ökonomischen Zielsetzungen ausgesetzt sehen, die nicht immer miteinander zu vereinbaren sind. Lösungsansätze zu diesem Thema werden unter dem Sammelbegriff „Grüne Logistik“ diskutiert. Zur Umsetzung dieser Ansätze in konkrete Maßnahmen kann die Einführung eines Intelligent Cargo Systems einen Beitrag leisten. Unter dem Begriff Intelligent Cargo werden in der Logistik auf Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) basierende Konzepte verstanden, bei denen durch die Bereitstellung von Echtzeitinformationen über den Status einer Fracht Planungs- und Steuerungsprozesse unterstützt werden. Damit können sich die Prozesse in der Logistik stark ...
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 4 | Seite 29-32
Ansätze zur Unterstützung der Simulation als wissensintensiver Prozess

Ansätze zur Unterstützung der Simulation als wissensintensiver Prozess

Dennis Abel, Markus Schmitz, Sigrid Wenzel ORCID Icon
Planung, Ausgestaltung und laufende Verbesserung der heute vorliegenden komplexen Unternehmensstrukturen und technischen Systeme erfordern umfassende Kenntnisse über Technik, Prozesse und IT. In diesem Zusammenhang stellt der effektive und effiziente Einsatz von Planungs- und Simulationswerkzeugen Planer und Anlagenbetreiber mehr denn je vor die Herausforderung, ihr Wissen zielorientiert für ihre Planungsaufgaben zu nutzen und in kreativen Prozessen zu erweitern. Wissen wird somit immer mehr ein entscheidender Produktivitätsfaktor und ein wichtiger Bestandteil des Unternehmenskapitals. Vor diesem Hintergrund diskutiert dieser Beitrag Möglichkeiten zur Systematisierung und Standardisierung des simulationsgestützten Engineerings und hier insbesondere die Nutzung von Assistenzfunktionen sowie von systematischen Bewertungsmethodiken, um die Produktivität des Simulationseinsatzes zu erhöhen.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 3 | Seite 7-11
Green Supply Chain Evolution

Green Supply Chain Evolution

Grüne Logistik als Erfolgsfaktor für Unternehmen
Matthias Wohlfahrt, Denny Rusche
Die globale Erderwärmung stellt eine der zentralen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts dar. Der Messung und Reduktion der Treibhausgase kommt deshalb eine zentrale Rolle zu. Stellen sich Unternehmen dieser Aufgabe, so stehen sie vor vielfältigen Herausforderungen. Mit der Frage, welche Aktivitäten Unternehmen im Bereich einer ökologischen SC durchführen, haben sich in den vergangen Jahren zwei internationale Studien der Management- und Technologieberatung BearingPoint befasst. Der Vergleich der Ergebnisse dieser beiden Studien macht eine veränderte Wahrnehmung von Führungskräften bezüglich ökologischer Maßnahmen deutlich. Dieser Beitrag beleuchtet vornehmlich den Standpunkt von über 600 befragten Unternehmen zu grüner Logistik in der aktuellen Studie von 2010-2011 und vergleicht diesen mit früheren Ergebnissen. Dabei wird die Evolution von der Erkenntnis, dass Maßnahmen notwendig sind, bis hin zur konkreten Umsetzung in den letzten Jahren deutlich.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 6 | Seite 43-46
Implementierungsansätze für eine grünere Logistik

Implementierungsansätze für eine grünere Logistik

Ökoeffiziente Logistik mittels Target Costing
Wolfgang Kersten ORCID Icon, Sebastian Brockhaus, Sebastian
Im Zuge des steigenden öffentlichen Interesses an nachhaltigen Produkten besteht eine erhöhte Nachfrage nach einer umweltorientierten Logistik. Der folgende Beitrag nimmt zunächst eine Abgrenzung umweltorientierter Logistik in „grüne“ und „grünere“ Logistik vor. „Grünere“ Logistik umfasst dabei alle Ansätze zur Steigerung der Ressourceneffizienz der Logistikdienstleistung. Daraufhin werden Implementierungsansätze für grünere Logistik anhand eines anwendungsorientierten Vorgehensmodells dargestellt. Zur kundenorientierten Ausrichtung der grüneren Logistikdienstleistung greift der präsentierte Ansatz auf die Target-Costing Methode in der Produktentwicklung zurück. Der praktische Nutzen wird anhand eines Fallbeispiels für ein Logistikprodukt verdeutlicht.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 6 | Seite 57-60
Nachhaltige Kooperation in Logistiknetzwerken

Nachhaltige Kooperation in Logistiknetzwerken

Lösungsbausteine zur Bewertung des grünen Einsatzes von Logistikkonzepten
Volker Stich, Jan Helmig
Die Planung und Steuerung von Netzwerken mithilfe von Logistikkonzepten rückt für Unternehmen aufgrund von Kostendruck und Effizienzsteigerungen in Zeiten der Globalisierung zunehmend in den Fokus der Betrachtung. Für viele Logistikmanager bleibt häufig jedoch unklar, wie Logistikkonzepte unter Nachhaltigkeitsaspekten einzuschätzen sind. Eine wesentliche Voraussetzung zur Erfassung und Beschreibung der Nachhaltigkeitseffekte von Logistikkonzepten besteht in der Kenntnis der Wirkzusammenhänge von relevanten Zielgrößen untereinander. Zu diesem Zweck sollen im vorliegenden Beitrag zunächst die Wirkzusammenhänge der Zielgrößen innerhalb der Funktionsbereiche Beschaffung, Produktion, Distribution und Service abgebildet werden. Anschließend wird darauf aufbauend ein bereichsübergreifendes Wirkdiagramm erstellt.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 6 | Seite 69-72
Nachhaltigkeit als logistische Herausforderung

Nachhaltigkeit als logistische Herausforderung

Potenziale und Barrieren
Wolf-Rüdiger Bretzke
Der gegenwärtige, inflationäre Gebrauch des Nachhaltigkeitsbegriffs erschwert nicht nur die wissenschaftliche Arbeit und eine zielorientierte öffentliche Diskussion, er erleichtert auch seinen Missbrauch für gehaltsarme, unverbindliche Marketingaussagen von Unternehmen. Der Beitrag beginnt deshalb in seinem ersten, grundlegenden Teil mit einer sorgfältigen begrifflichen Abgrenzung, die zu einem eigenen Definitionsvorschlag führt. Im zweiten Teil zeigt der Verfasser dann, dass die Logistik nur nachhaltig werden kann, wenn alle Entscheidungen, die aus dem Marketing und aus übergeordneten Geschäftsmodellen von Unternehmen fordernd oder beschränkend auf sie einwirken, ebenfalls auf den Prüfstand gestellt werden. An einem anschaulichen Beispiel wird demons-triert, wie stark sich Lösungsspielräume erweitern lassen, wenn auf der Suche nach Nachhaltigkeit alles auf den Prüfstand gerät und wir Komplexität aus dem Spiel nehmen, die die Logistik an der falschen Stelle zu ...
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 6 | Seite 65-68
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