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MES für produzierende KMUs

MES für produzierende KMUs

Angepasstes Vorgehensmodell und -werkzeug zur effizienten Auswahl
Rainer Eber, Steffen Schwarzer ORCID Icon, Daniel Miller
Manufacturing Execution Systeme (MES) sind ein zentrales Element bei der Digitalisierung von Produktionsbetrieben. Diese verlangt von Unternehmen eine transparente Abbildung ihrer komplexen Prozesse, um z. B. Daten schnell austauschen zu können oder auch exibel auf Kundenaufträge reagieren zu können. Ein Baustein in Unternehmen auf dem Weg zur Digitalisierung ist das MES, das es erlaubt, Funktionalitäten im Fertigungsumfeld digital abzubilden. Der unüberschaubar große Markt, verbunden mit speziellen Anforderungen, begrenzten Ressourcen, Zeit und Domänenwissen, führt bei der Auswahl eines geeigneten MES zu besonderen Herausforderungen. Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden und produzierende KMUs bei der Auswahl zu unterstützen, wurden eine Methodik und ein Werkzeug zur zielgerichteten Auswahl eines passenden MES entwickelt, mit dessen Hilfe ein effizienterer Unternehmensbetrieb erfolgen kann.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 3 | Seite 21-24
Robotic Process Automation (RPA) in der Logistik

Robotic Process Automation (RPA) in der Logistik

Vorgehensmodell und Erfolgsfaktoren für die Implementierung
Carsten Feldmann, Jan Krakau, Victor Kaupe
Robotic Process Automation (RPA) bezeichnet Software-Roboter (Bots), die sich wiederholende, regelbasierte Aufgaben in einem Geschäftsprozess automatisieren. Dieser Beitrag beschreibt Anwendungsbereiche für RPA in der Logistik und zwei konkrete Praxisbeispiele. Zudem wird ein Vorgehensmodell für die Implementierung von RPA in der Logistik vorgestellt. Der Beitrag beantwortet die folgenden Fragen: Was sind geeignete Anwendungsfälle für RPA in der Logistik? Welche Kriterien unterstützen die Auswahl geeigneter Prozesse? Und wie sollte ein Einführungsleitfaden gestaltet sein, um ein Implementierungsprojekt unter Berücksichtigung kritischer Erfolgsfaktoren systematisch zu unterstützen?
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 3 | Seite 35-40
Kompetenzen für Hybridisierung

Kompetenzen für Hybridisierung

Ein Ansatz zur Identifikation von Kompetenzlücken und bedarfsgerechtem Kompetenzaufbau für hybride Geschäftsmodelle
Nicole Ottersböck, Sascha Stowasser ORCID Icon
Digitalisierung und die zunehmenden technischen Möglichkeiten der Vernetzung von Maschinen und Produkten sowie die Nutzung von großen Datenmengen im gesamten Produktionsprozess bieten Unternehmen die Chance neue, sogenannte hybride Geschäftsmodelle zu etablieren. Damit können sie den Kunden neben ihren physischen Produkten datengetriebene, Smart Services anbieten, mehr Wertschöpfung erzielen und ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken. Die Hybridisierung der Wertschöpfung geht mit zahlreichen Veränderungen und neuen Kompetenzanforderungen in Unternehmen einher, die es sozio-technisch zu gestalten gilt. Im AnGeWaNt-Projekt wurden in drei Unternehmen solche hybriden Geschäftsmodelle entwickelt und umgesetzt. Der Beitrag beschreibt die Vorgehensweise zur Analyse und sozio-technischen Gestaltung von Veränderungen und Kompetenzanforderungen, welche durch Digitalisierung und Hybridisierung in den Unternehmen entstehen.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 2 | Seite 49-52
Personalproduktivität in der Smart Factory

