Nachhaltigkeit

Modulare Logistik

Modulare Logistik

Ein innovatives Managementkonzept für produzierende Unternehmen
Raimund Klinkner, Axel Mayer, Alexander Thom
Die Komplexität logistischer Prozesse steigt aufgrund eines dynamischen und globalisierten Unternehmensumfelds mit hoher Geschwindigkeit an. Der Umgang mit dieser Komplexität wird damit zu einem wichtigen Differenzierungspotenzial im Wettbewerb. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmer haben Schwierigkeiten, den Herausforderungen mit der Umsetzung innovativer Logistikkonzepte in kurzer Zeit zu begegnen. Die Stellung im Wettbewerb hängt jedoch entscheidend von der Fähigkeit zur Adaption ab. Ziel dieses Beitrags ist es, die modulare Logistik als Lösungsansatz vorzustellen und deren Vorteile anhand eines Praxisbeispiels zu verdeutlichen.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 5 | Seite 33-336
Selbststeuerung in der Transportlogistik

Selbststeuerung in der Transportlogistik

Modellierung der mobilen Kommunikation
Markus Becker, Andreas Timm-Giel
Zentrale Planung und Steuerung werden durch die hohe dynamische und strukturelle Komplexität in heutigen logistischen Systemen erheblich erschwert. Um eine stärker dezentrale und autonome Steuerung zu ermöglichen, ist Kommunikation zwischen den Elementen eines logistischen Netzes zur Bereitstellung der Information zwingend erforderlich. In diesem Beitrag wird die Modellierung der Kommunikation zwischen den beteiligten Komponenten beschrieben. Die Modellierung beinhaltet sowohl Quelle und Ziel der Information, als auch Datenmenge, Häufigkeit, Dienstgüte und den möglichen Zeitpunkt der Übertragung für eine sinnvolle Nutzung der Information. Unter Berücksichtigung des Modells wird die technische Realisierbarkeit mit heutigen und zukünftigen Systemen zur Kommunikation untersucht.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 5 | Seite 71-74
Vom Prozesskettenmanagement zum Management von Wertschöpfungsnetzen

Vom Prozesskettenmanagement zum Management von Wertschöpfungsnetzen

Helmut Baumgarten, Ingo Beyer, Markus Richter
Die Logistik hat sich in den vergangenen 30 Jahren aus einer technologieorientierten Unternehmensfunktion zu einem strategischen Managementinstrument weiterentwickelt. Die konsequente Umsetzung von Logistikstrategien ermöglicht es, Wettbewerbsvorteile aufzubauen und nachhaltig zu sichern. Mit der Entstehung von Netzwerkorganisationen und der damit verbundenen Reduzierung der Wertschöpfungstiefe wird die funktionale Integration von Wertschöpfungsleistungen zunehmend durch eine virtuelle Form ersetzt. Dies ermöglicht den Unternehmen eine Strategie der Konzentration auf Kernkompetenzen und der Begrenzung des unternehmerischen Risikos auf das eigene Kerngeschäft. Auf diese Weise verteilt sich die Unsicherheit des Einflusses potenzieller Umfeldveränderungen auf viele Parteien. Durch die enge leistungswirtschaftliche Kopplung der kooperierenden Unternehmen entsteht jedoch eine zu minimierende Partnerunsicherheit. Besonders Logistikrelevant sind hierfür Konzepte des ...
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 5 | Seite 9-12
Die Digitale Fabrik – Ein Konzept für interoperable Modellnutzung

Die Digitale Fabrik - Ein Konzept für interoperable Modellnutzung

Sigrid Wenzel ORCID Icon
Als das strategische Forschungs- und Entwicklungsziel der nächsten fünf Jahre bezeichnen zurzeit viele produzierende Unternehmen die Umsetzung der Digitalen Fabrik. Ziel ist eine umfassende rechnergestützte Abbildung aller Gestaltungsmerkmale, Strukturen und Prozesse einer Fabrik, um eine durchgängige Anlagenplanung und Betriebsführung zu erreichen. Der Beitrag hinterfragt das heute aus pragmatischen Gründen favorisierte technikzentrierte Vorgehen zur Umsetzung der Digitalen Fabrik und stellt - ausgehend von den Modellen in der Digitalen Fabrik - ein ganzheitliches Integrationskonzept vor. Dabei wird zur Sicherstellung der Akzeptanz der Nutzer ein nutzerorientiertes Vorgehen unter Einbeziehung der betriebsorganisatorischen Anforderungen in den Vordergrund gestellt.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 3 | Seite 54-58
Optimierung von Luftfrachttransportnetzen

