Autor: Marco Lewandowski

Logistikszenarien für die Errichtung von Offshore-Windparks

Logistikszenarien für die Errichtung von Offshore-Windparks

Herausforderungen der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung neuer Logistikkonzepte
Stephan Oelker, Marco Lewandowski, Abderrahim Ait Alla ORCID Icon, Jan-Hendrik Ohlendorf, Andreas F. Haselsteiner
Die Windenergie hat sich zu einer etablierten Technologie für die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien entwickelt. Allerdings sind in Deutschland geeignete Flächen für die Installation von Onshore-Windenergieanlagen beschränkt bzw. häufig schon bebaut. Folglich werden Offshore-Windenergieparks in Zukunft eine Schlüsselrolle für die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien darstellen, auch in Hinblick auf eine erfolgreiche Umsetzung der Energiewende. Die Installation eines Offshore-Windparks ist aufgrund der rauen Wetterbedingungen und der begrenzten Verfügbarkeit von Ressourcen jedoch anspruchsvoll und kostenintensiv. Dementsprechend gilt es, neue Konzepte für die Errichtung von Offshore-Windparks zu entwickeln und zu evaluieren, wobei hier die klassischen Werkzeuge zur Bewertung an ihre Grenzen stoßen. Diese Lücke lässt sich mittels einer Ablaufsimulation schließen.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 1 | Seite 24-28
Konzept einer preagierenden Instandhaltungsstrategie

Konzept einer preagierenden Instandhaltungsstrategie

Effiziente Instandhaltung und automatisierte Logistik in der Betriebsphase von Offshore-Windenergieanlagen
Stephan Oelker, Marco Lewandowski, Michael Freitag ORCID Icon
Die Offshore-Windindustrie steht zukünftig vor der Herausforderung, die Kosten während der Betriebsphase zu senken, um auf den zu erwartenden Kostendruck reagieren zu können. Dementsprechend müssen der Betrieb und die Instandhaltung von Offshore-Windenergieanlagen möglichst effizient gestaltet werden. Hierfür sind die modernen Windenergieanlagen auf See und an Land mit Condition Monitoring Systemen ausgestattet, die den Zustand der Anlagen sowie der einzelnen Komponenten überwachen und dokumentieren. Die gewonnenen Daten werden in der Regel jedoch nur zur Unterstützung klassischer Instandhaltungskonzepte genutzt, welche aufgrund der zahlreichen Restriktionen und einer starken Wetterabhängigkeit in der Praxis oft nicht reibungslos funktionieren. Die Planung, Steuerung, Durchführung und Kontrolle der Instandhaltungsmaßnahmen auf See wird aufgrund dieser Restriktionen dementsprechend komplex. Diese Umstände führen zu großen Herausforderungen für die Logistik, da die ...
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 5 | Seite 40-44
Benutzerschnittstellen im Kontext von Industrie 4.0

Benutzerschnittstellen im Kontext von Industrie 4.0

Chancen für Geringqualifizierte durch benutzerfreundliche Mensch-Maschine-Schnittstellen
Dirk Werthmann, Michael Teucke, Marco Lewandowski, Michael Freitag ORCID Icon
Die stärkere Präsenz von Cyber-Physischen-Systemen (CPS) in Produktion und Logistik führt häufig zu der Annahme, dass zukünftig vornehmlich Arbeitsplätze für hochqualifizierte Beschäftige zur Verfügung stehen werden. Für Geringqualifizierte führt diese Annahme zu dem Schluss, dass CPS für sie ein Risiko darstellen, da sie durch steigende Arbeitsanforderungen von ihren angestammten Arbeitsplätzen verdrängt werden. Im Umfeld der sogenannten vierten industriellen Revolution oder kurz Industrie 4.0 wird diese Entwicklung häufig als unausweichlich dargestellt. Eine detaillierte Untersuchung der Chancen des Einsatzes von CPS auf Geringqualifizierte ist hingegen noch nicht umfassend erfolgt. In diesem Beitrag werden einige technische Ansätze zur Gestaltung von benutzerfreundlichen Mensch-Maschine-Schnittstellen im Bereich Hardware und Software vorgestellt. Die betrachteten Ansätze wurden ursprünglich für den Endkundenbereich entwickelt, sind aber auch für CPS nutzbar. In ...
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 4 | Seite 39-44
Chargenrückverfolgung im Saatgutbereich

