Autor: Eberhard Abele

Prädiktive Energieflussregelung von Versorgungssystemen

Prädiktive Energieflussregelung von Versorgungssystemen

Optimierung vernetzter Versorgungssysteme unter Berücksichtigung dynamischer Energiemärkte
Niklas Panten, Eberhard Abele
Vor dem Hintergrund der Energiewende bieten sich insbesondere auch mit Digitalisierungstechnologien für Produktions- und Versorgungssysteme erhebliche Potenziale, durch einen effizienten sowie flexiblen Energieeinsatz die energiebezogenen Kosten an den Produktionsstandorten zu reduzieren. Durch eine thermohydraulische Vernetzung von Maschinen, technischer Gebäudeausstattung und dem Gebäude selbst wird in der ETA-Modellfabrik am Campus der TU Darmstadt demonstriert, wie u. a. Abwärme aus dem Produktionsprozess effizient zurückgewonnen und als Nutzenergie zur Klimatisierung und Prozesswärmeversorgung bereitgestellt werden kann. Dieser Ansatz einer gesamtenergetischen Betrachtung industrieller Produktionsbetriebe erhöht erheblich das Einsparungspotenzial, führt jedoch unweigerlich zu einer gesteigerten Komplexität der interagierenden (Teil-)Systeme. Durch das in diesem Beitrag beschriebene Konzept einer vorausschauenden (prädiktiven) Energieflussregelung, können auch unter ...
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 1 | Seite 19-23
Technisches Schutzkonzept gegen Produktpiraterie

Technisches Schutzkonzept gegen Produktpiraterie

Erhöhte Sicherheit durch Nutzung inhärenter Komponenten als Schutz gegen Produktpiraterie
Eberhard Abele, Eugenia Gossen, Leonardo Gerardi, Christian Kägeler
Das Zeitalter der Globalisierung und Digitalisierung birgt einerseits enorme Potenziale, Wissen zu teilen und gezielt zu nutzen, bringt andererseits jedoch die Herausforderung mit sich, diese Datenmengen auch zu beherrschen und zu schützen [1]. Um die volle Innovationsrente auszuschöpfen, müssen Originalhersteller ihr Wissen und ihre Produkte sichern und können das Risiko der Produktpiraterie nicht länger ignorieren. Heutzutage reicht es nicht mehr, nur die Innovationszyklen stärker zu verkürzen. Vielmehr müssen internationale Unternehmen in den Schutz ihres Know-hows investieren, um den eigenen Wettbewerbsvorteil lokal, regional und international zu sichern. Anforderungen in Bezug auf Sicherheit und Effizienz technischer Schutzkonzepte und die Entwicklung eines solchen sind Gegenstand dieses Beitrags.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 5 | Seite 49-52
Lernerfolgsmessung in Lernfabriken

Lernerfolgsmessung in Lernfabriken

Kompetenzorientierte Weiterentwicklung praxisnaher Schulungen
Michael Tisch, Christian Hertle, Joachim Metternich, Eberhard Abele
Lernfabriken werden in den letzten Jahren vermehrt zur Entwicklung von Mitarbeiterkompetenzen eingesetzt. Den Teilnehmern sollen hierbei nicht träges Wissen oder Verhaltensweisen für bekannte Situationen vermittelt werden, vielmehr soll die Fähigkeit zur kreativen, selbstorganisierten Handlung entwickelt werden. Um dieses Ziel zu erreichen, ist eine Überprüfung der tatsächlichen Wirkungen von Schulungen notwendig. Bisher gibt es keine Methode, den Lernerfolg in Lernfabriken kompetenzorientiert zu erfassen. Im vorliegenden Beitrag wird ein Vorgehen zur ergebnisorientierten Evaluation mithilfe von Handlungsaufgaben vorgestellt. Somit können Schwachstellen aktueller Programme identifiziert und Schulungen kontinuierlich verbessert werden.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 3 | Seite 20-24
Urbane Wertschöpfung

