Supply Chain Management

Nachhaltige Kooperation in Logistiknetzwerken

Nachhaltige Kooperation in Logistiknetzwerken

Lösungsbausteine zur Bewertung des grünen Einsatzes von Logistikkonzepten
Volker Stich, Jan Helmig
Die Planung und Steuerung von Netzwerken mithilfe von Logistikkonzepten rückt für Unternehmen aufgrund von Kostendruck und Effizienzsteigerungen in Zeiten der Globalisierung zunehmend in den Fokus der Betrachtung. Für viele Logistikmanager bleibt häufig jedoch unklar, wie Logistikkonzepte unter Nachhaltigkeitsaspekten einzuschätzen sind. Eine wesentliche Voraussetzung zur Erfassung und Beschreibung der Nachhaltigkeitseffekte von Logistikkonzepten besteht in der Kenntnis der Wirkzusammenhänge von relevanten Zielgrößen untereinander. Zu diesem Zweck sollen im vorliegenden Beitrag zunächst die Wirkzusammenhänge der Zielgrößen innerhalb der Funktionsbereiche Beschaffung, Produktion, Distribution und Service abgebildet werden. Anschließend wird darauf aufbauend ein bereichsübergreifendes Wirkdiagramm erstellt.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 6 | Seite 69-72
Ökonomische und ökologische Herausforderungen im SCM

Ökonomische und ökologische Herausforderungen im SCM

Ansätze zur effizienten Weiterverwendung von Abfällen
Matthias Vodicka, Katharina Bunse, Paul Schönsleben
Durch stetige Prozessverbesserungen erreichte die Zementindustrie deutliche Effizienzsteigerungen in ihrer Produktion. Dabei erwies sich das sogenannte ‚Co-Processing‘, die Mitverwertung von Abfällen, als ein ökologisch wie ökonomisch zweckmäßiges Mittel. Dabei können signifikante Einsparungen bei Kosten und CO2-Emissionen realisiert werden. In diesem Zusammenhang ergeben sich besondere Herausforderungen an das Supply Chain Management: neben klassischen Zielgrößen wie Qualität, Kosten und Lieferzuverlässigkeit müssen Regularien und Verfügbarkeit von Industrieabfällen der in der Nähe lokalisierten Industrie sowie das Ziel eine langfristige Lieferpartnerschaft zu realisieren berücksichtigt werden. Dieser Beitrag stellt relevante Zusammenhänge vor und präsentiert Ansätze zu einer effizienten Supply Chain Gestaltung.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 6 | Seite 25-28
Aufbau von Flexibilitätspotenzialen zur Beherrschung von Supply Chain-Risiken

Aufbau von Flexibilitätspotenzialen zur Beherrschung von Supply Chain-Risiken

Wolfgang Kersten ORCID Icon, Carolin Singer
ie wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wandeln sich heutzutage auf dynamische und sprunghafte Weise und führen zu einer gestiegenen Unsicherheit sowie zu einem gesteigerten Risiko für die Supply Chain-Partner. Eine erhöhte Supply Chain-Flexibilität gilt laut aktueller Studien nicht nur als Erfolgsfaktor, sondern ist für Unternehmen wesentlich, um am Markt bestehen zu können. Der vorliegende Beitrag basiert auf ausgewählten Ergebnissen von Expertengesprächen, einer Fokusgruppe sowie einer Kurzbefragung, die den aktuellen Stand der Praxis bzgl. des Supply Chain Risk Managements und der Bedeutung von Flexibilität beleuchten. Im Rahmen eines Vorgehensmodells wird anschließend ein Ansatz vorgestellt, mit dessen Hilfe Strategien und Maßnahmen zur Erhöhung der Supply Chain-Flexibilität strukturiert abgeleitet werden können und der als Bestandteil der Risikosteuerung in der Praxis eingesetzt werden kann.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 3 | Seite 61-64
Wandlungsfähigkeit der Netzwerkleistung durch kollaboratives BKM

