MES für produzierende KMUs

Angepasstes Vorgehensmodell und -werkzeug zur effizienten Auswahl

ZeitschriftIndustrie 4.0 Management
Ausgabe38. Jahrgang, 2022, Ausgabe 3, Seite 21-24
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Abstract

Manufacturing Execution Systeme (MES) sind ein zentrales Element bei der Digitalisierung von Produktionsbetrieben. Diese verlangt von Unternehmen eine transparente Abbildung ihrer komplexen Prozesse, um z. B. Daten schnell austauschen zu können oder auch exibel auf Kundenaufträge reagieren zu können. Ein Baustein in Unternehmen auf dem Weg zur Digitalisierung ist das MES, das es erlaubt, Funktionalitäten im Fertigungsumfeld digital abzubilden. Der unüberschaubar große Markt, verbunden mit speziellen Anforderungen, begrenzten Ressourcen, Zeit und Domänenwissen, führt bei der Auswahl eines geeigneten MES zu besonderen Herausforderungen. Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden und produzierende KMUs bei der Auswahl zu unterstützen, wurden eine Methodik und ein Werkzeug zur zielgerichteten Auswahl eines passenden MES entwickelt, mit dessen Hilfe ein effizienterer Unternehmensbetrieb erfolgen kann.

Keywords

Artikel

MES haben sich ab den 1980er Jahren etabliert und dringen zunehmend sowie in breiterem Ausmaße in immer mehr Branchen und Unternehmenstypen vor. Sie operieren an der Schnittstelle zwischen Enterprise-Resource-Planning-Systemen (ERP) und Feldebene und können im Kontext von Industrie 4.0 zur zentralen (Daten-)Drehscheibe ausgebaut werden. In der Vergangenheit dominierten proprietäre Systeme, die keine offenen Schnittstellen zu Systemen anderer Hersteller vorsahen. Damit waren Kunden an diese Systeme und deren vorhandene Funktionalität gebunden. Heute existieren auch offene Plattformen, die eine heterogene Softwarelandschaft erlauben. Ein Beispiel hierfür ist die Manufacturing Integration Platform (MIP) des Anbieters …

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