Lösung: Logistik

Kennlinien im Produktionscontrolling

Kennlinien im Produktionscontrolling

Implementierung der Produktionskennlinien in das laufende Produktionscontrolling eines Elektronikwerks
Ben Münzberg, Tim D. Busse, Alexander van Bebber
Die logistische Leistungsfähigkeit produzierender Unternehmen ist heute so wichtig wie nie zuvor. Das Elektronikwerk Amberg (EWA) hat das frühzeitig erkannt und ein umfassendes Kennzahlentool entwickelt, welches bei der logistischen Beherrschung der Produktionsprozesse unterstützt. Bisher war es allerdings nicht möglich, Wirkungszusammenhänge zwischen zentralen logistischen Zielgrößen abzubilden. Der Beitrag zeigt anhand eines Projekts des IFA mit dem EWA den theoretischen Hintergrund und die für die Wettbewerbsfähigkeit immense Bedeutung von Produktionskennlinien. Zudem werden das Vorgehen, die Ergebnisse und Erfahrungen aus der Implementierung der Kennlinien in das Produktionscontrolling aufgezeigt.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 5 | Seite 43-46
Optimierung der innerbetrieblichen Materialversorgung mittels Milkrun

Optimierung der innerbetrieblichen Materialversorgung mittels Milkrun

Vorgehensweise zur Erstauslegung und kontinuierlichen Verbesserung
Eberhard Abele, Felix Brungs
Der Einsatz von Milkruns ist für Unternehmen, die Methoden der schlanken Produktion einsetzen, heute selbstverständlich. Für die Auslegung eines Milkruns existieren zwar konkrete Vorgehensweisen, diese berücksichtigen aber die spezifische Produktionssituation nicht in ausreichendem Maße. Mit Hilfe der gängigen Entwicklungsstufen von Milkruns wird aufgezeigt, welche Auslegung in der jeweiligen Situation sinnvoll ist und wie sich durch gezielte Optimierung einzelner Parameter eine weitere Reduzierung der Kosten erreichen lässt.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 5 | Seite 61-64
Planung intralogistischer Systeme

Planung intralogistischer Systeme

Vorgehensmodelle und Formalisierung des Planungswissens
Tobias Sommer, Dirk Marrenbach ORCID Icon, Karl-Heinz Wehking
Gegenwärtig sehen sich viele Unternehmen aufgrund von Marktveränderungen gezwungen, ihre Produkte, Produktions- und insbesondere Logistiksysteme kurzfristig anzupassen. Die notwendige Um- oder Neuplanung ist dabei ein komplexer, interdisziplinärer Prozess: Unter Nutzung von Modellen und Methoden sowie dem Erfahrungswissen der beteiligten Personen wird ein System entworfen, das zukünftigen Anforderungen gewachsen sein soll. Im Folgenden sollen daher Vorgehensmodelle aus unterschiedlichen Fachbereichen untersucht werden, um deren Eignung für die Planung intralogistischer Systeme zu bewerten. Ein weiteres Ziel ist es, Teilbereiche der Planung zu identifizieren, die einer Formalisierung des Planungswissens bedürfen. Abschließend wird ein Ansatz zur Umsetzung dieser Formalisierung vorgestellt.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 5 | Seite 57-60
Wechselbehälter zwischen Verkehrs- und Materialflusstechnik

Wechselbehälter zwischen Verkehrs- und Materialflusstechnik

Olaf Poenicke, Klaus Richter, Michael Schenk
Bei steigender Anzahl von Endkunden und gleichzeitig kleineren Liefermengen ist es erforderlich, Transportketten flexibler zu gestalten. Vor allem im innerstädtischen Bereich wird zusätzlich eine Entlastung von großvolumigen Wirtschaftsverkehren gefordert, um die Verkehrs- und CO2-Belastung niedrig zu halten. Hier setzt das Konzept der kleinvolumigen Wirtschaftsverkehre auf Basis des Wechselbehälters an, der im Fernverkehr gebündelt wird, so dass etablierte Infrastrukturen zur Nutzung von Wechselbrücken integriert werden. Auf der „letzten Meile“ werden die Wechselbehälter bedarfsgerecht und zielgenau zum Endkunden vereinzelt. Unterstützt wird der Wechselbehälter durch innovative Informations- und Kommunikations- (IuK)-Technologien zum kontinuierlichen Tracking und Tracing der Ladungen sowie zur optimierten und energieeffizienten Routenplanung. Für die Kommissionierung der Wechselbehälterladungen werden Ansätze zur Automatisierung entwickelt und erprobt.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 5 | Seite 27-30
Machtfaktoren in Kunden-Lieferanten-Verhältnissen

Machtfaktoren in Kunden-Lieferanten-Verhältnissen

Das Beispiel Schweizer Unternehmen und ihre chinesischen Lieferanten
Josef Oehmen, Paul Schönsleben, Max von Bredow, Philipp Gruber, Gunther Reinhart
Die zunehmende Globalisierung eröffnet westlichen Unternehmen große Möglichkeiten. In diesem Zusammenhang gewinnt speziell China als Beschaffungsmarkt in den letzten Jahren vermehrt an Bedeutung. Trotz vieler Chancen lässt sich aber in jüngster Vergangenheit das Phänomen eines Rückzugs vieler Unternehmen aus dem chinesischen Markt feststellen. Dies liegt u.a. in einem mangelnden Potenzial der westlichen Unternehmen zur Einflussnahme auf die Leistungen und Forderungen der chinesischen Unternehmen begründet. In diesem Beitrag werden Werkzeuge und Wege aufgezeigt, um diesem Problem erfolgreich zu begegnen und die eigene Machtposition als Kunde in Westeuropa zu verbessern.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 4 | Seite 29-33
Strategisches Management von Ladungsträgern im Güterverkehr