Optimierung von Luftfrachttransportnetzen

Knotenübergreifende Bewertung und Gestaltung zeitpunktgeführter Luftfrachtprozesse mittels Simulation von Teilnetzen
Harald Sieke, Andreas Quick
Flughäfen stellen als Umschlagplätze innerhalb der Transportnetze des weltweiten Luftfrachtverkehrs komplexe Knoten großer logistischer Netze dar [1]. Der Frachtumschlag innerhalb eines Flughafens wird maßgeblich von der Umgebungsstruktur, der Standortstruktur, der Gestaltung und Dimensionierung der Frachtumschlagterminals sowie von den internen und externen Umschlagbeziehungen bestimmt. Der Schwerpunkt des Beitrags liegt in der Betrachtung und Einführung der Modellierung und Simulation relevanter Prozesse von Luftfrachttransportnetzen. Das Ziel ist die gesamtheitliche Bewertung und Gestaltung der Luftfrachtprozesse zwischen zwei korrespondierenden Hubflughäfen (Hubs) und den angebundenen Herkunfts- und Zielflughäfen. Nachfolgend wird aufgezeigt, dass ein individuelles Vorgehen einzelner Prozessbeteiligter zur Senkung der jeweils eigenen Prozesskosten zu einer insgesamt geringeren Kostenersparnis führt, als eine knotenübergreifende Kostenbetrachtung unter Berücksichtigung der ...
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 3 | Seite 59-62
RFID: Technologien und logistische Anwendungen

RFID: Technologien und logistische Anwendungen

Peter Gabriel, Randolf Schließer
RFID-Systeme warten nach wie vor auf den großen Durchbruch in den logistischen Systemen. In geschlossenen Logistikketten und in Einzelanwendungen werden diese Funk-Identifikationssysteme bereits eingesetzt. Massenanwendungen befinden sich aber erst im Pilotstadium. Der Beitrag beschreibt den gegenwärtigen Stand der Technik der RFID-Systeme und zeigt die Technologie-Roadmap der nächste Jahre auf. Am Beispiel der Handelslogistik und der Fertigungslogistik werden gegenwärtige und potenzielle Anwendungen der RFIDSysteme in der Logistik beleuchtet. Abschließend werden die für die Praxiseinführung zentralen Fragestellungen der Standardisierung und des Datenschutzes thematisiert.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 3 | Seite 29.32
Selbststeuerung logistischer Prozesse

Selbststeuerung logistischer Prozesse

Ein Paradigmenwechsel und seine Grenzen Ein neuer Sonderforschungsbereich an der Universität Bremen
Michael Freitag ORCID Icon, Otthein Herzog, Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon
An der Universität Bremen startete am 1. Januar 2004 der neue, von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Sonderforschungsbereich „Selbststeuerung logistischer Prozesse - Ein Paradigmenwechsel und seine Grenzen“. Ziel des neuen Sonderforschungsbereichs ist die systematische und breit angelegte Erforschung und Nutzbarmachung der Selbststeuerung als ein neues Paradigma für logistische Prozesse. Dafür werden in zwölf wissenschaftlichen Teilprojekten geeignete Konzepte und Modelle sowie Methoden und Werkzeuge erforscht und entwickelt, die in einer späteren Phase des Sonderforschungsbereichs in die logistische Anwendung überführt werden sollen.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 1 | Seite 23-27
Nachhaltigkeit durch intensivere Ressourcennutzung

Nachhaltigkeit durch intensivere Ressourcennutzung

Günther Schuh ORCID Icon, Lutz Frick, Martin Schönung
Die Entwicklung der vergangenen Jahre hat die Wettbewerbsarena des produzierenden Gewerbes neu geordnet. Um erfolgreich am Markt zu bestehen, müssen produzierende Unternehmen, insbesondere im Maschinen- und Anlagenbau, neue Potenziale erschließen. Gerade in der Produktion besteht die Chance, durch Intensivierung der Ressourcennutzung, Wettbewerbsvorteile zu realisieren. Technology-Leverage-Effekte spielen hier- bei, mit positiven ökonomischen aber auch ökologischen Implikationen, eine entscheidende Rolle. Die Produktion wird nachhaltig überleben, wenn durch geeignete Konzepte die intensive Ressourcennutzung dauerhaft gewährleistet wird.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 4 | Seite 28-31
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