Urbane Wertschöpfung

Herausforderungen und Potenziale für Produktion und Logistik im urbanen Umfeld
Felix Wiegel, Siri Adolph, Özhan Özsucu, Dominik Thiel, Eberhard Abele, Ralf Elbert ORCID Icon
Globale Megatrends wie die zunehmende Verstädterung von Lebens- und Wirtschaftsräumen, der Klimawandel sowie die gestiegene Bedeutung der Work-Life-Balance erfordern neue Produktions- und Logistikkonzepte im urbanen Umfeld. Eine Möglichkeit, den mit diesen Trends in Verbindung stehenden Herausforderungen gerecht zu werden, bietet das Konzept der „Urbanen Wertschöpfung”. Ökonomisch und ökologisch nachhaltig sowie sozial akzeptiert ausgestaltet, bietet dieses enorme Potenziale für die involvierten Akteure und die Gesellschaft als Ganzes. Der vorliegende Beitrag adressiert die Herausforderungen und Potenziale, die mit der urbanen Wertschöpfung in Verbindung stehen und zeigt produktionstechnische und logistische Ansätze für eine nachhaltige, stadtverträgliche Gestaltung urbaner Wertschöpfung auf.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 5 | Seite 15-18
Handlungsfeld einer ambitionierten Energieeinsparung der Industrie

Handlungsfeld einer ambitionierten Energieeinsparung der Industrie

Bastian Beckmann, Eberhard Abele
Energieeffizienz gewinnt in der Industrie zunehmend an Bedeutung, was neben ökologischen auch ökonomische Gründe hat. Dabei wird die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie zunehmend durch die anfallenden Energiekosten beeinflusst. Um ambitionierte Energiesparziele in einem Unternehmen zu erreichen, bedarf es eines konsequenten Ausschöpfens der vorhandenen Potenziale. Dabei genügt es nicht, ausschließlich technische Maßnahmen in den Fokus zu rücken. Stattdessen müssen weitere Faktoren berücksichtigt werden, die erst in Summe diese ambitionierte Zieleerreichung möglich machen. Um das Handlungsfeld aufzuzeigen, dass den Energiebedarf in Unternehmen beeinflusst, werden in diesem Beitrag verschiedene Potenziale abgeleitet, bei denen die wirtschaftlichen Potenziale durch die Berücksichtigung weiterer Faktoren gehoben werden können.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 5 | Seite 53-56
Überwindung von Zielkonflikten in Netzwerken der Automobilindustrie

Überwindung von Zielkonflikten in Netzwerken der Automobilindustrie

Wettbewerbsfähigkeit durch Integration von Produktion, Logistik und Verkehr
Eberhard Abele, Ralf Elbert ORCID Icon, Jenny Bachmann, Ulrich Berbner, Özhan Özsucu
Im interdisziplinären Forschungsprojekt Dynamo PLV beschäftigen sich mehrere Fachgebiete der TU Darmstadt und der European Business School (EBS) mit der Verzahnung von Produktion, Logistik und Verkehr. Ziel des Projekts ist die Generierung von Lösungsansätzen zur Überwindung von Gegensätzen zwischen wirtschaftlichem und politischem Handeln. Integrierte Wertschöpfungsnetzwerke, die schon heute in der Automobilindustrie umgesetzt werden, bestimmen zukünftig die Wettbewerbsfähigkeit von Industriestandorten, was eine übergreifende Betrachtung der Disziplinen Produktion, Logistik und Verkehr erfordert. Ziel dieses Beitrags ist es, die Interessen bzw. Zielkonflikte der einzelnen Akteure in Wertschöpfungsnetzwerken am Beispiel der Automobilindustrie aufzuzeigen und Handlungsbedarfe zu identifizieren. (Der Begriff Akteure umfasst folgende Bereiche: Einkauf, Produktion, Logistik, Logistikdienstleister, Zulieferer und Öffentliche Hand). Zielkonflikte auf unterschiedlichen Ebenen, sei ...
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 5 | Seite 29-32
Kompetenzentwicklung und Führung bei Verbesserungsprozessen in der Produktion