Wandlungsfähigkeit der Netzwerkleistung durch kollaboratives BKM

Ein dezentraler und kollaborativer Ansatz für unternehmensübergreifende Netzwerke
Tobias Hegmanns
Der Beitrag beschäftigt sich mit dem Bedarfs- und Kapazitätsmanagement in unternehmensübergreifenden Produktionsnetzwerken. Es wird die Frage behandelt, wie sich Unternehmen in Abhängigkeit der Marktnachfrage über den Auf- und Abbau von Kapazitäten abstimmen können. Dazu wird ein dezentraler verhandlungsbasierter Abstimmungsmechanismus vorgestellt. Unternehmensnetzwerke können ihren Ressourcenaufbau so ohne Hilfe eines zentralen Koordinators synchronisieren. Die koordinierende Wirkung des entwickelten dezentralen Planungskonzepts konnte, auch im Vergleich zu existierenden zentralen Netzwerkplanungsmethoden, nachgewiesen werden.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 3 | Seite 25-28
Eine neue Herangehensweise zum Umgang mit Störungen in der Supply Chain

Eine neue Herangehensweise zum Umgang mit Störungen in der Supply Chain

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Thomas Makuschewitz, Antonio G. Novaes, Enzo M. Frazzon
Dynamische Produktions- und Logistiksysteme müssen in Supply Chains reibungslos miteinander arbeiten, um Kundenbestellungen fristgerecht zu erfüllen. Dabei stellen systemrelevante Störungen eine besondere Herausforderung dar. Um sich dieser Aufgabe zu stellen, sollten Produktions- und Logistiksys-teme Informationen über Auslastung und Verfügbarkeit miteinander austauschen. Jedoch führen unterschiedliche Akteure die Planung und Steuerung der einzelnen Systeme durch und treffen dabei lokale Entscheidungen, die einem systemweiten Optimum widersprechen können. In diesem Beitrag präsentieren wir einen neuen Ansatz für die Abstimmung von Produktions- und Transportprozessen, der eine verbesserte Handhabung von Störungen auf der operativen Ebene ermöglicht. Zu diesem Zweck führen wir einen Indikator für die Notwendigkeit einer Neuplanung ein. Ferner präsentieren wir einen kollaborativen Planungsansatz, der einen besseren Umgang mit Störungen zwischen einzelnen Systemen ...
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 2 | Seite 19-22
Planungsmethode für die unternehmensübergreifende Auftragsabwicklung

Planungsmethode für die unternehmensübergreifende Auftragsabwicklung

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Christian Meinecke, Carmen Ruthenbeck
An der Auftragsabwicklung von Fahrzeugen auf Seehafenterminals sind verschiedene Logistikdienstleister beteiligt. Durch die unterschiedliche Ausrichtung der einzelnen Planungsmethoden an den Zielen der Logistikdienstleister wird eine ganzheitliche Prozessoptimierung entlang der Prozesskette häufig nicht erreicht. Zur Steigerung der Dienstleistungsqualität für den Kunden ist eine unternehmensübergreifende Betrachtung erforderlich. Die Schaffung von Informationstransparenz durch einen gemeinsamen Leitstand ist die Basis für die Entwicklung einer unternehmensübergreifenden Planungsmethode. Der Einfluss der vorgestellten Methode auf die Performance der gesamten Prozesskette auf einem Seehafenterminal wird untersucht sowie unter ökonomischen Gesichtspunkten bewertet.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 5 | Seite 39-42
Auf dem Weg zum nachhaltigen Supply Chain Management

Auf dem Weg zum nachhaltigen Supply Chain Management

Bewertung des nachhaltigen Einsatzes von Logistikkonzepten in Unternehmensnetzwerken
Jan Helmig, Jerome Quick, Henrik Wienholdt, Kerem Oflazgil
Aufgrund einer zunehmenden Komplexität an Rahmenbedingungen sind viele Unternehmen gezwungen sich auf die Bildung von Netzwerken und die Sicherung von Liquidität zu konzentrieren. Darüber hinaus rücken ökologische Größen zunehmend in den Fokus des Betrachtungsbereichs. Diesen Anforderungen können Unternehmen durch eine Implementierung von SCM-Konzepten begegnen. Gleichzeitig spielt die Bestimmung des notwendigen Umfangs von Logistikdienstleistungen eine entscheidende Rolle. SCM-Konzepte bilden in Kombination mit Logistikdienstleistungen Logistikkonzepte ab. Als Unterstützung der Auswahl von Logistikkonzepten kann eine dynamische Bewertung genutzt werden. Nachfolgend wird solch ein Ansatz illustriert.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 5 | Seite 58-60
Beschaffungsflexibilität und Supply Chain Performance

