Lösung: Logistik

Interessensasymmetrien mit Lieferanten in Deutschland und China

Interessensasymmetrien mit Lieferanten in Deutschland und China

Josef Oehmen, Paul Schönsleben, Max von Bredow, Gunther Reinhart
Der hohe Wettbewerbsdruck bedingt eine fortschreitende Verringerung der Wertschöpfungstiefe und damit eine steigende Bedeutung der Zulieferer. Zusätzlich führt die Globalisierung zu einer zunehmend internationalen Verflechtung von Produktionsunternehmen. So genannte Interessensasymmetrien können die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen behindern und so den wirtschaftlichen Erfolg von Kooperationen gefährden. Im Folgenden werden vorherrschende Interessensasymmetrien bei der Zusammenarbeit mit Zulieferern aus Europa und Zulieferern aus China beleuchtet.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 1 | Seite 31-34
Logistikmarkt in China nach dem WTO-Beitritt

Logistikmarkt in China nach dem WTO-Beitritt

Chancen und Risiken
Sebastian Kummer, Jian Tong
China spielt als Produktionsstandort sowie als Beschaffungs- und Absatzmarkt für europäische und amerikanische Unternehmen eine immer größere Rolle. Aufgrund des erheblichen Marktpotenzials und Marktwachstums Chinas wird das Land auch für Logistikdienstleister immer attraktiver. Auch durch die Zunahme des Outsourcing von Logistikdienstleistungen in China ist der Markt für Logistikdienstleister von besonderer Relevanz. Unternehmen der Logis-tikbranche sehen sich jedoch vor erheblichen Herausforderungen gegenübergestellt, wie beispielsweise der niedrigen Quantität und Qualität der logistischen Infrastruktur oder dem Guanxi (Netzwerk).
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 1 | Seite 47-51
Risiko-Controlling in Supply Chains

Risiko-Controlling in Supply Chains

Dieter Specht, Christian Mieke
Unternehmen agieren zunehmend im Verbund, etwa in industriellen Lieferketten. Verstärkt werden Planungs- und Steuerungsaufgaben für die gesamte Lieferkette realisiert, um etwa Optimierungspotenziale im Bereich der Materialbestände zu verwirklichen. Neben der Erhöhung der Leistungsfähigkeit bergen Supply Chains auch Risiken in sich. Für Unternehmen in Supply Chains ergibt sich daraus die Notwendigkeit derartige Risiken zu erkennen, zu bewerten und zu beherrschen. Die Kontrolle, Justage und Anpassung dieses Prozesses ist vielfach nicht definiert und etabliert.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 6 | Seite 17-20
Die Supply Chain Finance Gesellschaft

Die Supply Chain Finance Gesellschaft

Hans-Christian Pfohl, Carsten Röth, Moritz Gomm
Logistikdienstleistungsunternehmen sind von jeher bestrebt, logistische Prozesse für ihre Kunden effizienter zu gestalten und kostengünstige Leistungen anzubieten. Neben den klassischen Aspekten der materialwirtschaftlichen und informationstechnischen Steuerung des Warenflusses, übernehmen Logistikdienstleister zunehmend so genannte Value Added Services für ihre Kunden. Im Zuge der wertorientierten Ausrichtung der Industrie- und Handelsunternehmen werden Logistikdienstleister mit der Aufgabe konfrontiert, Logistiklösungen unter dem Aspekt der finanzwirtschaftlichen Optimierung der Supply Chain zu entwickeln und anzubieten. Dieser Beitrag zeigt dazu einen Lösungsweg in Form der Supply Chain Finance Gesellschaft auf.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 5 | Seite 11-14
Dynamisches Betreiben von Produktionsnetzen

Dynamisches Betreiben von Produktionsnetzen

Michael Schenk, Juri Tolujew, Tobias Reggelin
Im Beitrag werden Ideen und Erfahrungen zu einer flexiblen Simulation von Echtzeitdatenströmen, die in Produktionsnetzen bei der Anwendung moderner automatischer Identifikations- und Ortungstechnik entstehen, behandelt. Flexibilität bedeutet an dieser Stelle die Möglichkeit, die in Produktions- und Logistikprozessen zu erfassenden Objekte und die mit diesen Objekten verbundenen Ereignis- und Zustandstypen frei zu definieren. Die während der Simulation erstellten Datenströme können zum Test und Vergleich von operativen Steuerungsstrategien für Prozesse in Produktionsnetzen in einem Offline- oder Onlinebetrieb genutzt werden.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 5 | Seite 19-22
Einfluss des SCM auf die Innenfinanzierungskraft