Strategisches Management von Ladungsträgern im Güterverkehr

Christian Gorldt, Marco Lewandowski, Patrick Dittmer, Alexander Podlich
Dieser Beitrag zeigt einen integrativen Ansatz zur Güterverkehrsvermeidung. Neben der Beachtung von Telematiksystemen wird auch die für die Planung und Steuerung von Ladungsträgern erforderliche Software betrachtet. Insbesondere die logistischen Netzwerke der sog. Kurier-, Express- und Paketdienstleister werden hierbei berücksichtigt. Ziel ist es, eine Entscheidungsunterstützung im Bereich der Transportplanung zu schaffen, um die Disponenten bei der täglichen Planung zu unterstützen. Der in diesem Beitrag vorgestellte Softwareprototyp wurde im Rahmen des BMWi geförderten Projekts Inwest erstellt und ab Mitte 2009 in Feldversuchen evaluiert.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 4 | Seite 25-28
Optimierte Güterverkehrsplanung mit Evolutionären Algorithmen

Optimierte Güterverkehrsplanung mit Evolutionären Algorithmen

Thomas Weise, Alexander Podlich, Manfred Menze, Christian Gorldt
In diesem Beitrag wird ein Ansatz der Frachttransportplanung mithilfe von evolutionären Algorithmen vorgestellt. Ziel ist es, eine Entscheidungsunterstützung im Bereich der Transportplanung zu schaffen um die Disponenten bei der täglichen Planung zu unterstützen. Ein wichtiges Zielkriterium ist dabei möglichst umweltschonende Transporte zu disponieren, um so z.B. die Transportleistung (km) zu minimieren. Der in diesem Beitrag vorgestellte Prototyp wurde mit realen Daten der DHL auf die Eignung in der Transportplanung getestet. Die Ergebnisse der Berechnung werden dabei mit den realen Frachtplänen verglichen. Weiterhin werden unterschiedliche Einstellungen für den evolutionären Algorithmus experimentell untersucht und deren Nutzbarkeit durch statistische Tests verifiziert.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 3 | Seite 37-40
Digital Factory – Ansätze integrierter Produkt- und Prozessgestaltung

Digital Factory - Ansätze integrierter Produkt- und Prozessgestaltung

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Michael Lütjen ORCID Icon
Die marktgerechte Produktentwicklung beschreibt eine Bedürfnisfokussierung, die im Idealfall zu hoher Produktqualität und Wirtschaftlichkeit führt. Mit dem Schwerpunkt der „Digitalen Fabrik“ konzentriert sich dieser Beitrag auf die die integrierte Produkt- und Prozessgestaltung. Bedingt durch die hohe Produktkomplexität, die verkürzten Produktlebenszyklen und der verschärften Wettbewerbssituation wird die Produktentwicklung vor neue Herausforderungen gestellt. Es gilt bei erhöhtem Planungsumfang sowohl die Geschwindigkeit als auch die Qualität der Planung weiter zu verbessern. Erst die Kombination von organisationsmethodischen und informationstechnischen Ansätzen wie zum Beispiel des „Simultaneous Engineering“ und der „Digitalen Fabrik“ verspricht eine hinreichende Steigerung der Planungseffizienz. Im folgenden Beitrag werden existierende Methodiken und erfolgversprechende Ansätze aus dem Bereich der „Digitalen Fabrik“ vor dem Hintergrund einer integrierten ...
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 1 | Seite 19-22
e-Logistik im Umfeld der Logistikdienstleistungen

e-Logistik im Umfeld der Logistikdienstleistungen

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Christian Toonen, Anne Virnich
Vor dem Hintergrund steigender dynamischer und struktureller Komplexität logistischer Netzwerke hat sich der Einsatz leistungsfähiger Informations- und Kommunikationstechnologien zu einer der wichtigsten Grundlagen effizienter Logistikprozesse entwickelt. Die Teilbereiche der logistischen Leistungserbringung, die intensiv moderne Informationstechnologien einsetzen, werden heute häufig als e-Logistik bezeichnet. Der vorliegende Beitrag soll Inhalte, Technologien und Umsetzung der e-Logistik im Rahmen der Logistikdienstleistungen darstellen.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 5 | Seite 13-16
Identifikation von Potenzialen in der unternehmensinternen Lieferkette

Identifikation von Potenzialen in der unternehmensinternen Lieferkette

Peter Nyhuis ORCID Icon, Felix S. Wriggers, Tim D. Busse, Gottfried Wilhelm
Global agierende Unternehmen müssen einer Vielzahl von Anforderungen genügen, um sich im Wettbewerb zu behaupten. Dabei sind bei der Gestaltung der unternehmensinternen Lieferkette potenziell konfliktäre Zielgrößen miteinander zu vereinen. Das sich ergebende Entscheidungsfeld ist von hoher Komplexität. In diesem Artikel wird am Beispiel des Source-Prozesses dargestellt, wie Potenziale identifiziert, Maßnahmen zu deren Erschließung abgeleitet und deren Wirkung abgeschätzt werden können.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 2 | Seite 47-49
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