Beschaffungsflexibilität und Supply Chain Performance

Pan Theo Grosse-Ruyken, Stephan M. Wagner, Ruben Jönke
Beschaffungsflexibilität, d.h. die Fähigkeit eines Unternehmens möglichst schnell und effizient auf veränderte Beschaffungsanforderungen reagieren zu können, ist ein wesentlicher Bestandteil einer agilen Wertschöpfungskette. Die fortschreitende Arbeitsteilung und die Aufgliederung von Wertschöpfungsprozessen zwischen Supply-Chain-Partnern verlangt eine kosten- und termingerechte Bereitstellung fremdbezogener Materialien in Fertigung und Montage und den richtigen Grad an Beschaffungsflexibilität. Die optimale Beschaffungsflexibilität eines Unternehmens wird vorwiegend durch Produktcharakteristika und die Lieferanten-Abnehmer-Beziehung determiniert. Unsere Untersuchung bei 336 europäischen und amerikanischen Industrieunternehmen zeigt, dass die Beschaffungsflexibilität U-förmig mit der Supply Chain Performance korreliert ist. Dies bedeutet, dass Unternehmen, die eine hohe oder niedrige Beschaffungsflexibilität etabliert haben, eine exzellente Supply Chain Performance ...
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 3 | Seite 38-42
Kapitalbindung in Wertschöpfungsketten

Kapitalbindung in Wertschöpfungsketten

Pan Theo Grosse-Ruyken, Stephan M. Wagner
Eine wichtige Aufgabe des Managements ist die Optimierung des Working Capital, also jener Mittel, die in Forderungen, Lieferantenverbindlichkeiten und Beständen gebunden sind. Da die Lieferfähigkeit oftmals im Vordergrund steht, wird das gebundene Kapital nicht straff genug gemanagt, was in Abschwungphasen die Insolvenz bedeuten kann. Diesen verstecken Goldschatz können jedoch nicht nur die Finanzchefs meistern, sondern Einkauf, Produktion, Vertrieb und Rechnungswesen müssen einerseits gemeinsam an einem Strang ziehen und andererseits holistisch die gesamte Supply Chain mit einbinden, um die Cash Reserven optimal mobilisieren zu können. Es wird aufgezeigt, wie Unternehmen das Working Capital als Hebel zum Erfolg für Ihre Supply Chain einsetzen können und welche Handlungsempfehlungen sich ableiten lassen, damit sich die Zulieferketten als wahre weltumspannende Goldadern erweisen.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 6 | Seite 45-48
Machtfaktoren in Kunden-Lieferanten-Verhältnissen

Machtfaktoren in Kunden-Lieferanten-Verhältnissen

Das Beispiel Schweizer Unternehmen und ihre chinesischen Lieferanten
Josef Oehmen, Paul Schönsleben, Max von Bredow, Philipp Gruber, Gunther Reinhart
Die zunehmende Globalisierung eröffnet westlichen Unternehmen große Möglichkeiten. In diesem Zusammenhang gewinnt speziell China als Beschaffungsmarkt in den letzten Jahren vermehrt an Bedeutung. Trotz vieler Chancen lässt sich aber in jüngster Vergangenheit das Phänomen eines Rückzugs vieler Unternehmen aus dem chinesischen Markt feststellen. Dies liegt u.a. in einem mangelnden Potenzial der westlichen Unternehmen zur Einflussnahme auf die Leistungen und Forderungen der chinesischen Unternehmen begründet. In diesem Beitrag werden Werkzeuge und Wege aufgezeigt, um diesem Problem erfolgreich zu begegnen und die eigene Machtposition als Kunde in Westeuropa zu verbessern.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 4 | Seite 29-33
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