Kompetenzentwicklung und Führung bei Verbesserungsprozessen in der Produktion

Eberhard Abele, Jan Cachay, Jan Wennemer
Nachhaltigkeit in schlanken Produktionssystemen entsteht, wenn die entsprechenden Grundprinzipien von möglichst allen Beteiligten im Rahmen dauerhafter Verbesserungsprozesse adressiert werden. Hierzu ist ein Kompetenzaufbau aller Mitarbeiter notwendig, auch von Führungskräften, da diese die KVP-Haltung durch ihren Führungsstil vermitteln und vorleben. Gelingt dies, werden Verbesserungsprozesse zu einem dauerhaften Lernprozess, der wiederum als selbstverstärkender Faktor dazu dient, Mitarbeiterkompetenzen weiterzuentwickeln. An einem Unternehmensbeispiel wird ein Ansatz zur Kompetenzentwicklung und des korrespondierenden Führungssystems für Verbesserungsprozesse vorgestellt und durch erste Ergebnisse einer empirischen Untersuchung belegt.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 4 | Seite 14-18
Mit Produktschutz den Wettbewerbsvorteil Qualität sichern

Mit Produktschutz den Wettbewerbsvorteil Qualität sichern

Eberhard Abele, Laura Schröder, Philipp Kuske
Produktpiraterie und seine Risiken betreffen nicht nur Hersteller von Konsumgütern, sondern auch Maschinen- und Anlagenbauer. Da Produktpiraten auch weiterhin mit niedrigen Strafen und hohen Gewinnen rechnen können, wird die Anzahl von Produktpirateriefällen massiv wachsen. Dabei wirkt sich die Produktpiraterie insbesondere auf die Qualität aus. Der vorliegende Beitrag zeigt auf, welche Wirkzusammenhänge zwischen Produktpiraterie und Qualität bestehen und wie Produktschutz dazu beitragen kann, den eigenen Qualitätsvorsprung nicht nur zu sichern, sondern sogar auszubauen.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 4 | Seite 53-56
Schlanke Werkzeugmaschinen für den indischen Markt

Schlanke Werkzeugmaschinen für den indischen Markt

Methodik zur standortbezogenen Maschinenoptimierung
Eberhard Abele, Marina Dervisopoulos, Madhu Munirathnam
Indien erlangt als Abnehmer von Werkzeugmaschinen zunehmende Bedeutung und rückt damit weltweit in den Fokus der Maschinenhersteller. Um wettbewerbsfähig zu sein, müssen die deutschen Werkzeugmaschinenhersteller ihre Maschinenkonzepte an die spezifischen Anforderungen der indischen Fertigungsstruktur anpassen und Werkzeugmaschinen anbieten, die unter Vermeidung von Verschwendung genau das bieten, was der indische Kunde benötigt. Hierfür müssen die Werkzeugmaschinen sowohl bezogen auf den Erstinvest, die laufenden Kosten und die Taktzeit optimiert werden. Der vorliegende Beitrag beschreibt die Anforderungen des indischen Marktes an Werkzeugmaschinen. Es wird eine Methodik vorgestellt, Werkzeugmaschinenkonzepte systematisch standortbezogen zu optimieren bzw. zu entwickeln.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 6 | Seite 35-39
Zukunft der Produktion in Deutschland

Zukunft der Produktion in Deutschland

Entwicklungstrends und Herausforderungen für die Produktion
Eberhard Abele, Guido Rumpel, Jan Cachay
Der Frage zur Zukunft des verarbeitenden Gewerbes in Deutschland und den zukunftsträchtigen Wirtschaftszweigen geht das gemeinsame Forschungsprojekt zwischen McKinsey & Company und dem Institut für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen (PTW) an der TU Darmstadt nach. Ein innovativer Ansatz zur Segmentierung verschiedener Produktionen innerhalb des verarbeitenden Gewerbes ermöglicht eine differenzierte Betrachtung der Produktionsstruktur in Deutschland. Ein Vergleich mit anderen europäischen Industrienationen erlaubt die Einordnung des deutschen verarbeitenden Gewerbes in einen internationalen Kontext. Ausgehend von einem Basisszenario lässt sich mit entsprechenden Hebeln zur Optimierung der Produktion ein Zukunftsszenario zur Stärkung der Produktion in Deutschland ableiten.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 6 | Seite 53-58
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