Autor: Karl Hribernik

Semantische Interoperabilität von Produktnutzungsinformationen

Semantische Interoperabilität von Produktnutzungsinformationen

Kundengetriebene Entwicklung von Product-Service-Systems
Karl Hribernik, Patrick Klein, Klaus-Dieter Thoben ORCID Icon
Produktnutzungsinformationen geben Aufschluss über den tatsächlichen Gebrauch eines individuellen Produkts. Sie werden in der Nutzungsphase des Produktlebenszyklus generiert, die Nutzung, Wartung und Service umfasst. Bislang war eine Sammlung dieser Informationen weitestgehend auf wartungs- und servicebezogene Quellen beschränkt. Heute aber erlaubt die Digitalisierung von Produkten einen direkten Einblick in das tatsächliche Nutzungsverhalten von Kunden. Zudem lassen sich Beiträge von Kunden in sozialen Medien und ähnlichen Internetquellen hinsichtlich ihrer produktbezogenen Anforderungen, Wünsche und Probleme auswerten. Diese Informationen lassen sich systematisch in die Entwicklung neuer bzw. die Verbesserung existierender Produkte oder produktbegleitender Dienstleistungen einbringen. Allerdings setzt ein effizienter Einsatz von Produktnutzungsinformationen ihre semantische Interoperabilität mit den Prozessen und unterstützenden IT-Systemen voraus. Dieser Beitrag ...
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 4 | Seite 48-52
Offene IoT-Ökosysteme

Offene IoT-Ökosysteme

Der nächste Evolutionsschritt zu einer nahtlos vernetzten Welt intelligenter Produkte
Klaus-Dieter Thoben ORCID Icon, Karl Hribernik, Robert Hellbach, Kary Främling
Eine Zukunft, in der alles auf Basis von Informations- und Kommunikationstechnologien miteinander verbunden ist, verspricht das Internet der Dinge. Dass dabei ein einzelnes globales System die Grundlage für die nahtlose Kommunikation zwischen Dingen ist, scheint aus heutiger Sicht, auf Basis von vielfältigen heterogenen Sub-Systemen und anwendungsspezifischen Lösungen, unmöglich. Man steht damit einer Landschaft aus einer Vielzahl an isolierten „Intranets der Dinge“ gegenüber, welche sich nicht mühelos miteinander verbinden lassen [1]. Dieses Problem lässt sich in vielen Bereichen und Branchen identifizieren (Smart Cities, Smart Factory etc.), in denen intelligente Produkte miteinander interagieren sollen. Ein wesentlicher Ansatz zur Problemlösung ist die Erhöhung der Interoperabilität auf verschiedenen Ebenen der Hard- und Software. Der folgende Beitrag beschreibt einen Lösungsansatz, um Plattform- und Domänen-übergreifende Interoperabilität zwischen Systemen ...
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 3 | Seite 17-20
Entwicklung eines Cyber-Physischen Logistiksystems

Entwicklung eines Cyber-Physischen Logistiksystems

Marius Veigt, Dennis Lappe, Karl Hribernik, Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon
Mit dem Förderprogramm „Forschung für die Produktion von morgen“ im Themenfeld Intelligente Vernetzung in der Produktion - Ein Beitrag zum Zukunftsprojekt „Industrie 4.0“ leitet das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die vierte industrielle Revolution ein. Hierbei wird innerhalb von Forschungsprojekten beabsichtigt, Cyber-Physische Systeme in Produktion und Logistik einzuführen. Das BIBA - Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH an der Universität Bremen entwickelt hierzu innerhalb des Projekts „Cyber-Physische Produktionsprozesse - Produktivitäts- und Flexibilitätssteigerung durch die Vernetzung intelligenter Systeme in der Fabrik“ (CyProS) ein Cyber-Physisches Logistiksystem.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 1 | Seite 15-18
Entwicklungsstand des „Internet der Dinge“ in der Praxis

Entwicklungsstand des „Internet der Dinge“ in der Praxis

Das Beispiel der Automobil- und Lebensmittellogistik
Karl Hribernik, Lars Windelband, Felix Hunecker, Carl Hans, Klaus-Dieter Thoben ORCID Icon
Die Vision des „Internet der Dinge“ umfasst vernetzte, interagierende Objekte, die selbstständig Entscheidungen treffen. Mögliche Potenziale dieser Vision für die Automobil- und Lebensmittellogistik reichen von der Verfolgung des Warenstroms über Qualitätssicherung und Rückverfolg-barkeit von Lieferungen bis hin zur Bereitstellung vollkommen neuer Dienstleistungen und somit neuer Wertschöpfungspotenziale. Wesent-liche Elemente des „Internet der Dinge“ wie etwa Auto-Identifikationstechnologien oder Sensorik stehen bereits heute für den Einsatz in der Logistik zur Verfügung. In diesem Beitrag werden anhand von Unternehmensfallstudien die aktuellen Ausprägungen dieser Technologien in der Industrie identifiziert und Zukunftspotenziale aufgezeigt. Zu diesem Zweck wird ein Instrument vorgestellt, mit der eine Verortung des Technologieniveaus im „Internet der Dinge“ ermöglicht wird.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 5 | Seite 27-30