Chargenrückverfolgung im Saatgutbereich

Auto-ID-Systeme ermöglichen effizientere Prozesse
Gerrit Krüger, Stephan Oelker, Marco Lewandowski
Die logistischen Herausforderungen sowie die gesetzlichen Anforderungen an die Rückverfolgbarkeit von Saatgut sind die Hauptgründe, warum die KWS SAAT AG ein automatisches Identifikationssystem (Auto-ID) für die Sparte Mais eingeführt hat. Durch die Implementierung eines solchen Systems wird primär die Erhöhung der Effizienz von logistischen Prozessen in der Supply Chain angestrebt. Im Rahmen eines Forschungsprojekts wurde vor der Umsetzung untersucht, welche Anforderungen an ein Auto-ID-System in dem speziellen Umfeld gestellt werden.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 6 | Seite 37-40
Mobile Systeme zur Erfassung von Lebenslaufdaten

Mobile Systeme zur Erfassung von Lebenslaufdaten

Einsatzmöglichkeiten, Potenziale und Herausforderungen für den Einsatz im Service
Marco Lewandowski, Stephan Oelker
Die Erfassung von technischen Daten während des Lebenslaufs eines Produkts hat in vielen Industriebereichen eine enorme Bedeutung. So können Prozesse der Instandhaltung bspw. effizienter gestaltet werden und Erkenntnisse aus der Betriebsphase in die Entwicklung neuer Produktgenerationen einfließen. Mobile Systeme, die die Betriebsführung technisch komplexer Systeme unterstützen, erlauben die stärkere Beachtung der Betriebsphase eines Lebenslaufs in bekannten Konzepten, wie dem Product-Lifecycle-Mangement (PLM). Nachfolgend werden die Anforderungen und Herausforderungen mobiler Systeme aufgezeigt und aktuellen Entwicklungen und Konzepten gegenübergestellt.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 4 | Seite 15-19
Neue Instandhaltungsstrategien in der Hafenlogistik

Neue Instandhaltungsstrategien in der Hafenlogistik

Ein Fallbeispiel für die zustandsorientierte Instandhaltung von Hafenumschlaggeräten
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Marco Lewandowski, Patrick Dittmer, Stephan Oelker
Über den gesamten Lebenszyklus betrachtet sind an technischen Systemen in der Regel mehrfach Instandhaltungsmaßnahmen durchzuführen. In logistischen Netzwerken ist die Leistungserstellung an den Knotenpunkten in Form des Warenumschlags von entscheidender Bedeutung, sodass die Verfügbarkeit des Produktionsfaktors Maschine in diesem Bereich essentiell ist. Die Effizienzsteigerung von Unterstützungsprozessen umfasst unter anderem die Instandhaltung der Maschinen und Anlagen, sodass eine zustandsorientierte Instandhaltungsstrategie entscheidend wird. Im Rahmen dieses Beitrags wird ein Vorgehensmodell mit Fallbeispiel vorgestellt, welches die Entwicklung einer zustandsorientierten Instandhaltungsstrategie im Hafenumfeld illustriert.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 5 | Seite 9-12
Strategisches Management von Ladungsträgern im Güterverkehr

Strategisches Management von Ladungsträgern im Güterverkehr

Christian Gorldt, Marco Lewandowski, Patrick Dittmer, Alexander Podlich
Dieser Beitrag zeigt einen integrativen Ansatz zur Güterverkehrsvermeidung. Neben der Beachtung von Telematiksystemen wird auch die für die Planung und Steuerung von Ladungsträgern erforderliche Software betrachtet. Insbesondere die logistischen Netzwerke der sog. Kurier-, Express- und Paketdienstleister werden hierbei berücksichtigt. Ziel ist es, eine Entscheidungsunterstützung im Bereich der Transportplanung zu schaffen, um die Disponenten bei der täglichen Planung zu unterstützen. Der in diesem Beitrag vorgestellte Softwareprototyp wurde im Rahmen des BMWi geförderten Projekts Inwest erstellt und ab Mitte 2009 in Feldversuchen evaluiert.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 4 | Seite 25-28