Personalproduktivität in der Smart Factory

Steuerungsinstrument zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit von Produktionsunternehmen
Ina Yuen
Automatisierung und Digitalisierung sind Schlagworte im Zusammenhang mit der innovativen Fertigung in einer Smart Factory. Aber noch ist keine Smart Factory in der Lage, ganz auf Fertigungspersonal zu verzichten. Darüber hinaus bildet vor allem am Hochlohnstandort Deutschland das Personal eine der größten Kostenpositionen eines Unternehmens. Vor dem Aspekt der Wettbewerbsfähigkeit gilt somit der Grundsatz, so viel wie nötig und so wenig wie möglich Fertigungspersonal zu beschäftigen. Die Personalproduktivität gibt Aufschluss über das Verhältnis von Fertigungsleistung zu Personalstand. Der vorliegende Beitrag ordnet das Steuerungsinstrument Personalproduktivität in den Kontext der Smart Factory ein und erläutert die Einflussgrößen der Personalproduktivität. Zudem wird verdeutlicht, wie eine Smart Factory die Personalproduktivität als Steuerungsinstrument nutzen kann und wie sich dies auf die Wettbewerbsfähigkeit der Smart Factory auswirkt.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 2 | Seite 63-66
So lernen wir

So lernen wir

Ein Best-Practice-Beispiel der Qualifizierung in KMU für Arbeit 4.0
Marc Schwarzkopf, Susann Zeiner-Fink, Angelika C. Bullinger-Hofmann
Der Prozess der Digitalisierung fordert von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) ihre Arbeits- und Produktionsprozesse zu überdenken. Ausgelöst durch diesen Wandel besteht die Anforderung sowohl die Produktion als auch die Mitarbeiterorganisation umzustrukturieren. In Folge dessen ändern und erweitern sich nicht nur die Tätigkeitsprofile der Mitarbeitenden, sondern auch die Art und Weise der Wissensvermittlung. In bestehende Ausbildungsprogramme sollten innovative und digitalisierte Formate integriert und gebrauchstauglich auf mobilen Endgeräten dargeboten werden. Daher bedarf es geeigneter und zielgruppenspezifischer Lehr-/Lernformate, die partizipative Methoden und digitale Kollaboration unterstützen.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 2 | Seite 53-57
Wartung und Instandhaltung von LNG-Schiffsarmaturen

Wartung und Instandhaltung von LNG-Schiffsarmaturen

Menschzentrierte Entwicklung und Evaluation eines AR-Assistenzsystems
Hendrik Stern ORCID Icon, Michael Freitag ORCID Icon, Michael Lütjen ORCID Icon, Rieke Leder
Der Einsatz von Liquid Natural Gas (LNG) in Schiffsantrieben weist erhebliche Umweltvorteile gegenüber dem klassischen Schiffsdiesel auf, bringt aber auch Herausforderungen beim Umgang mit dem tiefgekühlten und leicht flüchtigen LNG mit sich. Aufgrund entsprechender Sicherheitsvorschriften ist die Wartung der LNG-Schiffsanlagen unerlässlich und erfordert ein hohes Maß an Zuverlässigkeit und Genauigkeit. Digitale Assistenzsysteme können z. B. mit Augmented Reality (AR)-Technologie die Wartung und Instandhaltung effizient unterstützen, indem prozessrelevante Informationen direkt auf den zu wartenden Objekten angezeigt werden. Der vorliegende Beitrag befasst sich daher mit der Entwicklung und Evaluation eines digitalen Assistenzsystems mittels eines Android-Smartphones als AR-Device. Es ermöglicht den Nutzer*innen den Zugriff auf Wartungsanleitungen und Handbücher sowie die schrittweise Unterstützung im Wartungsprozess durch kontextsensitive Visualisierungen. Die Evaluation ...
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 2 | Seite 6-10
Virtual Reality (VR)-basiertes Training in der Industrie

