Personalproduktivität in der Smart Factory

Steuerungsinstrument zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit von Produktionsunternehmen

ZeitschriftIndustrie 4.0 Management
Ausgabe38. Jahrgang, 2022, Ausgabe 2, Seite 63-66
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Abstract

Automatisierung und Digitalisierung sind Schlagworte im Zusammenhang mit der innovativen Fertigung in einer Smart Factory. Aber noch ist keine Smart Factory in der Lage, ganz auf Fertigungspersonal zu verzichten. Darüber hinaus bildet vor allem am Hochlohnstandort Deutschland das Personal eine der größten Kostenpositionen eines Unternehmens. Vor dem Aspekt der Wettbewerbsfähigkeit gilt somit der Grundsatz, so viel wie nötig und so wenig wie möglich Fertigungspersonal zu beschäftigen. Die Personalproduktivität gibt Aufschluss über das Verhältnis von Fertigungsleistung zu Personalstand. Der vorliegende Beitrag ordnet das Steuerungsinstrument Personalproduktivität in den Kontext der Smart Factory ein und erläutert die Einflussgrößen der Personalproduktivität. Zudem wird verdeutlicht, wie eine Smart Factory die Personalproduktivität als Steuerungsinstrument nutzen kann und wie sich dies auf die Wettbewerbsfähigkeit der Smart Factory auswirkt.

Keywords

Artikel

Industrie 4.0 (I4.0) ist die neue Organisation der Wertschöpfungsprozesse. Es finden Veränderungen in der Entwicklung, der Produktion, dem Vertrieb sowie aller damit verbundenen Dienstleistungen und Serviceangeboten statt. Diese Veränderungen basieren auf vier wesentlichen I4.0-Merkmalen: Digitalisierung, Cyber-Physische Systeme (CPS), Wertschöpfungsnetzwerke sowie Produktindividualisierung. Diese Merkmale unterstützen die effektive und effiziente Gestaltung der gesamten Wertschöpfungskette [1, 2]. Personalproduktivität (PP) ist eine Kennzahl zur Analyse und Steuerung des Personaleinsatzes in allen Wertschöpfungsschritten. Eine schlechte PP zeugt von zu hoher Anwesenheit oder zu geringer Fertigungsleistung. Bei zu hoher Anwesenheit gilt es z.B. die diese durch Mitarbeiterreduktion …

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