Einfluss des SCM auf die Innenfinanzierungskraft

Erik Hofmann, Philip Wessely
Im Rahmen von Basel II wird es für Unternehmen zunehmend wichtiger, die Innenfinanzierungskraft zu stärken, um damit die eigene Liquidität sicherzustellen. Dies lässt sich durch Erlössteigerungen, Kostensenkungen oder Reduktion der Kapitalbindungsdauer erzielen. Da sich diese Faktoren durch Maßnahmen des Supply Chain Managements positiv beeinflussen lassen, werden im vorliegenden Artikel ausgewählte Ansätze herausgegriffen, um ihre Wirkung auf die Innenfinanzierungskraft zu beschreiben. Dies soll dem Leser den Zusammenhang zwischen der operativ geprägten Logistik und der Finanzierung in Wertschöpfungsnetzwerken aufzeigen.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 5 | Seite 43-46
Grenzen von RFID in der Produktion

Grenzen von RFID in der Produktion

Günther Schuh ORCID Icon, Sebastian Gottschalk, Christian Pulz
In der Produktionslogistik des Maschinen- und Anlagenbaus werden vermehrt RFID-Systeme eingeführt. Die Unternehmen versprechen sich hierbei eine Effizienzsteigerung in der Behälterverfolgung und -bereitstellung. Oft scheitert aber die Einführung von RFID, da die abgebildeten Prozesse unverändert übernommen werden sollen und die Grenzen der Technologie nicht ausreichend bekannt sind. In diesem Beitrag sollen die technologischen Grenzen von RFID in der Lokalisierung von Ladungsträgern in der Produktion dargestellt werden. Außerdem wird eine Vorgehensweise zur Einführung RFID-unterstützter Prozesse vorgeschlagen.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 5 | Seite 27-30
Logistische Kennlinien für Fließproduktionssysteme

Logistische Kennlinien für Fließproduktionssysteme

Stefan Helber, Katja Schimmelpfeng
Die Leistungsfähigkeit eines Fließproduktionssystems wird häufig über die drei miteinander verknüpften Kenngrößen Durchsatz, Bestand und Durch­­­laufzeit quantifiziert. Durch Betriebskennlinien kann das Zu­sam­menspiel der drei Größen visualisiert werden. Der Beitrag zeigt, wie diese Kennlinien auf analytischem Weg aus einfachen Modellen der Warte­schlangentheorie ge­wonnen werden können. Dadurch kann beim Re-Engineering oder Neu­entwurf eines Produktionssystems dessen Leistungs­fähigkeit unter Berück­sichtigung stochastischer Störungen im Betriebs­ablauf berechnet werden.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 5 | Seite 23-26
Preismanagement im Kombinierten Verkehr

Preismanagement im Kombinierten Verkehr

Wolfgang Stölzle, Bettina Resch
Der Kombinierte Verkehr (KV) wird aktuell als Lösungsansatz zur positiven Beeinflussung des Modal Splits diskutiert. Gleichzeitig charakterisieren den KV eine Vielzahl von Her-ausforderungen, denen mittels betriebswirtschaftlicher Lösungsansätze begegnet werden kann. Dem Preis wurde im Gegensatz zu Kosten-Nutzen-Betrachtungen dabei nur wenig Beachtung geschenkt. Vor diesem Hintergrund werden im vorliegenden Beitrag das Verständnis von Preismanagement skizziert und Anforderungen an ein Preismanagement im KV näher beleuchtet. Abschließend stehen Potenziale eines Preismanagements im KV im Fokus.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 5 | Seite 51-54
Prozesskostenrechnung in logistischen Bereichen

Prozesskostenrechnung in logistischen Bereichen

Prozessorientierung erhöht Kostentransparenz
Jochen Deuse ORCID Icon, Christian Goldscheid, Yvonne Finke
Ein wesentliches Kriterium für die Wettbewerbsfähigkeit logistischer Bereiche ist neben der Wirtschaftlichkeit der Logistikprozesse auch die Kostentransparenz, d.h. die verursachungsgerechte Zuordnung der entstehenden Kosten zu den einzelnen Logistikleistungen. Da in der Logistik im Gegensatz zur Produktion keine materiellen Güter, sondern Dienstleis-tungen erstellt werden, liegen häufig Kostenstrukturen vor, bei denen eine Anwendung der traditionellen Kos-tenrechnungssysteme zu erheblichen Verzerrungen führt. Mithilfe der Prozesskostenrechnung ist es möglich, die Kosten prozessorientiert zu ermitteln und den einzelnen Leistungserstellungsprozessen zuzuordnen.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 5 | Seite 35-38
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