Virtual Reality (VR)-basiertes Training in der Industrie

Aktuelle Herausforderungen für den Einsatz virtueller Technologien
Benjamin Knoke, Moritz Quandt, Michael Freitag ORCID Icon, Klaus-Dieter Thoben ORCID Icon
Dieser Beitrag beschäftigt sich mit der Untersuchung aktueller technischer Herausforderungen im Kontext industrieller Virtual Reality (VR)-basierter Trainingsanwendungen. Der aktuelle Stand der Technik industrieller VR-Anwendungen wird analysiert und ein strukturierter Überblick über die bestehenden technischen Herausforderungen gegeben. Die identifizierten Herausforderungen werden anhand eines industriellen Schulungsszenarios für den sicheren Umgang mit elektrischen Bauteilen diskutiert.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 2 | Seite 45-48
„Kommen Sie auf den Punkt zurück, sonst kann ich Ihnen nicht helfen“

„Kommen Sie auf den Punkt zurück, sonst kann ich Ihnen nicht helfen“

Strukturierung von Kundeninteraktionen: Ein Fallbeispiel aus dem Technischen Service
Jörg Abel, Peter Ittermann, Tobias Wienzek ORCID Icon
Durch Digitalisierung, neue Geschäftsmodelle und komplexe Dienstleistungen unterliegt der Markt für Technische Services derzeit einem Wandel, der Folgen für die Fachkräfte bei Technischen-Service-Dienstleistern hat: Neben neuen fachlichen Kenntnissen müssen sie mit Kunden und weiteren Partnern mehr und anders kommunizieren können. Diese Interaktionen sind nicht immer frei von Konflikten und können für die Beschäftigten belastend werden. Der Beitrag zeigt diese Entwicklungen an einem Fallbeispiel auf und fragt, wie Technische Dienstleister mit organisatorischen Maßnahmen die Interaktionssituationen und -kompetenzen verbessern können.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 2 | Seite 41-44
Analyse der Ausprägungen bestehender Lernfabriken

Analyse der Ausprägungen bestehender Lernfabriken

Virtuelle Realität als mögliche Antwort auf aktuelle Herausforderungen
Wladimir Rempel, Lars Harkemper, Christoph S. Zoller
Lernfabriken bieten die Möglichkeit, das in der Theorie vermittelte Wissen an realitätsnahen Industriesystemen zu planen, durchzuführen und zu analysieren. In diesem Beitrag wird analysiert, welches Potenzial die Entwicklung und der Betrieb einer Lernfabrik in einer virtuellen Umgebung haben. Hierfür werden Institutionen mit Lernfabriken hinsichtlich der Herausforderungen und Wünsche im Betrieb von Lernfabriken befragt und die genannten Aspekte im Hinblick auf ihre Abbildbarkeit in Virtual Reality diskutiert. Das Ergebnis zeigt, dass Virtual Reality einen Großteil der Aspekte positiv beeinflusst und ein hohes Potenzial besitzt, um aktuelle Herausforderungen im Aufbau und Betrieb der Lernfabriken zu lösen.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 2 | Seite 33-36
Arbeitsplatznahe Kompetenzentwicklung gestalten

Arbeitsplatznahe Kompetenzentwicklung gestalten

Gestaltungskriterien für den Einsatz digitaler Assistenzsysteme zur arbeitsplatznahen Kompetenzentwicklung
Wilhelm Bauer, Maike Link, Walter Ganz
Ein wichtiger Baustein für Unternehmen, um mit den Anforderungen der Arbeitswelt umzugehen, ist die kontinuierliche und bedarfsspezifische Weiterbildung der Mitarbeitenden. Die Möglichkeit von arbeitsplatznahem Lernen spielt dabei eine große Rolle. Im Folgenden wird beleuchtet, welche Formen digitaler Assistenzsysteme aktuell für die gezielte Unterstützung des arbeitsplatznahen Lernprozesses eingesetzt werden und welche Gestaltungsdimensionen bei der Einführung entsprechender Systeme relevant sind. Abschließend wird der unterstützende Einsatz von Künstlicher Intelligenz zur Gestaltung bedarfs- und personenspezifischer Lernprozesse beleuchtet.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 2 | Seite 28-32
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